Weiterbildungsförderung für Frauen

Frauen werden fit für die Zukunft mit staatlichen Zuschüssen – Projekt TATENDRANG im bfz Abensberg informiert zu Weiterbildungsförderung

Das Projekt TATENDRANG, ein Beratungsangebot für Frauen in beruflichen Fragen, lädt am 28.09.2020 interessierte Frauen zu einem Expertengespräch zum Thema „Zuschüsse zur Finanzierung von Weiterbildung“ ein. Verena Kattenbeck, Weiterbildungsinitiatorin für den Landkreis Kelheim und Torsten Tomenendal, Bildungsberater an der vhs Regensburg-Land informieren über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten, wie beispielsweise die Bildungsprämie, den Bayerischen Bildungsscheck und das Qualifizierungschancengesetz. Sie erläutern, an welche Bedingungen die finanzielle Förderung geknüpft ist und welche Weiterbildungsarten in unserer Region angeboten werden. Gerade Frauen steigen wegen der Familienarbeit oft für einen längeren Zeitraum aus dem Arbeitsleben aus und sind sich unsicher, ob ihre Kenntnisse noch dem aktuellen Stand entsprechen. Aber auch für Frauen, die im Beruf stehen, gibt es zahlreiche Programme, die eine Weiterbildung zum Beispiel im Bereich der Digitalisierung finanziell fördern . Im Anschluss an den Informationsblock ist Zeit für Fragen und Austausch untereinander.

Details zum Expertengespräch:

• Mo. 28.09.2020, 17.00 – 20.00 Uhr
• Ort: bfz, Kagrastr. 15, Abensberg
• kostenlos
• begrenzte Teilnehmerzahl
• verbindliche Anmeldung erforderlich bis 21.09.: Tel. 09443 9281613 oder -16, E-Mail: Tatendrang-AB@bfz.de

Mittlerweile sind im Projekt TATENDRANG wieder persönliche Beratungstermine im bfz Abensberg möglich. Die Beraterinnen Karin Lichtinger und Elisabeth Lammel-Kargl entwickeln gemeinsam mit den ratsuchende Frauen eine beruflichen Perspektive. Die kostenlose und individuelle Unterstützung im Projekt TATENDRANG kommt für viele Frauen gerade jetzt zur rechten Zeit, das zeigen die Neuanmeldungen in den letzten Wochen. Egal, ob sie gerade ihre Arbeitsstelle verloren haben, sich beruflich neu orientieren müssen oder nach längerer Familienpause wieder in den Beruf einsteigen wollen: Die Beraterinnen helfen beim Herausarbeiten eines realistischen beruflichen Profils, bei Bedarf auch bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Stellensuche.

 

Babytreffs 2020 finden wieder statt

Babytreffs finden wieder statt – Türen öffnen sich mit entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln

Ab September 2020 finden die Offenen Babytreffs im Landkreis Kelheim wieder statt – auch in Mainburg. Coronabedingt kommt es zu einigen Einschränkungen. Auf die ein oder andere liebgewordenen Gewohnheit muss leider verzichtet werden. So kann der gemeinsame Spielteppich nicht genutzt und kein Spielmaterial ausgegeben werden. Die Offenen Babytreffs im Landkreis bieten werdenden Eltern und Eltern mit Kindern unter 3 Jahren Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen– nun eben „am besten mit Abstand“.

Bei allen Fragen „rund um Ihr Kind“ sind erfahrene Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern da und beraten in persönlichen Anliegen. Außerdem kann man Babies wiegen und messen lassen.

