MAINBURG 2040 – geMAInsam.WIRken

Stadt Mainburg entwickelt Zukunftsstrategie und lädt zum Mitmachen ein

Wie soll es sich im Jahr 2040 in Mainburg leben? Was brauchen Kinder und Jugendliche, Familien und Senioren? Wie lassen sich Lebensqualität und Wohlstand sichern – und wie bleibt die Stadt trotz enger werdender finanzieller Spielräume handlungsfähig?

Unter dem Motto „MAINBURG 2040 – geMAInsam.WIRken“ startet die Stadt Mainburg erstmals einen umfassenden Strategieprozess unter der Führung der Ersten Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier. Gemeinsam mit Stadtrat, Verwaltung und Bevölkerung soll ein langfristiges Zielbild für Mainburg und seine Ortsteile entstehen.

 

Mehr Infos: www.mainburg.de/mai2040

 

Dabei geht es nicht nur um Projekte und Infrastruktur. Die Strategie soll auch das Miteinander, die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt zwischen den Generationen, der Kernstadt und den Ortsteilen stärken. Sie soll dazu beitragen, dass sich die Menschen mit Mainburg als ihrer Heimat und mit den gemeinsamen Zielen identifizieren. Denn Wirkung kann sie nur entfalten, wenn sie von den Menschen mitgetragen und mit Leben gefüllt wird.

Das zentrale Ziel: Mainburg soll ein Ort bleiben, an dem Menschen in allen Lebensphasen gut und sicher leben können. Dazu gehören gute Bildungs- und Betreuungsangebote, eine verlässliche Gesundheitsversorgung, sichere Verkehrswege, wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten, attraktive Freizeit- und Begegnungsorte sowie eine leistungsfähige Infrastruktur.

„Wir tragen gemeinsam die Verantwortung, Mainburg lebenswert und handlungsfähig zu halten, unseren Wohlstand zu sichern und die Stadt in eine verlässliche Zukunft zu führen“, erklärt Erste Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier. „Dafür brauchen wir eine gemeinsame Vorstellung davon, wie Mainburg und seine Ortsteile im Jahr 2040 aussehen und wie wir sie bis dahin entwickeln wollen.“

 

Warum Mainburg jetzt eine Strategie braucht

Lebensqualität ist zugleich ein wichtiger Standortfaktor. Sie trägt dazu bei, dass Familien und Fachkräfte nach Mainburg kommen und hierbleiben, Betriebe sich weiterentwickeln und neue Unternehmen sich ansiedeln. So entstehen Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie kommunale Einnahmen, die wiederum Investitionen in Schulen, Betreuung, Infrastruktur und Sicherheit ermöglichen. Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und die Handlungsfähigkeit der Stadt bedingen sich gegenseitig.

Gleichzeitig wachsen die kommunalen Aufgaben, während die finanziellen und personellen Spielräume enger werden. Die Kosten für Pflichtaufgaben, Betreuung und Infrastruktur steigen, gesetzliche Vorgaben nehmen zu und die wirtschaftliche Entwicklung stagniert. Inzwischen übersteigt die Kreisumlage die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt. Viele Aufgaben und Kosten müssen übernommen werden, obwohl Mainburg auf deren Umfang nur begrenzten Einfluss hat.

Umso wichtiger ist es, die verbleibenden Gestaltungsmöglichkeiten vorausschauend zu nutzen. Die Strategie soll klare Ziele und Prioritäten schaffen, Projekte miteinander verbinden und helfen, die vorhandenen Mittel dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen für die Menschen und die langfristige Entwicklung Mainburgs bringen.

„Ich blicke nicht mit Sorge, aber mit Respekt auf die Herausforderungen, die vor uns liegen“, betont Fritz-Ertlmaier. „Sparen und Stillstand sind keine Lösung. Wir müssen klug investieren, Fördermöglichkeiten ausschöpfen und gute Rahmenbedingungen für private und unternehmerische Investitionen schaffen.“

 

Mehrere Bausteine führen zur gemeinsamen Strategie

Den Rahmen der Strategiearbeit bildet die Klausur des Stadtrats Ende September. Dort soll die übergeordnete Ausrichtung in zentralen Handlungsfeldern wie Wirtschaft, Bildung, Gesundheit, Energie und Umwelt festgelegt werden.

