Hilfe für schwerkranke Menschen

SAPV-Palliativkonferenz für Pflegepersonal, Hospizbegleiter und Angehörige

Um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern, organisiert die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung Landshut (SAPV) unter der Leitung von Dr. Michael Sohm und Palliativ-Carefachkraft Elisabeth Krull u.a. regelmäßig Palliativkonferenzen an unterschiedlichen Standorten. Die nächste Palliativkonferenz findet im Krankenhaus Mainburg statt.

Details:

• Mi. 10.04.2019, 19.00 Uhr
• Krankenhaus Mainburg, Laurentiusweg 1, Personalspeisesaal
• kostenlos

Zielgruppe:

Sie richtet sich an Haus- und Fachärzte, Krankenhaus-Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter des Hospizverein, Seelsorger oder Physiotherapie – alle, die schwerkranke Menschen betreuen und umsorgen.

Inhalt

Dr. Michael Sohm, Facharzt für Hämatologie, Palliativmedizin, Psychoonkologie und Ernährungsmedizin stellt gemeinsam mit Elisabeth Haimerl, Fachärztin für Anästhesie und Leiterin des Palliativmedizinischen Dienstes an der Ilmtalklinik und Katharina Kolmeder, Palliative Care Fachkraft, einen Fall im palliativen Kontext aus der täglichen Arbeit vor und erklärt an diesem Beispiel den Palliativmedizinischen Dienst und seine Vernetzung mit dem ambulanten Bereich. Anschließend finden eine fallbezogene Diskussion und die Darstellung unterschiedlicher Perspektiven (Hausarzt, Pflegedienst, SAPV, Hospizverein) statt.

Die Palliativkonferenzen finden regelmäßig an wechselnden Standorten statt. Ziel ist die Stärkung der Netzwerkarbeit und die damit verbundene Verbesserung der Zusammenarbeit der einzelnen Akteure.

Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung und Fortbildungspunkte der Bayerischen Ärztekammer. Im Rahmen der freiwilligen Registrierung für berufliche Pflegende können 2 Fortbildungspunkte angerechnet werden.

Erneut steigende Übernachtungszahlen im Hopfenland

Zum wiederholten Male konnte der Verein „Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.“ seinen Mitgliedern einen Zuwachs bei den Übernachtungen im Hopfenland präsentieren. Zur jährlichen Mitgliederversammlung hatte der Verein kürzlich in den Prager Saal des Klosters Rohr eingeladen.

Den interessierten Mitgliedern konnte im ehrwürdigen Kloster Rohr eine durchwegs positive Statistik vorgestellt werden: Die Ankünfte lagen im Jahr 2018 bei 234.553 und somit etwa auf Vorjahresniveau. Bei den Übernachtungen konnte eine Steigerung von 4,7 % auf 464.077 erzielt werden. Damit erreichte die Hallertau bei den Übernachtungen gut den bayerischen Durchschnitt, der eine Steigerung der Übernachtungen von 3,7 % bei den Übernachtungen aufweist. Die Verweildauer der Gäste in der Region liegt inzwischen bei 2,0 Tagen und konnte ebenfalls verlängert werden.

Ebenso erfreulich fiel das Fazit aus, das Heidemarie Gmelch über den Fortschritt des LEADER-Programms „Professionalisierung und Vernetzung der Tourismusstruktur im Hopfenland Hallertau“ zog. Die Umstellung auf das neue Layout im Außenauftritt sei nun abgeschlossen. Mit dem Erscheinen des neuen Gastgeberverzeichnis „Übernachten & Entdecken im Hopfenland Hallertau 2019/2020“ und der Neukonzeption der Broschüre „Hopfen & Bier erleben im Hopfenland Hallertau“ kann der Tourismusverband die Region nun im durchgängigen Design präsentieren.

Im Verlauf der Sitzung verabschiedeten die Mitglieder ein umfassendes Maßnahmenpaket für das Jahr 2019. Dazu gehört die Präsentation der Hallertau auf Messen, wie der Internationalen Grünen Woche und der Reise- und Freizeitmesse f.re.e ebenso wie bei zahlreichen Festen rund um den Hopfen. Das Grüne Gold soll zukünftig auch im Bereich Kulinarik stärker bespielt werden, hierzu wird derzeit ein Konzept erstellt. In der Umsetzung des LEADER-Projekts liegt der Schwerpunkt im laufenden Jahr auf der Neukonzeption der Website, ergänzt um die Digitalisierung des Radwanderwegenetzes.

