MuseumsHerbst 2020 im Landkreis Kelheim

Auf ins Museum! Beim MuseumsHerbst 2020 die Vielfalt des Landkreises Kelheim entdecken

Der Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem Landkreis Kelheim und zwölf Museen die Aktion „MuseumsHerbst 2020 – Heimat neu entdecken“. Zwischen dem 1. September und dem 8. November 2020 sind Einheimische und Gäste eingeladen, die teilnehmenden Museen zu erkunden. Wer sich seine Besuche auf der Stempelkarte bestätigen lässt, kann zudem an einem Gewinnspiel teilnehmen. Landrat Martin Neumeyer freut sich auf die Aktion: „Wir laden herzlich dazu ein, auf Entdeckungsreise in unserem Landkreis zu gehen und die Museen zu besuchen. Unsere bunte Museumslandschaft bietet tolle Erlebnisse für die ganze Familie.“

Auf Entdeckungsreise in zwölf Museen

Ulrike Bergeaud, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbands, betont: „Die Themenfelder, die in den Museen aufgegriffen werden, sind sehr vielfältig: Besucher erfahren bspw. Interessantes über archäologische Funde in der Region, Stadtgeschichte, Bier&Kunst und die Römerzeit. Einige der Museen bieten neben spannenden Dauerausstellungen auch wechselnde Sonderausstellungen.“ Diese können dabei sowohl auf eigene Faust, als auch im Rahmen von Führungen erkundet werden. In vielen Museen wird auch an die Kleinsten gedacht: Verschiedene Angebote wie Stationen zum Anfassen oder Rätsel machen einen Besuch auch für Kinder zum Erlebnis.

Teilnehmende Museen:

KunstHaus Abensberg, Stadtmuseum Abensberg, Römisches Museum für Kur- und Badewesen Bad Gögging, Hofmark-Museum Schloss Eggersberg, Archäologisches Museum Kelheim, Orgelmuseum Kelheim, 4000 Jahre versteckt – der Schatz von Langquaid, Hotspot der Geschichte Langquaid, Stadtmuseum Mainburg, Kulturhaus Storchenwirt Neustadt, Kristallmuseum Riedenburg, Besucherzentrum Kloster Weltenburg.

Infos: www.tourismus-landkreis-kelheim.de/museumsherbst

Museums-Stempel sammeln und am Gewinnspiel teilnehmen

Besucht vom 01.09. – 08.11.2020 mindestens drei teilnehmende Museen, lasst eure Stempelkarte abstempeln und nehmt am Gewinnspiel teil. Dazu müssen die Stempelkarten dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. per E-Mail (info@tourismus-landkreis-kelheim.de) oder Post (Donaupark 13, 93309 Kelheim) zugeschickt werden. Für die Verlosung stellen alle Museen interessante Gewinne zur Verfügung. Die Stempelkarte liegt bei den teilnehmenden Museen aus und kann auch auf der Webseite des Tourismusverbands heruntergeladen werden: www.tourismus-landkreis-kelheim.de/museumsherbst

Im Bild (v.l.): Veronika Leikauf, Leiterin des Stadtmuseums Abensberg, Sebastian Mayer, 3. Bürgermeister von Neustadt a. d. Donau, Landrat Martin Neumeyer, Ulrike Bergeaud, stellvertretende Geschäftsführerin des Tourismusverbands, Agnes Englerth, Gästeführerin und Astrid Rundler, Tourismus-Managerin in Bad Gögging.

 

 

Landtagsabgeordnete Högl im Gespräch mit Bürgermeistern VG Mainburg

Regelbetrieb an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen war Thema

Bei einem Arbeitsgespräch Ende Juli 2020 ist CSU-Landtagsabgeordnete Petra Högl mit den vier Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Mainburg zusammengekommen. Högl gratulierte den neu- bzw. wiedergewählten Bürgermeistern Markus Huber (Gemeinde Elsendorf), Franz Stiglmaier (Gemeinde Attenhofen), Leonhard Berger (Gemeinde Aiglsbach) sowie Franz Högl (Gemeinde Volkenschwand) zu deren Wahl und wünschte ihnen auch in Zeiten der Pandemie viel Erfolg. „Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, den regelmäßigen Austausch mit den in der Kommunalpolitik Verantwortung tragenden Personen zu suchen. Nur so bekomme ich für meine Arbeit im Landtag Rückmeldung, wo und wie wir unsere Kommunen im Kelheimer Landkreis noch besser unterstützen können. Diese Rückmeldungen möchte ich dann an den entscheidenden Stellen in München vorbringen“, sagte Abgeordnete Petra Högl eingangs des Gesprächs mit den Bürgermeistern.

