Die Lehenmühle bei Niederlauterbach

In 11. Generation – regionale Mehlprodukte direkt aus der Mühle

Bereits in der 11. Generation wird in der Lehenmühle bei Niederlauterbach aus heimischen Getreide Mehl gemahlen. Zuletzt übernahm Franz-Josef Fischer 2007 den Betrieb von seinem Vater nachdem er seinen Meister gemacht hatte. Gerade einmal zwei Berufsschulen gibt es dafür noch in Deutschland. Dort wird das gefragte Bäckerwissen an die Schüler weitergegeben – und die kommen aus der ganzen Welt. Wurde früher Getreide noch direkt vor Ort gemahlen, übernehmen das heute oftmals Industriebetriebe, die am Tag gern mal 600 Tonnen Mehl verarbeiten. In der Lehenmühle sind es ca. 1.500 Tonnen – im Jahr. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 550 produzierende Mühlenbetriebe, von denen allerdings nur 196 mehr als 1.000 Tonnen Getreide im Jahr vermahlen.

 

 

Das sich das Geschäft für einen relativ kleinen Betrieb wie die Lehenmühle trotzdem rentiert, liegt neben an der Qualität des Mehls auch an der Rückbesinnung zur Regionalität. Privat- und Geschäftskunden schätzen einen lokalen Ansprechpartner. Auf Sonderwünsche für Spezialmehle – etwa für Bäckereien, die die Hauptabnehmer der Mehle sind – geht Fischer gern ein. Möglich macht das auch der geringe Anlieferweg des Getreides aus einem Umkreis von rund 25 km und die oft lange Bindung zu den Landwirten. Die schätzen ihn als sicheren Abnehmer und sind auch offen für Experimente mit altem Urgetreide.

 

 

Insgesamt bis zu 60 Mehlprodukte können in der Lehenmühle in Niederlauterbach gemahlen und abgefüllt werden. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im 2017 eröffneten Mühlenladen wieder, den Ehefrau Bianca führt. Statt im 50 Kilosack gibt es dort Mehl in Haushaltsmengen und daneben eine Vielzahl weiterer regionaler Lebensmittel. Wer gern seinen Geschmackshorizont erweitern möchte, sollte dort einmal vorbeischauen.

www.lehenmühle.de
Lehenmühle auf Facebook

 

Bianca und Franz-Josef Fischer betreiben zusammen die Lehenmühle und den Mühlenladen

 

Neben den eigenen Mehlen findet man im liebevoll eingerichteten Mühlenladen eine vielfältige Auswahl regionaler Produkte.

 

Seltenene Vergissmeinnicht im Stadtgebiet

Auf der Fläche des Mainburger Stadtgebiets von gut 61 km² gibt es drei seltene Vergissmeinnicht-Arten. Das Sand-Vergissmeinnicht (Myosotis stricta) und das Hügel-Vergissmeinnicht (Myosotis ramosissima) als Rote Liste 3 Arten mit sehr wenigen Fundpunkten, sowie als Besonderheit das Bunte Vergissmeinnicht (Myosotis discolor). Letzteres ist ein Rote Liste 2 Art und hat hier mehrere Vorkommen.

Alle drei Arten haben sehr kleine Blüten mit etwa 1 mm Größe und einen kurzen Blütenstängel. Beim Bunten Vergissmeinnicht haben die Blüten kurz nach der Öffnung eine weißgelbe Färbung und werden später blau. Das macht sie gut unterscheidbar. Die Pflanzen werden 20 bis 50 cm hoch und sind nur bei genauem Hinsehen zwischen der Vegetation erkennbar.

 

Ein neues Vorkommen des Bunten Vergissmeinnichts wurde vom BUND Naturschutz Mainburg im Süden von Sandelzhausen entdeckt. Die Fläche wird als Teil des Biotopverbundes Mainburg seit Jahrzehnten vom Landschaftspflegeverband des Landkreises Kelheim bewirtschaftet.