Ergänzt wird sie durch konkrete Konzepte, Fachplanungen und Projekte. So befasst sich die „Arbeitsgruppe Zukunft“ unter anderem mit der Weiterentwicklung der Stadthalle zu einem lebendigen Ort der Begegnung. Die Verwaltung erarbeitet einen Gesamtplan für die städtischen Flächen und Liegenschaften sowie einen Maßnahmenplan für die Innenstadt. Als Richtschnur dient das bestehende Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz ISEK.

Weitere Planungen betreffen Wasserrückhaltung und Hochwasserschutz, die kommunale Wärmeplanung sowie Mobilität und Ladeinfrastruktur. Auch aktuelle Themen wie Krankenhaus und Hallenbad sowie kommunale Pflichtaufgaben in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Feuerwehr fließen in die Strategiearbeit ein.

Für die Ortsteile sind eigene Workshops vorgesehen, damit ihre unterschiedlichen Bedürfnisse, Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten angemessen berücksichtigt werden. Die Ergebnisse aller Bausteine werden anschließend zu einer gemeinsamen Grundlage für einen konkreten Maßnahmenplan und die künftige Haushaltsplanung zusammengeführt.

 

Bürgerinnen und Bürger gestalten mit

Eine wichtige Rolle spielt die Beteiligung der Bevölkerung. Bis Mitte November 2026 finden an der Volkshochschule moderierte Mitmach-Workshops statt. Ab 15. September können sich Bürgerinnen und Bürger anmelden und so ihre Erfahrungen und Ideen einbringen.
Geplant sind die Projekte „Senioren im Fokus“, „YoungStars“, „Mainburg bleibt sauber“, „MAI-Feierei – Wie und was feiert Mainburg?“, „Tourismus im Herzen der Hallertau“ sowie ein „Runder Tisch für Integration und Migration“.

Die Menschen kennen ihren Alltag, ihre Ortsteile und ihr unmittelbares Lebensumfeld. Sie wissen, was gut funktioniert, wo etwas fehlt und welche Veränderungen hilfreich wären. Die Workshops sollen dieses Wissen nutzbar machen, unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und das gegenseitige Verständnis stärken.

 

Vom Zielbild zum konkreten Maßnahmenplan

Bis Ende 2026 sollen die Ergebnisse gebündelt und in einen Maßnahmenplan mit kurz-, mittel- und langfristigen Vorhaben überführt werden. Die schrittweise Umsetzung ist ab Januar 2027 vorgesehen. Auch Haushalt, Organisation und Verwaltungsstrukturen sollen künftig an den gemeinsamen Zielen ausgerichtet werden.

„Die Strategie soll kein Papier für die Schublade sein, sondern unser gemeinsamer Kompass für die kommenden Jahre“, erklärt Fritz-Ertlmaier. „Ob jung oder alt, aus der Kernstadt oder einem Ortsteil, alteingesessen oder neu in Mainburg: Jede Perspektive ist wichtig.“
Weitere Informationen zu „MAINBURG 2040 – geMAInsam.WIRken“ gibt es unter www.mainburg.de/mai2040. Die Anmeldung zu den Mitmach-Workshops ist ebenfalls auf dieser Seite möglich.

Machen Sie mit und gestalten Sie Mainburgs Zukunft – damit unsere Stadt auch 2040 ein Ort ist, an dem Menschen gut und sicher leben, arbeiten und alt werden können, sich verbunden fühlen und gerne zu Hause sind. Denn Mainburgs Zukunft entsteht, wenn aus vielen Ideen ein gemeinsamer Weg wird.

Bild: Stadt Mainburg

 

Ingolstädter Straße vor Fertigstellung

Der Straßenbau in der Ingolstädter Straße in Mainburg geht in die letzte Bauphase.

 

Ab Mo. 31.08.2026

Vollsperrung der Ingolstädter Straße zwischen den Einmündungen zur St 2049 und zur B 301.

  • Die Zufahrt für Anlieger zur Ingolstädter Straße ist über die Seitenstraßen möglich, soweit es der Baufortschritt zulässt.
  • Im Bereich der Fahrbahn ist das Parken nicht gestattet.
  • Aufgrund verschiedener Arbeiten, ist mit Einschränkungen zu rechnen.
  • Ab dem 01.09.2026 ist die Ausfahrt aus Ried ausschließlich in Fahrtrichtung Mainburg möglich.
  • Für die Ortsteile Gschwellhof und Haid erfolgt die Ausfahrt ab dem 01.09.2026 ebenfalls nur über die Fahrtrichtung Mainburg. Die örtliche Beschilderung ist zu beachten.

