Wieder Theater in Steinbach

Theatergruppe Steinbach zeigt „Bodschamperlspuk“ ab 20.01.2023

Eine feste Größe im lokalen Theaterkalender ist die Winter-Inszenierung der Theatergruppe Steinbach. Im Januar 2023 bringen sie das bayerische Stück „Bodschamperlspuk“ von Ralph Wallner auf die Bühne im Hopfenhaus Steinbach.

 

Details:

• Aufführungen: 20. / 21. / 22. / 27. / 28. / 29.01.2023 jeweils 19:30 Uhr
• Ort: Hopfenhaus Steinbach, Hauptstr. 14, 84048 Steinbach
• Karten-VVK: ab 14.12.2022 im Hopfenhaus Steinbach (Mi 18 – 20 Uhr / So 10 – 12 Uhr)

 

Zum Stück

Im Dusterhof spukt es. Das glauben zumindest Mina und ihre Freundin, die den verlassenen Hof im Wald für ihren Wunschzauber ausgewählt haben. Denn Wünsche, die in einer Rauhnacht bei Vollmond aufgeschrieben werden, gehen angeblich in Erfüllung. Und als magisches Gefäß muss der alte Nachttopf, das Bodschamperi, herhalten. Dass gleichzeitig zwei Landstreicher und Taschendiebe auftauchen, ist für viele im Dorf eine Uberraschung. Langfinger-Jockl und sein Sohn bringen das Leben so mancher Personen gehörig durcheinander. Und ihr eigenes erst recht. Zufall? Schicksal? Oder hat der Spuk vom Dusterhof seine Hand im Spiel?

 

 

Bachner ehrt Jubilare und Ruheständler

„Danke für viele sehr gute gemeinsame Jahre!“ – Bachner ehrte Mitte November 2022 seine Jubilare und neuen Ruheständler – Dies war der Inhaberfamilie der Bachner-Unternehmensgruppe ein besonders großes Anliegen: Endlich, nach der Corona-Pause, konnten Hans Bachner, seine Frau Sabine Bachner und seine Mutter Gabriele Bachner die Ehrung der Firmenjubilare und der neuen Ruheständler wieder persönlich durchführen. Im festlichen Rahmen der Säbener Lounge in der Allianz Arena sprachen sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihren Dank aus.

„Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Wir sind stolz, Sie an Bord zu haben!“ Mit diesen Worten dankte Hans Bachner, auch im Namen seiner Frau und seiner Eltern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die schon 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40 oder sogar 50 Jahre beim Familienunternehmen Bachner beschäftigt sind. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen uns jeden Tag stolz. Wir haben bei Bachner eine ganz besondere Belegschaft“, so Hans Bachner. Feierlich übergaben er und seine Frau den Jubilaren die Urkunden für ihren langjährigen und treuen Einsatz im und für das Unternehmen.

„Unseren zukünftigen Ruheständlern wünschen wir alles nur erdenklich Gute!“ Gleich im Anschluss und endlich auch wieder von Mensch zu Mensch verabschiedete Hans Bachner langjährige Mitarbeiter in den verdienten Ruhestand. Johann Golling trug neun Jahre lang maßgeblich zum Erfolg des Bachner-Standortes Ingolstadt bei. 20 Jahre lang engagierte sich Jakob Sudermann für Bachner: Bekannt war er am Standort Dingolfing als Experte für schwere Arbeiten mit dicken Kabeln. Mit Günter Scheingraber verlässt nach 35 Jahren ein Mann der ersten Stunde den Standort Dingolfing. Der Allrounder war ein Mann der klaren Worte und für Bachner jahrzehntelang im Bereich Elektroinstallation tätig. 36 Jahre bei Bachner aktiv war Edmund Waldherr als erster Planzeichner in Dingolfing – und zudem Bachner Firmen-Kapellmeister und leidenschaftlicher Feuerwehr-Kommandant.

Einen großen Dank sprach Hans Bachner auch Johann Wühr aus: für über 40 überaus tatkräftige Jahre in Mainburg. Ein Höhepunkt des Abends war die Verabschiedung von Willi Schöll: Als immer zuverlässiger und superpünktlicher Elektromeister war er dem Unternehmen Bachner sein gesamtes Berufsleben treu, 50 (!) Jahre von seiner Ausbildung bis zur Gründung der Abteilung Nachrichtentechnik Dingolfing. Das schöne Beisammensein feierten die Geehrten mit Ihren Partnerinnen und Partnern, sowie der Inhaberfamilie Bachner dann gemeinsam zu den Klängen der Partyband „Soundslikeflow“ – die Tanzfläche war gut gefüllt.