„Offener Babytreff“ Mainburg

• jeder 2. Donnerstag im Monat / Starttermin: 10.09.2020, 09.00 – 11.00 Uhr
• Ort: MAI OASE, Bahnhofstraße 6, Mainburg
• nicht an Feiertagen und in den Ferien
• mit Familienhebamme Annika Fellner
• kostenfrei
• Anmeldung nicht erforderlich, aber sinnvoll

Bei Fragen und für weiterführende Informationen: KoKi (Koordinierende Kinderschutzstelle) Landkreis Kelheim, Mainburg Tel. 08751 865125, E- Mail koki@landkreis-kelheim.de

 

Ausbildungsstart 2020 bei HAIX

Zahl der Auszubildenden 2020 bei HAIX Mainburg auf Rekordniveau

Die Zahl der Auszubildenden bei HAIX steigt weiter an: 14 junge Männer und Frauen begannen am 1. September ihre Ausbildung bei dem Funktionshersteller aus Mainburg. Dies ist – nach dem Rekord im vergangenen Jahr – der zweitstärkste Azubi-Jahrgang seit Beginn der Firmengeschichte. Die Gesamtzahl der Auszubildenden steigt am Standort Mainburg somit auf ein Rekordhoch von 43 jungen Menschen.

Lea Kuffer, Anna-Lena Niesl, Luis Straßer, Maximilian Vogt und Marco Weiß werden zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann ausgebildet. Jessica Krüger startet ihr duales Studium bei der Firma HAIX ® . Elena Jurk, Timo Ott, Michael Pauker und Amar Wahhab lernen das Fach Schuhfertiger. Josef Bauer und Johannes Esterer treten Ihre Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik an. Manuel Leberfing beginnt seine Ausbildung zum Verkäufer in der HAIX ® -World und zum ersten Mal startet mit Veronika Bauer auch eine angehende Mediengestalterin ihre Ausbildung bei HAIX ® .

Vier Tage Abenteuer als Vorstellungsgespräch

Schon ein Jahr vor Beginn ihrer Ausbildung haben die Nachwuchskräfte das Unternehmen kennengelernt: Anders als andere Betriebe verzichtet HAIX ® bei Auszubildenden auf konventionelle Bewerbungsgespräche. Stattdessen werden die Kandidatinnen und Kandidaten zu den „HAIX ® Adventure Days“ eingeladen. An vier Tagen stellen sich die jungen Menschen spannenden Herausforderungen wie einer GPS- Wanderung oder einer Höhlenerkundung und lernen so, worauf es bei HAIX ® ankommt: Teamgeist, Zusammenhalt und die Entschlossenheit, Herausforderungen anzupacken.

Damit sich die Auszubildenden und das Unternehmen während des langen Jahres nach den Adventure Days nicht aus den Augen verlieren, werden die jungen Menschen das gesamte Jahr über begleitet. Für Daniela Raimann, Mitarbeiterin in der Personalabteilung von HAIX ® und mitverantwortlich für die Betreuung der Auszubildenden, ist diese Zeit besonders wichtig.

Absprungrate auf null gesenkt

„Wir versuchen, während des gesamten Jahres zwischen den Adventure Days und dem Ausbildungsbeginn mit unseren Nachwuchskräften in Kontakt zu bleiben“, sagt Raimann. Dadurch ist es HAIX ® gelungen, die Absprungrate weiter auf null zu halten – eine weitere erfreuliche Nachricht in diesem Jahr.

Im Bild: Josef Bauer, Veronika Bauer, Johannes Esterer, Elena Jurk, Jessica Krüger, Lea Kuffer, Manuel Leberfing, Anna-Lena Niesl, Timo Ott, Michael Pauker, Luis Straßer, Maximilian Vogt, Amar Wahhab, Marco Weiß

Foto: Hanno Meier/HAIX

 

Schulstart 2020 Gabelsberger-Gymnasium Mainburg

Am Di. 08.09.2020, 07.30 Uhr beginnt am Gabelsberger-Gymnasium Mainburg das neue Schuljahr 2020/2021.

900 Schülerinnen und Schüler, 468 Mädchen und 432 Jungen, werden im Schuljahr 2020/2021 in 26 Klassen und zwei Oberstufenjahrgängen unterrichtet. In die fünfte Jahrgangsstufe treten 108 Kinder, davon 51 Mädchen und 57 Jungen, ein. Der Unterricht am Gabelsberger findet in drei Ausbildungsrichtungen statt: naturwissenschaftlich-technologisch, sprachlich sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftlich.