Schulbetrieb in Coronazeiten

Auch im Austausch mit den VG-Bürgermeistern zeigte sich, dass das Coronavirus aktuell nicht ausgeklammert werden kann. So war es den Bürgermeistern wichtig zu wissen, wie nach den Sommerferien an den Kinderbetreuungseinrichtungen und an der Schule verfahren werde. Petra Högl betonte, dass die Staatsregierung aktuell plane, den Regelbetrieb unter strengen Hygienebedingungen wieder aufzunehmen. Im Bereich der Kindertageseinrichtungen habe das Bayerische Sozialministerium einen Leitfaden mit einem Drei-Stufenplan entwickelt, an welchen sich die Einrichtungen orientieren sollen. „Um auch bei einer ungünstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens künftig einen präventiven Ausschluss von Kindern schon bei leichten Krankheitssymptomen zu vermeiden, ist vorgesehen, vorrangig örtlich begrenzt nach Maßgabe des Stufenplans zu reagieren“, betonte Sozialpolitikerin Högl. Auch die Schulen sollen nach aktuellem Stand im September wieder in den Regelbetrieb starten. Hierzu seien nach Högls Worten möglichst feste Unterrichtsgruppen, ein gutes Lüftungskonzept in den Klassenräumen und eine Mund-Nasenbedeckung bis zum Einnehmen des Platzes im Klassenzimmer vorgesehen. Aiglsbachs Rathauschef Leonhard Berger begrüßte in diesem Zusammenhang, dass der Freistaat jetzt im Bereich der Digitalisierung an den Schulen anschiebe. Ihm sei jedoch auch wichtig, dass in diesem Zuge auch die Lehrkräfte entsprechend geschult werden und auch ausreichend Systemadministrationskräfte vorhanden seien, welche etwa die eingesetzte Technik in den Schulen entsprechend einrichten und pflegen. So müsse etwa die Gemeinde Aiglsbach in diesem Bereich auf private Dienstleister zurückgreifen, die natürlich Kosten verursachen, ergänzte Berger. Högl betonte, dass der Freistaat die Fortbildungsangebote für seine Lehrkräfte im Bereich der Digitalisierung weiter ausbaue und das der verstärkte Einsatz von Online-Lernplattformen aufgezeigt habe, wo weiterer Handlungsbedarf sei. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass auch die Kommunen künftig das digitale Angebot verstärkt ausbauen werden und die Verwaltung hierfür zu schulen sei.

Landwirtschaft ebenfalls Thema

Bayernweit vielleicht einmalig sei es, wie die vier VG-Bürgermeister im Gespräch mit Abgeordneter Högl feststellten, dass alle Rathauschefs der Veraltungsgemeinschaft einen starken landwirtschaftlichen Hintergrund hätten. So standen im Austausch auch eine Vielzahl landwirtschaftlicher Themen, wie etwa die Reform der Landwirtschaftsämter, auf der Agenda. Högl betonte, dass das AELF Abensberg-Landshut künftig umfassender Ansprechpartner für alle wesentlichen Themen in seinem Amtsgebiet sein werde. Mit der Neuausrichtung und Modernisierung der Landwirtschaftsverwaltung wolle Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Landwirtschaft wieder in die Mitte der Gesellschaft rücken. „Dabei soll auch die Beratung, unter Berücksichtigung regionaler Anforderungen, wieder näher an unsere Landwirte gebracht werden“, betonte die Abgeordnete. Bürgermeister Franz Stiglmaier betonte, dass für die Landwirte in der Region wichtig sei, dass es auch weiterhin ein gutes Beratungsangebot durch die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) für den Hopfenbau gebe. Über den aktuellen Stand der Überarbeitung der roten Gebiete erkundigte sich Bürgermeister Markus Huber bei der Abgeordneten. Diese führte aus, dass aktuell zusätzliche Messstellen in die Betrachtung der Gebiete einbezogen werden und diese Arbeiten im Herbst abgeschlossen sein sollen.