Ehrung zum Einstieg in den Ruhestand nach über 40 tatkräftigen Jahren bei Bachner in Mainburg: Johann Wühr und seine Lebensgefährtin Barbara Bogenrieder, eingerahmt von Hans Bachner und seiner Frau Sabine Bachner (links) und Gabriele Bachner (rechts).

 

Fotos: Bachner

 

Förderverein trifft Führung des Mainburger Krankenhauses

Die Vorstandschaft des Fördervereins des Mainburger Krankenhauses traf sich Ende November 2022 mit dem neuen Geschäftsführer der Ilmtalkliniken – zu der auch das Krankenhaus Mainburg gehört – Christian Degen und dem stellvertretenden ärztlichen Direktor Dr. Otto Dietl zu einem Informationsgespräch. Vorsitzender Karsten Wettberg drückte eingangs seine Freude darüber aus, dass die Ilmtalkliniken mit Christian Degen nun einen Geschäftsführer habe, der das Haus aufgrund seiner langjährigen Erfahrung sehr gut kenne und von allen Seiten sehr geschätzt werde. Mit Dr. Otto Dietl als stv. Ärztlichen Direktor, habe das Mainburger Haus zudem eine hervorragende fachliche und menschliche Personalie getroffen.

Ein viel diskutierter Aspekt des Gesprächs war die gegenwärtige Auslastungs- und Belegungssituation am Krankenhaus. Christian Degen konnte hierzu berichten, dass die Auslastungsmöglichkeit durch die Anzahl der belegbaren Betten in Mainburg derzeit im Verhältnis besser sei, als am Standort Pfaffenhofen, wo sich die Personalknappheit noch spürbarer abzeichnet als in Mainburg. Wie in so vielen Branchen spürt man einen deutlichen Personalmangel. Dies führe u.a. dazu, dass nicht das gesamte Leistungsspektrum der Klinik abgerufen werden könne, was auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr schade ist. Die Ilmtalklinik reagiert auf diese Situation, indem derzeit verstärkt Stellenangebote u.a. in den gängigen Printmedien sowie im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht werden. Man sei aber auch bereit, neue kreative Wege für die Personalgewinnung zu gehen und so werden beispielsweise auch Social Media wie TikTok und Instagram verstärkt als Anzeigenplattform genutzt. Ein Lichtblick betreffend die Zukunft ist für Christian Degen die Tatsache, dass derzeit so viele Azubis wie noch nie, nämlich knapp einhundert an beiden Standorten, ausgebildet werden. Mit den Krankenpflegeschulen in Mainburg und Pfaffenhofen hat man hier sehr kompetente Partner an seiner Seite.

Auf die Nachfrage von stv. Vorsitzender Maureen Sperling, ob sich zusätzliche „weiche“ Faktoren, wie beispielsweise die Zurverfügungstellung von Wohnraum für medizinisches Personal, positiv auf die Personalgewinnung auswirken könnten, antworteten Christian Degen und Dr.Otto Dietl mit einem klaren Ja. Die Ilmtalklinik mietet zur Zeit verstärkt an beiden Standorten Wohnraum an, um diesen dem Personal zur Verfügung stellen zu können.

Weitere diskutierte Themen waren der aktuelle Stand der Brandschutzsanierung des Mainburger Krankenhauses sowie die geplanten Baumaßnahmen im Rahmen des sogenannten „Zehn-Millionen-Pakets“. Zudem tauschte man sich über die Zusammenarbeit des Mainburger Krankenhauses mit den niedergelassenen Ärzten sowie neue Fördermaßnahmen des Fördervereins für das Krankenhaus aus.

Im Abschluss an das Gespräch dankten sich die Vorstandschaft des Fördervereins und ITK Geschäftsführer Christian Degen und Dr. Otto Dietl gegenseitig für den vertrauensvollen Austausch und die gute Zusammenarbeit.

