Kinderpflegerin mit Note 1,0

Mit Stolz konnte Bürgermeister Helmut Fichtner zum Abschluss der Kinderpflegerinnenausbildung Marion Pichler gratulieren, die zuletzt im städtischen Kindergarten Schneckenheim beschäftigt war.

„Marion hat von Anfang an herausragende Arbeit bei uns geleistet und auch ihre praktischen Prüfungen mit einer sehr verdienten Eins gemacht. Sie war ein Gewinn für unsere Einrichtung und wird in der weiterführenden Erzieherausbildung ihre sehr guten fachlichen Qualitäten unter Beweis stellen“, meinte dazu die Kindergartenleitung Rosalinde Lindner.

Bürgermeister Helmut Fichtner und Geschäftsführer Karl Raster freuten sich ebenfalls sehr, Marion Pichler zu ihrem hervorragenden Abschluss der Kinderpflegeausbildung zu gratulieren. Marion Pichler legte alle Prüfungen mit einem Gesamtschnitt von 1,0 ab. Sie sammelte ihre praktischen Erfahrungen im städtischen Kindergarten Schneckenheim unter Anleitung von Rosalinde Lindner. „Die Ausbildung hat Spaß gemacht und gerade im Kindergarten Schneckenheim, mit dem Team und der Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim, war dies eine besondere Zeit“, resümierte Pichler.

Stadtoberhaupt Fichtner würdigte den Einserabschluss mit einer Urkunde und einem Gutschein und wünschte ihr für ihre weitere Zukunft alles erdenklich Gute. Geschäftsleiter Raster schloss sich dem an und wünschte, dass ihre Wege nach der Erzieherinnenausbildung wieder nach Mainburg führen mögen.

 

Kindergarten verabschiedet Betty Kuffer in den Ruhestand

Inmitten des Kindergartens Am Gabis, begleitet von den Kindergartenkindern, dem Team des Kindergartens sowie Ersten Bürgermeister Fichtner, wurde die langjährige Leiterin des Kindergartens ‚Am Gabis‘ Ende Juli 2020 in den Ruhestand verabschiedet.

Trotz Corona, aber unter Einhaltung der Abstände, erfolgte die Verabschiedung im Garten des Kindergartens – mit musikalischer Begleitung von Ritsch Ermeier, „Mare & Miche“ und natürlich den Kindern. Letztgenannte hatten gemeinsam mit den Erzieherinnen und Kindergartenpflegerinnen einiges vorbereitet, um „ihre“ Leiterin würdig in den Ruhestand zu schicken: „Ich schenk dir einen Regenbogen“ sangen die Kindergartenkinder zum Abschied. Und beim sinnbildlichen Regenbogen blieb es nicht, ein gemeinsam gestaltetes Badetuch als Geschenk folgte. Ebenso, wie die zahlreichen Kieselsteine, die jedes Kind für Betty Kuffers Garten überreichen durfte.

Es gäbe wohl keine schönere Form des Abschieds als mit der gesamten Kindergartenfamilie, meinte Bürgermeister Fichtner bei seinen Dankesworten für die Leiterin und würdigte ihre unterschiedlichen Rollen: „Als Leitung stand sie zusätzlich zur Verantwortung gegenüber den Kindern, auch gegenüber dem Träger, den Eltern und dem Kindergartenpersonal. In dieser Zusammenarbeit haben Sie sich kollegial und zum Wohle des Kindergartens eingesetzt. Sie waren dem Träger dabei auch stets wertvolle Ratgeberin.“

Betty Kuffer begann vor rund 45 Jahren Ihre Arbeit bei der Stadt Mainburg. Den überwältigenden Teil dieser Zeit – nämlich fast 40 Jahre – war sie Kindergartenleitung. Mit diesem Erfahrungsschatz begleitete sie vier Jahrzehnte die Kindergartenentwicklung in Mainburg und konnte das Anwachsen der Betreuungszahlen und der Einrichtungen im Stadtgebiet beobachten. Von einer überschaubaren Einrichtung mit Wechselgruppen in den 1970er Jahren über immer umfangreichere Betreuungszeiten und mit zwischenzeitlichen Integrations- und Krippengruppen zum heute viergruppigen Kindergarten reichte diese Entwicklung.