 

Sand Vergissmeinnicht

 

Hügel Vergissmeinnicht

 

Fotos und Text: Konrad Pöppel

 

Inzidenz unter 100 – erste Erleichterungen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Kelheim mit der Veröffentlichung des RKI am 26.05.2021 das fünfte Mal in Folge unter dem maßgeblichen Schwellenwert von 100.

Aufgrund der fünfmaligen Unterschreitung werden am Freitag, 28.05.2021, 00.00 Uhr nachfolgende Erleichterungen in Kraft treten:

  • Privat dürfen sich wieder bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen treffen (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet).
  • Die nächtliche Ausgangssperre entfällt.
  • Kontaktfreier Sport ist mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt. Unter freiem Himmel ist zusätzlich Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.
  • Click & Meet ist wieder ohne Testpflicht möglich.
  • Neben Friseuren und Fußpflege sind auch andere körpernahe Dienstleistungen wieder zulässig. Die Testpflicht entfällt.
  • Museen, Ausstellungen und andere vergleichbare Kulturstätten können mit Terminvereinbarung wieder öffnen.

 

Weitere mögliche Öffnungsschritte nach § 27 der 12. BayIfSMV wird der Landkreis Kelheim im Einvernehmen mit dem Freistaat Bayern in einer Allgemeinverfügung festlegen. Diese wird voraussichtlich am Freitag, 28.05.2021 veröffentlicht und am Samstag, 29.05.2021 in Kraft treten. Zu den o.g. Öffnungsschritten zählen:

  • Die Außengastronomie darf für Besucherinnen und Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein Testnachweis erforderlich.
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos dürfen für Besucherinnen und Besucher mit einem negativen Testnachweis öffnen.
  • Kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit festen Sitzplätzen für bis zu 250 Besucherinnen und Besucher mit einem negativen Testnachweis möglich.
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich inklusive der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten sowie Kontaktsport unter freiem Himmel sind unter der Voraussetzung zulässig, dass alle Teilnehmenden über einen negativen Testnachweis verfügen. Mit negativem Testnachweis ist unter freiem Himmel Sport in Gruppen von bis zu 25 Personen möglich. Die jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen sind zu beachten.
  • Fitnessstudios können unter der Voraussetzung vorheriger Terminbuchung sowie, dass alle Kunden über einen negativen Testnachweis verfügen, öffnen.
  • Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel können bis zu 250 Zuschauer mit festen Sitzplätzen und negativem Testnachweis zugelassen werden.
  • Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften, insbesondere von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen, auch zu touristischen Zwecken sind wieder möglich. Voraussetzung ist, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise sowie alle 48 Stunden über einen negativen Testnachweis verfügen.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung der Außenbereiche von medizinischen Thermen sind für Kunden mit einem negativen Testnachweis erlaubt.
  • Musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist können wieder stattfinden.
  • Freibäder können für Besucherinnen und Besucher mit einem Testnachweis und nach vorheriger Terminbuchung öffnen.

 

Alle genannten Öffnungen müssen unter Beachtung der jeweils geltenden Rahmenkonzepte erfolgen. Für alle Testnachweise gilt, dass es sich um einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR- Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis handeln muss. Unter einem Selbsttest ist ein zugelassener Antigentest gemeint, der unter Aufsicht angewendet wird.

 

Auftakt Fahrsicherheitstraining für Senioren

Am 22.05.2021 absolvierte die Verkehrswacht Mainburg ihr erstes Fahrsicherheitstraining 2021 für die „reifere Generation“.

Insgesamt folgten acht Personen der Einladung der Verkehrswacht. Unter fachmännischer Anleitung von den Moderatoren Elisabeth Stadler, Rudi Schmidbauer und Günter Rottmaier übten die Kursteilnehmer u.a. das Wenden auf engem Raum, Einparken, Slalomfahren und eine Gefahrenbremsung.

