Neues FRANNS Magazin August 2026

Mit der 11. Hallertauer Bierkönigin Martina Auer – gekrönt beim Mainburger Hopfenfests im Juli 2026 – auf dem neuen FRANNS Magazin-Cover lassen wir entspannt den Sommer ausklingen.

Im neue FRANNS Magazin im August:

Lions Kulturbräu 2026
• Lesesommer der Stadtbibliothek
Mainburger Kinotage
• viele Veranstaltungsfotos
• Mainburger Theater-Donnerstag 2026/2027
• Veranstaltungstermine
• News auf dem Rathaus
• VdK Pflegestammtisch
… und vieles mehr!

 

Holt euch die aktuelle Ausgabe des Mainburger Stadtmagazins an zahlreichen Auslagestellen in und um Mainburg – gratis! Danke an Brigitte Heindl für die Unterstützung bei der Verteilung.

 

Unser FRANNS Covermodel: Martina Auer – 11. Hallertauer Bierkönigin

Es ist wieder soweit – Mainburg hat eine neue Hoheit: Die Hallertauer Bierkönigin 2026/2027 heißt Martina Auer (25) und kommt aus Billingsdorf bei Wolfersdorf. In Mainburg und der Region ist sie täglich, da die gelernte Raumausstatterin –sie liebt das Handwerk – bei der Firma Weil Sonnen- und Sichtschutz arbeitet.

In ihrer Freizeit stehen Unternehmungen mit der Mädchengruppe Wolfersdorf und Ausflüge mit Freunden in die Natur und zu Festen auf dem Programm.

Die Bewerbung zur Hallertauer Bierkönigin kam von Herzen: Die Hallertau ist ihre Heimat. Sie liebt die Landschaft, die Traditionen und die bayerische Kultur – zu der für sie auch das bayerische Bier gehört. In ihrer Amtszeit freut sie sich auf viele Erlebnisse und interessante Bekanntschaften, die sie als Mensch weiter wachsen lässt.

Wir wünschen Martina eine unvergessliche Zeit als Bierköngin!

Aktuelle Einblicke in ihre Aktivitäten:
www.instagram.com/hallertauer_bierkoenigin
www.facebook.com/Hallertauer.Bierkoenigin

 

 

Cover-Shooting by

Milla Curtis / The Sour Cherry Fotostudio
www.millacurtis.com 
www.instagram.com/millacurtisphotography

Video: 100 Tage im Amt – Bürgermeisterin zieht erste Bilanz

100 Tage im Amt, mehr als 1.000 Termine, Gespräche und Begegnungen: In ihrem Video zieht Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier eine erste Bilanz ihrer Amtszeit. Im Mittelpunkt stehen der intensive Austausch mit den Menschen, die langfristige Strategie „Mainburg 2040“ und der Mut, neue Wege zu gehen. Trotz großer Herausforderungen blickt sie mit Zuversicht nach vorn – mit klaren Prioritäten, neuen Ideen und dem gemeinsamen Ziel, Mainburg zukunftsfähig zu gestalten.

 

 

Quelle: www.instagram.com/stadt_mainburg

Mainburger im Bundesvorstand der jungen Ökologen vertreten

Junge Menschen, die sich politisch engagieren und Verantwortung übernehmen, sind für eine lebendige Demokratie von großer Bedeutung. Umso erfreulicher ist es, wenn dieses Engagement auch auf Bundesebene Anerkennung findet.

Auf der Bundesversammlung von jung.ökologisch (JÖ) Anfang Mai 2026 in Kassel wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt. Dabei wurde der Mainburger Ilias Ajam-Oghli (20) einstimmig zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Die JÖ ist die Jugendorganisation der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

„Es ist mir eine große Freude, nach vergleichsweise kurzer Mitgliedschaft bereits ein solches Vertrauen von den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgesprochen bekommen zu haben. Die ÖDP befindet sich momentan in einer Zeit voller Aufbruchsstimmung und Motivation. Zusammen mit der JÖ wird diese Zeit eingeleitet werden“, erklärte Ajam-Oghli bei seiner Vorstellung kürzlich im Rahmen der ÖDP Ortsversammlung.

Der Vorstand der ÖDP Mainburg gratuliert dem Politikstudenten herzlich zu seiner Wahl und würdigt dessen Einsatz für eine nachhaltige und werteorientierte Politik.