Das Fazit des 1. Vorsitzenden, des Pfaffenhofener Landrats Martin Wolf: „Die Hallertau profitiert sowohl von der anhaltenden Beliebtheit des Freistaates als auch von der zentralen Lage. Die nach wie vor starke Nachfrage im Inlandstourismus sowie das Interesse der Gäste an Natur und Regionalität kommen dem Hopfenland entgegen. Mit unserem Angebot sind wir gut aufgestellt und können unsere Besucher begeistern.“

Hinweise auf ein breites Angebot an kostenlosen Schulungen, Förder- sowie Qualitätsprogramme ergänzten die Mitgliederversammlung. Eine herzliche Einladung aller Anwesenden zu den vom Tourismusverein organisierten Events und Festen durfte dabei nicht fehlen. Diese sind: der „Wander & Radltag auf dem Erlebnispfad ‚Hopfen & Bier‘“ am 2. Juni 2019, das Fest „Hopfenzupfen wie zu Großmutters Zeiten“ am 11. August 2019 sowie das „Hallertauer Hopfakranzlfest“ in Scheyern am 1. September 2019.

Im Bild: Der Vorsitzende des Hopfenland Hallertau Tourismus e.V., Martin Wolf (Landrat Pfaffenhofen a.d. Ilm) und Heidemarie Gmelch vom Tourismusverein konnten den Mitgliedern erneut steigende Übernachtungszahlen präsentieren.

Sattler und Feintäschner machen Meister in Mainburg

15 Absolventen aus ganz Deutschland bestehen Meisterprüfung im bundesweit einzigen Vollzeitkurs

Sattler machen viel mehr als nur Sättel. Ob Handtasche, Pkw-Innenausstattung oder Lederhose: Im Sattler- und Feintäschner-Handwerk dreht sich alles rund ums Leder. 15 Meisterschüler haben nun bei der Sattler-Innung Südbayern im Bundesfachzentrum in Mainburg ihr Können bewiesen – im bundesweit einzigen Vollzeitkurs für diese Berufsgruppe. Die Kursteilnehmer aus ganz Deutschland erwarben dort innerhalb von drei Monaten theoretische und praktische Fachkenntnisse und stellten sich der Meisterprüfung in ihrem jeweiligen Fachgebiet.

Umfangreiches Wissen und Können gefordert

Sattler und Feintäschner können zwischen drei Fachrichtungen auswählen: Fahrzeugausstattung, Reitsportausrüstung und Lederwaren. Im Meisterkurs perfektionierten die Teilnehmer ihre Kenntnisse unter anderem in den Bereichen Innenausstattung und Planung, Lederkunde und Klebetechnik, Polstern und Beschläge, Sitzelektrik und Airbag. Kalkulation, technisches Zeichnen, Auftragsabwicklung, Betriebsführung, Sattelkunde und Pferde-Anatomie standen ebenfalls auf dem Stundenplan.

Art und Design ihres Meisterstücks wählten die Meisterschüler selbst. So erarbeiteten sie in insgesamt 36 Arbeitsstunden absolute Unikate, darunter zum Beispiel ein Lenkrad und eine Trachtenlederhose. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Martin Kessel gratulierte den Absolventen: „Als Meister sind Sie nun Profis in einer Nischenbranche mit hohem Kaufkraftpotenzial. Der Oldtimermarkt boomt und auch der Reitsport erlebt in Deutschland seit Jahren einen Aufschwung.“

Gefragter Beruf mit aussichtsreicher Zukunft

Die Karriereaussichten für Sattler und Feintäschner sind vielversprechend. Zwar ist es seit 2004 nicht mehr notwendig, die Meisterprüfung abzulegen, um sich selbstständig zu machen. „Trotzdem ist der Meisterkurs die einzige Chance für tiefgreifende Wissensvermittlung erfahrener Sattlermeister an junge Gesellen“, zeigte sich Martin Kessel überzeugt. Vielleicht mit ein Grund dafür, dass der Meisterkurs 2020 in Mainburg bereits ausgebucht ist.

