Backt euer Brot selbst

Eigenes Brot backen mit regionalen Zutaten

Wer einmal den Duft eines frisch gebackenen Brotes aus dem Ofen in der Nase hatte, weiß dass es mehr ist als ein bloßes Nahrungsmittel. Hergestellt aus regionalen Zutaten ist es ein Stück Heimat, Genuss und Gesundheit. In unseren schnelllebigen Zeiten geht der Bezug zu den Dingen verloren. Lernt Brot wieder Wert zu schätzen, indem ihr es selbst hergestellt – ganz ohne Zusatzstoffe.

Genau das möchte Gerlinde Gandorfer in ihrer „Butterbrotwerkstatt“ in Walkertshofen den Teilnehmern der Brotback-Kurse näher bringen.

Im Kurs lernt ihr neben der Herstellung und dem Umgang mit Sauerteig auch auf welche Mehltypen und Backzutaten es ankommt. Dazu gibt esTipps und Tricks, wie das Brot auch Zuhause im E-Herd gelingt. Jeder Teilnehmer backt sein eigenes Brot, das er mit nach Hause nimmt. Fürs leibliche Wohl während des Kurses ist gesorgt.

Infos und Anmeldekontakt:

• Ort: Hochgartenstr. 16, Walkertshofen
• Anmeldung: Tel: 08753 967221, Mobil: 0160 93808831, E-Mail: info@butterbrotwerkstatt.de
• max. 10 / mind. 5 Teilnehmer
• individuelle Termine ab 6 Personen

www.butterbrotwerkstatt.de 
www.instagram.com/butterbrotwerkstatt

Nächste Termine

• Fr. 24.07.2020, 17 Uhr
• So. 26.07.2020, 10 Uhr
• Sa. 01.08.2020, 10 Uhr
• Sa. 08.08.2020, 10 Uhr
• Fr. 14.08.2020, 17 Uhr

 

 

Landkreis Kelheim Ferienpassaktion 2020

Informationen zur Ferienpassaktion 2020 des Landkreises Kelheim

Der Landkreis Kelheim hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, die Ferienpassaktion 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abzusagen. Daher hat das Kreisjugendamt Kelheim im Rahmen von „Jungsein im Landkreis Kelheim“ eine Online-Alternative zur normalen Ferienpassaktion unter dem Motto „Ferien dahoam!“ erarbeitet. Es werden Ideen vorgestellt, die die Kinder alleine oder mit den Eltern bzw. Freunden oder Geschwistern umsetzen können.

Ab 27.07.2020 finden Kinder und Eltern drei Mal wöchentlich unter www.landkreis-kelheim.de/ferienpass2020 verschiedene Bastelanleitungen, Koch- und Backrezepte, aber auch Mitmachaktionen mit vielen Überraschungen.

Unter anderem gibt es Bastelanleitungen für Lesezeichen, Traumfänger und Upcycling-Ideen, aber auch Rezepte für Nudeln mit Soße, Muffins, Pizza oder Eistee. Die Kinder können Fotos von den fertiggestellten Sachen an jungsein@landkreis-kelheim.de senden. Auf jeden, der mitmacht, warten tolle Überraschungen.

Außerdem werden die Kinder dazu aufgefordert, Sehenswürdigkeiten, Orte oder Ereignisse, die sie mit dem Landkreis Kelheim verbinden, mit Gegenständen, die sie Zuhause haben, nachzubauen. Dabei handelt es sich um ein Gewinnspiel. In Zusammenarbeit mit „Nah-türlich! Umweltbildung und Naturerlebnis“ wurden fünf Wege im Landkreis Kelheim ausgesucht, die die Kinder während der Sommerferien zu Fuß oder mit dem Fahrrad begehen oder befahren können und dabei Fragen vorfinden. Die Antworten zu diesen Fragen können per E-Mail (jungsein@landkreis-kelheim.de) an das Kreisjugendamt geschickt werden. Auch hier können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen tolle Gewinne absahnen.