„Da ich auf dem Land wohne, bin ich auf das Auto und meinen Führerschein angewiesen. Ich bin froh, dass ich heute beim Training mit dabei war. Jetzt fühle ich mich wieder sicherer“, so Gerda Huber, 79 Jahre aus Allakofen nach dem Training. Auch von den anderen Teilnehmern konnte Geschäftsführer Peter Zehentmeier nur positives Feedback entgegennehmen. Der älteste Fahrer war Manfred Esther aus Freising mit stolzen 89 Jahren.

Zum Abschluss besuchte auch Hannelore Langwieser, 2. Bürgermeisterin von Mainburg die Veranstaltung und wünschte den Teilnehmer stets sichere Fahrt. Die Veranstaltung wurde von Leipfinger Bader und Metallbau Dasch unterstützt.

Am 02.10.2021 findet noch ein Seniorentraining satt. Interessiert? Anmeldung bei: Peter Zehentmeier, Tel. 08751 876740 oder 0160 99182710, E-Mail verkehrswacht-mainburg@gmx.de

 

Text: Peter Zehentmeier
Foto: Silvie Zehentmeier

 

Freibadöffnung nach den Pfingstferien geplant

Organisatorische Auflagen und Witterung ungünstig – Inzidenz der entscheidende Faktor

Seit dem 21.05.2021 dürfen nach Maßgabe der Staatsregierung die Freibäder in Bayern wieder öffnen. Gekoppelt ist diese Erlaubnis an eine stabile 7-Tage-Inzidenz von Corona-Neuinfektionen unter 100. Solange die Inzidenz unter 100, aber über noch über 50 liegt, darf der Zutritt zu den Bädern nur mit einem aktuellen Test, einem Impfnachweis oder dem Nachweis über eine überstandene Corona-Infektion gewährt werden.

„Die Umsetzung dieser Vorgaben liest sich einfach, ist aber aus unserer Sicht kaum praktikabel“, erklärt Christian Winklmaier vom StadtUnternehmen Mainburg, das auch das Mainburger Freibad (www.freibad-mainburg.com) betreibt. Alle noch nicht geimpften Badebesucher – und das dürfte bei den Familien mit Kindern die ganz große Mehrheit sein – müssten vor jedem Badebesuch ein Test durchführen lassen und ihn am Eingang vorzeigen. Gleichzeitig muss jeder Badbetreiber nach dem veröffentlichten Rahmenhygieneplan die diversen Nachweise genau prüfen. Personal hierfür dürfte wohl in den wenigsten kommunalen Bädern vorhanden sein, da diese ohnehin hoch defizitär geführt werden und ein noch höherer Personaleinsatz die tiefroten Zahlen weiter anwachsen ließe. Aus demselben Grund können Freibadbetreiber auch keine kostenlosen Schnelltests anbieten, da mit den regulären Gebühren schon keine Kostendeckung möglich ist.

 

Keine Tests bei stabiler Inzidenz unter 50 als Ziel

Der Vorstand des StadtUnternehmens Mainburg hat sich daher entschlossen, in der zweiten Pfingstwoche 2021 endgültig über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Ein wesentlicher Aspekt ist auch die Witterung, die für die kommenden zwei Wochen alles andere als einladend für Badebesuche prognostiziert wird.

„Wir sind uns durchaus bewusst, dass die Bevölkerung sehnsüchtig auf die Öffnung des Bades wartet. Allerdings sind wir ohnehin abhängig von den bisher noch zu hohen Inzidenzzahlen des Landkreises, die jetzt langsam zu sinken beginnen“, begründet Winklmaier das aktuelle Vorgehen. Man wolle auch den Badebesuchern wie im letzten Jahr einen möglichst angenehmen Aufenthalt im Freibad ermöglichen, der bereits am Eingang beginnt. Da haben aus Sicht von Winklmaier noch mehr Absperrungen für Test- und Kontrollzonen nichts verloren. Die große Hoffnung liegt auf einer über die Ferien deutlich rückläufigen Inzidenz, so dass nach den Pfingstferien bei einer erhofften stabilen Inzidenz von unter 50 auch der Zugang ohne Testung erfolgen könnte. Sollte die Inzidenz nicht in diesem Maße sinken, ist eine Öffnung des Bades unter Vorlage der oben beschriebenen Nachweise natürlich als Alternative heranzuziehen. Unabhängig davon wird die in 2020 bereits erforderliche Besucherbeschränkung wohl auch in diesem Jahr erhalten bleiben, ebenso die Teilung des Schwimmbetriebs in zwei 5-Stunden-Blöcke.