Dorfwettbewerb 2019 – 2022 „Unser Dorf hat Zukunft“

Aufruf des Landrats Martin Neumeyer zum Dorfwettbewerb 2019 – 2022; „Unser Dorf hat Zukunft“ im Landkreis Kelheim: 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ startet heuer bereits zum 27. Mal. Seit seiner Gründung im Jahr 1961, damals trug er noch den Titel „Unser Dorf soll schöner werden“, haben sich über 27.000 bayerische Dörfer am Wettbewerb beteiligt. Im Landkreis Kelheim waren es 87 Ortschaften. Da die Dorfentwicklung ein langfristiger Prozess ist, haben sich viele dieser Dörfer mehrfach dem Wettbewerb gestellt. Er lebt vom ehrenamtlichen Engagement und bürgernaher staatlicher Beratung. Beim Dorfwettbewerb packt man selbst mit an. Der Wettbewerb wird häufig als die größte Bürgerinitiative für den ländlichen Raum bezeichnet und das mit Recht.

“Unser Dorf hat Zukunft“ ist ein Wettbewerbsslogan, der sich bewährt hat und aktueller denn je ist. Er bringt zum Ausdruck, dass es neben der Gestaltung mehr noch um die Entwicklung und deren Nachhaltigkeit geht. Der demographische Wandel, die Vielschichtigkeit der dörflichen Gemeinschaften sowie Klimaschutz und Klimawandel sind die Herausforderungen, denen sich die Dörfer heute zunehmend stellen müssen.

Das Ziel ist, die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigern. Ein wichtiger Erfolgsfaktor hierzu ist die Bündelung aller vorhandenen Kräfte und Instrumente in den Orten. Der Wettbewerb soll das bürgerschaftliche Engagement intensivieren und stärken. Er zeigt vorbildliche Beispiele und würdigt das, was Dorfgemeinschaften leisten.

Die Dörfer werden vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Ausgangslage und den individuellen Möglichkeiten in fünf Bereichen bewertet. Es soll deutlich werden, welche Ziele sich die Bevölkerung für ihr Dorf gesetzt hat und was getan wurde, diese Ziele zu erreichen. Besonderer Wert wird auf Maßnahmen der Gemeinschaft und Aktivitäten, die in Eigenleistung erbracht wurden, gelegt. Die teilnehmenden Dörfer erhalten von der Fachjury wichtige Anregungen und Empfehlungen zur Dorfentwicklung.

Die Federführung des Wettbewerbes im Landkreisentscheid liegt bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege. Kreisfachberater Franz Nadler ist gerne bereit, die Orte zu unterstützen. Auf Wunsch werden Informationsveranstaltungen und Beratungstermine vor Ort organisiert.

Teilnahmeberechtigt sind räumlich geschlossene Gemeinden oder Gemeindeteile in Bayern mit vorwiegend dörflichem Charakter mit bis zu 3.000 Einwohnern.

Ich rufe die Gemeinden und Dorfgemeinschaften auf, am Wettbewerb teilzunehmen. Er ist eine gute Gelegenheit, die Heimat noch schöner und lebenswerter zu machen. Nutzen Sie diese Chance!

Mit freundlichen Grüßen
Martin Neumeyer Landrat“

Zusätzliche Informationen

Die Ausschreibungsrichtlinien für den aktuellen Wettbewerb:
http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_7815_L_335/true

Die Kreisfachberatung weist darauf hin, dass Orte, welche bereits erfolgreich im Kreis- und Bezirksentscheid teilgenommen haben, sich weiterhin engagieren sollen. Insbesondere auf Bezirksebene wird eine mehrmalige Teilnahme positiv bewertet. Vor allem, wenn zudem noch Empfehlungen der Kommissionen umgesetzt worden sind. Für Gemeinden und Gemeindeteile, welche ein Dorferneuerungs- oder Flurneuordnungsverfahren in Erwägung ziehen oder beantragt haben, empfiehlt sich die Teilnahme am Wettbewerb besonders. Durch die Teilnahme am Wettbewerb werden Vorleistungen erbracht, die ein späteres Verfahren in Dorf oder/und Flur erleichtern. Der Landkreisentscheid ist für Juli 2019 vorgesehen.

