Caritas-Hilfsfonds Mainburg

Beratung und finanzielle Unterstützung in Zeiten von Corona

Seit zwölf Jahren engagiert sich die Caritas Kelheim mit einem Hilfsfonds für die Region Mainburg. Immer wieder geraten Menschen unverschuldet in Not. “Vielen Menschen aus der Region Mainburg konnte auch in 2020 schnell und unbürokratisch geholfen werden”, berichtet die Diplom-Sozialpädagogin Bettina Rappl, die Beraterin bei der Caritas in der Allgemeinen Sozialberatung tätig ist und die Verwaltung des Fonds erledigt. Betroffene können sich bei ihr unter Einhaltung von Hygienevorschriften persönlich beraten lassen.

Persönliche Beratung unter Schutzmaßnahmen

Die Allgemeine Sozialberatung ist eine Anlaufstelle für Menschen mit ganz unterschiedlichen Problemen. Die Hilfesuchenden bekommen eine erste, unabhängige und fachliche Beratung. Es kommen verzweifelte Familien und Einzelpersonen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. In der Beratung werden Wege zur Problembewältigung aufgezeigt, Hilfen vermittelt und je nach Bedarf an weitere interne, aber auch externe, Fachberatungsstellen vermittelt.

Jeder Mensch kann plötzlich und unerwartet in eine Notsituation geraten, sei es durch den Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheit oder andere Schicksalsschläge. Der Caritas-Hilfsfonds leistet konkrete Hilfe in prekären Lebenslagen und setzt damit ein Zeichen der Hoffnung und Überwindung von Armut und Not. So geht es im Erstgespräch um die Klärung der Situation, die Erstellung eines Haushaltsplanes, die Abklärung von Sozialleistungen und weiteren Hilfsmöglichkeiten. Die Mitwirkung der Klienten an der Problembewältigung ist dabei Voraussetzung. Ziel der Unterstützung ist die Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Caritas-Hilfsfonds Mainburg unterstützt Menschen aus der Region Mainburg mit Beratung und finanzieller Hilfe. Der Hilfsfonds finanziert zusätzliche Beratungszeit der Allgemeinen Sozialberatung in Mainburg. Das bisherige Beratungsangebot der Caritas, welches 14-tägig in Mainburg stattfindet, reicht bei weitem nicht aus.

Konkrete finanzielle Hilfen 2020

Der Hilfsfonds leistet nicht nur die zusätzliche Beratung, sondern auch ganz gezielte finanzielle Hilfen für Betroffene im Pandemiejahr 2020, berichtet Bettina Rappl von der Caritas-Sozialberatung. Fehlendes Geld für notwendige Medikamente oder Schulmaterial, hohe Nebenkostennachzahlungen, Zuschüsse für Elektrogeräte oder schlicht und einfach zur Überbrückung, bis Sozialleistungen fließen – diese Sorgen von Betroffenen mit wenig Einkommen zählten 2020 zu den häufigsten Anfragen, berichtet Rappl.

Neu waren von der Pandemie geprägte Nöte. Geld für Masken, Desinfektionsmittel und Zuschüsse für Drucker und PC für Schulkinder im Home-Schooling wurden im ersten Lockdown benötigt. Gerade Familien und Alleinerziehende, die ohne schon kämpfen, werden von den Corona-Folgen hart getroffen. Geringfügige Beschäftigte verlieren ihre Jobs. Die Notfallhilfen, wie die Tafeln, konnten nur eingeschränkt arbeiten. Das kostenlose Mittagessen in Schule und Kitas fällt aus.

Zugang zu Ämtern und Behörden schwierig

In der Pandemie waren und sind viele Ämter schwer erreichbar. Die Möglichkeit persönlich vorzusprechen fehlt. Selbst telefonisch ist der Zugang schwierig und oft überlastet. Oft fehlen den Betroffenen dann noch die digitale Erfahrung und entsprechenden Endgeräte, um überhaupt online einen Antrag auszufüllen oder Informationen einzuholen. Zuletzt kommen aufgrund der großen Hürden Dokumente und Unterlagen beim zuständigen Sachbearbeiter zum Teil nicht an, was für einige Menschen bedeutet, dass sie wochenlang ohne Geld auskommen müssen. Der Dschungel durch die deutsche Bürokratie ist für Menschen mit eingeschränkten Ressourcen und mit Sprachproblemen kaum zu durchdringen.

