Weihnachtsfreude – aber bitte für alle!

Faire Geschenke auch am Mainburger Christkindlmarkt 2019 und im Mainburger Einzelhandel

Jemandem etwas schenken, das kann man das ganze Jahr über. In unserem Kulturkreis hat es sich eingebürgert, geliebte Menschen besonders zu Weihnachten zu beschenken und ihnen etwas Gutes zu tun. Wer dabei fair gehandelte Produkte kauft, schenkt zweimal: dem Beschenkten und den Produzenten.

Die Weihnachtszeit ist da. Man kann es kaum übersehen. Die Straßen werden weihnachtlich geschmückt, die Vorfreude steigt, die Festtagsplanungen beginnen und die Suche nach Geschenken. Geschenke sind sicherlich nicht das Wichtigste an Weihnachten. Aber wirklich Freude macht das Schenken nur, wenn man weiß, dass die Geschenke nicht auf Kosten anderer produziert wurden. In viel zu vielen Produkten stecken aber Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen. Die Mainburger Fairtrade-Steuerungsgruppe setzt sich seit Jahren gegen Kinderarbeit als Bildungsbarriere und für die Einhaltung der Menschenrechtsstandards in der Wertschöpfungskette von Produkten ein. Dabei wird die Gruppe von zahlreichen Mainburger Einzelhändlern und auch Supermärkten unterstützt, die seit Jahren zahlreiche Produkte aus fairem Handel anbieten.

Besonders zur Weihnachtszeit wünscht sich die Mainburger Fairtrade-Steuerungsgruppe, dass die Geschenke untern Christbaum noch mehr unter dem Aspekt der Sozialverträglichkeit und der Nachhaltigkeit besorgt werden.

Fairtrade-Textilien in Mainburg

Gerade bei Textilien hat sich in den letzten Jahren viel in der Mainburger Geschäftswelt getan. Neben Bettwäsche, Handtücher, Handtaschen, Sportbekleidung kann man auch bereits einiges an Mode im Einzelhandel erwerben. Dabei achtet man auf das Siegel der Fair-Wear-Foundation, das Fair-Trade-Siegel oder den Grünen Knopf.

Fairtrade im Supermarkt in Mainburg

Aber auch im Supermarkt hat man immer wieder die Möglichkeit sich für Produkte zu entscheiden, die bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne versprechen. Für Lebensmittel kann man zum Beispiel auf das Fair-For-Life-Siegel, das Fair-Trade-Siegel, das Gepa-Siegel, das Hand-in-Hand Siegel von Rapunzel etc. achten. All diese Siegel zertifizieren faire Arbeitsbedingungen und Löhne, die Armut verhindern.

Dem Argument, dass diese Produkte teurer wären, entgegnet Elisabeth Krojer, Sprecherin der Mainburger Steuerungsgruppe: „Es verhält sich genau anders herum. Scheinbar billige Produkte, die nicht menschen- und umweltfreundlich produziert wurden sind teuer, denn den wahren Preis sehen sie nicht auf dem Preisschild. Wo stehen die Folgekosten? Letztendlich bezahlen wir langfristig teuer dafür.“

Fairtrade-Steuerungsgruppe auf dem Christkindlmarkt

Die Mainburger Steuerungsgruppe informiert deshalb beim Mainburger Christkindlmarkt 06. – 08.12.2019 an einem Stand bei fairem Punsch die Bevölkerung über die Möglichkeit des Fair-Schenkens und bietet dabei auch einige Geschenke aus fairem Handel an.

Fairtrade-Steuerungsgruppe Mainburg

• Kontakt: Elisabeth Krojer, Tel. 0170 9416480‬, E-Mail: info@elisabeth-krojer.de
Wir freuen uns über alle, die mitmachen möchten. Mainburg ist seit 2014 FAIRTRADE-Stadt.

Weiterführende Informationen zu Fairtrade:
www.fairtrade-deutschland.de

20 Jahre Sauglocknläutn

Feinste Vinyl-Verlosung zum runden Band-Jubiläum des Musikkabarett-Duos aus der Hallertau

Das musikalische Hallertauer Wirtshauskabarett-Duo „Sauglocknläutn“ bestehend aus Ritsch Ermeier und Walter Zinkl feiert 2019 sein 20-jähriges Bühnenjubiläum.