„Mit Ilias Ajam-Oghli ist nun ein engagierter junger Mainburger im Bundesvorstand von jung.ökologisch vertreten. Seine Wahl zeigt, dass politisches Engagement und überzeugende Ideen auch in jungen Jahren und sogar auf Bundesebene Anerkennung finden. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg, Ausdauer und Freude“, betonten die ÖDP-Vorsitzenden Annette Setzensack und Gamze Caglar unisono.

Die Wahl Ajam-Oghlis unterstreicht aus Sicht des Ortsvorstandes die Bedeutung einer aktiven politischen Beteiligung junger Menschen, was für eine lebendige Demokratie von großer Bedeutung ist. Mit seiner neuen Funktion wird er künftig an der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung der Jugendorganisation auf Bundesebene mitwirken und dabei auch die Perspektiven junger Menschen aus der Region einbringen können.

Im Bild: ÖDP Mainburg Vorstandt mit Ilias Ajam-Oghli von links Gamze Caglar, Walter Gabriel, Annette Setzensack, Ilias Ajam-Oghli und Christian Heinzinger. Foto: Lydia Gschlößl

 

Sechs deutsche Brauereien unter den Top 40 weltweit

Aktuelles aus dem BarthHaas-Bericht 2025/2026

Deutschland ist mit sechs Brauereigruppen in der Liste der 40 größten Bierhersteller weltweit vertreten. Das zeigt der aktuelle BarthHaas-Bericht 2025/2026, mit dem der weltgrößte Hopfenspezialist jährlich einen Überblick über globale Entwicklungen auf dem Bier- und Hopfenmarkt gibt. Die Anzahl der deutschen Braugruppen in dem Ranking hat sich damit gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

An der Spitze des deutschen Feldes steht erneut die Radeberger Gruppe, die mit einem Ausstoß von 9,95 Millionen Hektolitern international Platz 25 belegt. Ihr Bierausstoß ging 2025 laut dem Bericht um 4,3 Prozent zurück, das Unternehmen rutschte um zwei Plätze in der Liste nach unten. Um einen Platz aufgestiegen ist hingegen die Paulaner Gruppe; sie legte beim Ausstoß um 14,8 Prozent auf 7,59 Millionen Hektoliter zu und positioniert sich nun als zweitgrößte deutsche Gruppe auf Platz 29 (Vorjahr 30) im globalen Ranking.

 

Paulaner Gruppe einer der wenigen Gewinner

Paulaner setzte sich damit vor die TCB Beteiligungsgesellschaft (u.a. mit dem Frankfurter Brauhaus, der Feldschlößchen/Dresden und der Gilde Brauerei). In der weltweiten Statistik erreichte die TCB nach einem Mengenminus von 4,0 Prozent auf 7,2 Millionen Hektoliter nur noch Platz 30 (Vorjahr 28). Um einen Platz rutschte die Oettinger Gruppe ab. Ihr Ausstoß lag laut BarthHaas-Bericht bei 6,74 Millionen Hektolitern und damit 3,7 Prozent unter dem Vorjahr. Die Braugruppe belegt damit Platz 32 (Vorjahr 31).

Mit einem dünnen Plus von 0,2 Prozent auf 5,95 Millionen Hektoliter schloss die Krombacher Gruppe das Jahr 2025 ab und landete damit auf Platz 33 (Vorjahr 32) in der Top 40-Liste. International von Position 33 auf 35 sank die Bitburger Braugruppe ab und bildet damit wie 2024 das Schlusslicht unter den deutschen Braugruppen im Ranking. Ihr Ausstoß lag laut BarthHaas-Bericht im vergangenen Jahr bei 5,2 Millionen Hektolitern und damit um 10,0 Prozent unter dem Vorjahr.

 

Top 3 brauen über die Hälfte der weltweiten Biermenge

Innerhalb der Top 10 waren 2025 einige Verschiebungen zu verzeichnen, lediglich die ersten sieben Plätze blieben im Ranking stabil. An der Spitze stehen weiterhin AB InBev (484,19 Mio. hl/-2,5 %), Heineken (235,65 Mio. hl/-2,1 %) und China Res. Snow Breweries (110,30 Mio. hl/+1,4 %). Gemeinsam erzielten die drei Unternehmen mehr als die Hälfte des weltweiten Bierausstoßes der Top 40 Brauereien.