Dank geht an Spender

Große Anerkennung gebührt den zuverlässigen Spendern, welche die Möglichkeiten durch den Caritas-Hilfsfonds in den vergangenen zwölf Jahren unterstützten. Damit Beratung und Hilfe auch 2021 möglich ist, hofft die Caritas auf neue Verbündete und weitere Unterstützer, die ganz gezielt in Not geratenen Menschen aus der Region Mainburg helfen wollen. Selbstverständlich werden Zuwendungen mit einer Spendenquittung bestätigt.

Weitere Informationen zum Caritas-Hilfsfonds:
• Bettina Rappl, Tel. 09441 500715
• E-Mail: b.rappl@caritas-kelheim.de
• Spenden an: Volksbank Raiffeisenbank Mitte eG, IBAN DE07 7216 0818 0003 6367 63, Spendenzweck “Hilfsfonds Mainburg”

 

Im Bild: Bettina Rappl von der Allgemeinen Sozialberatung verwaltet den Caritas-Hilfsfonds Mainburg und berät Menschen, die in Not geraten sind.

 

Foto: Marion Bösl, Caritas Kelheim

 

Corona-Wegweiser für Urlaub im Landkreis

Tourismusverband im Landkreis Kelheim erstellt Corona-Wegweiser für Urlauber und Tagesgäste

Demnächst werden Übernachtungsbetriebe und weitere touristische Einrichtungen wieder Urlaubs- und Tagesgäste empfangen können. Für die Planung einer Urlaubsreise als auch eines Ausfluges benötigen die Gäste, vor allem in der ersten Zeit der Öffnungsphase, verlässliche und übersichtlich aufbereitete praktische Informationen. Der Tourismusverband im Landkreis Kelheim e. V. hat sich auf den Neustart vorbereitet und veröffentlicht auf seiner Internetseite einen “Wegweiser Corona”. Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbands, erläutert: „Welche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele haben bereits geöffnet? Wie sind die pandemiebedingten Bestimmungen in Bayern? Was sind belebte Ausflugsziele und wohin kann ich eventuell ausweichen? Dies sind Fragen, welche Gäste bei der Planung ihres Aufenthaltes bei uns beschäftigen. Mit dem neuen Corona-Wegweiser geben wir neben praktischen Informationen auch Anregungen und Tipps. Gäste müssen sich schon im Vorfeld sicher und gut betreut fühlen. Dies schafft Vertrauen und erhöht die Chancen auf eine Urlaubsbuchung in unserer Region.“

Ausflugsticker auch für Einheimische und Tagesgäste interessant

In dem Corona-Wegweiser wurde zusätzlich ein Ausflugsticker für den Landkreis Kelheim eingerichtet. Dieser zeigt die aktuelle und für die jeweils folgenden Tage prognostizierte Auslastung beliebter Ausflugsziele in der Region. „Ähnlich wie schon in 2020, ist gerade bei schönem Wetter in einigen Gebieten des Landkreises mit einem erhöhten Besucheraufkommen zu rechnen. Der neue Service-Bereiche auf unserer Internetseite www.herzstueck.bayern soll Einheimische und Gäste bei der Planung ihres Tages unterstützen. Zudem geben wir alternative Ausflugsvorschläge abseits der bekannten und zum Teil stark frequentierten Ausflugsziele.“, so Best.

Über 40 Wander- und Radparkplätze zwischen Kelheim und Riedenburg

Der Landkreis Kelheim ist durch sein großes Angebot an Rad- und Wanderwegen ein beliebtes Ziel für Aktivurlauber. Die meisten Wanderer und Radfahrer gelangen mit dem Auto zum Startpunkt ihrer Tour. Der Tourismusverband hat in dem Corona-Wegweiser eine Übersicht der Parkplätze rund um Kelheim, Essing und Riedenburg auf seiner Internetseite veröffentlicht. Sollte ein Parkplatz überfüllt sein, können Gäste unter ca. 40 Parkmöglichkeiten schnell eine Alternative finden.