 

Vom 07.09. bis voraussichtlich 14.09.2026

Vollsperrung der Ingolstädter Straße auch für Anlieger.

  • Einbau der Asphaltdeckschicht.
  • Während dieser Arbeiten ist die Ingolstädter Straße vollständig gesperrt.
  • Eine Zufahrt zu den Grundstücken ist nicht möglich.
  • Die Anwesen können ausschließlich zu Fuß über die Gehwege erreicht werden.
  • Fahrzeuge müssen rechtzeitig außerhalb des gesperrten Bereichs abgestellt werden.

 

Ab 14.09.2026

Durchführung von Restarbeiten.

  • Im Bereich der Fahrbahn ist weiterhin kein Parken möglich.
  • Es ist weiterhin mit Einschränkungen im Baustellenbereich zu rechnen.

 

Hinweis

Die genannten Termine sind vorbehaltliche Angaben. Aufgrund von Witterungseinflüssen, technischen Erfordernissen oder Änderungen im Bauablauf kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen. Maßgeblich sind die Beschilderung vor Ort sowie die Anweisungen des Baustellenpersonals.

Die Stadt Mainburg bittet alle betroffenen Anliegerinnen und Anlieger sowie die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Beeinträchtigungen.

 

Kreisjugendfeuerwehrtag 2026 mit Zeltlager

Es war wieder ein unvergessliches Erlebnis für die Jugendlichen – und auch für die Erwachsenen. Vom 31.07. – 02.08.2026 fand der schon traditionelle Kreisjugendfeuerwehrtag mit Zeltlager auf dem Sportgelände in Rohr i.NB statt.

Landrat Christian Nerb, Landtagsabgeordnete Petra Högl und Bürgermeister Matthias Hermann freuten sich sehr, gemeinsam mit den Verantwortlichen des Kreisfeuerwehrverbandes 321 Jugendliche aus 34 Jugendfeuerwehren und dem THW mit ihren 123 Betreuerinnen und Betreuern begrüßen zu dürfen – darunter 12 Jugendliche und 5 Betreuer der Freiwilligen Feuerwehr Mainburg.

Der Begrüßung und dem gemeinsamen Abendessen folgte die zentrale Abnahme der Bayerischen Jugendleistungsprüfung auf dem Sportplatz, an der 167 Jugendliche aus 30 Feuerwehren teilnahmen. Ein rundum gelungener Abend, den die Jugendlichen dann gemeinsam am Zeltplatz im Flair des Lagerlebens ausklingen ließen.

Gestärkt von einem reichhaltigen Frühstück starteten am Samstagmorgen bei schönstem Wetter die Spiele der Lagerolympiade um den KBI-Schöll-Gedächtnispokal. Die Jugendlichen erwarteten auf einem rund 5 km langen Rundweg um den Zeltplatz 16 lustige Spiele. Diese waren so gewählt, dass die Aufgaben unabhängig des Alters erfüllt werden können, viel Spaß machen und den Gemeinschaftssinn stärken: Fußballdarts, Golfball drücken, Holzscheite stapeln, Sommerski, Schlüsselsuche und KG-Rohr schütten, um nur einige Beispiele zu nennen. Im Vordergrund standen dabei immer Teamgeist, Zusammenhalt und Kameradschaft. Die Spiele erstreckten sich – selbstverständlich mit einer Mittagspause – über den ganzen Tag, was sich wieder sehr bewährt hat.

In den Abendstunden fand im benachbarten Freibad dann eine Poolparty mit DJ statt. Sehr viele Jugendliche nutzten diese Gelegenheit, um sich nach einem ausgefüllten Tag noch zu erfrischen.

Schon traditionell wurde am Sonntagvormittag dann ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert. Pfarrerin Barbara Dietrich, die frühere Feuerwehrseelsorgerin des Landkreises Kelheim, war extra aus Königsmoos angereist. In ihrer sehr gelungenen Predigt standen natürlich die Aufgaben der Feuerwehren im Vordergrund.

Den Abschluss des Kreisjugendfeuerwehrtages bildete die Siegerehrung nach dem Mittagessen, die bereits mit großer Spannung erwartet wurde. Dabei konnte die „Blaulichtcrew Bad Abbach“ den KBI-Schöll-Gedächtnispokal mit nach Hause nehmen, gefolgt von den Teams „Elsendorf 3“ und den „Deingerer Wadlbeißer“. Wie bereits in den vergangenen Jahren waren die meisten Teams nicht nach deren Feuerwehr benannt, sondern konnten bei der Anmeldung eigene Teamnamen nennen. Der Ideenfindung waren dabei keine Grenzen gesetzt, was das ganze Wochenende über immer wieder für Lacher sorgte.