Weitere Themen des Gesprächs waren das Auslaufen der EEG-Förderung von Altanlagen zum Ende des Jahres, die Mobilfunkversorgung, der Radwegebau sowie die Klärschlammverwertung. Zum Abschluss dankte VG-Vorsitzender Markus Huber der Abgeordneten für den intensiven Austausch. Petra Högl sicherte den Bürgermeistern zu, jederzeit Ansprechpartner für die Anliegen der Kommunen zu sein.

Im Bild: Landtagsabgeordnete Petra Högl im Gespräch mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Mainburg

Foto: Stefan Scheuerer

 

Stanglmeier goes E-Mobilität

Im Mai 2020 wurde der erste elektrische Pendelbus mit BMW i Technologie, betrieben von der Firma Stanglmeier aus Mainburg, nach erfolgreichem Pilotbetrieb am Standort München dauerhaft in Betrieb genommen. Die BMW Group forciert damit zusammen mit Stanglmeier die Weiterentwicklung der nachhaltigen Mobilität im urbanen Raum. Verbaut wurden in dem neuen Pendelbus der Antrieb sowie die Batterie des BMW i3.

Als langjährige Auftragnehmer des Pendelbetriebs bei der BMW Group freut sich die Stanglmeier Reisebüro & Bustouristik GmbH & Co KG darauf, mit Betrieb des City Busses diesen Schritt in Richtung E-Mobilität mitgehen zu dürfen. Zum Einsatz des elektrischen Pendelbusses Pendelbus4U „electrified by BMW i“ sagt Christian Stanglmeier, Geschäftsführer von Stanglmeier: „Das ist ein wichtiger und großer Schritt in eine nachhaltige Zukunft des Pendelverkehrs. Wir sind stolz, diesen als langjähriger Partner zusammen mit der BMW Group gehen zu dürfen!“

Stanglmeier ist seit über 30 Jahren Auftragnehmer der BMW Group und hat insgesamt 13 Pendelbusse am Standort in München im Einsatz. Weiterhin bedient die Firma weiteren Linienbusverkehr sowie Reisebusverkehr. Zu der Stanglmeier Gruppe gehören außerdem die Stanglmeier Touristik GmbH & Co. KG, die NSC Nutzfahrzeuge Service Center GmbH sowie die Stanglmeier GmbH. Das Familienunternehmen gehört mit über 200 Mitarbeiter zu einem der größten Arbeitgeber der Region Mainburg. Seit über 85 Jahren am Markt steht es in allen Bereichen für Qualität, Sicherheit, Erfahrung und Service – und mit dem zukünftig geplanten Ausbau der E-Mobilität sicherlich auch für Nachhaltigkeit.

Im Bild: Christian Stanglmeier mit den Verantwortlichen von BMW

 

Präsidenten von Rotary und Lions Mainburg beim Bürgermeister

Gut fünf Wochen nach ihrem Amtsantritt 2020 besuchten Klaus Köhler, der neue Präsident der Mainburger Rotarier und Amtskollege Günter Kramschuster, neuer Präsident des Lions Club Mainburg, den Mainburger Bürgermeister Helmut Fichtner. Beide Präsidenten berichteten dem Rathauschef über ihre laufenden und geplanten Projekte.