Zusätzlich veranstaltet das Kreisjugendamt einen Fotowettbewerb. Zum Thema „Hier fühle ich mich wohl“ werden die Kinder dazu aufgefordert, Fotos zu machen und auch an das Kreisjugendamt zu schicken. Natürlich warten auch hier Überraschungen auf die Teilnehmenden. Die Email-Adresse für die Fotos lautet ebenfalls jungsein@landkreis-kelheim.de.

Bei allen Einsendungen müssen die Teilnahmebedingungen, die auf der Homepage zu finden sind, beachtet werden. Weitere Informationen: Kerstin Kandlbinder, Tel. 09441 207-5370

Im Bild (v.l.): Norbert Birnthaler, Leiter Kreisjugendamt, Kerstin Kandlbinder, Kreisjugend-pflegerin, Landrat Martin Neumeyer

Bildquelle: Marcus Dörner

 

Tag der Ausbildung 2020 im Landkreis Kelheim

AZUBI gesucht? 3. Tag der Ausbildung im Landkreis Kelheim am Mi. 18.11.2020

Der Tag der Ausbildung – kurz TALK – geht in die 3. Runde. Sich anschaulich und praxisnah direkt bei der Zielgruppe – den SchülerInnen der Schulabgangsklassen – vorzustellen: Diese wertvolle Möglichkeit haben Ausbildungsbetriebe im Landkreis Kelheim auch dieses Jahr wieder am Buß- und Bettag. Unternehmen können interessierten SchülerInnen exklusive Einblicke in den vielfältigen Berufsalltag gewähren, um so ihren zukünftigen Nachwuchs gewinnen zu können.

Beim 2. TALK in 2019 konnten über 320 SchülerInnen 42 Ausbildungsbetriebe aus den unterschiedlichsten Branchen kennenlernen und entdecken, welche Chancen sich im heimischen Umfeld bieten und dass der beste und interessanteste Ausbildungsbetrieb oftmals „direkt vor der Haustür“ liegt.

Obgleich die aktuelle Situation einige Corona-bedingte Unwägbarkeiten mit sich bringt, hat sich an der Wichtigkeit von guten Auszubildenden für die Unternehmen im Landkreis nichts geändert – diese sind auch trotz Corona noch genauso wichtig, um für die Zukunft des Unternehmens zu bauen. Somit möchte die Wirtschaftsförderung zusammen mit dem Regionalmanagement des Landkreises Kelheim auch 2020 das Projekt „Tag der Ausbildung“ am 18.11.2020 fortführen.

Je nach Entwicklung der Gesamtsituation wird der Umfang des TALK in diesem Jahr gegebenenfalls entsprechend angepasst. Die Wirtschaftsförderung geht jedoch vom Besten aus und möchte gemeinsam mit den Auszubildenden des Landkreises, den Unternehmen, Kooperationspartnern und Helfern positiv in die Zukunft blicken und die Strahlkraft des TALK, auch gerade in der aktuell schwierigen Zeit, weitertragen.

Anmeldung Firmen

Firmen können sich bis spätestens 11.08.2020 bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Kelheim zur Teilnahme anmelden. Infos und Anmeldeformular: www.landkreis-kelheim.de/wirtschaft-regionales/tag-der-ausbildung-2020/

Fotoquelle: Robin Karl, Wirtschaftsförderung

 

Landkreis Kelheim erhält Auszeichnung

Landkreis Kelheim erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Projekt „Naturschätze entdecken für alle – Modellregion Naturtourismus im Landkreis Kelheim“, dessen Träger der Landkreis Kelheim ist, wird 2020 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet. Die Würdigung nimmt MdL Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz, vor. Die Auszeichnung wird vorbildlichen Projekten verliehen, die mit ihren Aktivitäten auf die Chancen aufmerksam machen, die die Natur mit ihrer biologischen Vielfalt für den sozialen Zusammenhalt bietet.