Foto: Karin Nadler

 

Lesung „Mainburg unterm Hakenkreuz“

Hanns Georg Seidl liest erneut aus seinem Buch „Mainburg unterm Hakenkreuz“

Im September 2022 brachte Hanns Georg Seidl, ehemaliger Geschichtslehrer und Rektor in Mainburg, das Buch „Mainburg unterm Hakenkreuz“ heraus, in dem er die Zeit von 1928 bis 1945 in der Hopfenstadt beleuchtet. In kurzer Zeit waren die ersten beiden Auflage ausverkauft. Jetzt erscheint eine dritte Auflage – dazu wird es auch nochmal eine Lesung geben.

Die Lesung ist für alle – egal ob ihr das Buch bereits gelesen habt oder nicht – gleichermaßen interessant. Bei der Lesung erfahrt ihr nicht nur Details zu den Ereignissen in Mainburg zur Nazi-Zeit, sondern könnt dem Autor auch Fragen stellen und mit ihm über den Inhalt diskutieren.

Details zur Lesung:

• Sa. 21.01.2023, 19.00 Uhr
• Ort: LSK Theater, Am Sportplatz 3, Mainburg
• Eintritt frei – Spende erwünscht, Platzkarte erforderlich
• Platzkarten bei Buchhandlung Weinmayer (Bahnhofstr. 4, Mainburg)

 

Zum Buch

Auch in Mainburg gab es genügend entschlossene Anhänger des Führers und seiner Partei, die dessen menschenverachtende Weltanschauung in Wort, Tat und Schrift unterstützten und vertraten und somit zum Fortbestehen des III. Reichs und seiner Verbrechen beitrugen.

Hanns Georg Seidl nimmt seine Leser*innen mit auf eine Reise in die wenig bekannte Geschichte von Mainburg – ein Kaleidoskop aus Persönlichem, Briefen, Interviews mit Zeitzeugen, Zeitungsartikeln und Bildern.

„Wenn man erfährt, dass der eigene Vater oder Opa ein Nazi gewesen ist, dann muss man das aushalten, wenn man daraus etwas lernen will. Bevor Sie aber jetzt über die Nachfahren der Herren Brunner, Fellner, Seidl, Hösl, Schnell, Hien und Gerl in Ihrem moralischen Urteil herfallen – wer sagt denn, dass Sie nicht auch einen Naziopa im Keller liegen haben? Und der verschwindet nicht, wenn man ihn verdrängt, vergisst oder leugnet. Ich denke, es macht es erträglicher, wenn man sich damit auseinandersetzt, darüber spricht, was er getan, geschrieben oder gesagt hat“, beschreibt Hanns Georg Seidl sein Anliegen.

 

• 384 Seiten, Hardcover, 170 x 240 mm
• 22 Euro
Buchbestellungen (3. Auflage vor 24.12.2022): Buchhandlung Weinmayer (Bahnhofstr. 4, Mainburg, Tel. 08751 1411) und direkt beim Autor Hanns Seidl, Tel. 0178 6903219

 

Erster Mainburger Biotopverbund-Apfelsaft

Lokale Verteilung des Biotopverbund-Apfelsafts

Im Herbst 2022 haben Schüler und Schülerinnen der Mainburger Praxisklasse der Mittelschule Mainburg auf einer Streuobstwiese bei Sandelzhausen Äpfel gesammelt und geerntet (Bericht dazu lesen). Daraus wurden dann rund 500 Liter Apfelsaft gepresst. Diesen Saft spendiert die Stadt Mainburg nun den Mainburger Kindergärten, Krippen, Grundschulen sowie den Mittagsbetreuungseinrichtungen und dem Jugendtreff.

„Die durchweg positiven Rückmeldung aus den Einrichtungen freuen uns natürlich sehr und zeigen zugleich das Interesse für heimische Produkte, die rund um Mainburg wachsen“, so Bürgermeister Helmut Fichtner, der zum Start der Verteilung in der Grundschule Mainburg mit dabei war. Stellvertretend für die Mainburger Kinder kamen dort die Klasse 2c der Grundschule Mainburg und je eine Gruppe des Kinderhorts Kleiner Tiger und kleiner Bär“ und der städtischen Kindergärten „Sonnenschein“ und „Abenteuerland“ für ein Foto zusammen.