Jubiläums-Verlosung:

Und zum Geburtstag gibt es für die Hallertauer Schallplattenfans ein ganz besonderes Schmankerl: Wir von FRANNS verlosen 2 LPs des Duos. Eine im grünem „Hopfenvinyl“ und eine herkömmliche schwarze LP. Darauf findet ihr neben dem „Holledauer Liad“ und auch etliche weitere boarische Schmankerl. Ihr wollt eine dieser Raritäten gewinnen? Schreibt uns dazu einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Happy Birthday Sauglocknläutn“ an info@franns.de

Wem das Glück bei der Verlosung nicht hold ist, kann die LPs auch online erwerben: www.sauglocknläutn.de

Winterausstellung in der Gewölbegalerie 2019

Kunst-Kleinod Gewölbegalerie lädt zum Entdecken ein

Ihr sucht noch ein Weihnachtsgeschenk? Da seid ihr in der Gewölbegalerie Untereinöd genau richtig. Gönnt euch dazu ein Glaserl Punsch und seht euch in einmaligem Ambiente die Ausstellung an und kauft direkt was euch gefällt.

Details:

• Sa. 30.11.2019, 14.00 – 19.00 Uhr
• So. 01.12.2019, 14.00 – 18.00 Uhr
• Ort: Untereinöd 1, 84091 Attenhofen

Mit dabei: Eva Nemetz, Holzskulpturen • Katalin Kossack, Keramik • Doro Kiefer, extravagante Broschen • Norbert Ruhland, Lichtobjekte • Edith Einamann, Schmuck • MÖK, Bilder und Objekte

 

2. Hallertauer Gesellschaftsdialog 2019

Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Im Spannungsfeld zwischen Ethik, Politik und Wirtschaft. 

Beim 2. Hallertauer Gesellschaftsdialog findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ statt. Als Teilnehmer werden Cornelia Egg-Möwes (Evangelische Pfarrerin in Mainburg), Prof. Dr. Martin Balle jun.  (Verleger Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung), Prof. Dr. Ursula Münch (Direktorin der Akademie für Politische Bildung),  Alfred Gaffal (Ehrenpräsident der vbw) und Dr. Stephanie von Luttitz (BDKJ-Diözesanvorsitzende) anwesend sein. Durch den Abend leitet NiederbayernTV Moderatorin Christiane Allinger.

Details:

• Mi. 11.12.2019,
• 18:15 Uhr Einlass und Glühweinempfang / Podiumsdiskussion: 19.00 – 20.00 Uhr
• im Anschluss Möglichkeit zum geselligen Austausch
• Ort: Bauzentrum Schwarz & Sohn, Walther-Schwarz-Str. 1-3, Mainburg
• Anmeldung bis 05.12.2019 unter E-Mail info@bauzentrum-schwarz.de

 

Mai Repair Café – Termine 2020

Das Mainburger MAI Repair Café erfreut sich großer Beleibtheit. Das Konzept ist einfach: Alles was reparaturfähig ist und ihr allein tragen könnte, kann den ehrenamtlichen Fachleuten einmal im Monat gebracht werden – ausgenommen Textilien. Wegen des stets großen Andrangs nur ein zu reparierender Gegenstand pro Person pro Reparaturnachmittag.

Die Termine für 2020, jeweils 14:00 – 17:00 Uhr:

• 12.01.2020
• 02.02.2020
• 08.03.2020
• 26.04.2020
• 17.05.2020
• 21.06.2020
• 12.07.2020
• 13.09.2020
• 18.10.2020
• 15.11.2020

• Ort: Kath. Pfarrheim, Am Gabis 7, Mainburg

Mai Repair Café auf Facebook:
www.facebook.com/mai.repair.cafe

Theatergruppe Steinbach 2020 mit Uraufführung

Das gab es noch nie bei der Theatergruppe Stein bei Mainburg: Eine Uraufführung! Durchaus etwas Besonderes „immerhin wird bei uns genau seit 66 Jahren gespielt“, so Regisseur Martin Altmann über die neue Eigenproduktion. Das Stück „Xaver und sein ausserirdischer Freund“ basiert auf dem gleichnamigen Gaudifilm von Werner Possardt  aus dem Jahr 1985. Ein Klassiker in oberbairischer Mundart inspiriert von Steven Spielbergs Film „E.T.“ – praktisch der erste bayerische „Seienz Fiktschn“ Film.

Details:

• Termine: 10. / 11. / 12. / 17. /18. / 19.01.2020
• Uhrzeit: 19:30 Uhr
• Ort: Hopfenhaus, Hauptstr. 14, Steinbach/Mainburg
• Kartenvorverkauf im Hopfenhaus ab 11.12.2019 Mi 18:00 – 20:00 Uhr und So 10:00 – 12:00 Uhr

 

St. Martinsfest im Kindergarten „Abenteuerland“

Am Mittwoch, 13.11.2019 fand im Städtischen Kindergarten Abenteuerland das alljährliche Martinsfest statt. Schon in den Tagen zuvor kam viel Spannung und Vorfreude auf, vor allem beim Basteln der Laternen und dem täglichen Üben der Sankt Martinslieder.