 

Kletterwand kommt am 26. Mai

Die bereits für letzte Freibadsaison 2020 geplante Wasserkletterwand kommt nun endlich auch ins Mainburger Freibad. Mit einer Höhe von 7 Metern wird sie eine neue Attraktion neben der Wasserrutsche und dem Sprungturm werden – nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für viele Junggebliebene. Die Montage findet am 26.05.2021 statt. Die Ebrantshauser Straße wird dafür von ca. 08.00 bis 14.00 Uhr komplett gesperrt, da ein Kran die Wand über eine Entfernung von ca. 40 Metern zum Aufstellort hebt.

 

Stadtrat beschließt Eintrittspreise für die zweite Corona-Saison

In letzten Stadtratssitzung hat der Stadtrat aufgrund immer noch anhaltenden Sondersituation die Eintrittspreise für 2021 festgelegt. Dabei wird das Preissystem des letzten Jahres um die Rubrik der Saisonkarten erweitert. Damit gibt es wieder die 5er-,10er- und 20er-Karten, die für Kinder und Jugendliche von 6 bis unter 18 Jahren 10 €, 20 € und 40 € kosten. Für Erwachsene kosten die fixen Eintritte 15 €, 30 € und 60 €. Die Saisonkarten werden zu den üblichen Preisen mit verschiedenen Vergünstigungsmöglichkeiten für Familien etc. angeboten. Hingewiesen wird allerdings darauf, dass es keine Rückerstattung von Saisonkartengebühren geben wird, sollten Unterbrechungen oder gar ein vorzeitiges Ende der Saison erforderlich werden. Der Stadtrat möchte mit den Saisonkarten insbesondere Familien und Vielschwimmer ein Angebot machen.

Der Zutritt wird auch 2021 ausnahmslos mittels personalisierter Chipkarte zulässig sein, so dass es keinen Verkauf von Einzelkarten geben wird. Über den Vorverkauf für die Saison 2021 wird die Stadt Mainburg in gewohnter Weise wieder vorab informieren.

Übersicht der Preise:
https://freibad-mainburg.com/zeiten-und-preise/

 

Freizeitbus Saison 2021

Die Freizeitbusse starteten am 22.05.2021 mit einem verbesserten Angebot in die neue Saison – Neu ab 2021: Durchgehende Verbindung zwischen Kelheim und Freising

Am 22.05.2021 gingen die Freizeitbusse wieder an den Start, coronabedingt zwar etwas später als in den Vorjahren, dafür aber pünktlich zu den Pfingstferien. Bis zum 03.10.2021 drehen sie wie gewohnt an allen Wochenenden und Feiertagen ihre Runden durch das Donau- und Altmühltal und entlang der Abens bis ins idyllische Hopfenland Hallertau – und ab der neuen Saison 2021 sogar bis zu den Isarauen.

Das Freizeitbusangebot wurde optimiert und bietet Einheimischen und Touristen künftig eine durchgehende Verbindung zwischen Kelheim und Mainburg und zudem noch die Möglichkeit, über die Landkreisgrenze hinaus bis nach Freising zu fahren.

Alle Freizeitbusse verkehren entlang malerischer Rad- und Wanderwege, sodass man eine Strecke der Tour ganz entspannt radeln oder wandern und die andere mühelos mit dem Bus zurücklegen kann. Und das ohne den aufwändigen Fahrradträger am Auto montieren zu müssen, denn alle Freizeitbusse führen einen Fahrradanhänger mit sich.