Dennoch: Anstatt einer Abschlussrede mit vielen Worten, verabschiedete sich Betty Kuffer, indem sie das Lied abspielen ließ, dass ihrer Meinung ihre Arbeit wiederspiegelte: „I did it my way“ von Frank Sinatra.

Ihre Nachfolge als Kindergartenleitung wird ab September 2020 die langjährig in der Einrichtung beschäftigte Erzieherin Simone Ketterl übernehmen.

 

RadlSommer 2020 – Sommerferien im Landkreis Kelheim genießen

4 Sonntage, 4 Radtouren – 16.08.2020 startet die Aktion „Radlsommer 2020 – Heimat neu entdecken“

Bis zum Ende der bayerischen Sommerferien wartet an jedem Sonntag eine neue Radltour auf Einheimische und Touristen. Die Touren führen durch die Hallertau, das Laaber- und Abenstal und über die Jurahochflächen zwischen Painten und Kelheim. Urige Biergärten, tolle Aktionen und ein Gewinnspiel warten auf die Radlfahrer. Alle Touren und Infos: www.radlsommer.bayern

 

In Tracht radeln und am Gewinnspiel teilnehmen

Alle mutigen Radlfahrer haben Chance auf 50 €-Gutscheine von Trachten Pöllinger oder Bavarian Caps. Jeder, der in Tracht radelt und seine schönsten Selfies bei Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #RadlSommer teilt, kann gewinnen!

So geht’s – Radlspaß für die ganze Familie

Da es keine festgelegten Startpunkte oder -zeiten gibt, können alle Radfahrer die Rundtouren individuell beginnen. Die Strecken, die im Uhrzeigersinn beschildert sind, können bei Bedarf in jeweils zwei kürzere Touren geteilt werden. Entlang der Touren befinden sich die schönsten Biergärten des Landkreises und die teilnehmenden Gemeinden haben kleine Aktionen für die Radfahrer vorbereitet.

 

Die Touren

Lederhosen-Tour – 16.08.2020

Die Lederhosen-Tour führt durch einen Teil der Hallertau, das weltweit größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet. Zwischen Biburg, Rohr i. NB und Wildenberg säumen aromatisch duftende Hopfengärten und zahlreiche Kirchen und Klöster Ihren Weg.

Dirndl-Tour – 23.08.2020

Auf der Dirndl-Tour zwischen Kelheim und Painten warten neben eindrucksvollen Naturerlebnissen mit weiten Ausblicken ins Altmühltal auch eine über tausend Jahre alte Burg und schattige Wälder.

Haferlschuh-Tour – 30.08.2020

Die Haferlschuh-Tour bietet Erlebnisse rund um das Thema Hopfen für Groß und Klein. Auf der Tour zwischen Elsendorf, Mainburg und Aiglsbach genießen Sie außerdem bayerische Schmankerl in urigen Biergärten.

Schürzen-Tour – 06.09.2020

Durch idyllische Natur im Laabertal zwischen Langquaid, Saal a. d. Donau und Teugn führt die Schürzen-Tour. Mit etwas Glück können Sie auf dem Weg Störche bei ihren Rundflügen beobachten.

 

Bildquelle: Landkreis Kelheim / Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.

 

Whisky-Wanderungen in Mainburg

Stadt, Land und Genuss – Whisky-Wanderungen starten in Mainburg 

Vor fünf Jahren beschlossen einige Freunde, ihre Leidenschaft für Whiskey mit anderen zu teilen. Da sie dieses Naturprodukt auch gern unter freiem Himmel kosten wollten, entstand die Idee zu Whiskey-Wanderungen: Genuss kombiniert mit Information und Spaziergängen.