Zur Erinnerung an das Jugendzeltlager erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits bei der Anmeldung ein Multifunktionstuch der Firma HAIX und einen eigens für den Kreisjugendfeuerwehrtag beschrifteten Strohhut sowie eine Sonnenbrille.

Eine solche Veranstaltung ist natürlich auch mit viel Arbeit verbunden. Deshalb erging – mehr als verdient – besonderer Dank an das Team um Kreisjugendwart Fabian Weyerts und die Freiwillige Feuerwehr Rohr, die sich als hervorragender Gastgeber gezeigt hat.

Foto: FFW Mainburg

Luisa Deuter neue Hallertauer Hopfenkönigin 2026/2027

Heiß war es im Bierzelt am 10.08.2026 auf dem Wolnzacher Volksfest und mit großem Interesse folgten die etwa 2.500 Besucher, die Mehrheit Hopfenpflanzer mit ihren Familien aus der Hallertau, der Vorstellung der zwei Kandidatinnen um den Hopfenthron. Luisa Deuter aus Geisenhausen im Hopfen-Siegelbezirk Pfaffenhofen und Claudia Neumaier aus Tegernbach im Siegelbezirk Au i. d. Hallertau standen im Mittelpunkt des Abends. Beide Bewerberinnen waren angetreten, um für die nächsten zwölf Monate den Hallertauer Hopfen zu repräsentieren und als Botschafterinnen für das „Grüne Gold“ lokal aber auch international aufzutreten.

Bereits in den vergangenen Wochen haben beide Kandidatinnen auf verschiedenen Volksfesten und anderen Festen auf sich aufmerksam gemacht und erste Bühnenerfahrung gesammelt. Auch in Zeitungsartikeln wurde über die zwei jungen Frauen berichtet und in Kurzfilmen in den sozialen Medien konnten sich die Hopfenpflanzer aus der Hallertau eine Meinung bilden.

Als besondere Überraschung kam der Bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger zum Wahlabend. In seinem Grußwort ging er auf die derzeit niedrigen Hopfenpreise ein und forderte eine Stärkung der Hopfenwirtschaft und der Landwirtschaft grundsätzlich.

Mit Beginn der Vorstellungsrunde der Bewerberinnen stieg dann die Aufregung bei den Kandidatinnen und auch die Spannung, wer den Thron für die kommenden zwölf Monate besteigen würde. Durch den Abend führte Alexander Nadler, der amüsant und kurzweilig die Bewerberinnen befragte und ihnen die Bühne für ihre Vorstellung gab. Beide stellten sich, ihre Leidenschaft für den Hopfen und ihre Pläne als Repräsentantin für das „Grüne Gold“ der Hallertau vor und begeisterten durchweg das Publikum. Luisa Deuter und Claudia Neumaier präsentierten sich sehr souverän und konnten die Hopfenpflanzer mit viel Fachwissen, Charme und Spontanität für sich gewinnen.

Dieses hatte dann tatsächlich die sprichwörtliche Qual der Wahl und musste über die Platzierungen entscheiden. Das Ergebnis lautete schließlich:

Hallertauer Hopfenkönigin 2026/2027: Luisa Deuter Hallertauer
Vize-Hopfenkönigin 2026/2027: Claudia Neumaier

 

 

Unmittelbar nach der Wahl strömten zahlreiche Ehrengäste vom Bürgermeister Simon Zimmermann über den Hallertauer Verbandsvorsitzenden Karl Pichlmeyer und Pflanzerpräsident Adi Schapfl, Minister Aiwanger bis hin zu den anderen Produktköniginnen zum Gratulieren auf die Bühne. Alle wünschten den neuen Hopfenhoheiten viel Spaß in ihrem Amt und freuten sich auf ein gutes Miteinander und viele spannende gemeinsame Termine.

 

Fotos: Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V. / Pokorny Design

 

150 Jahre Krankenhaus Mainburg

Förderverein setzt Zeichen der Wertschätzung zum Jubiläum

Mit einem Sommerfest hat der Förderverein Freunde Krankenhaus Mainburg e.V. den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses Mainburg am 14.07.2026 für ihren täglichen Einsatz gedankt und gleichzeitig das Jubiläum „150 Jahre Krankenhaus Mainburg“ gewürdigt.