Bereits im August 2017 wurde der Landkreis Kelheim vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zur Modellregion „Naturtourismus für Alle im Landkreis Kelheim“ ausgezeichnet. Als übergeordnete Ziele lagen insbesondere die Etablierung eines nachhaltigen Naturtourismus sowie die Wissensvermittlung und Sensibilisierung von Einheimischen und Gästen zu Themen des Naturschutzes zugrunde. Dabei wurde stets auf eine hohe Barrierefreiheit geachtet. In den Tourist-Informationen des Landkreises Kelheim wurden virtuelle und inklusiv gestaltete Natur-Erlebniswelten eingerichtet. Zudem können Interessierte die heimische Natur auch bei Führungen zu verschiedensten Themen wie Flora und Fauna, Naturschutzgebiete, Geologie oder Artenschutz erleben. Für Menschen mit Einschränkungen kann hierfür eine Begleitperson vermittelt werden.

An der Konzeption und Umsetzung des Projektes arbeiteten lokale Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Tourismus und Inklusion eng zusammen. Die Trägerschaft übernahm der Landkreis Kelheim. Als Projektpartner fungierten die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Kelheim, der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V., die Naturschutzgebietsbetreuerin Weltenburger Enge, die Koordinationsstelle Inklusion des Landkreises Kelheim, der Behindertenbeauftragte des Landkreises Kelheim und der MDK Schifffahrt Altmühltal e.V. Dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. oblag das Projektmanagement.

Mit diesem Projekt wird ein deutliches Zeichen für das Engagement an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen in Deutschland gesetzt. Ab sofort wird das Projekt auf der Webseite des Tourismusverbands im Landkreis Kelheim e.V. unter www.herzstueck.bayern im Menüpunkt „Natur für Alle“ vorgestellt.

Hintergrundinformationen zur Auszeichnung:

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Ein breit verankertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft für den großen Wert der Natur ist eine wichtige Voraussetzung. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit dem Sonderwettbewerb „Soziale Natur – Natur für alle“ den Blick auf die Chancen, die die Natur für den sozialen Zusammenhalt bietet. Ausgezeichnet werden vorbildliche Projekte an der Schnittstelle von Natur und sozialen Fragen, die zeigen, wie konkrete Maßnahmen praktisch aussehen. Weitere Infos zu dem Wettbewerb zur UN-Dekade finden Sie unter www.undekade-biologischevielfalt.de

 

Im Bild: Testgruppe „Die Umsetzer“ testet digitalen Info-Point in der Tourist-Information Kelheim

Fotoquelle: Ulrike Bergeaud

Neuerungen bei der Entsorgung

Landrat Martin Neumeyer und das Team der Kommunalen Abfallwirtschaft stellen gemeinsam die Neuerungen auf den Wertstoffzentren/-höfen des Landkreises Kelheim vor. Die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Kelheim sorgt für die Aufstellung der Mülltonnen, verwaltet die Tonnenbestände der Grundstückseigentümer, wickelt den Betrieb und die Logistik auf den Wertstoffhöfen/-zentren ab und berät Bürgerinnen und Bürger bei allen Entsorgungsfragen. Zudem kümmern wir uns im Landkreis um die alten und aktuellen Deponien.

Den Bürgerinnen und Bürgern stehen viele Leistungen der Kommunalen Abfallwirtschaft nun auch online und in einer App zur Verfügung, so können u. a. auch die Tonnenbestände mit unseren OnlineServices geändert, online die Abholtermine nachgeschlagen oder jederzeit die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe/-zentren eingesehen werden. Auf allen Wertstoffhöfen ist jetzt auch eine bargeld- und kontaktlose Bezahlung möglich.

Link zu den OnlineServices:
www.landkreis-kelheim.de/amt-service/onlineservices

 

Für viele Abfälle sind die Wertstoffhöfe/-zentren die zentralen Anlaufstellen für Entsorgungsfragen im Landkreis Kelheim. Die Kommunale Abfallwirtschaft betreibt einige Anlagen seit vielen Jahren und modernisiert sie stetig. Im Wertstoffzentrum Arnhofen wird zum Beispiel neben einer umweltfreundlichen Flächenbeleuchtung mit Solarenergie eine Photovoltaikanlage für den internen Stromverbrauch betrieben. Zudem wurde dort in einem Pilotprojekt ein bürgerfreundliches Beschilderungssystem installiert, dass eine einfache Zuordnung verschiedener Abfallstoffe ermöglicht.