Erstmals wurde JSC AB Inbev Efes in die Top 40-Liste aufgenommen; die ehemalige russische Tochtergesellschaft von AB Inbev Efes wird nun als eigenständiges und unabhängiges Unternehmen auf Platz 11 geführt und verdrängt so die französische Financière ACP – zuletzt das Schlusslicht im globalen Ranking – aus der Liste. Innerhalb der Top 10 rückte die chinesische Yanjing-Brauerei von Platz 9 auf 8 vor und tauschte damit den Platz mit der französischen BGI/Groupe Castel.

 

Bierausstoß der Top 40 insgesamt rückläufig

Weltweit verringerte sich der Ausstoß der 40 größten Brauereigruppen um 3,1 Prozent auf insgesamt rund 1.586 Millionen Hektoliter. Nur wenige erzielten bei der Absatzentwicklung im vergangenen Jahr nennenswerte Zuwächse. Damit setzt sich ein rückläufiger Trend fort, der bereits in den beiden Vorjahren spürbar war. Immer stärker zwingt der schwierige Markt die Hersteller, sich um alternative Geschäftsfelder zu bemühen. So stehen alkoholfreie und -reduzierte Biere und auch die Diversifizierung in angrenzende Getränkekategorien weiterhin bei allen bedeutenden Brauereigruppen auf der strategischen Agenda.

 

 

Über BarthHaas

BarthHaas ist ein weltweit führender Anbieter von Hopfenprodukten und Dienstleistungen rund um den Hopfen. Das Familienunternehmen in achter Generation ist Spezialist für den kreativen und effizienten Einsatz von Hopfen und Hopfenprodukten. Als Visionär, Impulsgeber und Ideenumsetzer gestaltet BarthHaas seit über 225 Jahren den Markt rund um einen einzigartigen Genussrohstoff.

Quelle: BarthHaas

Deutschland verliert weiter an Hopfenfläche

Die Krise im Hopfenmarkt hält an: Hopfenpflanzer roden Hopfenfelder oder geben ganz auf

Deutschland ist der größte Hopfenproduzent der Welt. Mehr als ein Drittel der globalen Hopfenproduktion findet in Deutschland statt, gefolgt von den USA mit etwas weniger Hopfen und von der Tschechischen Republik mit knapp 10% der weltweiten Hopfenfläche. Die großen Hopfen-Nationen versorgen traditionell die gesamte globale Brauindustrie mit dem unverzichtbaren Rohstoff Hopfen. Große Anteile der erzeugten Hopfen werden exportiert. Nahezu der gesamte Hopfen wird zur Bierherstellung verwendet. Andere Anwendungen und Vermarktungswege sind nur marginal.

 

Weniger Bier getrunken

Die Stimmung am Hopfenmarkt ist derzeit schlecht. Der hohe Hopfenbedarf der letzten Jahre ist geschrumpft. Seit Jahren wird weltweit weniger Bier getrunken und damit weniger Hopfen gebraucht. Die Folge ist eine Überversorgung mit Hopfen, hohe Lagerbestände und schlechte Hopfenpreise. Die Hopfenpflanzer müssen ihre Hopfen zum Teil unter den Herstellungskosten abgeben und geraten dadurch in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Reaktion ist ein Rückgang der Hopfenflächen, weil unwirtschaftliche Geschäftsbereiche aufgegeben werden.

 

Hopfenfläche beim Weltmarktführer Deutschland sinkt

Auch die Hopfenfläche beim Weltmarktführer Deutschland sinkt. Von 2023 bis 2025 verschwanden bereits knapp 10% der deutschen Hopfen. Diese Entwicklung geht weiter. In seiner aktuellen Flächenerhebung berichtet der Verband deutscher Hopfenpflanzer mit Sitz in Wolnzach in der Hallertau von einem weiteren Rückgang der Hopfenfläche in Deutschland. Demnach muss eine Reduktion um weitere 5,81 % oder um 1.101,01 Hektar verzeichnet werden, so dass in 2026 voraussichtlich auf insgesamt 17.860,94 Hektar in Deutschland Hopfen produziert wird.