Treffpunkt war um 16.45 Uhr am Volksfestplatz. Nach der Begrüßung von der Kindergartenleitung Mirjam Gschlößl gingen alle zusammen in Richtung Kindergarten. Angeführt wurde der Zug von St. Martin auf seinem Pferd. Angekommen im Kindergarten, wurden die Kinder von der Bläsergruppe Mai-Blech empfangen. Mit ihnen zusammen wurden Martinslieder am Lagerfeuer gesungen, das von der Mainburger Feuerwehr überwacht wurde. Der Elternbeirat kümmerte sich um das leibliche Wohl.

Fotos: Kindergarten Abenteuerland, Martha Liedl

MAI Repair Café unterstützt Hilfsprojekt in Bosnien

Die Vorstandschaft des MAI Repair Cafés übergab am 17.11.2019 beim letzten Reparaturnachmittag in 2019 eine Spende in Höhe von 600 Euro an Stadtpfarrer Paulus. Das Geld stammt aus dem Fairtrade-Kaffee- und Kuchenverkauf, sowie aus den Spendeneinnahmen von Gästen des Repair Cafés. Pfarrer Paulus bedankte sich herzlich für die großzügige Spende, die er persönlich für ein Waisenhaus in Sarajevo (Bosnien) verwenden wird.

An inzwischen 36 Reparaturnachmittagen wurden im Schnitt jeweils fast zwanzig defekte Geräte vorbeigebracht, die von den fleißigen Reparateuren größtenteils wieder instand gesetzt werden konnten. Der Vorsitzende des MAI Repair Cafés, Bernd Wimmer, bedankte sich dafür, dass seit Anfang dieses Jahres die sehr gut angenommenen Reparaturnachmittage im Mainburger katholischen Pfarrheim stattfinden können. Die Termine für 2020 hat die Vorstandschaft bereits festgelegt.

MAI Repair Café online:
www.reparatur-initiativen.de/mai-repair-cafe
www.facebook.com/mai.repair.cafe

Vorlesetag im Kindergarten Schneckenheim

Zum bundesweiten Vorlesetag von Stiftung Lesen am 15.11.2019 durften die Schneckenkinder Hannelore Langwieser begrüßen.

Der bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Zweite Bürgermeisterin Hannelore Langwieser brachte zwei Bücher mit. „Der kleine Troll“ zeigte den Kindern, wie schön es ist, freundschaftlich miteinander umzugehen. Geduld miteinander zu haben, auch einmal auf etwas warten können: das war „Millies ungeheures Geheimnis“. Dann kann man nämlich ganz besondere Abenteuer erleben. Gebannt hingen die Kinder an Frau Langwiesers Lippen, die die Geschichten spannend und lebendig den Kindern vermittelte. Mit einem Lied bedankten sich die Kleinen und das Schneckenteam für die unvergessliche Lesezeit.

Foto: Kindergarten Schneckenhei, Rosalinde Lindner

Lebensinseln im Garten und auf öffentlichen Flächen

David Seifert hielt interessanten Vortrag im Steinbacher Hopfenhaus

Auf Einladung der ÖDP Mainburg kamen am Donnerstag, 14.11.2019 viele interessierte Zuhörer zum Vortrag von David Seifert ins Hopfenhaus nach Steinbach. Seifert, von Beruf Kommunikationstrainer und Businessmoderator, ist seit vielen Jahren aktiv im Naturschutz. Als Moderator begleitet er regelmäßig Veranstaltungen des LBV, des BUND sowie der Stiftung für Mensch und Umwelt in Berlin. Seine Leidenschaft gehört der einheimischen Natur. David Seifert, der in Pörnbach bei Pfaffenhofen lebt, ging es in seinem Vortrag darum, die Auswirkungen intensiver Landnutzung und den Einsatz von Pestiziden auf unsere heimische Natur darzustellen und zu erklären, was jeder von uns tun kann, damit wieder mehr Natur in unseren Lebensalltag Einzug halten kann.