Bildquelle: Marcus Dörner

Die Klamm – ein wunderschöner Felsengarten

Mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim die Felslandschaft im Altmühltal erkunden

Auf einer wild-romantischen Wanderung durch das seit dem Jahr 1969 bestehende Naturschutzgebiet „Klamm und Kastlhänge“ gibt es neben einer beeindruckenden Felslandschaft auch eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren zu bestaunen. Höhlenreiche Felsbastionen wechseln sich ab mit schattigen Buchenwäldern und – als Besonderheit im Gebiet – dem Schluchtwald, in dem Ahorn, Esche und Linde vorherrschen. Gerade dort haben neben zahlreichen Kräutern auch verschiedene Farne, wie z.B. der Hirschzungenfarn ihren schattig-kühlen Lebensraum.

Details:

• Mi. 29.07.2020, 10.00 – ca. 13.00 Uhr
• Treffpunkt: Kapelle bei Einthal, gegenüber Schloss Prunn
• Veranstalter: Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
• Leitung: Iris Thom, Naturparkführerin
• Preise: Erwachsene 6,00 Euro / Kinder 3,00 Euro
Anmeldung erforderlich bis 26.07.
• Anmelden unter: Tel. 0178 1968768,
• Hinweise: gute Trittsicherheit und Kondition, festes Schuhwerk, Mund-Nasen-Maske

Bildquelle: Franziska Jäger

 

SGP Treuhand wird diwika

Die Wirtschaftskanzlei SGP Treuhand firmiert um und heißt ab sofort diwika – die Wirtschaftskanzlei. Neben dem neuen Namen tritt die in Freising, Mainburg und Pfaffenhofen an der Ilm ansässige Kanzlei nun mit einem neuen, modernen Erscheinungsbild auf.

Der neue Name: diwika

diwika ist die führende Wirtschaftskanzlei in der Region Freising, Mainburg und Pfaffenhofen an der Ilm. Der neue Name des bisher unter SGP Treuhand bekannten Unternehmens referenziert auf dessen Haupttätigkeiten: Steuerberatung, Rechts- beratung und Wirtschaftsprüfung.

„Prozessketten und Kundenkommunikation laufen bei uns weitgehend digital ab. Die Umfirmierung ist der nächste Schritt in der Firmengeschichte“, sagt Maximilian Gruber, Steuerberater und Partner bei diwika. Der neue Name zeigt die Zukunfts- orientierung der Wirtschaftskanzlei nun auch nach außen.

Neues, modernes Erscheinungsbild

Mit der Umfirmierung erhält die Kanzlei zugleich ein neues Erscheinungsbild: Die Farben Blau und Türkis unterstreichen mit dem modernen, frischen Design die Ausrichtung des Unternehmens. Entworfen wurde es – ebenso wie der Name – von der Freisinger Marketingagentur Kasper Communications.

„Das neue Design entspricht unserer zukunftsorientierten Einstellung, denn als innovative Wirtschaftskanzlei setzen wir auf die Digitalisierung“, so Steuerberater, Rechtsanwalt und Partner Daniel Münster. Die stilisierten Krawatten des Logos kamen in ähnlicher Form bereits zum Einsatz. Als überarbeitete Version werden sie nun hervorgehoben und als Hauptstilmittel genutzt.