 

Eigene Streuobstsaftaktion auf die Beine stellen

„Zukünftig könnte aus dieser Aktion ein Selbstläufer werden, indem die Einrichtungen mit unserer Hilfe ihre eigene Streuobstsaftaktion durchführen und damit nicht nur regionalen Saft bekommen, sondern auch gleich noch eine schöne Gemeinschaftsaktion in der Natur durchführen können“, so Veronika Stiglmaier, die beim Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. den Biotopverbund Mainburg betreut. „Wenn wir bereits bei den Kleinsten eine Wertschätzung für unsere heimischen Streuobstbestände erreichen und ihnen zeigen, was unsere Region in den verschiedenen Jahreszeiten zu bieten hat, sind wir auf einem guten Weg, wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen in unserer Landschaft zu erhalten“.

Anleitung für die Durchführung einer Streuobstaktion: www.voef.de/projekte/landing-pages/streuobstsaft-biotopverbund-mainburg

 

Hintergrund

Das Naturschutzprojekt „BiotopverbundMainburg30“ wurde zum 2023 stattfindenden 30-jährigen Jubiläum des Mainburger Biotopverbunds gemeinsam von der Stadt Mainburg, dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. und dem Bund Naturschutz Ortsgruppe Mainburg initiiert. Neben der Weiterführung der Landschaftspflegemaßnahmen sollen Untersuchungen u.a. von Flora und Fauna im Gemeindegebiet sowie eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit stattfinden. Das dreijährige Projekt hat ein Volumen von knapp 240.000 € und wird mit 80 % von der Regierung von Niederbayern über die Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien gefördert.

 

Foto: Kübra Genisyürek

 

Bench und der Fachhandel-Knigge

Die Kolumne im FRANNS Magazin von Bench aka Benjamin Bauer

Der Knigge – ein Sammelsurium aus Benimmregeln und Möglichkeiten, wie man sich in diversen Situationen bestmöglich verhalten sollte, ohne dass sich die Mitmenschen angeekelt fühlen oder negativ über einen urteilen. Heute beschäftigen wir uns mit dem Fachhandel.

Fachhändler sorgen dafür, dass ihre Kunden ihr Leben gezielt verbessern können, indem sie über Komfort, Leistungen, Gefahren und Vorteile der jeweiligen Produkte unterrichtet werden. Am wichtigsten jedoch ist es, dem Kunden die jeweiligen Artikel zu fairen Konditionen und Bedingungen anzubieten. Was in der Theorie recht simpel erscheint, artet in der Praxis manchmal in einer verstörenden Katastrophe aus. Ausschlaggebend dafür sind die Eigenarten des Menschen – oder wohl eher die Unverschämtheiten, von denen sich manche sogar als fiese Verbrechen deklarieren lassen.

Das Döner-Attentat:

Bereits vor dem Betreten des Ladens erblickt der arme Fachhändler aus den Augenwinkeln die in Mitleidenschaft gezogene Serviette, die der Täter mitten am Parkplatz entsorgt, obwohl einige Meter weiter ein öffentlicher Mülleimer zur Verfügung steht. Wenige Augenblicke später betritt er das Gebäude und versucht , sich mit einem Biogasangriff (bestehend aus Knoblauch- und Zwiebelaroma) gezielt an den Sinnesorganen der dort rotierenden Fachberater zu vergehen. Im schlimmsten Fall begibt er sich anschließend in die direkte Gesichtsnähe des Beraters und befördert ihn mit einem geschickten Hauch ins Nirvana.

Der Zeit-Raub:

Mit viel Mühe und Überzeugungskraft schafft sich der Räuber eine Vertrauensbasis, damit er dem Fachhändler möglichst viele Informationen in möglichst kurzer Zeit entlocken kann. Um nicht aufzufallen, beteuert er ständig, wie stark sein Wille zum Kauf doch sei. Hat er seinen Informationshunger dann endlich gestillt, verlässt er unauffällig das Geschäft und ordert das eben besprochene Produkt bei einem weltweit operierenden Versandhandelsunternehmen.

Die Umtausch-Erschleichung:

Der Ganove erscheint mit seinem (angeblich vor wenigen Tagen in diesem Geschäft erworbenen) Produkt und möchte es umtauschen. An sein Gesicht kann sich natürlich keiner vom Personal erinnern und der Kassenzettel wurde laut seiner Aussage versehentlich von seinem Chinchilla gefressen. Er versucht mit einem bemerkenswert soliden Pokerface und schauspielerischen Fähigkeiten den Artikel, den er garantiert woanders bezogen hat, in Cash umzuwandeln, um daraus Profit zu schlagen. Oder weil er zu faul ist, ihn zurück zu schicken.