Zahlreiche Beschäftigte nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einige unbeschwerte Stunden bei gutem Essen, Musik und vielen Gesprächen zu verbringen. Landrat Christian Nerb begrüßte die anwesenden Gäste und unterstrich die Bedeutung des Krankenhauses für die Gesundheitsversorgung der Region. Der Förderverein bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern, die zum Gelingen dieses rundum gelungenen Festes beigetragen haben. Mit der Veranstaltung wurde ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Menschen gesetzt, die sich tagtäglich für die Patientinnen und Patienten engagieren.

Fotos: Förderverein Freunde Krankenhaus Mainburg e.V.

 

BRK-Bereitschaft Mainburg startet Helfer-vor-Ort

Seit 18.07.2026 ist in Mainburg ein neuer Helfer vor Ort (HvO) des Bayerischen Roten Kreuzes im Einsatz. Ziel des ehrenamtlichen Angebots ist es, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei medizinischen Notfällen zu überbrücken. Gerade in den ersten Minuten eines Notfalls kann schnelle Hilfe entscheidend sein – insbesondere dann, wenn der örtliche Rettungswagen bereits in einem anderen Einsatz gebunden ist.

Die Umsetzung des Projekts gelang nach etwa einem Jahr der Planung. Maßgeblich dafür verantwortlich waren Bereitschaftsleiter der BRK-Bereitschaft Mainburg Sebastian Soost und sein Stellvertreter Sebastian Altmann, die den Aufbau des HvO mit großem Engagement vorangetrieben haben. Bereits am Tag der offiziellen Inbetriebnahme rückte der HvO zu seinem ersten Einsatz aus. In den darauffolgenden Tagen folgten bereits zahlreiche weitere Alarmierungen.

 

Warum zusätzlich Helfer vor Ort?

Obwohl in Mainburg mit einem Rettungswagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) reguläre Rettungsmittel stationiert sind, führen steigende Einsatzzahlen, längere Einsatzdauern und weitere Transportstrecken im Landkreis Kelheim immer wieder zu verlängerten Hilfsfristen. Genau an dieser Stelle setzt der Helfer vor Ort an: Die medizinisch ausgebildeten Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaft Mainburg werden parallel zum Rettungsdienst durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Landshut alarmiert. Dank ihrer Ortsnähe treffen sie häufig bereits wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort ein und übernehmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes qualifizierte lebensrettende Sofortmaßnahmen.

 

Ehrenamt und Finanzierung

Besetzt wird der HvO ausschließlich durch ehrenamtliche Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaft Mainburg. Sie engagieren sich zusätzlich zu ihren bereits bestehenden Aufgaben – unter anderem in der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Transport sowie im Fachdienst Technik und Sicherheit (TuS).

Da der HVO nicht Bestandteil der gesetzlichen Regelversorgung ist, werden die Einsätze nicht von den Krankenkassen finanziert. Aktuell erfolgt der Dienst mit dem Mannschaftstransportwagen (MTW) der Bereitschaft Mainburg. Perspektivisch soll jedoch ein eigenes, speziell ausgestattetes Einsatzfahrzeug beschafft werden. Dafür ist das BRK auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag hilft dabei, die Ausstattung des HvO weiter auszubauen und die schnelle Hilfe vor Ort langfristig sicherzustellen.

Wer die Bereitschaft Mainburg und den HVO-Dienst unterstützen möchte, kann dies gerne über Angabe des entsprechenden Verwendungszwecks („HVO Mainburg“) über unsere Spendenkonten. Wir danken herzlich für Ihre Zuwendung.

Spendenkonten:
Kreissparkasse Kelheim: DE39 7505 1565 0000 0005 05
Raiffeisenbank Kreis Kelheim eG: DE96 7506 9014 0000 0505 55
Sozialbank AG: DE05 3702 0500 0020 1689 61

 

Unterscheidung Helfer-vor-Ort und Hausnotruf-Hintergrunddienst:

Helfer vor Ort (HvO): Der Helfer vor Ort wird in der Regel bei akuten medizinischen Notfällen parallel zum Rettungsdienst über die Integrierte Leitstelle alarmiert. Ziel ist es, die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt mit qualifizierter Erster Hilfe zu überbrücken. Die Einsatzkräfte sind medizinisch ausgebildete Ehrenamtliche des BRK und leisten lebensrettende Sofortmaßnahmen. Da der HvO eine freiwillige Zusatzleistung des Bayerischen Roten Kreuzes ist, werden die Einsätze nicht von den Krankenkassen finanziert. Der Dienst wird ausschließlich durch das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte sowie durch Spenden und Eigenmittel des BRK getragen.