Dem Kollegium gehören 76 Lehrkräfte an, darunter 75 haupt- und eine nebenamtliche.

Folgende Lehrkräfte sind im Schuljahr 2020/2021 am GGM neu tätig: Ulrike Diller (Englisch/Französisch), Sandra Teuber (Biologie/Chemie/Sport) kommen aus der Elterzeit zurück, Marco Emrich (Englisch/Latein) wird als mobile Reserve eingesetzt, Ronny Koch (Latein/Französisch) wird als Angestellter weiterbeschäftigt. Die Studienreferendarinnen: Anna Senftl (Mathematik/Englisch), Otto Katharina (Deutsch/Geschichte), Stephanie Krautmann (Deutsch/kath. Religionslehre) und Rebecca Weis (Englisch/Spanisch) erteilen in ihrem Zweigschuleinsatz am GGM Unterricht.

Der erste Schultag endet um 12.30 Uhr. Die Einteilung der Schülerinnen und Schüler in ihre neuen Klassen sowie die Zuweisung der Klassenräume kann ab Montag, dem 08.09.2020, in der Aula des Gymnasiums eingesehen werden. Die Fünftklässler treffen sich am 1. Schultag in der Aula, wo sie von der Schulleitung begrüßt werden. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Klassenzimmer aufgesucht haben, lädt der Elternbeirat die Eltern zu einem Frühstück in die Cafeteria ein.

 

Ausbildungsstart 2020 bei LEIPFINGER-BADER

Ein neuer Auszubildender im Ziegelwerk Puttenhausen bei Mainburg

Am Standort Puttenhausen der Leipfinger-Bader Ziegelwerke hat Luis Karl Müller den Start in das Berufsleben begonnen. Er absolviert eine dreieinhalbjährige Lehre zum Industriemechaniker. Unter der Werksleitung von Georg Bauer und Thomas Brunner (Ausbilder) wird sichergestellt, dass es zu einer erfolgreichen Ausbildung kommen wird und spannende Projekte mit erfahrenen Kollegen bearbeitet werden können. Leipfinger-Bader wünscht Herrn Müller als auch allen anderen neuen Auszubildenden alles Gute, viel Erfolg und einen guten Start in das Berufsleben.

 

Vollsperrungen an der Autobahnbrücke

Vollsperrungen der St 2335 unter der A93 zum Einheben der Betonfertigteilträger

Ab Samstag, 05.09.2020 beginnen die vorbereitenden Arbeiten zum Einheben der Betonfertigteilträger für den Ersatzneubau der Autobahnbrücke über die St 2335 von Oberempfenbach Richtung Geisenfeld. Am Sa. 05.09.2020 und von Sa. 12.09. – So. 13.09.2020 ist die St 2335 unterhalb der A93 für den Verkehr voll gesperrt. Grund für die Sperrungen sind Arbeiten zum Verfüllen der Baugrube und das Einheben von Betonfertigteilträgern.

Das Bauwerk aus dem Baujahr 1939 befindet sich nördlich der Anschlussstelle Mainburg. Es überführt die A93 über die St 2335 Mainburg – Geisenfeld und wird in den Jahren 2020/2021 erneuert.

Für den Neubau des westlichen Teilbauwerks werden 7 Betonfertigteilträger eingehoben, welche die Staatsstraße auf eine Länge von 12 Metern überspannen. Um die Voraussetzungen für das Einheben schaffen zu können, müssen zunächst die Baugruben im Bereich der Staatsstraße verfüllt werden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse ist dafür die zusätzliche Vollsperrung der St 2335 notwendig.

Der Verkehr auf der A 93 ist von der Sperrung der St 2335 nicht betroffen, er rollt seit Mai 2020 über das östliche Teilbauwerk der Autobahnbrücke. An der Anschlussstelle Mainburg kann in beiden Fahrtrichtungen aus der Autobahn aus, und in die Autobahn eingefahren werden.