Das Leben zerstreute die Freunde in verschiedene Himmelsrichtungen, ihrer Passion blieben sie treu. Fortan boten sie die Wanderungen erfolgreich in Würzburg, Nürnberg und Regensburg an. Und einer machte sich nun auf die Suche nach einem Standort auf dem Land.

„Mainburg hat uns sofort überzeugt“, so Dirk Kränzlein. Die Mischung aus Natur und Kleinstadt, das hügelige Hopfenland, die ansprechende Altstadt ist perfekt für eine Genuss-Runde. Whisky passt auch wunderbar zu Hopfen, finden die Anbieter, die Beziehung zum Bier ist schon von den Grundstoffen her gleich. Die Idee zur Whisky-Wanderung genau hier war geboren, der Kontakt zu Mainburger Stadtführern von Mai-Tour schnell hergestellt. Die Mainburger Stadtführer befürworteten das sofort. Mai-Tour Vorstand Winfried Stark freut sich über das zusätzliche Angebot. „Wir ergänzen uns ideal“ findet er.

Heraus gekommen ist eine gemütliche, rund dreistündige Wanderung in und um Mainburg. Mit wunderbaren Ausblicken, vielen Informationen zu Whiskey sowie schöne Überraschungen für die Teilnehmer. Und natürlich sechs verschiedenen schottischen Whisky zur Probe.

Termine und Anmeldung:

• Fr. 14.08.2020, 18.00 Uhr
• Sa. 19.09.2020, 14.00 Uhr
• Treffpunkt: Köglmühle 5, Mainburg, DM-Parkplatz
• Infos und Anmeldung: www.glentaste.com/tickets-mainburg
• Bei Fragen: Tel. 0157 37286728

Zukunft der Stadt Mainburg – Steuerkreismitglied werden

Zukunft Stadt Mainburg – Einladung zur Bewerbung als Steuerkreismitglied

Die Stadt Mainburg steht vor einer Reihe von Herausforderungen bezüglich der weiteren Stadtentwicklung und möchte diese Entscheidungen fundiert vorbereiten. Das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (=ISEK) dient als Rahmen für die zukünftige Entwicklung und als Grundlage für die weiteren Entscheidungen des Stadtrats. Es wird durch die Städtebauförderung über die Regierung von Niederbayern gefördert. Das Ergebnis ist ein schlüssiges Gesamtkonzept mit einem Maßnahmenkatalog, der als Handlungsleitfaden für die weitere Entwicklung der Stadt dienen soll.

Für eine erfolgreiche Umsetzung des ISEK ist eine breite Akzeptanz der Ergebnisse und Identifikation mit der Planung in der Bevölkerung wichtig. Die Bürger*innen sollen deshalb in den Planungsprozess eingebunden werden. Ein Baustein dieser kontinuierlichen Bürgerbeteilgung bildet ein Steuerkreis. Dieser begleitet den gesamten ISEK-Prozess in regelmäßigen (Abend-)Sitzungen, die ca. im 2-Monats-Rhythmus stattfinden. Er setzt sich neben den Bürger*innen aus Vertretern des Stadtrats sowie verschiedener lokaler Akteure, Verbände und Organisationen zusammen.

Es werden für die Mitarbeit im Steuerkreis noch engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht. Interessierte können sich formlos bis 30.08.2020 unter verwaltung@mainburg.de mit Angabe ihrer Kontaktdaten bewerben. Unter allen eingehenden Bewerbungen wird eine Auswahl stattfinden. Darüber hinaus ist auf dem Markt am 26.09.2020 ein mobiler Informationsstand vorgesehen, bei dem alle Ideen und Vorstellungen zur Entwicklung der Stadt miteingebracht werden können. Hierzu wird noch eine separate Einladung erfolgen.

 

Quantensprung für den ÖPNV in Niederbayern

Landräte und Oberbürgermeister stoßen die Gründung eines Verkehrsverbundes an

Die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs im ländlichen Raum, das haben sich schon viele Landkreise auf die Fahnen geschrieben. Um durchgehende Tarife zu erreichen, die Fahrgastinformation zu verbessern und die bestehenden Linien besser aufeinander abzustimmen, haben nun fünf niederbayerische Landräte und Oberbürgermeister vereinbart, einen gemeinsamen Verkehrsverbund zu gründen.