Zwei unterschiedliche Clubs, ein gemeinsames Ziel: Der Dienst an der und für die Gesellschaft. Die identischen Interessen und der Respekt füreinander verbindet Kramschuster und Köhler. Und genau das war auch der Grund für den gemeinsamen Besuch: „Miteinander geht mehr. Das ist der Grundgedanke innerhalb unserer jeweiligen Clubs und das ist natürlich auch das Motto, wenn man sich privat schon lange kennt und schätzt. Daher wollten wir dem Bürgermeister gemeinsam zeigen, woran wir arbeiten und klären, woran wir vielleicht in Zukunft arbeiten könnten“, sagt Klaus Köhler. „Außerdem haben wir beide gerade neu unser Amt angetreten. Da gehört sich einfach ein Antrittsbesuch beim Bürgermeister“, ergänzt Präsidenten-Kollege Günter Kramschuster.

Rotary Club Mainburg-Hallertau

Die Mainburger Rotarier wollen neben ihrem internationalen Engagement sich auch wieder stärker vor Ort einbringen, in und um Mainburg. „Als Vater von zwei Kindern hab ich mich gefragt, was ich in meiner Präsidentenzeit anstoßen will. Daraufhin hab ich mit meinem Vorstandsteam die Idee ‚Soziales Handeln‘ entwickelt. Wir wollen Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren, soziale Brennpunkte quasi gleich bei uns vor der Haustür zu erkennen und eigenverantwortlich Lösungen zu erarbeiten. Und zwar praktisch, nicht nur theoretisch“, sagt Köhler. Umgesetzt wird dieses Projekt gemeinsam mit der Mittelschule, der Realschule und dem Gymnasium in Mainburg, außerdem der Realschule Rottenburg. Als kleinen Anreiz und zugleich Belohnung loben die Rotarier 2.000 Euro Preisgeld aus. Auch international kümmern sich die Hallertauer Rotarier weiterhin, beispielsweise mit zwei Berufsschulprojekten in Afrika. Und sie sammeln immer fleißig Spenden, beispielsweise bei den alljährlichen Rotarischen Konzerten, die in der Ausstellungshalle bei Auto Köhler zusammen mit dem Hallertauer Kammerorchester stattfinden und stets ausgebucht sind.

www.mainburg-hallertau.rotary.de
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Lions Club Mainburg

Durch seine Wahl zum Lions Präsident wird Günter Kramschuster in diesem Amtsjahr 2020/2021 den Vorsitz innehaben. Die Haupteinnahmequellen Maikultur und Kulturbräu, die ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Mainburg darstellen, mussten leider coronabedingt abgesagt werden. Es stehen jedoch weitere Projekte aus, um in Mainburg an Spenden zu kommen, die ein regionales und internationales Engagement möglich machen, um sich auch weiterhin einbringen zu können. Die Unterstützung einer Schule in Port-au-Prince auf Haiti wird weitergeführt, Kindern in Aleppo wird finanziell geholfen, sowie die Mittagsbetreuung in der Mainburger Grundschule bezuschusst und das Altenheim Clown Projekt wurde weitergeführt. Der am Rathaus in Mainburg installierte „Kummerkasten“ biete den Bürgern ganz unbürokratisch die Gelegenheit mit dem Lionsclub in Kontakt zu treten und ihre Sorgen und Anliegen zu formulieren.

www.lions-club-mainburg.de
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Der Mainburger Bürgermeister Helmut Fichtner lobte das soziale Engagement beider Clubs sowie die Bereitschaft, gemeinsam Projekte durchzuführen: „Internationale Hilfsprojekte sind eminent wichtig, zweifellos. Es gibt aber auch vor Ort Bedarf, dem Rechnung getragen wird“, freut sich der Rathauschef. Auch er hofft, dass bald wieder Veranstaltungen im großen Stil und ohne Infektionsschutzmaßnahmen möglich sind, damit wieder Spendengelder eingenommen werden und weiterhin Hilfsmaßnahmen laufen können. Zudem bereichern die Veranstaltungen das kulturelle und gesellschaftliche Leben Mainburgs.

Was bei dem Termin auch offenbar wurde: Beide Präsidenten schätzen und mögen sich persönlich und den jeweils anderen Club. Schließlich haben die Lions und die Rotarier schon die ein oder andere gemeinsame Veranstaltungen organisiert. Denn miteinander geht nicht nur mehr – es feiert sich auch gleich viel schöner.