Für die Zeiträume der Baugrubenverfüllung am Samstag, 05.09.2020 und des Trägereinhubs von Samstag, 12.09.2020 bis Sonntag, 13.09.2020 ist eine Nutzung der St 2335 unterhalb der A93 nicht möglich. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Der Verkehr auf der Staatsstraße 2335 wird während der Sperrung in beiden Richtungen über die Staatsstraße 2049, Mainburg – Wolnzach, umgeleitet.

Eine weitere Sperrung der St 2335 ist für das Wochenende am 07./ 08.11.2020 für den Ausbau des Kappengerüstes vorgesehen. Ansonsten wird der Verkehr auf der St 2335 im Bereich des Bauwerks bis auf wenige Sperrungen während der Baumaßnahme einspurig mittels Ampelbetrieb aufrechterhalten. Die Sperrungen der Staatsstraße werden auf das Nötigste beschränkt.

Die Gesamtfertigstellung des Ersatzneubaus ist für Juni 2021 geplant. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rd. 4,5 Millionen Euro.

 

Wolf Ausbildung 2020

WOLF heißt 34 Nachwuchskräfte in Mainburg willkommen

September ist Ausbildungsstart – auch bei WOLF in Mainburg. 2020 begrüßt das Unternehmen 34 neue Nachwuchskräfte. Somit beschäftigt die WOLF GmbH als einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der Region damit aktuell 95 Auszubildende in mehr als einem Dutzend verschiedener Ausbildungsberufe.

Berufliche Vielfalt

Die Zahl an abwechslungsreichen Ausbildungsberufen bei WOLF ist auch in diesem Jahr enorm. Insgesamt 30 der 34 Nachwuchskräfte werden in gewerblichen Berufen ausgebildet – unter ihnen Industriemechaniker, Fertigungsmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Mechatroniker für Kältetechnik, Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroanlagenmonteure und Fachkräfte für Lagerlogistik. Hinzu kommen dieses Jahr, neben einer Industriekauffrau, auch drei Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bzw. Systemintegration.

Investition in die Zukunft von WOLF

Bernhard Steppe, Geschäftsführer Vertrieb der WOLF GmbH, ließ es sich nicht nehmen, den Nachwuchs persönlich zu begrüßen: „Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in das Berufsleben und ich freue mich, dass Sie sich für eine Ausbildung bei WOLF entschieden haben“, bekräftigte Bernhard Steppe. „Bei WOLF legen wir traditionell großen Wert auf eine solide Ausbildung junger und engagierter Menschen zu qualifizierten sowie langjährigen Mitarbeitern. Das ist eines der entscheidenden Erfolgsgeheimnisse unseres Unternehmens.“

Spannender Start ins Berufsleben

Ein paar einführende Worte richteten auch Matthias Ihle, Group HR Director, sowie das WOLF-Ausbilderteam mit Verena Israel, Herbert Frauenholz, Anton Peter und Michael Meier an die Nachwuchskräfte. Bevor es für die neuen Auszubildenden im WOLF Ausbildungszentrum richtig ernst wird, stehen zunächst vom 1. bis 4. September Einführungstage auf dem Programm.

Engagierte Nachwuchsfachkräfte für 2021 gesucht

Das Bewerberauswahlverfahren für das kommende Jahr ist bereits gestartet. Für September 2021 sucht die WOLF GmbH erneut über 30 Auszubildende. Wer sich für eine Ausbildung bei WOLF interessiert, kann sich auf der Website unter www.wolf.eu/schueler über die Einstiegsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler im Unternehmen informieren.

 

Ausbildungsstart 2020 bei der Stadt Mainburg

Am 01.09.2020 startete das neue Ausbildungsjahr. Auch bei der Stadt Mainburg begannen sechs junge Leute ihre Ausbildung bzw. setzen sie fort. Bürgermeister Helmut Fichtner begrüßte die Neuen im großen Sitzungssaal des Rathauses zusammen mit ihren Ausbildungsleitern. „Wir freuen uns, euch hier bei uns im eigenen Haus ausbilden zu können“ betonte das Stadtoberhaupt und verwies auf die zahlreichen internen Abläufe, die die Auszubildenden während ihrer Lehre so direkt kennenlernen.