Anmeldeschluss im Landkreis Kelheim: 20.05.2019

Am letzten Wettbewerb 2016-2019 hatten sich im Landkreis Kelheim 6 Dörfer beteiligt. Landkreissieger wurde Rothenbügl. Das Dorf hat im Bezirksentscheid die Bronzemedaille errungen.

Weitere Infos zum Wettbewerb:
http://www.dorfwettbewerb.bayern.de/

Straßensanierung Ortsdurchfahrt Sandelzhausen ab 05.04.2019

Im April 2019 soll im Auftrag der Stadt Mainburg die Sanierung der Ortsdurchfahrt Sandelzhausen aus dem Jahr 2018 fortgeführt werden.

Die Bauarbeiten werden durch die Firma Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. durchgeführt. Um eine qualitativ hochwertige Arbeitsweise sowie den Schutz der Arbeiter und der Verkehrsteilnehmer bestmöglich gewährleisten zu können, wird die Ortsdurchfahrt teilweise gesperrt.

Zeitliche Gliederung / Befahrbarkeit

• 15. – 19.04.2019: St 2049 von der Mittermühle bis zur B 301 komplett gesperrt. Busverkehr ist nicht möglich. Anlieger haben die Möglichkeit die Straße bis zur Baustelle zu befahren. Sämtliche Linienbusse, Schichtbusse etc. werden an den Busbahnhof (Freisinger Straße, Mainburg) ausgelagert.

• 15. – 16.04.2019: Abschnitt zwischen Sandelzhausen und Kleingundertshausen komplett gesperrt

• 17.04.2019: Ortsdurchfahrt Sandelzhausen komplett gesperrt

• 18.04.2019: Abschnitt von Sandelzhausen bis zur B 301 komplett gesperrt

Anlieger / Geschäfte

In den restlichen Tagen bzw. Wochen ist der Anlieger- und Busverkehr in und durch Sandelzhausen bedingt möglich!

Umleitung

Die Vollsperrung erfolgt ab Einmündung der St 2085 in die St 2049 auf Höhe Kleingundertshausen bis zur Überführung B 301. Die Umleitungsstrecke führt für die Fahrtrichtung Landshut ab der Anbindung der B 301 bei Mainburg über die B 301 nach Elsendorf und die St 2142 weiter auf die B 299 Richtung Landshut. Die Fahrtrichtung Mainburg wird ab der Einmündung der Kreisstraße KEH 37 über Mittersberg weiter über die Kreisstraßen FS 37 und FS 38 nach Rudelzhausen auf die B 301 Richtung Mainburg geführt.

Die Umleitungsstrecken sind in beiden Richtungen entsprechend ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmer sowie alle Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Weitere Infos zur Umleitung >

Narrhalla Mainburg spendet an Haus der Lebenshilfe

Narrhalla Mainburg spendet an Haus der Lebenshilfe – kompletter Erlös des Garde- und Showtanzevents 2019 wird übergeben

Nachdem sich der Faschingstrubel etwas gelegt hat, konnte ein Teil des Organisationsteams des Garde- und Showtanzevents um Michael Hätscher am vergangenen Samstag den gesamten Erlös in Höhe von stattlichen 4682,73 Euro dem Haus der Lebenshilfe in Mainburg übergeben.

Bereits am 2701.2019 fand das im Faschingskalender mittlerweile fest verankerte Garde- und Showtanzevent im Christlsaal statt. Dabei zeigten 12 verschiedenen Garden und Showtanzgruppen über den gesamten Nachmittag hinweg ihr Können. Traditionell kommt der dabei entstehende Erlös einer guten Sache zu.