 

Skifahren in der Hallertau – ganz ohne Schnee

Die milden Winter und das Warten auf ideale Langlaufbedingungen brachten das Team von Rollskisport HALLERTAU aus Mainburg dazu, das Nordic Skaten ganzjährig, wetterunabhängig daheim zu betreiben und Spaß daran zu finden.

Die Reaktionen und Nachfragen am Wegesrand brachten die Gründer während der Corona-Zeit auf die Idee, dieses effektive  Ganzkörpertraining auch in der Hallertau zu etablieren, um damit noch mehr Anhänger dieser faszinierend einfachen Sportart zu finden und zu fördern. Unterstützt werden sie durch die ehemalige Biathletin Theresa Straßberger aus Au, die ihr Wissen und Können gerne an Sportbegeisterte weitergeben möchte.

Rollskisport HALLERTAU bietet in der Hallertau jetzt verschiedene Gruppenkurse und Einzeltraining sowie einen Verleih-Service an. Geplant sind außerdem regelmäßige Lauftreffs, Winter-Biathlon-Workshops und gemeinsame Hopfentouren auf Radwegen durch die Hallertau mit Biergartenbesuch.

Das Team von Rollskisport HALLERTAU etabliert damit das Rollskifahren als eigenständige Freizeitaktivität – abseits des reinen Skifahrertrainings – in der Region und bereichert das Erlebnisangebote in der Holledau. Nicht zuletzt weil uns Corona einmal mehr gelehrt hat: Unsere Gesundheit ist unser höchstes Gut – Bewegung an der frischen Luft unterstützt unsere körperliche und geistige Fitness und hält uns jung.

Infos und Termine:

www.rollskisporthallertau.de
Rollskisport Hallertau auf Facebook

 

Sellrainer Hüttenrunde der Mainburger Alpenvereinsjugend

Jugend des Alpenvereins Mainburg in den Sellrainer Bergen zwischen Ötz- und Stubaital unterwegs

Am Dienstag, 11.08.2020 brach die Jugend des Alpenvereins Mainburg wieder zu einer Bergtour auf. Dieses Mal waren die Sellrainer Berge zwischen Ötz- und Stubaital das Ziel, die sich hervorragend für ein sommerliches Hüttentrekking eignen. Nachdem in Gries im Sellrain noch versäumte Zahnbürschtl eingekauft wurden, machten wir uns von Praxmar auf den Weg zum Westfalenhaus. Von dort stiegen wir noch auf die Münsterhöhe, einem kleinen Gipfel nahe der Hütte, um unsere Brotzeit zu genießen. Auf dem Rückweg kühlten wir uns an einem kleinen Wasserfall ab. Auf der Hütte erwartete uns Desinfektionsmittel und im Lager gab es weder Decken noch Kissen, dafür gummiartig überzogene Matratzen. Auf diese Umstände waren aber alle mit Schlafsäcken vorbereitet.

Termine: Infos, Fotos, Berichte:

www.alpenverein-mainburg.de
• DAV Mainburg Jugend: www.facebook.com/JdavMainburg

 

Am nächsten Tag bestiegen wir mit dem Hohen Seeblaskogel (3235 m) bereits den höchsten Berg unserer Runde. Dieser bot mit Geröllhängen, Gletscherresten und Gratkletterei am Gipfel ein abwechslungsreiches Erlebnis und eine hervorragende Rundumsicht. Während des Abstiegs zur Winnebachseehütte badeten wir mit Ausblick auf den Bachfallenferner in einem eiskalten Bergsee und wärmten uns anschließend auf den warmen Steinen in der Sonne. Entlang dem tosenden Gletscherfluss stiegen wir dann zur Hütte ab, bei der wir uns zur Verwunderung der anderen Gäste sofort wieder ins Wasser stürzten. Bei einem Spieleabend wurde die Gruppengemeinschaft dann noch auf die Probe gestellt.