Wie auch in den Vorjahren sind die Flächenverluste bei den Sorten Perle, Hallertauer Tradition und Hallertauer Magnum am auffälligsten. Allein diese drei Sorten machen mit einem Rückgang von 914,79 Hektar den Großteil der insgesamt 1.101,01 Hektar Flächenverlust aus. Die Überversorgung bei den Aroma-Hopfen macht schon seit mehreren Jahren vor allem bei Perle und Hallertauer Tradition eine Reduzierung der Produktionsmenge notwendig.

Zunehmend besorgt sind die Hopfenpflanzer aber zusätzlich, weil nun auch bei den Bitterhopfen eine Überversorgung droht. Der bisherige Rückgang der Fläche an Hallertauer Magnum scheint noch nicht genügend Entlastung zu bringen. Befürchtet wird, dass auch die Haupt-Bitter-Sorte Herkules zum Teil gerodet werden muss. Ein zunehmender Wettbewerb mit amerikanischem Bitterhopfen erschwert die Marktlage dabei zusätzlich.

 

Betriebe schließen

Deutschland verliert nicht nur Hopfenfläche, sondern auch Hopfenbau-Betriebe. Die überwiegend als Familienbetriebe geführten Höfe werden seit Jahren weniger. Im Vergleich zum Vorjahr haben 62 Hopfenpflanzer den Hopfenbau ganz aufgegeben, so dass in 2026 noch insgesamt 904 Hopfenbaubetriebe in Deutschland verbleiben.

Text: Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V. 

 

Mainburger Theater-Donnerstag 2026/2027

Sechs Abende voller Humor, Satire und Überraschungen – die neue Saison 2026/2027 startet am 24.09.2026

Der beliebte Mainburger Theater-Donnerstag geht am 24.09.2026 in die neue Saison 2026/2027. Zum mittlerweile 24. Mal lädt die Stadt Mainburg Kulturbegeisterte zu sechs unterhaltsamen Abenden mit Kabarett, Comedy und Satire in den LSK-Saal ein: pointiert, voller Tiefgang, humorvoll und immer nah am Puls der Zeit. Wer sicher dabei sein möchte, sollte sich bis spätestens 24.08.2026, bewerben. Über die Abo- und Sitzplatzvergabe entscheidet das Los. Die Plätze sind begehrt.

 

Abonnements und Kartenvorverkauf

Ein Abonnement für alle sechs Vorstellungen ist zum Preis von 102 Euro erhältlich. Die Vergabe der Abos erfolgt per Losverfahren. Interessierte können sich bis spätestens Mo. 24.08.2026 per E-Mail theaterdonnerstag@mainburg.de für ein oder zwei Abos bewerben. In der formlosen E-Mail sollten Name, Anschrift, die gewünschte Zahl der Abos (1 oder 2) sowie die gewünschte Platzreihe und eine mögliche Alternative angegeben werden. Die Auslosung der Plätze findet in der Kalenderwoche 35 statt. Ab dem 01.09.2026 können die Abo-Karten im Rathaus Mainburg abgeholt und bezahlt werden. Alle Bewerber erhalten rechtzeitig Rückmeldung per E-Mail.

Einzelkarten sind ab dem 01.09.2026 unter Tel. 08751 704-405 erhältlich – im Vorverkauf zum Preis von 19 Euro, an der Abendkasse für 21 Euro. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:00 Uhr im LSK-Theatersaal, Am Sportplatz 3, 84048 Mainburg. Weitere Infos unter: www.mainburg.de/theaterdonnerstag

 

24.09.2026 – Thomas Schreckenberger: Irre sind Menschlich!

Den Auftakt der beliebten Kabarett-Reihe macht Thomas Schreckenberger, der dem Irrsinn des Alltags mit einer großen Portion Humor begegnet. Was soll man auch tun, wenn einen schon morgens beim Lesen der Nachrichten das Gefühl beschleicht, dass man der einzig Normale auf der Welt ist? Manchmal könnte man angesichts seiner Mitmenschen aber auch wirklich verzweifeln: Durchgeknallte Extremisten bedrohen die Demokratie, gierige Profiteure die Umwelt und die Teilnehmer von „Bauer sucht Frau“ den Verstand.