 

Folgende Freizeitbuslinien nahmen ihre Fahrt auf:

 

Freizeitbus-Linie 6010:
Regensburg – Kelheim – Riedenburg – Eichstätt – Dollnstein

Von der Domstadt Regensburg kommend fährt der Freizeitbus durch das traumhaft schöne Donautal bis nach Kelheim mit der hoch über der Stadt thronenden Befreiungshalle. Weiter geht es durch den Naturpark Altmühltal entlang der romantischen Altmühl zu geschichtsträchtigen und malerisch an Jurafelsen geschmiegten Orten, mittelalterlichen Burgen, prachtvollen Barockensembles und dem quer durch den Naturpark verlaufenden Limes bis nach Dollnstein.

 

Freizeitbus-Linie 6030 – NEU:
Kelheim – Weltenburg – Abensberg – Mainburg – Freising

Ausgehend von der alten Herzogstadt Kelheim fährt der Freizeitbus nach Weltenburg zum imposanten Donaudurchbruch in der „Weltenburger Enge“ und dem idyllisch gelegenen Benediktinerkloster. Von da aus geht es weiter zur Ausgrabungsstätte des Römerkastells Abusina und über Abensberg mit dem Kuchlbauer Turm nach Hundertwasser entlang weitläufiger Hopfen- und Spargelfelder bis nach Mainburg. Endpunkt der Tour ist Freising, die älteste Stadt an der Isar.

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die einen freien Tag unvergesslich machen: Rauf auf‘s Radl und gemütlich durchs Hopfenland fahren. Oder den Wanderstock eingepackt und die Natur im Donau- und Altmühltal genießen. Die „Region vor der Haustür“ bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Tag mit oder ohne Fahrrad – egal ob alleine, mit Freunden oder mit der Familie.

 

Preise und Infos

Und das Alles auch noch zu einem günstigen Preis: Ein Tagesticket kostet 5,80 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder. Für Familien gibt es ein Familienticket zum Preis von 15 Euro. Die Tickets gelten einen Tag lang auf beiden Freizeitbuslinien für beliebig viele Fahrten. Die Fahrradmitnahme ist im Preis inbegriffen.

Einfach einsteigen und den Tag genießen!
Mehr Informationen: www.freizeitbusse.de
Tel. 09441 2073525 oder 0941 6000-122

 

 

Neue Schlauchwaschanlage

Saubere Schläuche und modernste Technik: neue Schlauchwaschanlage der Feuerwehr

Die moderne Schlauchpflegeanlage der Firma Bockermann übernimmt seit Mai 2021 bei der Feuerwehr Mainburg das Waschen, Prüfen, Trocknen und Wickeln der Feuerwehrschläuche sowie das Prüfen anderer Armaturen in einem Gerät. Zusätzlich zu den normalen Druckschläuchen, erledigt die High-Tech Anlage auch die notwendigen Prüfungen von formstabilen Saugschläuchen und Armaturen wie Strahlrohren. Eine Schnittstelle zur Verwaltungssoftware der Feuerwehr erleichtert die Arbeit und überträgt die Informationen zu gereinigten und geprüften Gerätschaften in die Datenbank. Auch die umliegenden Feuerwehren aus der Verwaltungsgemeinschaft können die Anlage nutzen.

Neue Anschlüsse für Wasser, Strom, Druckluft und die Ausmaße von ca. 5×1,5 m und 2,3 m Höhe erforderten größere Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus am Griesplatz, die die Kameradinnen und Kameraden zum größten Teil in Eigenleistung stemmten. Über 150 Stunden Arbeit wurden für die neue Schlauchwaschanlage investiert. Dabei wurden Abbruch- und Malerarbeiten, sowie die Installation der neuen Beleuchtung selbst übernommen. Gemeinsam mit lokalen Firmen wurden der Wasserablauf, Anschlüsse für Elektrik, Wasser und Druckluft installiert sowie Mauerarbeiten erledigt.

 

 

Gemeinsam Lebensräume schaffen

VöF startet Pflanzaufruf: Streuobstwiesen und Hecken werden gefördert

Wer Interesse an einer Pflanzung von Streuobst und Hecken hat, kann mit tatkräftiger Unterstützung rechnen. Anfragen sollten noch bis spätestens Ende Juli 2021 beim Landschaftspflegeverband VöF eingehen.

Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölze sind seit jeher charakteristische Merkmale der bäuerlichen Kulturlandschaft. Sie bereichern die Feldfluren und gliedern auf angenehme Weise die Landschaft. Für eine Vielzahl von Vogel-, Käfer- und Schmetterlingsarten stellen sie Nahrungs-, Nist- und Rastplätze dar. Sie bilden darüber hinaus als verbindende Strukturen wichtige „Straßen“ für Wanderbewegungen vieler Tier- und auch Pflanzenarten. Aus all diesen Gründen wirbt der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. auch in diesem Jahr wieder dafür, unsere Landschaft mit diesen traditionellen Bestandteilen weiter zu bereichern. Nicht nur Tiere und Pflanzen profitieren: Die Grundstückseigentümer, die in den letzten Jahren über den VöF Streuobstwiesen anlegt haben, können jetzt schon ihr eigenes leckeres Obst ernten. Bei dem Projekt „Gemeinsam Lebensräume schaffen“ soll vor allem die Pflanzung von Hecken, Feldgehölzen und Streuobstwiesen gefördert werden. Das Projekt richtet sich sowohl an Landwirte und Privatpersonen, aber auch Kirchen oder Gemeinden sowie Schulen und Vereine sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Seit dem Beginn der Pflanzungen wurden im Landkreis über 3.800 Obstbäume auf einer Fläche von ca. 51 ha angelegt. Die Heckenpflanzungen summieren sich auf mehr als 17 km Gesamtlänge.

Gefördert werden die Anlage von Streuobstwiesen, Hecken und Feldgehölzen in der Feldflur. Hierbei trägt der Landschaftspflegeverband VöF (www.voef.de) zwischen 80% und 90% der anfallenden Gesamtkosten und übernimmt alle erforderlichen Schritte und Formalitäten von der Planung bis zur „schlüsselfertigen“ Pflanzung.

Interessiert? Meldet euch für die diesjährigen Herbstpflanzungen beim Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. bis Fr. 30.07.2021: Tel. 09441 2077325 oder E-Mail info@voef.de

 

Foto: Andreas Ehlers, VöF

 

Klimaschutz durchs STADTRADELN

Mainburg ist bei der deutschlandweiten Aktion STADTRADELN dabei –  ab 6. Juni 2021 könnt ihr beim Wettbewerb für mehr Klimaschutz antreten.

Für drei Wochen, vom 06. – 26.06.2021, steht damit die Stadt Mainburg, ihre Bürgerinnen und Bürger, im Wettbewerb um die meisten Fahrradkilometer und CO2-Einsparung. Daneben besteht das Ziel der Aktion darin, alle für das Radfahren zu sensibilisieren. Denn die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege ist kürzer als fünf Kilometer. Dies ist eine Entfernung die an sich auch gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden könnte. Mainburg eignet sich durch das Radverkehrsnetz auch dazu, Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen.

In Mainburg ist STADTRADELN ( ➜ www.stadtradeln.de) auch Chefsache: „Wir, die Stadt, möchten mehr fürs Klima tun. Etwa durch die Einstellung eines Klimaschutz- und Mobilitätsmanagers oder durch die Beteiligung an solchen Aktionen. STADTRADELN möchte daran appellieren, mal das Auto stehen zu lassen und sich umweltfreundlicher fortzubewegen. Gleichzeitig möchten wir unser Radverkehrsnetz erweitern und mit unseren Radfahrern mehr ins Gespräch kommen, um Handlungsbedarf zu erkennen“, so Bürgermeister Helmut Fichtner, der das STADTRADELN in der Stadt koordiniert und auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

 

Mitmachen und gemeinsam für Mainburg antreten

Beteiligt euch an der Aktion, meldet euch an und schließt euch zu Radl-Teams zusammen. Firmen, Vereine, Schulen und Kirchengemeinden können mit ihren Teams antreten.  ➜  Seid dabei! Infos und Anmeldung: www.stadtradeln.de/mainburg 

 

Mitmachen und gewinnen

Übrigens: In der Sonderkategorie STADTRADELN-Star ( ➜ www.stadtradeln.de/star) werden zahlreiche Preise verlost. Die besondere Herausforderung: STADTRADELN-Stars dürfen 21 STADTRADELN-Tage am Stück kein Auto benutzen.