Für den dritten Tag waren ab Mittag Gewitter angesagt, also verlegten wir unsere Tour in die Nacht und verließen bereits um 4:30 das Lager, stiegen für den Sonnenaufgang auf den Gänsekragen (2915 m) und waren pünktlich zum Frühstück um 8:00 wieder zurück an der Hütte. Anschließend stiegen wir zum Winnebachjoch auf, welches das Ötztal vom Sellrain trennt. Dort war das Wetter noch gut, weshalb wir noch weiter in Richtung Winnebacher Weißkogl (3185 m) aufstiegen. Die angesagten Gewitter und dichter werdenden Wolken schreckten uns aber von der Gipfelkletterei ab, weshalb wir auf etwa 3000 m Kehrt machten und zum Westfalenhaus abstiegen. Das versprochene Gewitter blieb dann natürlich aus, was zugleich angenehm im Abstieg, aber auch frustrierend für die Gruppe war. Dafür konnten wir an der Hütte ein weiteres Mal baden gehen.

Der letzte Tag war ein auf und ab von Joch zu Joch mit der Zischgelesspitz (3005 m) als Ziel, die ein weiteres Mal unsere Kletterkünste in Anspruch nahm. Hier war das Wetter vom Morgen an sehr überlaufen, doch es regnete nicht. Vom Gipfel konnten wir direkt zurück nach Praxmar absteigen, wo wir uns noch mit Strudel und Eis für die Tour belohnten. Am Ende waren wir nach vier Tagen, gut 4000 Höhenmetern und vielen Badestellen gut bedient und konnten trotz Einschränkungen aufgrund von Corona auf den Hütten unsere Tour genießen.

Bild und Text: Alpenverein Mainburg Jugendgruppe

 

Mit der FRANNS Augustausgabe 2020 durch den Sommer

Sommerstimmung pur versprüht unser FRANNS August-Covermodel 2020 Hanna aus Mainburg. Auch wenn Fernreisen in diesem Sommer coronabedingt ausfallen, gibt es doch auch in heimischen Gefilden noch genug Neues zu entdecken. Wir sind gespannt über eure Fotos auf Facebook und Instagram … oder schickt uns einfach eure Urlaubs-Impressionen per E-Mail an info@franns.de.

Doch nicht nur in der Welt auch im aktuellen FRANNS August-Magazin 2020 gibt es viel zu entdecken.

Unter anderem im Magazin:

•  Neuer Erlebnispfad-Flyer fürs Hopfenland
• Hopfen erleben – Hopfenhof Zellner
• zahlreiche Leserfotos von nah und fern
• FRANNS GASTRO-GUIDE – einfach lecker
Mainburg sucht Mitgestalter für die Zukunft
• Ferienpassaktionen 2020 des Landkreises
HAIX Urlaubsfoto-Wettbewerb 2020
Mainburger Stadtführungen
Schnitzeljagd für Kinder
• Veranstaltungskalender – es geht wieder los
• Kunstausstellung in der Gewölbegalerie 2020
Tag der Ausbildung 2020

… und noch viel mehr! Holt euch euer kostenloses FRANNS Stadtmagazin. Es liegt an zahlreichen Auslagestellen in Mainburg und Umgebung aus.

Cover-Shooting:

Michaela Curtis
www.fotografie-michaela-curtis.com
www.millacurtis.com

 

 

LSK-Herbsttheater 2020 findet nicht statt

In enger Abstimmung mit Spielleitung und Vorstandschaft hat das Mainburger LSK-Theater Ensemble der geplanten Komödie “Der Vorname” nun entschieden, aufgrund der unsicheren Situation im Herbst 2020 nicht zu spielen.