Im Haus der Lebenshilfe wurde Hätscher mit Ines Niederlechner und Ellen Hermann vom Organisationsteam und Martin Mayer als Narrhalla Vorstand bereits erwartet und von zahlreichen Bewohnern herzlich empfangen. Nach einer von den Bewohnern geleiteten Tour durchs Haus erfolgte die offizielle Spendenübergabe. Die Leiterin des Hauses Elisabeth Härtl freute sich ebenso wie ihre Kolleginnen ob der hohen Summe und bedankte sich bei gemeinsamen Kaffee und Kuchen, wo die Narrhallesen die Chance nutzten um die Bewohner, die in diesem Jahr sichtlich Spaß hatten an den verschiedenen Tänzen der einzelnen Gruppen, auch direkt für nächstes Jahr zum Event einzuladen.

Das Geld soll zum Teil in verschiedenen kleineren Projekten im und ums Haus eingesetzt werden, aber vor allem für einen gemeinsamen Urlaub aller Bewohner ins Fichtelgebirge bzw. nach Österreich. Der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Martin Neumeyer, konnte bei der Spendenübergabe nicht selbst anwesend sein, schickte aber ein großes Lob an die Organisatoren und die besten Wünsche ins Haus der Lebenshilfe. Ein besonderer Dank geht an alle Zuschauer und die örtlichen Firmen und Geschäfte die durch ihre Spenden im Vorfeld einen großen Beitrag zum Gelingen des Events leisten.“

Foto (v.l.n.r.): Ines Niederlechner (Orga-Team), Ellen Hermann (Organ-Team), Martin Mayer (Vorstand Narrhalla), Michael Hätscher (Leiter Orga-Team), Bewohner, Bewohner, Elisabeth Härtl (Leiterin des Hauses), Bewohner

Hallertauer Einkaufsführer sucht Direktvermarkter für Neuauflage

ÖDP Mainburg erstellt 2019 regionale Einkaufsbroschüre in 3. Auflage: Für einen Eintrag im regionalen Lebensmittel-Einkaufsführer werden wieder Direktvermarkter gesucht. 

Der ÖDP-Ortsverband Mainburg legt den „Hallertauer Einkaufsführer: das Beste aus der Region – Lebensmittel aus landwirtschaftlicher Erzeugung“ neu auf. Die Broschüre wurde 2011 erstmals herausgegeben und 2015 in zweiter Auflage veröffentlicht.

Mit der nun dritten Auflage will die ÖDP Mainburg sowohl ökologisch als auch konventionell wirtschaftende landwirtschaftliche Kleinbetriebe und Direktvermarkter aus der Region tatkräftig unterstützen. Zum gleichen Zweck organisiert die ÖDP Mainburg seit 2011 auch einen großen regionalen Bauernmarkt alljährlich im Herbst. Dieser wird am 05.10.2019 stattfinden.

Die insgesamt 44 Direktvermarkter, die in der letzten Auflage 2015 verzeichnet waren, werden von Aktiven der ÖDP Mainburg in den nächsten Wochen kontaktiert. Derzeit steht die letzte Version auf der ÖDP-Website zum Download bereit (PDF Herunterladen). Der gedruckte Einkaufsführer, in dann komplett aktualisierter dritter Auflage, wird bei allen beteiligten Direktvermarktern und in öffentlichen Stellen in Mainburg und Umgebung ausgelegt werden, sowie beim 9. regionalen Bauernmarkt am 05.10.2019 gratis an die Besucher des Markttages verteilt werden.

Anmeldung zum Eintrag:

• Anmeldeschluss: 01.05.2019
• Anmeldung: info@oedp-mainburg.de oder Tel. 01577 3056094 (Bernd Wimmer)
• Eintrag kostenlos

Weitere Infos online:

www.facebook.com/Regionaler.Bauernmarkt.Mainburg
www.oedp-mainburg.de 

Programmvorstellung Hopfensiegelfest 2019

In der Brauerei Horneck wurde am 20.03.2019 das Programm für das Hopfensiegelfest am 04.08.2019 vorgestellt. Neben Trains Bürgermeister Gerhard Zeitler und Bürgermeister Josef Reiser als Vorsitzender der Hopfensiegelgemeinden waren Hildegard Heindl als Initiatorin des Festes und Tanja Dirscherl als Organisatorin von der Gemeinde Train mit dabei.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Gerhard Zeitler stellte Brauereibesitzer Josef Stempfhuber und seine Tochter Angelika die Brauerei vor und informierte über das Festbier, welches beim Hopfensiegelfest ausgeschenkt wird. Dieses wurde an diesem Tag eingebraut. Zu den Gästen zählten neben dem Trainer Gemeinderat auch die Hallertauer Hopfenkönigin Katharina Maier und deren Stellvertreterin, Maria Kirzinger, sowie die Siegenburger Hopfenkönigin Maria Lentner.