Werner Bumeder (Dingolfing-Landau), Peter Dreier (Landshut), Michael Fahmüller (Rottal-Inn), Martin Neumeyer (Kelheim) und Alexander Putz (Stadt Landshut) haben sich mit diesem Ziel an die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer gewandt: „Wir beabsichtigen, einen Verkehrsverbund zu gründen, der die Fahrgäste im Fokus hat, der speziell an die Bedürfnisse unseres Raumes angepasst ist und der den Interessensausgleich auch mit den Verkehrsunternehmern sucht“, fassen die kommunalen Vertreter ihre Absichten zusammen. Sie sehen darin die Möglichkeit, „einen Quantensprung für den ÖPNV bei vertretbaren Kosten“ zu erreichen. Denn einige der Aufgabenträger haben zwar bereits Maßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV getroffen: Gemeinsam sei man aber noch schlagkräftiger. Einem Betritt zum Münchner Verkehrsverbund (MVV) einzelner Teilräume stehe dem nicht entgegen. Denn die Zukunft liegt nach Meinung der Landräte und des Oberbürgermeisters in der Überlappung von Verbundräumen, damit „beim Fahrgast mehr ÖPNV ankommt, ohne dass die Kosten für die Öffentliche Hand in gleichem Maße steigen“. Sie stellen aber fest, dass die Verantwortung bei den einzelnen Aufgabenträgern verbleiben soll.

Landräte und Oberbürgermeister bitten die Ministerin in ihrem Schreiben um finanzielle Unterstützung für die notwendige Untersuchung. Sie wollen damit auch dem erklärten Vorhaben der Bayerischen Staatsregierung Rechnung tragen, den ÖPNV weiter zu stärken und das gesamte Staatsgebiet in Verbünden zu organisieren. Insofern deckt sich die Initiative der fünf Aufgabenträger genau mit den Zielen der Staatsregierung.

Das unterstützen auch Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier, die Vorsitzenden des Landshuter Verkehrsverbundes (LAVV): „Mit der Gründung und dem Betrieb des LAVV haben wir in der Region Landshut bereits eine hervorragende Basis geschaffen – doch es war stets auch unser Anliegen, den Anschluss an umliegende Verkehrsverbünde und angrenzende Landkreise zu suchen. Ein niederbayerischer Verkehrsverbund wäre ein großer Schritt auf diesem Weg, um unseren Bürgerinnen und Bürger noch mehr Anreize schaffen, auf den ÖPNV zu setzen“. Kelheims Landrat Martin Neumeyer pflichtet dem bei: „Auch dem Landkreis Kelheim ist sehr an einer Gründung eines Verkehrsverbundes gelegen. Dafür haben sich auch vor kurzem die Mitglieder des Mobilitätsausschusses ausgesprochen.“

 

Ausstellung in Untereinöd 2020

Unter scharfen „Corona-Auflagen“ findet in der Gewölbegalerie Untereinöd bei Attenhofen im September 2020 wieder eine Kunstausstellung statt.

Gastaussteller Gerd Messmann ist in Hermannstadt/Transylvanien geboren und wohnt zeitweise in Indien, Ungarn, aber auch in Deutschland. Er malt mit Öl, Tempera, Spachteltechnik und zeigt in seiner Bildsprache Eindrücke, die er in verschiedenen Ländern auf seinen Reisen gewinnt. Katalin Kossack verziert den Garten mit wunderschönen neuen Tonarbeiten. Edith Einamann stellt ihren Schmuck im Gewölbe aus und Gastgeber MÖK präsentiert einige seiner „Standobjekte“.