Nichtsdestotrotz hofft der Verein darauf, dass das Weihnachtstheater 2020 stattfinden kann und die Kinder und Jugendlichen auf der Bühne ihr Können zeigen dürfen. Sofern die Corona-Lage es zu dem Zeitpunkt zulässt, wird das Stück “Peterchens Mondfahrt” ab Mitte Dezember im LSK-Theater Mainburg zu sehen sein. Regie führt Heidi Mirlach, unterstützt von Franziska Ecker. Nähere Informationen hierzu folgen.

www.lsk-theater-mainburg.de
www.facebook.com/LSKMainburg 

 

Wandererlebnis für Frühaufsteher

Mit der Gebietsbetreuerin unterwegs im Naturschutzgebiet Weltenburger Enge

Vogelgezwitscher, Donauwellen, Wipfelrauschen – auf der Wanderung in das Naturschutzgebiet entdecken wir nicht nur himmelhohe Buchen und Eschen, sondern erleben das „Erwachen“ der Natur in der Wipfelsfurt inmitten dem einzigen mit dem Europadiplom ausgezeichneten Naturschutzgebiet Bayerns. Am Dienstag, den 25. August 2020 um 6 Uhr bietet der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. unter der Leitung von Franziska Jäger, Gebietsbetreuerin Weltenburger Enge, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mit der Gebietsbetreuerin unterwegs“ eine ca. 3-stündige naturkundlich-kulturhistorische Wanderung für Frühaufsteher an.

Details:

• Di. 25.08.2020, 06.00 – ca. 09.00 Uhr
• Treffpunkt: Kelheim, Infoplattform Donau Schiffsanlegestelle
• Veranstalter: Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V., www.voef.de
• Leitung: Franziska Jäger, Gebietsbetreuerin Weltenburger Enge
• Anmeldung erforderlich bis 24.08.2020
• Anmeldung unter: Tel. 09441 207-7324
• Teilnehmerzahl begrenzt
• auf festes Schuhwerk achten, Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen

 

Mainburgs Ladeinfrastruktur wird weiter ausgebaut

Seit Mitte Juli 2020 sind in der Stadt Mainburg zwei neue Ladesäulen der Abens-Donau Energie GmbH in Betrieb.

Damit bietet der regionale Energieversorger E-Autofahrern mehr Möglichkeiten zu laden und das mit klimaneutralem Ökostrom aus 100 % Wasserkraft. Die Abens-Donau Energie GmbH hat sich die ökologische Versorgung des Landkreises mit umweltfreundlicher Energie zum Ziel gesetzt. Zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger werden gemeinsam die wachsenden Herausforderungen der Kommunen am Energiemarkt angegangen.

Seit Mitte Juli sind zwei Ladesäulen des Unternehmens in der Walther-Schwarz-Straße, Nähe Busbahnhof und am Parkplatz der Sparkassenfiliale, in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt, betriebsbereit. Die Ladesäulen sind rund um die Uhr nutzbar. An jeder Säule stehen zwei Ladepunkte, also zwei Stecker mit je 22 kW bereit. Die Freischaltung erfolgt über eine Smartphone-App oder RFID- Karte. Durch die wahlweise Nutzung der Ladekarte oder App gestaltet sich der gesamte Lade- und Bezahlvorgang schnell und unkompliziert.

Geladen wird ausschließlich mit klimaneutralem Ökostrom aus 100 % Wasserkraft. In Verbindung mit dem leisen, abgasfreien Elektroantrieb macht das die E-Mobilität in der Region lokal emissionsfrei und nachhaltig, trägt zum Lärmschutz und zu einer besseren Luftqualität bei.

„Mit der Abens-Donau Energie GmbH haben wir einen Partner, der uns bei der Erreichung unserer Klimaziele unterstützt“, freut sich Bürgermeister Helmut Fichtner. Auch für Dieter Scholz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Kelheim, war es eine Selbstverständlichkeit den Standplatz für die Ladesäule zur Verfügung zu stellen. „Als EnergieSparkasse sind wir immer an zukunftsweisenden Energien interessiert und setzen Impulse für die heimische Wirtschaft“, betonen Dieter Scholz und Gebietsdirektor Florian Krinninger.

Im Bild: Gebietsdirektor Florian Krinninger und Vorstandsvorsitzender Dieter Scholz (Kreissparkasse Kelheim), Geschäftsführerin der Abens-Donau Energie GmbH, Sabine Melbig und Helmut Fichtner, Erster Bürgermeister der Stadt Mainburg vor der neuen Ladesäule am Parkplatz der Sparkassenfiliale in Mainburg.

Bildquelle: Abens-Donau Energie GmbH / R.Jellinek