Vorteile der Freizeitbus-Linien genießen

Ganz ohne Parkplatzsuche und auf nachhaltige Art und Weise bringen die Freizeitbusse mit Fahrradanhängern die Gäste bequem zu vielen Sehenswürdigkeiten und Startpunkten von Rad- und Wandertouren. Die diesjährige Freizeitbussaison beginnt pünktlich zu den Pfingstferien am 22.05.2021. Die Busse verkehren an Wochenenden und Feiertagen bis zum 03.10.2021. Die Linie NORD führt von Regensburg, Bad Abbach, Kelheim und das Altmühltal bis nach Dollnstein. Ab 2021 führt eine neue konzipierte Linie SÜD von Kelheim über Weltenburg, Bad Gögging, Abensberg und Mainburg bis nach Freising. „Es ergeben sich hierdurch tolle Kombinationsmöglichkeiten wie z. B. mit dem Freizeitbus bis an die Isar und dann mit dem Rad entlang des Abens-Radweges wieder zurück nach Hause. Oder auch umgekehrt. Eine schöne Tour durch die Hopfengärten der Hallertau.“, empfiehlt Best.

Alle wichtigen Infos immer aktuell:
www.herzstueck.bayern

 

Fotos: Riedenburg, Dietmar Denger / Befreiungshalle, Jörg Rudloff

 

Sattler präsentieren lederne Meisterwerke

Deutschlands Sattler machen Meisterkurs 2021 in Mainburg

Ein Sattler macht Sättel? Nicht nur. Auch Autositze, Verdecke für Cabrios oder Ledertaschen gehören zum Repertoire. Kurz: Beim Sattler dreht sich alles um das Leder. Während ihrer Ausbildung spezialisieren sich Sattler entweder auf den Bereich Fahrzeugausstattung, Reitsportausrüstung oder Lederwaren. Der Meisterkurs der Sattler-Innung Südbayern im Bundesfachzentrum in Mainburg ist der bundesweit einzige Vollzeitkurs für diese Berufsgruppe. 15 neue Sattler- und Feintäschnermeister aus ganz Deutschland verbesserten dort innerhalb von drei Monaten ihre theoretischen und praktischen Fachkenntnisse und stellten sich anschließend erfolgreich der Meisterprüfung in ihrem jeweiligen Fachgebiet. Aufgrund der Pandemie begann der Kurs vier Wochen verspätet, konnte aber ohne krankheits- oder quarantänebedingte Ausfälle abgeschlossen werden.

Meisterstücke: Kreative Unikate

Die Meisterschüler bekamen Wissen und Techniken aus den Bereichen Innenausstattung und Planung, Lederkunde und Klebetechnik, Polstern und Beschläge, Sitzelektrik und Airbag vermittelt. Auch Themen wie Kalkulation, Zeichnen und Auftragsabwicklung wurden behandelt. Auf dem Stundenplan standen zudem Sattelkunde und Pferde-Anatomie. Für den abschließenden praktischen Teil der Prüfung wählten die Teilnehmer Art und Design ihres Meisterstückes selbst. Jeder Jungmeister erarbeitete in 36 Arbeitsstunden ein absolutes Unikat. Neben einer Freihandzeichnung erstellte jeder Prüfling ergänzend zu seinem Meisterstück eine Kalkulation, ein Kundenangebot mit Rechnung, einen Arbeitsplan sowie einen Geschäftsbrief.

Pandemie beeinflusst Sattler kaum

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Martin Kessel gratulierte den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss ihres Meisterkurses. „Als Meister sind Sie nun Profis in einer Nischenbranche mit sehr guten beruflichen Aussichten. Sattlermeister sind selten und deshalb überaus gefragt!“ Auch die Corona-Krise könne der Branche bislang nichts anhaben, fügte Kessel hinzu. Die Nachfrage sei in allen Fachrichtungen weiterhin stabil.

 

Verschenken statt wegwerfen

Verschenkbörsen der Kommunalen Abfallwirtschaft: Für Sie Gerümpel? Doch für andere Schätze!

Die kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Kelheim ruft dazu auf, nicht mehr benötigte, dennoch brauchbare Gegenstände zu verschenken oder zu tauschen, aber möglichst nicht in den Müll zu werfen. Mit weniger Abfall schonen wir die Umwelt, reduzieren unseren CO2-Verbrauch und machen auch noch anderen eine Freude. Nutzt dazu die kostenlosen Verschenkbörsen, die der Landkreis dazu eingerichtet hat, um Abnehmer für Gegenstände zu finden, die eigentlich viel zu schade sind, um weggeworfen zu werden.

Website: www.landkreis-kelheim.de/schenken
Facebook: www.facebook.com/groups/verschenkboerselandkreiskelheim

Helft mit und vermeidet Abfall.