Die Rabatt-Lüge:

Der Modus Operandi des Lügners beginnt mit dem Flanieren durch den gesamten Verkaufsraum. Er grüßt mit übertriebener Höflichkeit jeden der anwesenden Mitarbeiter und legt an der Kasse erneut ein gigantisches Grinsen an den Tag. Anschließend setzt er alle Anwesenden darüber in Kenntnis, dass er mit dem Big Boss gestern Tennis gespielt hat, oder dass sie seit eh und je beste Freunde und Golfkollegen sind. Alles nur, um ordentliche Rabatte einzuheimsen. Kann man ja mal machen, wenn der Boss nicht anwesend ist. Blöd nur, wenn der Name des “guten Freundes” falsch ausgesprochen oder gar Namensteile komplett vertauscht werden.

Der Geduldsfaden-Terror:

Der Terrorist ist mit einer scharf geladenen, verbalen AK-47 auf Kriegsfuß mit jedem Verkäufer, der in seinen Gesprächsradius gerät. Er stellt extrem viele Fragen. Und sobald der Berater versucht zu antworten, lädt er das nächste Magazin und ballert etliche weitere Fragen hinterher – ohne dass der Verkäufer nur den Hauch einer Chance bekommt, eine davon zu beantworten. Der Terrorist kann diesen Angriff beliebig lange fortsetzen. Der Fachberater kapituliert letztendlich, um einer psychischen Beeinträchtigung am Ground Zero zu entgehen.

So ein Arbeitstag im Handel kann schon gefährlich werden. Also seid brav und anständig zu den Menschen, die ihr dort vorfindet. Wenn ihr euch mit keinem der genannten Delikte im Shop strafbar macht, so wird das mit Sicherheit vom Unternehmen und von den Fachberatern eures Vertrauens honoriert – versprochen!

Euer Bench

 

Unternehmerische Entscheidung mit Weitblick

Inhaber Hans Bachner holt Dr. Ralf Gaffal als neuen Geschäftsführer für die Bachner Elektro GmbH & Co. KG. Hans Bachner bleibt Inhaber des erfolgreichen Familienunternehmens und der gesamten Unternehmensgruppe und konzentriert sich jetzt auf seine Rolle als Geschäftsführer der Bachner Holding GmbH.

Seit 14. November 2022 leitet Dr. Ralf Gaffal zusammen mit Erwin Daimer den Bereich „Strategie/Unternehmensentwicklung“ bei der Bachner Elektro GmbH & Co. KG. Er übernimmt diesen Part von Hans Bachner, der in vierter Generation auch weiterhin als Inhaber die Geschicke der gesamten Bachner Unternehmensgruppe leiten wird. Die weiteren zentralen Ressorts der Bachner Elektro GmbH & Co. KG – Personal/Organisation, Verwaltung/Finanzen sowie Produktion/Dienstleistung – liegen unverändert bei den bisherigen Geschäftsführern Christian Neubauer, Günther Plank und Thomas Üffink.

Der gebürtige Mainburger Dr. Ralf Gaffal war bisher Geschäftsführer im Flughafen München Konzern, wo er über mehr als ein Jahrzehnt das internationale Geschäft verantwortete. Zukünftig wird er gemeinsam mit seinen Geschäftsführerkollegen die strategische Entwicklung der Bachner Elektro GmbH & Co. KG gestalten. Besonders wichtig ist ihm dabei eine gut austarierte Balance aus gesundem Wachstum und bestmöglicher Vernetzung der Unternehmen innerhalb der Bachner Gruppe. „Auch die Digitalisierung und die Erneuerbaren Energien bieten für Bachner große Chancen im In- und Ausland. Dieses Potenzial möchte ich nutzen“, so Gaffal.