Details:

• Sa. 26.09.2020, 14.00 – 19.00 Uhr
• So. 27.09.2020, 14.00 – 19.00 Uhr
• Ort: Gewölbegalerie, Untereinöd 1, 84091 Attenhofen
• Tel. 08751 3458

Gerd Messmann

 

Schnitzeljagd durch den Wald

Ihr verbringt die Sommerferien daheim und sucht nach Abwechslung? Dann haben wir hier genau das Richtige für euch: Der junge Frauenbund Sandelzhausen veranstaltet eine Schnitzeljagd für Familien durch den Wald. Los geht die Jagd am Pfarrheim Sandelzhausen und endet mit einer Einkehr beim Gasthaus Kreitmair in Notzenhausen zu Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist vorab aufgrund von Corona zwingend erforderlich. Weitere Infos gibt’s bei Evi Winterstein Tel. 0176 21187885.

Details:

• So. 23.08.2020, 13.30 Uhr
• Treffpunkt: Pfarrheim Sandelzhausen
• Anmeldung erforderlich, Evi Winterstein: Tel. 0176 21187885
• Anmeldeschluss: 16.08.2020

 

Haltet die Straßen sauber

Das Ordnungsamt der Stadt Mainburg erinnert an die allgemeine Reinhaltungs- und Reinigungsverpflichtung von öffentlichen Straßen

Bei Kontrollen durch den Bauhof wird immer wieder festgestellt, dass viele Grundstückseigentümer ihrer Verpflichtung zur Straßenreinigung nicht im vorgeschriebenen Umfang nachkommen.

Gras und Unkraut beeinträchtigt u. a. die Funktionalität der Entwässerungsrinnen, wenn die Gehwege, Bordsteine und Straßen selten oder gar nicht gekehrt werden. Genauso weißt die Stadt Mainburg auf den Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen hin. Der Rückschnitt ist besonders wichtig, wenn durch Zweige die Sicht auf Verkehrszeichen beeinträchtigt oder verhindert wird. Mit Rücksicht auf Fußgänger und Radler sollten auch Zweige, die bei Regen tief auf Bürgersteige und Radwege hängen, regelmäßig gestutzt werden. Generell gilt: An Straßen muss unter Bäumen eine Mindestdurchfahrtshöhe von 4,50 Metern gewährleistet sein, über Geh- und Radwegen ist eine Höhe von 2,50 Metern erforderlich.

Das Ordnungsamt erinnert deshalb an die Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen. Danach müssen die Eigentümer von bebauten und auch unbebauten Grundstücken, grundsätzlich die angrenzende Straße bis zur Fahrbahnmitte sowie den Gehsteig oder Gehweg zwischen ihren Grundstücksgrenzen auf eigene Kosten reinigen. Bei Nichteinhalten der Vorschriften kann eine Geldbuße festgesetzt werden.

Die vollständige Verordnung ist auf der Internetseite der Stadt Mainburg unter www.mainburg.de (Rathaus & Politik > Stadtverwaltung > Ortsrecht) zu finden.

Orchidee Pyramiden-Hundswurz in der Hallertau

Im Juli 2020 sind auf drei Flächen bei Aiglsbach, die nahe beieinander liegen, insgesamt fünf Exemplare der Pyramiden-Hundswurz (Anacamptis pyramidalis) – einer einheimischen Orchidee – von Bund Naturschutz Mitgliedern entdeckt worden.

Obwohl an der Donau bei Ingolstadt Standorte bekannt sind, dürfte es sich um die einzigen Exemplare im Landkreis Kelheim handeln. Schon vor drei Jahren konnte in dem Gebiet ein Exemplar von BN-Vorsitzenden Konrad Pöppel gefunden werden.

Die gefundene dunkel-purpurrote Form wird auch „Lech-Variante“ genannt, weil die Färbung für die Lech-Vorkommen typisch ist. Ansonsten variiert die Farbe bis zu rein-weiß. Der Standort ist eher untypisch, weil die Pflanze typisch für Brennen (kiesige, sehr warme, trockene Standorte) in den großen Flusstälern bei uns ist. Das Vorkommen dieser Art ist auch ein Hinweis darauf, dass im Boden merklich Kalkanteile vorhanden sein müssen.

Text und Bild: Konrad Pöppel