Und das Internet wird immer mehr zu einem Bereich, in dem sich Menschen herumtreiben, gegen die Hannibal Lecter nur wie ein netter Herr mit etwas zweifelhaften Essensvorlieben erscheint. Da schießen einem viele Fragen durch den Kopf: Ist die Welt ein einziges Irrenhaus? Warum bin ich auch drin? Und was kann ich tun? Thomas Schreckenberger rechnet ab mit all den Irrsinnigen in Politik, Gesellschaft und im Alltag. Natürlich dürfen dabei auch Protagonisten aus Politik und der Promiszene nicht fehlen, die er als gewohnt täuschend echte Parodien auf die Bühne bringt.

 

29.10.2026 – Lucy van Kuhl: Geschickt verpackt

Wir leben in einer Zeit, in der oft die Verpackung wichtiger als der Inhalt scheint: Ein Schokoriegel wird durch Werbung zum exklusiven Geschmacksevent, der Hausmeister bekommt exklusiv den Titel Facilitymanager, und die Liebe hüpft nicht mehr mit Amors zufälligem Pfeil, sondern maßgeschneidert und algorithmen-basiert über Tinder und Parship in unser Leben. Der deutsche Heinz Günter verpackt sich im Frankreichurlaub plötzlich in Ringelshirt und Baskenmütze und wundert sich, dass er trotz Baguette unter beiden Armen nicht als Jean Pierre gesehen wird…Verpackung ist eben vielleicht doch nicht alles.

Lucy van Kuhl verpackt ihre Erkenntnisse in ihrem fünften Programm auch äußerst geschickt: Aberwitzige Betrachtungen werden in sanfte Klavierklänge gehüllt und winzig kleine Randbeobachtungen mit dem großen poetischen Vergrößerungsglas versehen. Zarte Melancholie trifft auf krachenden Unfug, klassisches Klavier auf Boogie Woogie – Lucys überbordende Fantasie ist ein starkes leuchtendes Geschenkband, mit dem sie all das spielend leicht zusammenhält und – sehr geschickt verpackt.

 

26.11.2026 – Amelie Diana & Andreas Bittl: A Weihnachtsgschicht

Charles Dickens‘ berührende Weihnachtsgeschichte auf Bairisch: Die beiden Münchner Kindl, die Kabarettistin Amelie Diana und der Schauspieler Andreas Bittl, haben Charles Dickens´ berühmte Weihnachtsgeschichte „A Christmas Carol“ aus dem Jahr 1843 ins Bairische übertragen und einen szenischen Abend mit Musik daraus gemacht, den sie nun schon im zehnten Jahr auf die Bühne bringen.

Mal humorvoll, mal besinnlich erzählen sie die Geschichte des kaltherzigen Geschäftsmanns Eberhard Gschaftl im München des 19. Jahrhunderts. Der alte Grantler wird von drei Geistern heimgesucht, die ihn mit seinem bisherigen Dasein konfrontieren und damit die jahrzehntealten Mauern um sein Herz zum Bröckeln bringen. Umrahmt wird die Erzählung von altbairischen Weihnachtsliedern, gschertn Gstanzln und hintersinninger Wirtshausmusik mit Akkordeon und Gitarre. Ein Programm wie Weihnachten selbst: „bsinnlich, bseelt und bsuffa“. Holzsterne gegen Spende unterstützen den Münchner Verein Zeltschule e.V., der Schulen direkt in Flüchtlingslagern im Libanon und in Syrien baut.

 

21.01.2027 – Anna Schäfer: Schlafende Hunde

Was passiert nicht alles in einer verrückten schlaflosen Nacht? Marie, die Hauptfigur in Anna Schäfers fulminantem Solo von Dietmar Jacobs´ Comedy-Theater, kennt das Problem. Wie viele Menschen schläft sie schlecht, weil sie ihre Gedanken nicht stoppen kann. So tauchen nachts all die seltsamen, hochkomischen Ideen auf, die sie ihren Freunden, Gegnern und der Welt schon immer mitteilen wollte.

In einem schnellen, witzigen, berührenden und musikalischen Monolog trifft Anna Schäfer mitten ins Herz unserer Zeit. Sie spielt, singt und wechselt mit atemberaubendem Tempo Figuren und Charaktere. Persönlich, politisch und pointiert entsteht ein ebenso aktuelles wie satirisches Sittengemälde unseres Landes – eine rasante Reise zwischen Theater, Kabarett, Comedy und Storytelling. Ein Abend über die Geschichten, die wir uns und anderen erzählen – und die unser Leben sind. Ein Abend, der niemanden unberührt lässt.