 

Freibadsaison 2021 muss warten

Freibad Mainburg bleibt vorerst geschlossen – aktuelle Lockerungsperspektiven (Stand: 05.05.2021) bisher ohne Aussagen zu Bädern

Das traditionelle Öffnungswochenende für das Mainburger Freibad steht bevor – eigentlich sollten sich zum Muttertag, 09.05.2021 die Pforten öffnen. Allerdings ist eine Öffnung des Bades aktuell noch kein Thema. Christian Winklmaier, einer der Vorstände des Stadtunternehmens Mainburg, zeigt sich skeptisch hinsichtlich einer baldigen Öffnung: “Wir stehen zwar auf Abruf bereit, sobald es eine Möglichkeit gibt, unser Freibad zu öffnen. Allerdings gibt es derzeit keinerlei Signale aus der Politik, wann und unter welchen Auflagen dies sein kann.”

Der weiterhin hohe Inzidenzwert von Corona-Neuinfektionen im Landkreis Kelheim ist ein zusätzlich schwer zu kalkulierender Faktor. Sollte dieser Wert maßgeblich sein, ob das Bad offen oder geschlossen ist, sieht Winklmaier erhebliche Schwierigkeiten für eine reibungslose Badesaison 2021. Es könnte dann zu einem Wechsel von Öffnung und Schließung kommen, was bereits im Einzelhandel zu stetigen Unsicherheiten bei Kunden und Geschäftsinhabern führt. Auch eine Testpflicht für den Zutritt zum Bad könnte analog der aktuellen Vorgaben in anderen Bereichen kommen. Ob das allerdings bei einer Einrichtung mit mehreren hundert Besuchern gleichzeitig überhaupt umsetzbar ist, sei dahingestellt. Derzeit ist also weiterhin Geduld und Abwarten angesagt.

Aktuelle Infos zum Freibad Mainburg:

www.freibad-mainburg.com 
www.facebook.com/FreibadMainburg

 

Gute Ausbildungsabschlüsse trotz Corona

Freude bei WOLF in Mainburg – 13 Auszubildende haben in diesem Winter 2020/2021 ihre Abschlussprüfungen vor der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer erfolgreich bestanden. Die sieben Elektroanlagenmonteure, drei Industriemechaniker, zwei Mechatroniker für Kältetechnik und ein Fremdsprachen-Industriekaufmann haben nach einer anspruchsvollen Ausbildung ihr Ziel erreicht und starten nun ins Berufsleben.

Hervorragende Leistungen auch während Corona

Aufgrund der aktuellen Corona-Richtlinien war eine Zeugnisübergabe in einem feierlichen Rahmen nicht möglich, so dass die Zeugnisse vom jeweiligen Ausbilder ausgehändigt wurden. “Eine tolle Leistung – insbesondere unter den durch Corona doch sehr erschwerten Rahmenbedingungen”, so Verena Israel vom WOLF Ausbilderteam.

Auch in diesem Jahr gab es viel Lob und Anerkennung für die guten bis sehr guten Abschlussnoten der WOLF Auslerner. Insgesamt 85 Prozent der frischgebackenen Fachkräfte schlossen ihre Ausbildung im Gesamtschnitt mit einer Eins oder einer Zwei vor dem Komma ab. Elektroanlagenmonteur Daniel Ottl, Elektroanlagenmonteur Matthias Zieglmaier und Fremdsprachen-Industriekaufmann Josef Stempfhuber gehören mit 93 bzw. 92 Punkten und einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,4 zu den Besten ihres Ausbildungsjahrgangs. Daniel Ottl erhielt für seine Leistungen zudem eine Auszeichnung der IHK Regensburg.

Ausbildungsbetrieb wird zum Arbeitgeber

Wie jedes Jahr wurden auch die Winter-Auslerner bei WOLF übernommen. „In der aktuellen Situation ist dies sicher nicht bei allen Unternehmen selbstverständlich“, so Verena Israel. Eine qualitativ hochwertige und bedarfsorientierte Ausbildung ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der WOLF GmbH. Dies unterstreicht die regionale Verwurzelung des Unternehmens als einer der größten und wichtigsten Arbeitgeber sowie Ausbildungsbetriebe in der Region.