Hausnotruf-Hintergrunddienst (HGD): Der Hintergrunddienst des Hausnotrufs kommt zum Einsatz, wenn Hausnotrufkunden den Notrufknopf betätigen und keine unmittelbare lebensbedrohliche Situation vorliegt. Ehrenamtliche Mitarbeitende fahren zum Kunden, verschaffen sich Zugang zur Wohnung und leisten Unterstützung oder organisieren – falls erforderlich – weitere Hilfe. Der Hintergrunddienst ersetzt keinen Rettungsdienst und wird nicht zu regulären Notfalleinsätzen alarmiert. Im Unterschied zum Helfer vor Ort ist der Hausnotruf Teil eines vertraglich vereinbarten Angebots und wird über die Hausnotrufgebühren beziehungsweise – bei anerkanntem Pflegegrad und Vorliegen der Voraussetzungen – durch die Pflegekassen finanziert.

 

Stimmen

Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Sebastian Altmann bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten: „Dass sich unsere Ehrenamtlichen neben ihren bestehenden Aufgaben nun zusätzlich im Helfer-vor-Ort-Dienst engagieren, ist alles andere als selbstverständlich. Dieses Engagement verdient größten Respekt.“

Auch Mainburgs Bürgermeisterin Karoline Fitz-Ertlmaier begrüßt die neue Einrichtung ausdrücklich und bedankt sich für das Engagement der Ehrenamtlichen.

Der Kreisbereitschaftsleiter Bernhard Steffel erinnert daran, dass der Start des HvO das Ergebnis langer Vorarbeit ist: „Seit rund einem Jahr haben wir gemeinsam an der Umsetzung gearbeitet und intensiv mit dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung um die Einrichtung gekämpft. Mit Unterstützung der örtlichen Politik ist es nun gelungen, den Helfer vor Ort in Mainburg auf den Weg zu bringen. Das ist ein wichtiger Meilenstein für die Notfallversorgung in der Region.“

Auch BRK-Kreisgeschäftsführer Christoph Kühnl hebt die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Angebots hervor: „Die Helferinnen und Helfer erhalten für ihre Einsätze keinerlei Vergütung oder Aufwandsentschädigung. Sie schließen mit ihrem freiwilligen Engagement eine wichtige Lücke im Rettungssystem. Der Helfer vor Ort wird vollständig aus Eigenmitteln des BRK sowie durch Spenden finanziert und ist damit ein wertvoller Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung.“

 

Neues FRANNS Magazin August 2026

Mit der 11. Hallertauer Bierkönigin Martina Auer – gekrönt beim Mainburger Hopfenfests im Juli 2026 – auf dem neuen FRANNS Magazin-Cover lassen wir entspannt den Sommer ausklingen.

Im neue FRANNS Magazin im August:

Lions Kulturbräu 2026
• Lesesommer der Stadtbibliothek
Mainburger Kinotage
• viele Veranstaltungsfotos
• Mainburger Theater-Donnerstag 2026/2027
• Veranstaltungstermine
• News auf dem Rathaus
• VdK Pflegestammtisch
… und vieles mehr!

 

Holt euch die aktuelle Ausgabe des Mainburger Stadtmagazins an zahlreichen Auslagestellen in und um Mainburg – gratis! Danke an Brigitte Heindl für die Unterstützung bei der Verteilung.

 

Unser FRANNS Covermodel: Martina Auer – 11. Hallertauer Bierkönigin

Es ist wieder soweit – Mainburg hat eine neue Hoheit: Die Hallertauer Bierkönigin 2026/2027 heißt Martina Auer (25) und kommt aus Billingsdorf bei Wolfersdorf. In Mainburg und der Region ist sie täglich, da die gelernte Raumausstatterin –sie liebt das Handwerk – bei der Firma Weil Sonnen- und Sichtschutz arbeitet.

In ihrer Freizeit stehen Unternehmungen mit der Mädchengruppe Wolfersdorf und Ausflüge mit Freunden in die Natur und zu Festen auf dem Programm.