 

18.02.2027 – BlöZinger: Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl. Von da an wird es nur noch schräger. „Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben.

Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist – und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist. BlöZinger, die beiden Linzer Kabarettisten Robert Blöchl und Roland Penzinger, liefern ein feines Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

 

18.03.2027 – Andrea Limmer liest „Asterix: da grouße Wadschndanz“

Ein Stück Comic-Geschichte bekommt bayerischen Klang: Die Kabarettistin und Autorin Andrea Limmer übernimmt die Übersetzung des weltberühmten Comic-Klassikers „Asterix und Obelix“ ins Niederbayerische. Damit erscheinen die Abenteuer der unbeugsamen Gallier erstmals in dieser Dialektfassung. Der Band trägt im Original den Titel „Kampf der Häuptlinge“ – auf Niederbayerisch heißt er: „Da grouße Wadschndanz“.

„Asterix lebt vom Wortwitz. Dialekt bietet unglaublich viele Möglichkeiten für Humor und Charakter“, so Andrea Limmer. „Niederbayerisch passt perfekt zu den sturen, liebenswerten Galliern.“ Die Comedy-Lesung richtet sich an Jung und Alt – an eingefleischte Asterix-Fans ebenso wie an Liebhaber von Dialekt. Pointiert, lebendig und mit viel Humor bringt Andrea Limmer den Comic auf die Bühne.

 

Tanzworkshop für Singles und Paare

Single- und Paartanzworkshop für Anfänger, Auffrischer und Wiedereinsteiger

Das Tanzbein schwingen, aber ihr wisst nicht genau wie? Ob mit oder ohne Partner, als Pärchen, als zwei Freundinnen oder Freunde oder erstmal für dich selbst – die Tanzabteilung des TSV Mainburg kümmert sich darum, dass ihr keine schlechte Figur auf dem Parkett abgebt. Ein Tanzpartner findet sich dann schon. Vor allem: Männer, traut euch!

Zu den beliebtesten Standard- und Lateintänzen Langsamer Walzer, Wiener Walzer, DiscoFox, Cha Cha Cha und Rumba werden Grundschritte und kleine Figurenfolgen in einfachen Lektionen neu gelernt oder wiederaufgefrischt. Natürlich können in Absprache auch alle anderen Tänze des Welt-Tanzprogramms probiert werden oder Modetänze wie Salsa.

• So. 20.09.2026, Ersttreffen ab 16.30 Uhr
• 6 Abende, jeweils 17.00 – 18.00 Uhr
• Weitere Termine: 27.09. / 04.10. / 11.10. / 18.10. / 25.10.2026
• Ort: TSV Turnhalle, Am Gabis 1, Mainburg
• keine Vorkenntnisse erforderlich
• Turnhallen geeignete Schuhe mitbringen
• 65 Euro/Person (TSV-Mitglieder) / 75 Euro/Person (Nicht-Mitglieder)
• Infos: Tel. 08753 574 und online www.tsv-mainburg.de/de/sportangebot/sportangebote-und-abteilungen/tanzen

 

Locals gewinnen den 2. Mainburger Straßenmusikpreis

Der 2. Mainburger Straßenmusikpreis – Die Bunte Hopfasäule, ausgerufen und organisiert vom Bündnis Bunte Hallertau, ging am 26.07.2026 an das Duo „Vitomuk“.

Die beiden jungen Hallertauer Musikanten hatten das Publikum beim Altstadtfest mit ihren schwungvollen Darbietungen samt Zwischenmoderationen überzeugt. Beim Online-Voting bekamen sie die meisten Stimmen und gewannen die Trophäe „Die Bunte Hopfasäule“  samt 500 Euro Preisgeld und einen Auftritt beim Altstadtfest 2027.

Mit dabei waren auch das ukrainische Musikduo „Asiia & Dan“ aus Nürnberg, der in München lebende französische Singer-Songwriter Abraham Shoutsider, und die aus Würzburg kommende vierköpfige Gruppe „Lynchburg Lemonade“. Diese vier Acts begeisterten zwischen 16 und 18 Uhr an verschiedenen Spots rotierend in der Innenstadt nicht nur das Publikum. Auch Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier bedankte sich bei allen Teilnehmenden für die künstlerisch und musikalisch hochwertigen Beiträge, beim Bündnis für die Idee und Organisation, und gratulierte „Vitomuk“ zum ersten Preis, einer Skulptur aus der Werkstatt des Auer Musikers Walter Zinkl.