Bewerbung für 2022 startet im August

Die insgesamt 33 Plätze für den im September startenden Ausbildungsjahrgang 2021 sind komplett besetzt. Bewerbungen für die Ausbildungsplätze 2022 sind ab August über die Stellenbörse auf der Unternehmenswebsite möglich. Wer sich generell für eine Ausbildung bei WOLF interessiert, kann sich zudem unter www.wolf.eu/ausbildung über die Einstiegsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler im Unternehmen informieren.

 

Foto: Melanie Waldmannstetter (WOLF GmbH)

 

Umwelt- und Klimapakt: Unternehmen und Bezirksschornsteinfeger ausgezeichnet

Vier Unternehmen und zwei bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern hat der Landrat des Landkreises Kelheim, Martin Neumeyer, am Montag 19.04.2021 als Dank und Anerkennung Urkunden vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, ausgehändigt. Darunter die RMM GmbH und die WOLF GmbH aus Mainburg und der Bezirksschornsteinfeger Florian Bäuml aus Meilenhofen. Die Geehrten haben sich mit qualifizierten freiwilligen Umweltleistungen am Umwelt- und Klimapakt Bayern beteiligt. Die Übergabe fand Corona-konform im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes statt.

“Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist Impulsgeber: Durch die Vereinbarung soll sich Bayern nachhaltig entwickeln. Ich danke den vier Unternehmen sowie den beiden geehrten Bezirksschornsteinfegern, die sich freiwillig dafür einsetzen, um die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen”, so Martin Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim.

Eine Auswahl der erbrachten Leistungen

Bezirksschornsteinfeger Florian Bäuml, Meilenhofen:

  • Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001
  • Umweltleistungen nach DIN EN ISO 17056, Neuzertifizierung durch ZDH Cert

 

RMM GmbH, Mainburg

  • Regelmäßige Information der Mitarbeiter über Energieeinsparung im Betrieb
  • Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhr oder Dämmerungsschalter für Leuchtmittel
  • Einsatz von LED-Leuchtmittel bei min. 60 % der Leuchtkörper
  • Betrieb einer Photovoltaikanlage über 408 Kwp auf den Dächern der Lagerhallen
  • Inanspruchnahme einer Abfallberatung und Erarbeitung eines betrieblichen Abfallvermeidungskonzeptes

 

WOLF GmbH, Mainburg

  • Einsatz von LED-Leuchtmittel bei mindestens 60% der Leuchtkörper
  • Photovoltaikanlagen auf dem Betriebsgelände
  • Trennung der anfallenden Abfälle am Standort in mindestens 12 Sorten
  • Job-Bike-Angebot für alle Mitarbeiter (E-Bike)
  • Umweltpreis der Stadt Mainburg für das Projekt “Bienen bei WOLF”

 

Hintergrund: Der Umwelt- und Klimapakt Bayern

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation. Die Bayerische Staatsregierung und die bayerische Wirtschaft erklären im Umwelt- und Klimapakt Bayern ihre gemeinsame Überzeugung, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen.

Im Vordergrund steht die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen und nicht deren Reparatur.

Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist Impulsgeber für neue Wege, Methoden und Themenfelder, mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns. Übergeordnetes Ziel ist es, die ökologischen, ökonomischen und sozialen Grundlagen der heutigen und der künftigen Generationen in Bayern zu verbessern.

 

Im Bild weitere Ausgezeichnete im Landkreis (v.l.n.r.): Mario Kunzendorf (Kunzendorf GmbH), Robin Karl (Stabsstellenleiter Kreisentwicklung), Claus Marchner (WOLF GmbH), Landrat Martin Neumeyer, Christian Schie (Yanfeng).

 

Frühlingskonzert, Märchenrunde & Feuershow

Weg gehen ist nicht – holt euch die Kultur nach Hause

Die Überraschung war gelungen, als plötzlich der Mainburger Musiker Ritsch Ermeier im Garten auftauchte und mit einem kleinen, feinen Wunschkonzert zum Geburtstag gratulierte. In den kulturarmen Corona-Zeiten ist ein wenig Live-Musik zum Geburtstag eine schöne Geschenkidee, um für etwas Abwechslung und Freude zu sorgen.