Zu Beginn brachte Mainburgs Natur- und Umweltreferent Konrad Pöppel (ÖDP) seine Freude darüber zum Ausdruck, dass David Seifert zum Thema „Hortus-Garten“ referiert. Es kommen dabei die Philosophien des Naturgartens und der Permakultur zusammen und schaffen „Lebensinseln“. Der Garten als Lebensinsel ist für Pöppel wichtiger denn je, da in der offenen Agrarlandschaft die Lebensinseln immer mehr verschwinden. Insbesondere da neben der Nutzung das üppige Wachsen von Wildpflanzen als Basis für die heimische Tierwelt zugelassen wird, ist der Hortus-Garten der notwendige Gegenpol zu den sterilen Gärten aus fremdländischen Pflanzen und Züchtungen.

Seifert wies in seinem Vortrag dann auch auf die weit verbreitete Nutzung von sogenannten Neophyten zur Gartengestaltung hin, also Pflanzen, die in Bayern nicht heimisch sind. David Seifert erklärte auf anschauliche Art, dass diese Pflanzen für unsere geliebten Insekten wenig bis keinen Nutzen haben. Den größten Teil des Vortrags ging es dann jedoch darum, wie jeder aus seinem Garten, egal wie groß, ein Paradies für Mensch und Tier schaffen und sogar bei Bedarf ökologischen Gemüseanbau mit minimalem Aufwand betreiben kann. Das vorgestellte Drei-Zonen-Modell liefert dazu eine einfache Anleitung. “Noch vor etwa 80 Jahren, als das Artensterben noch kein Thema war, sah unsere Landschaft ähnlich aus wie in einem Drei-Zonen-Garten”, so David Seifert. Das Drei-Zonen-Modell bringt für die Schaffung neuer Lebensräume moderne Ansätze wie den Naturgarten und die Permakultur zusammen. So entsteht eine Gartenkultur der Zukunft mit einem Touch der Romantik vergangener Zeiten. “Heute, wo das Artensterben eines unserer größten Herausforderungen ist, geht es darum, neue Lebenskonzepte für Stadt und Land zu entwickeln”, so der Naturkenner, „nämlich Konzepte, die wieder für eine Zunahme der Artenvielfalt sorgen.”

Als Naturschützer mit Leib und Seele betreibt David Seifert in Puch bei Pörnbach daher einen 2.500 Quadratmeter großen Schau- und Lehrgarten. Natürlich ist sein Garten auch nach dem Drei-Zonen-Modell von Markus Gastl gestaltet worden und trägt den Namen Hortus Statera, was soviel heißt wie “Der Garten im Gleichgewicht”. Der Schau- und Lehrgarten ist an sein ökologisch aus Holz gebautes Haus mit Dachbegrünung angeschlossen. Auf seinem Dach und auf der Blumenwiese im Garten finden seltene Pflanzen, die in unserer Agrarlandschaft weitestgehend ausgestorben sind, eine neue Heimat. Einmal pro Monat bietet er dort eine Führung an, um Interessierten zu zeigen, wie Wohnkonzepte der Zukunft aussehen können, die für eine Zunahme der Artenvielfalt sorgen. In seiner Freizeit berät der 34-jährige zum Thema Naturgarten und Naturschutz auf privaten und öffentlichen, sowie gewerblich genutzten Flächen. Er betreibt auch einen eigenen Online-Shop. Darin gibt es nur einheimische Pflanzen zu kaufen, betonte Seifert: “Pflanzen, die wirklich nützlich sind für Bienen und andere Insekten und dabei auch noch sehr schön aussehen.”

ÖDP-Ortsvorsitzender Bernd Wimmer bedankte sich bei David Seifert, der am Tag nach der Veranstaltung in Steinbach in die ÖDP eintrat, für den lebendigen und kurzweiligen Vortrag. Bernd Wimmer wies daraufhin, dass im Jahr 2018 in Bayern jeden Tag eine Fläche so groß wie 14 Fußballfelder unter Asphalt und Beton versiegelt wurden. „Dies darf keinesfalls so weitergehen. Wir müssen wenigstes die Naturflächen, die wir noch haben, sorgsam pflegen“, merkte Wimmer an. Es stimmte ihn hoffnungsvoll, dass David Seifert mit seinem Vortrag und mit seinen konkreten Taten klar gemacht hat: Ja, es geht, jeder kann seinen Beitrag für Ökologie und Umwelt leisten.

Foto (v.l.n.r.): ÖDP-Ortsvorsitzender Bernd Wimmer, ÖDP-Bürgermeisterkandidat und Stadtrat Konrad Pöppel, ÖDP-Stadträtin Annette Setzensack und Gast David Seifert, mittlerweile ebenso ÖDP-Mitglied.