Die Gewinnerinnen des letztjährigen Straßenmusikpreises, das Duo „A.L.L.-Acoustic“ aus Regenstauf hatten ihren Auftritt direkt im Anschluss an den Wettbewerb auf der großen Bühne.

„Das Voting war eindeutig, wir wurden mit einem bunten Mix aller Musiker und Musikerinnen bestens unterhalten“, so Bündnis Bunte Hallertau Vorsitzender Martin Rank, der zusammen mit der Mainburger Singer-Songwriterin Sarah Ko und dem Musiker Ritsch Ermeier in der Vor-Jury saß.

Im Bild(v.l.n.r.): Ritsch Ermeier, Sarah Ko, Bierkönigin Martina Auer, das Duo „Vitomuk“, Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier und Bündnis-Vorsitzender Martin Rank.

 

Beste Mainburger Schulabsolventen im Rathaus

14 Schülerinnen und Schüler hatte Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier diese Woche ins Rathaus eingeladen: die Jahrgangsbesten! Dabei war es der Rathauschefin wichtig, die besten Schulabgänger des Gabelsberger-Gymnasiums, der Realschule und der Hallertauer Mittelschule gemeinsam für ihre großartigen Leistungen auszuzeichnen. Alle drei Schulorten vor Ort ermöglichen zu können, sei für Mainburg eine große Bereicherung. In ihrer Ansprache beglückwünschte Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier die Absolventen zu ihren herausragenden Leistungen und ermutigte die Schulabgänger, sich selbst treu zu bleiben und sich weiterhin hohe Ziele zu stecken. So könnten sie ihre einzigarten Stärkten entdecken, die in ihnen schlummern. Alle Absolventen durften sich über ein kleines Präsent freuen.

 

Die besten Mainburger Schulabsolventen 2026:

Gabelsberger-Gymnasium Mainburg:
Julia Haage (1,0), Katharina Haid (1,1), Carolina Wittmann (1,3) und Katharina Schart (1,4) aus Mainburg sowie Lukas Schorner (1,4) aus Oberempfenbach

 

Realschule Mainburg:
Sebastian Ernstberger (1,27; Mainburg), Silvia Bäuml (1,33; Meilenhofen), Valentin Frank (1,45; Unterempfenbach) und Leonie Rykena (1,45; Sandelzhausen)

 

M-Zug der Hallertauer Mittelschule:
Mia Fleckenstein (1,25; Sandelzhausen), Ceylin Yilmaz (1,75; Mainburg), Simon Bachmeier und Benedikt Rank (beide 1,75) aus Unterempfenbach

 

Quali der Hallertauer Mittelschule:
Dina Ohurtsova (1,8; Puttenhausen), Nadin Jasmin Lattermann und Alissia von Mersewesky (beide 2,1) aus Mainburg

Foto: Stadt Mainburg

 

MAI Repair Café spendet 1.000 Euro an Landshuter Werkstätten

Die Vorstandschaft des MAI Repair Cafés übergab im Rahmen des letzten Reparaturnachmittags am 21.06.2026 eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Michael Reimer (3. v.r.), dem Zweigstellenleiter der Landshuter Werkstätten in Mainburg-Wambach.

Das Geld stammt aus dem Fairtradekaffee- und Kuchenverkauf, sowie aus den Spendeneinnahmen von Gästen des Repair Cafes. Michael Reimer bedankte sich sehr für die großzügige Spende, die für Ausflüge der aktuell 90 Menschen mit Unterstützungsbedarf verwendet werden wird. Seit 26 Jahren bieten die Landshuter Werkstätten in Mainburg-Wambach berufliche Perspektive in den Bereichen Montage, Metall und Textil. Zusätzlich gibt es arbeitsbegleitende Angebote, individuell zugeschnittene Fördermaßnahmen und die Möglichkeit zur Mitbestimmung durch den Werkstattrat. Der Vorsitzende des MAI Repair Cafes, Bernd Wimmer, gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass dies nicht die letzte Spende des Mainburger Repair Cafes für diese wirklich sinnvolle und beeindruckende Einrichtung gewesen ist.