 

Die App zum STADTRADELN

Mit der STADTRADELN-App  ( ➜  www.stadtradeln.de/app) seid ihr noch smarter unterwegs. Ihr trackt eure Strecken per GPS und die App schreibt die Kilometer dem jeweiligen Team und der Stadt gut. In der Ergebnisübersicht seht ihr dann auf einen Blick, wo euer Team und Mainburg insgesamt stehen. Und im Team-Chat könnt ihr euch zu gemeinsamen Touren verabreden oder euch gegenseitig anfeuern.

 

Im Bild: Bürgermeister Helmut Fichtner (Mitte) und der gesamte Stadtrat sind bereits startklar fürs Mainburger STADTRADELN.

 

In die Zange genommen

Filigrane fliegende Schmuckstücke im Altmühltal – der Libellen-Schmetterlingshaft

Sie sind in Mitteleuropa selten, sogar sehr selten! Doch man kann sie derzeit entdecken: Wenn man an der richtigen Stelle und vor allem zum richtigen Zeitpunkt unterwegs ist. Sie sehen aus wie Schmetterlinge, aber die Rede ist von einem Netzflügler. Wie eine ganz zarte, schwarze Haut mit einem besonderen zitronengelben Motiv am Flügelansatz – so sehen die Vorder- und Hinterflügel des Libellen-Schmetterlingshaftes (Libelloides coccajus) aus. Bis auf das schwarze, ganz fein verzweigte Ader-Netz sind die Flügel transparent. Mit einer Flügelspannweite von 42 bis 55 Millimetern ist der Netzflügler mit dem schwarzen Körper ein „Hingucker“ auf den Kalk-Magerrasen.

Die trockenen, sonnenexponierten Standorte im Altmühltal und Donautal sind neben den filigranen Flugkünstlern auch die Lebensräume vieler weiterer Raritäten wie der gelben Echten Schlüsselblume oder der pinkfarbenen Karthäuser-Nelke. „Aus diesem Grund unterstützt der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. die Schäfer bei der Beweidung der schützenswerten Magerrasen und führt gezielte Pflegemaßnahmen zur Schaffung offener Flächen im Bereich der Altmühl- und Donauleiten durch. Mit Hilfe von speziellen Förderprogrammen des Umweltministeriums und dem Bayerischen Naturschutzfonds können wir gezielte Biotopverbesserungen vornehmen“, so Klaus Amann, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes.

Auch wärmeliebende Reptilien wie Schlingnatter oder Zauneidechse sind genau dort anzutreffen, wo die Schmetterlingshafte bei warmen Wetter umherfliegen, um sich zu paaren. Männchen haben am Hinterleib eine Zange, den Weibchen fehlt diese. Ende April bis Anfang Juni, in der warmen Mittagszeit packt das Männchen, meist nach einem kurzen Kampf, das Weibchen mit seiner Hinterleibszange und setzt sich mit ihr zusammen ins Gras. Das Weibchen legt ihr perlschnurartiges Gelege an freistehende Stängel nur an exakt südexponierten Hängen. So trocknen auch nach einem starken Regenguss die Eier, bis je nach allgemeiner Wetterlage nach ungefähr 40 Tagen die Larven schlüpfen. In großen Schwärmen jagt der Schmetterlingshaft nach anderen Insekten, die er in der Luft erbeutet. Zieht eine Wolke über den Himmel, kann man ihn mit ausgebreiteten Flügeln an einem Halm ausharrend beobachten. Damit er dort nicht verhungern muss, ist zu hoffen, dass die dunkle Wolke schnell vorüberzieht!

 

Foto: Andreas Frahsek, Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.