Bewährtes bleibt bestehen

„Wir werden unseren – oft langjährigen – Mandanten selbstverständlich auch zukünftig beste Beratungsqualität liefern. Das ist unser Anspruch und unser Ziel, für das wir arbeiten“, sagt Frank Wiemers, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Partner der Kanzlei. Gewährleistet wird dies durch mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die als Steuerberater, Rechtsanwälte, Steuerfachwirte, Bilanz- buchhalter, Steuer- und Rechtsanwaltsfachangestellte und kaufmännische Angestellte tätig sind. Gemeinsam mit den drei Partnern sind sie als diwika – die Wirtschaftskanzlei – gut aufgestellt für die Zukunft.

diwika: Experten zu Steuerberatung, Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfung

Bei diwika erhalten Mandanten alle Aspekte von der Steuerberatung über rechtliche Fragestellungen bis hin zu Wirtschaftsprüfung. Die Wirtschaftskanzlei arbeitet, denkt und berät ganzheitlich. So können sie Synergien aus den unter- schiedlichen Beratungsfeldern sowohl für Unternehmen als auch Freiberufler oder Privatpersonen nutzen.

In Mainburg:

Landshuter Straße 1
84048 Mainburg
Tel. 08751 8610-0
www.diwika.de

 

Wohin mit dem Fallobst?

Nicht alle Früchte bleiben bis zur Ernte am Baum hängen. In den Sommer- und Herbstmonaten kommt es deshalb zu zusätzlichen Gartenabfällen, dem Fallobst.

Laut Vorgaben der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises ist Fallobst auf dem eigenen Komposthaufen zu verwerten bzw. über die Biotonne zu entsorgen. Wenn aufgrund der Menge dieser Entsorgungsweg nicht ausreicht, kann Fallobst gegen Gebühr direkt bei den Vergärungsanlagen und Kompostierbetrieben Högl, Dietrichsdorf und Blümel, Thronhofen angeliefert werden – dies gilt auch für Großmengen. Sollten Sie eine Biogasanlage in Ihrer Nähe haben, bietet sich eventuell ein zusätzlicher Entsorgungsweg an, fragen Sie einfach beim Betreiber nach.

Eine Anlieferung an den Wertstoffhöfen oder -zentren ist grundsätzlich nicht möglich, weil Fallobst zu starker Geruchsbelästigung führt und zudem Wespen anlockt. Dies belästigt das Wärterpersonal, Anlieferer und die Anwohner. Nebenbei führt der hohe Wassergehalt zu einer starken Verschmutzung des Stell- bzw. Lagerplatzes und bringt durch lagerbedingt entstehende Sickersäfte Probleme beim Containertransport mit sich.

Was Sie sonst noch tun können:

  • Frisches Fallobst können Sie hervorragend zu Kompott oder Marmelade verarbeiten
  • Bekannte, Nachbarn oder Arbeitskollegen sind vielleicht dankbar, wenn sie sich bei ihnen mit natürlich gereiftem heimischen Obst eindecken können und kommen vorbei zum Ernten oder Aufsammeln
  • Keltereien müssen für die Saftherstellung in Bayern teilweise Obst aus ganz Europa zukaufen. Nach vorheriger Rückfrage und Klärung der Qualitätskriterien kann Obst beim Bioland-Streuobsthof Stückl GbR in Rohr i. NB (Tel. 08783 679) angeliefert werden. Auch wenn Sie selbst keinen Saft für Ihren Eigenbedarf benötigen, ersparen Sie damit eventuell lange Transportwege.

Für die Herstellung von Saft für den Eigenbedarf, erhalten Sie aktuelle Informationen über die Mostereien im Landkreis auf der Homepage des Kreisverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege Kelheim: www.gartenbauvereine-landkreis-kelheim.de/web/vereine/mostereien

Bildquelle: Adobe Stock

Leserbrief zur Zeugnisvergabe 2020 am Gabelsberger Gymnasium

Die Corona-Pandemie berührt alle Lebensbereiche und sorgt für Einschränkungen und neue Abläufe. So auch in den Schulen. Das Gabelsberger Gymnasium Mainburg – unter Einbindung der Beteiligten – hat sich dazu entschieden, die Zeugnisübergaben in veränderter Form stattfinden zu lassen – ohne die Eltern der Schüler. Dazu erreichte uns am 15.07.2020 der folgende Leserbrief:

 