In der Verwaltung im Rathaus starten Hanna Hadersberger und Annika Meyer, im Kindergarten Sandelzhausen Julia Buntkowski, im Kindergarten Schneckenheim Verena Kohlmeier und Cornelia Selmaier und in der Kinderkrippe Spatzennest Julia Lanzl. Die beiden Letztgenannten stehen bereits am Ende ihrer fünfjährigen Ausbildung zur Erzieherin und treten nun ihr abschließendes Praktikumsjahr an.

Corona hat erfreulicherweise nur wenige Auswirkung auf den Ausbildungsstart. Einzig bei Annika Meyer, die als Verwaltungswirtin (Beamtin der 2. Qualifikationsebene) antritt, wird der Fachlehrgang zu Beginn der Ausbildung teilweise durch Selbststudium ersetzt. „Es ist zwar schade, dass der Fachlehrgang nicht in vollem Umfang stattfinden kann, aber unsere letztjährigen Azubis freuen sich, die Neuankömmlinge unterstützen zu können“ verweist Ausbildungsleiterin Claudia Schuller auf den kollektiven Zusammenhalt.

Bis auf zwei Stellen – eine in einer Kinderbetreuungseinrichtung und eine im Freibad – konnten bei der Stadt Mainburg alle verfügbaren Ausbildungsstellen besetzt werden. „Der Bedarf ist da und wir freuen uns über das Interesse an einer Ausbildung bei der Stadt Mainburg“ schließt Bürgermeister Helmut Fichtner die Runde und wünscht den Auszubildenden alles Gute und viel Erfolg.

 

 

Corona verzögert die Berufswahl

Ostbayerisches Handwerk verzeichnet 2020 Rückgang der Ausbildungsverträge um 8,9 Prozent

4.672 Jugendliche starten heuer in Niederbayern (2.458) und der Oberpfalz (2.214) ihre Handwerksausbildung. Das sind 8,9 Prozent weniger als noch im vergangenen Jahr (in Niederbayern minus 10,6 Prozent, in der Oberpfalz minus 6,9 Prozent). Die weltweite Corona-Pandemie hat damit auch am Ausbildungsmarkt des ostbayerischen Handwerks Spuren hinterlassen, wie die aktuelle Auswertung Ende August 2020 der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zeigt.

Ein Teil des Rückgangs der Ausbildungsverträge war aufgrund des demografischen Wandels zu erwarten – weniger Schulabgänger bedeuten weniger Lehrlinge. Zusätzlich hat der wochenlange coronabedingte Lockdown viele Mechanismen des Berufswahlprozesses unterbrochen und die Lehrstellensituation beeinflusst. „Es waren weder Ausbildungsmessen, Berufsberatungen und –orientierungen, Praktika oder gar Vorstellungsgespräche für angehende Lehrlinge möglich, das spiegelt sich in den Ausbildungszahlen wider“, sagt Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. Jetzt sei es immens wichtig, dass der Berufswahlprozess wieder volle Fahrt aufnehme.

Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist weiter hoch

Auch kurz vor dem traditionellen Starttermin für Lehrlinge am 1. September, gibt es noch zahlreiche Chancen für Bewerber auf einen passenden Ausbildungsplatz – quer durch alle handwerklichen Berufssparten. Die Betriebe suchten nach wie vor Nachwuchs und Fachkräfte, die Ausbildungsbereitschaft sei weiterhin hoch, wie Jürgen Kilger betont. Immerhin kommen laut Statistik der Agentur für Arbeit auf einen unversorgten Bewerber in Niederbayern 3,3 unbesetzte Stellen, in der Oberpfalz sogar 4,6.