Neben Live-Musik könnt ihr eure Kinder bei einer lebendigen Märchenerzählung verzaubern oder euch in der Dämmerung von einer Feuershow vorm Balkon faszinieren lassen. All das ist trotz Corona-Beschränkungen möglich! Seit Januar 2021 könnt ihr in Mainburg das Angebot “Kultur vor dem Fenster” nutzen, was auch sehr gut angenommen wird – rund 50 Mal wurde die verschiedenen Künstler bereits gebucht. Über das dafür eingerichtete Internetportal könnt ihr viele lokale Solokünstler und Künstlergruppen völlig unkompliziert anfragen und buchen. Egal ob für Familie, Freunde oder Mitarbeiter – hier findet ihr für jeden Anlass etwas Passendes.

Auf geht’s Mainburg, schaut rein und gönnt euch ein wenig Kultur:
www.kultur-vor-dem-fenster.de/mainburg

 

20.000 neue “Mitarbeiter” bei HAIX

Der Spezialist für Funktionsschuhe und -bekleidung HAIX heißt 20.000 neue Mitarbeiter willkommen, die hinter dem Logistikzentrum des Unternehmens in Mainburg ihr Quartier bezogen haben. Es handelt sich dabei um zwei Bienenvölker, die der Schuhspezialist im Zuge seines Nachhaltigkeitsengagements züchtet.

Bienenstöcke und Wildblumenwiese

Die beiden Bienenstöcke stehen geschützt hinter einer Seitenhalle des HAIX-Logistikzentrums in Mainburg. Sie beherbergen etwa 20.000 Honigbienen und zwei Königinnen. Zwei HAIX-Mitarbeiter, die in ihrer Freizeit als Hobby-Imker tätig sind, kümmern sich um die Bienen und ihr „flüssiges Gold“, den Honig. Zusätzlich hat HAIX im Bereich des Logistikzentrums auf 250 Quadratmetern eine Blühwiesenmischung ausgesät, um eine Lebensgrundlage für die Bienen sowie andere Insekten zu schaffen und die Biodiversität zu erhöhen. Auch die Pflanzung mehrerer Obstbäume ist bereits in Planung.

Nachhaltigkeit greifbar machen

Den ersten HAIX-Honig wird es voraussichtlich bereits im Frühsommer 2021 geben. Dieser wird für hochwertige Firmengeschenke genutzt, aber auch käuflich zu erwerben sein. Der Erlös fließt zurück in nachhaltige Projekte des Unternehmens. „Neben dem Engagement für die Umwelt verfolgen wir mit den Bienenvölkern auch das Ziel, das Thema Nachhaltigkeit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicht- und greifbar zu machen. Geplant sind für die Zukunft Workshops und Seminare, bei denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit haben, tiefer in die Materie einzutauchen“, erklärt Tanja Haimerl, Mitglied der Geschäftsleitung bei HAIX.

 

Digitale Bierverkostung mit starker Beteiligung

Größter “Stammtisch” der Hallertau bei der Bierprobe der Freien Wähler im Ziegler Bräu-Biergarten

Schnell ausverkauft war die virtuelle Bierprobe die die Freien Wähler Mainburg am 24.04.2021 organisiert hatten. Die einhundert Bierpakete mit sechs verschiedenen Spezialitäten aus vier Hallertauer Brauereien waren binnen einer Woche mit der Anmeldung zur Online-Bierverkostung vergriffen.

So trafen sich schließlich deutlich mehr als 200 Biergartenfreunde zur besten Brotzeit-Zeit um 19 Uhr zu einem sehr unterhaltsamen Stammtisch-Ratsch mit Live-Musik im Ziegler Bräu-Biergarten. Jedenfalls saßen die Freien Wähler-Organisatoren Katharina Schweigard und Bernd Friebe zusammen mit Bräu Wolfgang Randelshofer unter den gegebenen Corona-Sicherheitsmaßnahmen am Tisch vor der Schenke am Hang des Salvatorberges. Die vielen Zuschauer und damit virtuellen Gäste saßen im eigenen Heim, Garten oder Veranda vor dem Bildschirm und konnten bei individueller Brotzeit zusammen mit den drei Gastgebern die Biere übers Internet verkosten. Selbst aus der Bundeshauptstadt Berlin prosteten Leni und Heiner Stoll ihren Freunden in Mainburg fröhlich zu.

Neben einer kleinen Bier- und Braukunde gab es auch wieder viel Wissenswertes aus Stadt- und Bayerngeschichte zu hören. Ebenfalls gelungene und passend sorgte das Mundartduo “Mare & Miche” zwischen den Bieren für die musikalische Umrahmung und präsentierten manch witzige Spitze hier an der ober-niederbayerischen Grenze.