Gabelsberger Gymnasium lädt Abi-Eltern aus! – Zeugnisübergabe auf Sparflamme

Am Freitag wird der erste “Corona”-Abitur Jahrgang am Mainburger Gabelsberger-Gymnasium seine Abiturzeugnis erhalten. Die jungen Erwachsenen sind die Ersten gewesen, die sich in dieser besonderen Zeit auf den Virus einstellen mussten. Ihre Vorbereitung auf die Prüfungen fand in Isolation am heimischen Schreibtisch statt. Digitale Unterstützung durch die Schule musste sich einspielen und erproben und mündete dann in einen übereilten Einstieg in einen ganz anderen Schulalltag. – Mal mit mal ohne Maske bereiteten sich die Kurse auf ihre letzten Klausuren und Colloquien vor. Dabei begleitete sie die Angst den Virus in der Schule aufzuschnappen und in ihre Familien zu tragen und im Zweifel zu erkranken statt an den Prüfungen teilnehmen zu können. Doch gottseidank ging alles gut. – Alle Schüler*innen konnten die Prüfungen absolvieren, keiner fiel coronabedingt aus. – Alles in allem ein echter Grund zu feiern! Wie in allen deutschen Gymnasien werden aber auch die Zeugnisübergaben in Niederbayern in diesem Jahr anders ausfallen müssen. – Allerorts liest man von Feiern, bei denen Abstand gehalten wird. – Fußballfelder werden zur Bühne für die Abiturient*innen und erlauben großzügiges Abstandhalten, Autokinos werden statt der gymnasialen Aula zur Feierstätten und landesweit finden Schulen kreative Lösungen in der Schulgemeinschaft diesen besonderen Abschluss in einer besonderen Zeit angemessen zu feiern. – Allerorten nur nicht in Mainburg….

Hier lässt Schulleiter OSTD Alexander Wildgans ausschließlich die Schüler*innen einladen. Eltern, die ihre Kinder über Jahre begleitet, unterstützt und gerade in den letzten Wochen vor dem Abitur den familiären Background und die digitale Infrastruktur in ungeahnter Weise vorhalten durften, werden einfach nicht mehr eingeladen. In einem lapidaren Nebensatz einer Einladung zu einer “würdigen Zeugnisübergabe” an die Abiturienten heißt es “ leider ohne Eltern”.

Ein Gymnasium in der kulturellen Mitte Mainburg, umgeben von großzügigen Sportgelände und einem riesigem Parkplatz, sieht keine Möglichkeit eine Feier mit gebührendem Abstand und allen Mitgliedern der Schulfamilie – Schüler*innen – Lehrer*innen und Eltern zu feiern. – Das ist armselig! Während in ganz Bayern Veranstaltungen bis zu vierhundert Teilnehmer*innen wieder erlaubt sind und die Freisinger Gymnasien samt und sonders mit Lehrern, Eltern und Schülern den Festakt planen, bleibt Schulleiter Wildgans bei seiner Minimallösung.

Ob sich der Elternbeirat einen Gefallen tut, wenn er dieses Gebaren gutheißt und die Entscheidung des Schulleiters einstimmig billigt, wird sich zeigen. Während die anderen Eltern sich mit Fotos oder Handyaufnahmen von der Feierlichkeit trösten sollen, kann der Elternbeiratsvorsitzende Winfried Stark seiner Tochter persönlich gratulieren – als Redner ist der SLU-Politiker schließlich dabei.

Es bleibt zu hoffen, dass die jungen Leute, die am Freitag in zwei Gruppen ihre Abiturzeugnisse erhalten, zu mindestens von Ihren Eltern gelernt haben, dass man sich in einer Solidargemeinschaft anders verhält: Hier fände man kreative Lösungen und würde den Beitrag wertschätzen, den alle – auch die Eltern – zum Erfolg des Abiturjahrgangs 2020 beigetragen haben.

Sabine Peters, Mainburg

 

Erste Videobotschaft von Bürgermeister Helmut Fichtner

Helmut Fichtner – 1. Bürgermeister der Stadt Mainburg – richtet sich mit einer Videobotschaft an alle Bürgerinnen und Bürger und informiert über aktuelle Entwicklungen. Zukünftig soll es eine Videobotschaft pro Quartal geben.