Über vier Generationen hat sich die Bachner Elektro GmbH & Co. KG zur internationalen Unternehmensgruppe entwickelt. Das Kerngeschäft bildet nach wie vor die Elektrotechnik mit all ihren Facetten. Weitere Bereiche wie Kraft-Wärme-Kopplung, Photovoltaik, Speicher- und Stromschienensysteme sind in Tochterunternehmen zuhause. Derzeit beschäftigen die Unternehmen der Bachner-Gruppe über 750 Mitarbeiter*innen, davon über 70 Auszubildende, an Standorten in Deutschland, Österreich, den USA und Mexico. Für seine Kunden begleitet Bachner seit Jahrzehnten Projekte im Bereich Automotive sowie u.a. Bauvorhaben an Flughäfen, bei Luftfahrtunternehmen, in Krankenhäusern und Universitäten. Größten Wert legt die Inhaberfamilie von Hans Bachner auf Umwelt- und Energiemanagement, Sozialleistungen für MitarbeiterInnen und soziales Engagement. Der Jahresumsatz 2021 lag bei ca. 155 Mio. EUR.

Foto: Bachner Elektro GmbH / Sobolewski

 

ÖDP-Konzept: 100% erneuerbare Energien bis 2030

Dr. Michael Stöhr aus München zeigte Wege ohne Sackgassen auf

Einen Experten in Sachen erneuerbare Energien konnte der ÖDP Ortsverband Mainburg am Freitag, 11.11.2022 im Hopfenhaus in Steinbach begrüßen: Dr. Michael Stöhr, Landesbeauftragter für Klimaschutz der ÖDP Bayern, arbeitet seit 30 Jahren in der angewandten Forschung und Beratung zu erneuerbaren Energien. Sein eigener Haushalt in einem Genossenschaftshaus in München mit 28 Parteien ist seit 2001 zu 100 % mit erneuerbaren Energien versorgt und in seinem Stadtteil hat er 2 PV-Bürgerbeteiligungsanlagen organisiert.

Schonungslos eröffnete er in seinem ca. einstündigen Vortrag, warum die ÖDP Klimaneutralität und 100 % Versorgung mit erneuerbaren Energien schon 2030 anstrebt: Wir laufen auf eine Situation zu, in der die Gebiete der Erde, in denen die Hälfte der Menschheit lebt, wegen zu großer Hitze unbewohnbar werden. Da die Erwärmung über Land deutlich höher ist als über den Ozeanen, können 1,5 Grad Erwärmung weltweit über Land 3 Grad bedeuten. In Bayern ist die Jahresdurchschnittstemperatur seit 1900 bisher um etwa 2 Grad angestiegen.

Schon die globale Erhöhung der Durchschnittstemperatur (Basis: Mittlere Jahrestemperatur 1850 – 1900) um 1,2 – 1,3 Grad, die wir aktuell haben, kann uns massive Überschwemmungen mit davongespülten Häusern auch entlang der bayerischen Flüsse bescheren. Die Katastrophe im Ahrtal 2021 war ein Vorgeschmack dafür. Um diese Entwicklung nicht nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 %, sondern mit deutlich über 90 % zu stoppen und dann umzukehren, tritt die ÖDP für Klimaneutralität und 100 % erneuerbare Energien bis 2030 ein, und für Humusaufbau in den Äckern, angereichert mit nachhaltig gewonnener Pflanzenkohle, die CO2 in großem Umfang dauerhaft binden kann.

Der Weg dorthin ist alles andere als ein Zuckerschlecken und mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Wichtig ist es darum, sich dabei nicht in teure und ineffiziente Sackgassen zu verrennen. Sackgassen wären ein Wiedereinstieg in die Atomkraft, eine Verfestigung der Gasnutzung durch weitere teure Gasheizkraftwerke, aber auch eine Nutzung von Wasserstoff und grünem Methan in Gasheizungen und Autos mit Verbrennungsmotor. Wasserstoff wird als Speichermedium und als Ausgangsstoff für grüne Kraft- und Treibstoffe für LKW, Schiffe und Flugzeuge sowie als Grundstoff in der Chemieindustrie benötigt. Er sollte aber sparsam verwendet werden, denn zu seiner Herstellung wird erst einmal eine Menge an erneuerbarem Strom benötigt.