Die Bewerbung zur Hallertauer Bierkönigin kam von Herzen: Die Hallertau ist ihre Heimat. Sie liebt die Landschaft, die Traditionen und die bayerische Kultur – zu der für sie auch das bayerische Bier gehört. In ihrer Amtszeit freut sie sich auf viele Erlebnisse und interessante Bekanntschaften, die sie als Mensch weiter wachsen lässt.

Wir wünschen Martina eine unvergessliche Zeit als Bierköngin!

Aktuelle Einblicke in ihre Aktivitäten:
www.instagram.com/hallertauer_bierkoenigin
www.facebook.com/Hallertauer.Bierkoenigin

 

 

Cover-Shooting by

Milla Curtis / The Sour Cherry Fotostudio
www.millacurtis.com 
www.instagram.com/millacurtisphotography

Video: 100 Tage im Amt – Bürgermeisterin zieht erste Bilanz

100 Tage im Amt, mehr als 1.000 Termine, Gespräche und Begegnungen: In ihrem Video zieht Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier eine erste Bilanz ihrer Amtszeit. Im Mittelpunkt stehen der intensive Austausch mit den Menschen, die langfristige Strategie „Mainburg 2040“ und der Mut, neue Wege zu gehen. Trotz großer Herausforderungen blickt sie mit Zuversicht nach vorn – mit klaren Prioritäten, neuen Ideen und dem gemeinsamen Ziel, Mainburg zukunftsfähig zu gestalten.

 

 

Quelle: www.instagram.com/stadt_mainburg

Mainburger im Bundesvorstand der jungen Ökologen vertreten

Junge Menschen, die sich politisch engagieren und Verantwortung übernehmen, sind für eine lebendige Demokratie von großer Bedeutung. Umso erfreulicher ist es, wenn dieses Engagement auch auf Bundesebene Anerkennung findet.

Auf der Bundesversammlung von jung.ökologisch (JÖ) Anfang Mai 2026 in Kassel wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt. Dabei wurde der Mainburger Ilias Ajam-Oghli (20) einstimmig zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Die JÖ ist die Jugendorganisation der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

„Es ist mir eine große Freude, nach vergleichsweise kurzer Mitgliedschaft bereits ein solches Vertrauen von den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgesprochen bekommen zu haben. Die ÖDP befindet sich momentan in einer Zeit voller Aufbruchsstimmung und Motivation. Zusammen mit der JÖ wird diese Zeit eingeleitet werden“, erklärte Ajam-Oghli bei seiner Vorstellung kürzlich im Rahmen der ÖDP Ortsversammlung.

Der Vorstand der ÖDP Mainburg gratuliert dem Politikstudenten herzlich zu seiner Wahl und würdigt dessen Einsatz für eine nachhaltige und werteorientierte Politik.

„Mit Ilias Ajam-Oghli ist nun ein engagierter junger Mainburger im Bundesvorstand von jung.ökologisch vertreten. Seine Wahl zeigt, dass politisches Engagement und überzeugende Ideen auch in jungen Jahren und sogar auf Bundesebene Anerkennung finden. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg, Ausdauer und Freude“, betonten die ÖDP-Vorsitzenden Annette Setzensack und Gamze Caglar unisono.

Die Wahl Ajam-Oghlis unterstreicht aus Sicht des Ortsvorstandes die Bedeutung einer aktiven politischen Beteiligung junger Menschen, was für eine lebendige Demokratie von großer Bedeutung ist. Mit seiner neuen Funktion wird er künftig an der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung der Jugendorganisation auf Bundesebene mitwirken und dabei auch die Perspektiven junger Menschen aus der Region einbringen können.

Im Bild: ÖDP Mainburg Vorstandt mit Ilias Ajam-Oghli von links Gamze Caglar, Walter Gabriel, Annette Setzensack, Ilias Ajam-Oghli und Christian Heinzinger. Foto: Lydia Gschlößl

 

Sechs deutsche Brauereien unter den Top 40 weltweit

Aktuelles aus dem BarthHaas-Bericht 2025/2026

Deutschland ist mit sechs Brauereigruppen in der Liste der 40 größten Bierhersteller weltweit vertreten. Das zeigt der aktuelle BarthHaas-Bericht 2025/2026, mit dem der weltgrößte Hopfenspezialist jährlich einen Überblick über globale Entwicklungen auf dem Bier- und Hopfenmarkt gibt. Die Anzahl der deutschen Braugruppen in dem Ranking hat sich damit gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

An der Spitze des deutschen Feldes steht erneut die Radeberger Gruppe, die mit einem Ausstoß von 9,95 Millionen Hektolitern international Platz 25 belegt. Ihr Bierausstoß ging 2025 laut dem Bericht um 4,3 Prozent zurück, das Unternehmen rutschte um zwei Plätze in der Liste nach unten. Um einen Platz aufgestiegen ist hingegen die Paulaner Gruppe; sie legte beim Ausstoß um 14,8 Prozent auf 7,59 Millionen Hektoliter zu und positioniert sich nun als zweitgrößte deutsche Gruppe auf Platz 29 (Vorjahr 30) im globalen Ranking.