Einstieg in die Lehre auch im laufenden Jahr möglich

In der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer sind zum 31. August 2020 noch 1.448 freie Ausbildungsstellen gemeldet, davon 724 in Niederbayern und auch 724 in der Oberpfalz. Die meisten freien Stellen gibt es in den Berufen Elektroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metallbauer, Kraftfahrzeugmechatroniker, Maurer, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Kaufmann für Büromanagement, Feinwerkmechaniker, Tischler sowie Maler und Lackierer.

Für Jugendliche bedeutet das: „Auch nach dem offiziellen Start ins Ausbildungsjahr ist es möglich, im Traumberuf durchzustarten. Ein Lehrvertrag kann nämlich noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden“, sagt HWK-Präsident Dr. Georg Haber. So hoffe das Handwerk auf einen gewissen Nachholeffekt bis Ende des Jahres. Der Handwerkskammerpräsident betont zudem die Chancen und Potentiale einer Handwerksausbildung. Die Betriebe seien regional verwurzelt, wirtschafteten nachhaltig und seien damit ein „Stabilitätsanker während der Krise, auch weil Mitarbeiter gehalten werden“. So habe man im Gebiet der Handwerkskammer beispielsweise keine Ausbildungslösungen aufgrund von Corona verzeichnet. „Das Handwerk hat sich wieder krisenfest gezeigt und wird auch die Zukunft meistern“, sagt Haber.

Quelle: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz
Foto: Kökeny

 

Wieder Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen

Informationen für  Eltern zum Umgang mit dem Coronavirus vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales  

Aufgrund des fragilen Infektionsgeschehens und insbesondere zum Schutz der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen gilt im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs seit dem 01.07.2020, dass Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit die Kindertageseinrichtungen nicht betreten dürfen.

Mit dem 01.09.2020 erfolgt – bei stabilem Infektionsgeschehen – die Rückkehr in den Regelbetrieb. Aus epidemiologischer Sicht ist bei leichten Krankheitssymptomen von Kindern dann ein Ausschluss aus der Kindertagesbetreuungseinrichtung nicht länger erforderlich. Um auch künftig bei einer ungünstigen Entwicklung des Infektionsgeschehens einen präventiven Ausschluss von Kindern schon bei leichten Krankheitssymptomen zu vermeiden, ist vorgesehen, örtlich begrenzt nach Maßgabe eines Stufenplans zu reagieren. Welche Stufe vorliegt bzw. wie auf welche Gefährdungslage zu reagieren ist, geben die Gesundheitsämter vor.

Es werden folgende Phasen unterschieden:

• Stufe 1 – Grüne Phase: Regelbetrieb
• Stufe 2 – Gelbe Phase: Eingeschränkter Betrieb
• Stufe 3 – Rote Phase: Eingeschränkte Notbetreuung

Anhand dieser Stufen entscheidet sich auch, wie mit Kindern mit leichten Krankheitssymptomen umgegangen wird: Wir bitten Sie, Ihr Kind in keinem Fall in die Kindertageseinrichtung zu bringen, wenn das Kind krank ist und z.B. folgende Krankheitszeichen hat: Fieber, Durchfall, starke Bauch- schmerzen, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Husten.

Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber oder gelegentliches Husten dürfen aus epidemiologischer Sicht in Stufe 1 und Stufe 2 die Kindertageseinrichtungen besuchen.

Bei Stufe 3 ist die Zahl der Kinder, die die Einrichtung besuchen dürfen, generell zu beschränken. Soweit Kinder im eingeschränktem Notbetrieb die Einrichtung grundsätzlich besuchen dürfen, aber milde Krankheitssymptomen aufweisen, dürfen die Kinder die Einrichtung nur nach einem negativen Corona-Test betreten.

Verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Kindes während des Besuchs, bitten wir Sie, Ihr Kind möglichst rasch von der Kindertageseinrichtung abzuholen. Sie können Ihr Kind dann wieder in die Kindertageseinrichtung bringen, wenn es wieder in einem guten Allgemeinzustand ist und die Symptome abgeklungen sind, insbesondere Fieberfreiheit besteht.

Die Vorlage eines Attestes wird seitens des Familienministeriums nicht gefordert.