Die grobe Skizze der am schnellsten und kostengünstigsten und im Einklang mit Natur-, Arten-, Landschafts- und Anwohnerschutz umsetzbaren 100 % erneuerbaren Energieversorgung sieht nach fundierten Berechnungen etlicher Studien dann etwa so aus: Fast alle Energie wird zu ungefähr gleichen Teilen in Form von Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen gewonnen. Auf nur 2 % der Landesfläche werden Windkraftanlagen errichtet. Hinzukommen Photovoltaikanlagen auf der Freifläche – die können schnell errichtet werden – und auf Gebäuden – dort ist mehr Platz als erforderlich. Solarthermie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft tragen im Mittel nur mit kleineren Beiträgen zur Energieversorgung bei, lokal können sie bedeutend sein. Wärme wird überwiegend mit Wärmepumpen bereitgestellt. Der Mobilitätssektor wird elektrisch. Als Kurzzeitstromspeicher genügen zur Hälfte bidirektional geladene E-Autos, zur Hälfte die aus E-Autos entnommenen gebrauchten Batterien, die stationär mit verringerter Kapazität rund um die Uhr noch dienen können. Zur Langzeitspeicherung dient Wasserstoff und grünes Methan in den vorhandenen Erdgasspeichern.

Im Publikum herrschte Skepsis, ob das so schnell gehen könne. Dr. Stöhr ist zuversichtlich. Ende der 1990er Jahre hat er bei den Bayerischen Solarinitiativen an der Vorbereitung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mitgearbeitet. Alle Beteiligten waren danach vollkommen überrascht, dass die Geschwindigkeit des Ausbaus der industriellen Produktion und der Kostenrückgang erneuerbaren Stroms selbst ihre kühnsten Erwartungen weit übertrafen. Das gilt es nun zu wiederholen. Beim Wettlauf gegen die Klimaerhitzung gibt es auch nur diese Wahl: 100 % erneuerbare Energien so schnell wie möglich oder in Sackgassen verrennen und noch mehr Zeit verlieren.

 

Im Bild: Die ÖDP-Stadt- und Kreisräte Annette Setzensack und Konrad Pöppel danken Dr. Stöhr (links im Bild) mit einem regionalen Präsent für seinen interessanten Vortrag.

 

Fotos: Martin Altmann,  Annette Setzensack

 

Neuer Elternbeirat im Kindergarten „Kleiner Tiger & Kleiner Bär“

Im Mainburger Kindergarten „Kleiner Tiger & Kleiner Bär“ war kürzlich die Elternschaft eingeladen, per Briefwahl über das neue Elternbeiratsgremium für 2022/2023 abzustimmen.

Das Wahlergebnis sieht wie folgt aus: In ihrem Amt als 1. Vorsitzende bestätigt wurde Katrin Riedl, den 2. Vorsitz übernimmt Anthony Fenzl. Als Schriftführerin fungiert erneut Judith Neubauer, die Pressearbeit übernimmt Andrea Prücklmeier. Weitere Mitglieder sind: Rita Bauer, Wanda Dudek, Sandra Ebenhöch, Christina Gebendorfer, Tina Heilig, Franziska Herzog, Andreas Hoyer, Christina Karg, Katharina Klier, Anastasiya Lehmann und Selen Tükenmez. Der Elternbeirat freut sich auf das neue Kindergartenjahr 2022/2023 und hofft darauf, zahlreiche Aktionen durchführen zu können.

 

Heimatliebe Holledau – dieses Mal: Körperteile

Franziska Froschermeier vom Instagram-Kanal @heimatliebe.holledau stellt euch bei FRANNS monatlich Worte aus dem Holledauer Dialekt vor.

Dieses Mal: Körperteile

An Belle hod a jeder, de oana an greßan und de andern an gleanan. Bloß a Plattn hod ned a jeder. An Zinken hom a vui, oba de woin des eigentlich ned hern. Zum hern muasma seine Luser aufsperrn, und do brauchtma wiederum a Ohrwaschl. Oft is a gscheider wennma sei Babbn hoit, wennma wos hern wui. Damal drahn konst a ned wennst wo zualusen wuist. Im Wirtshaus kons da amoi bassiern, dass da oana an d‘Gurgl geht, wennst eam an Bleschl zoagst. Manche dadn oam do am liabstn glei an Grong umdrahn. Wennst an Streit vermeiden wuist, dann sogst am besten ned, dass oana sei Wampn eiziang soi. Und a ned, dass oana koane Wadl hod. Des is bei uns mindestens genauso a große Beleidigung! Zu am gscheidn Haxn ghert hoid amoi a gscheids Wadl dazua. Im Winter frierts oan a diermoi in de Gluppal, dann muasma si seine Bratzn aufwärma. Wennst des etz ois verstanden host, dann bist wahrscheinlich a echter Holledauer!

Instagram-Kanal besuchen: www.instagram.com/heimatliebe.holledau