 

Paulaner Gruppe einer der wenigen Gewinner

Paulaner setzte sich damit vor die TCB Beteiligungsgesellschaft (u.a. mit dem Frankfurter Brauhaus, der Feldschlößchen/Dresden und der Gilde Brauerei). In der weltweiten Statistik erreichte die TCB nach einem Mengenminus von 4,0 Prozent auf 7,2 Millionen Hektoliter nur noch Platz 30 (Vorjahr 28). Um einen Platz rutschte die Oettinger Gruppe ab. Ihr Ausstoß lag laut BarthHaas-Bericht bei 6,74 Millionen Hektolitern und damit 3,7 Prozent unter dem Vorjahr. Die Braugruppe belegt damit Platz 32 (Vorjahr 31).

Mit einem dünnen Plus von 0,2 Prozent auf 5,95 Millionen Hektoliter schloss die Krombacher Gruppe das Jahr 2025 ab und landete damit auf Platz 33 (Vorjahr 32) in der Top 40-Liste. International von Position 33 auf 35 sank die Bitburger Braugruppe ab und bildet damit wie 2024 das Schlusslicht unter den deutschen Braugruppen im Ranking. Ihr Ausstoß lag laut BarthHaas-Bericht im vergangenen Jahr bei 5,2 Millionen Hektolitern und damit um 10,0 Prozent unter dem Vorjahr.

 

Top 3 brauen über die Hälfte der weltweiten Biermenge

Innerhalb der Top 10 waren 2025 einige Verschiebungen zu verzeichnen, lediglich die ersten sieben Plätze blieben im Ranking stabil. An der Spitze stehen weiterhin AB InBev (484,19 Mio. hl/-2,5 %), Heineken (235,65 Mio. hl/-2,1 %) und China Res. Snow Breweries (110,30 Mio. hl/+1,4 %). Gemeinsam erzielten die drei Unternehmen mehr als die Hälfte des weltweiten Bierausstoßes der Top 40 Brauereien.

Erstmals wurde JSC AB Inbev Efes in die Top 40-Liste aufgenommen; die ehemalige russische Tochtergesellschaft von AB Inbev Efes wird nun als eigenständiges und unabhängiges Unternehmen auf Platz 11 geführt und verdrängt so die französische Financière ACP – zuletzt das Schlusslicht im globalen Ranking – aus der Liste. Innerhalb der Top 10 rückte die chinesische Yanjing-Brauerei von Platz 9 auf 8 vor und tauschte damit den Platz mit der französischen BGI/Groupe Castel.

 

Bierausstoß der Top 40 insgesamt rückläufig

Weltweit verringerte sich der Ausstoß der 40 größten Brauereigruppen um 3,1 Prozent auf insgesamt rund 1.586 Millionen Hektoliter. Nur wenige erzielten bei der Absatzentwicklung im vergangenen Jahr nennenswerte Zuwächse. Damit setzt sich ein rückläufiger Trend fort, der bereits in den beiden Vorjahren spürbar war. Immer stärker zwingt der schwierige Markt die Hersteller, sich um alternative Geschäftsfelder zu bemühen. So stehen alkoholfreie und -reduzierte Biere und auch die Diversifizierung in angrenzende Getränkekategorien weiterhin bei allen bedeutenden Brauereigruppen auf der strategischen Agenda.

 

 

Über BarthHaas

BarthHaas ist ein weltweit führender Anbieter von Hopfenprodukten und Dienstleistungen rund um den Hopfen. Das Familienunternehmen in achter Generation ist Spezialist für den kreativen und effizienten Einsatz von Hopfen und Hopfenprodukten. Als Visionär, Impulsgeber und Ideenumsetzer gestaltet BarthHaas seit über 225 Jahren den Markt rund um einen einzigartigen Genussrohstoff.

Quelle: BarthHaas