Das Hopfensiegel kann mit einer langen Tradition aufwarten: Um die hervorragende Qualität des Hallertauer Hopfens in der ganzen Welt bekannt zu machen, wurde der Hopfen in der Hallertau erstmals 1834 gesiegelt und mit Begleiturkunden auf den Markt gebracht. Seither kann die Rückverfolgbarkeit einer Hopfenpartie bis zum Pflanzer lückenlos gewährleistet werden.

Bürgermeister Zeitler informierte, dass die Gemeinde Train zwar keine offizielle Siegelgemeinde ist, aber in St. Johann/Train das modernste und größte Hopfenverarbeitungswerk der Welt ansässig ist: „Die Verarbeitung wird durch unsere Siegelmeister überwacht und mit dem Gemeindesiegel zertifiziert. Die Hopfenprodukte gehen dann an Brauereien weltweit. Das Hopfensiegelfest, dass jedes Jahr in einer der 15 Hallertauer Siegelgemeinden gefeiert wird, findet heuer erstmals in der Gemeinde Train statt. Wir freuen uns, dass wir das Fest ausrichten dürfen.“

Als Schirmherr des Trainer Hopfensiegelfestes konnte Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und stellvertretender Ministerpräsident gewonnen werden.

Abschließend wurde noch das Programm des Hopfensiegelfestes bekanntgegeben: Der Tag beginnt mit einer Hl. Messe, es findet ein Hopfenmarkt mit regionalen Produkten statt.

Programm Hopfensiegelfest 2019

Beim Hopfensiegelfest am 04.08.2019 in Train können sich große und kleine Besucher auf ganz besondere Attraktionen und Schmankerl freuen: Nach dem Festgottesdienst und der offiziellen Eröffnung um 10:00 Uhr wird es einen Hopfenmarkt mit zahlreichen Ständen auf dem Schlossplatz geben, an denen Dekoratives, Handwerkliches, Kunstvolles und auch Kulinarisches rund um den Hopfen angeboten wird.  Dabei dürfen natürlich auch fachmännische Informationen rund um das Hopfenland Holledau nicht fehlen.

Im Fürstbischof-Eckher-Saal gibt es vom Hopfenpflanzerverband und der Hopfenveredlung St. Johann halbstündliche Filmvorführungen.Ebenso geplant ist eine Bierverkostung mit zwei neuen Hallertauer Hopfensorten von der Gesellschaft für Hopfenforschung Hüll und dem Bayerischem Brauerbund, das in der Forschungsbrauerei St. Johann eigens hierfür gebraut wurde.

Dazu bietet die Hopfenveredlung eine Ausstellung im Gewölbe des Zehentstadls „Vom Rohhopfen zum Endprodukt“.

Daneben findet die feierliche Überreichung des Hopfensiegelkranzes mit den 15 Wappen der Siegelgemeinden und des Siegelkrugs an die Gemeinde Train statt. Weiter wird das GGA-Signet „Hopfen aus der Hallertau“ durch den Hopfenpflanzerverband an die Brauerei Horneck und die Forschungsbrauerei der Hopfenverdelung St. Johann übergeben.

Die Besucher dürfen sich auf Rundfahrten mit dem Oldtimer Bus freuen und die Kinder können ihre Geschicklichkeit beim Hopfenzupferwettbewerb testen, der von den Hopfenbotschafterinnen Elisabeth Stiglmair, Marlene Zellner und Marianne Huber organisiert wird. Die Volkstanzgruppe des Hallertauer Trachtenvereins Pfeffenhausen zeigen ihr Können nicht nur beim Tanzen, auch beim Goaßl schnalzen.

Musikalisch begleiten den ganzen Tag über die „Grenzstoarucka“ aus Eining und die „Tanngrindler Musikanten“ aus Hemau. Und natürlich gibt es am Festtag reichlich zum Essen und Trinken. Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter und reichlich Besucher, das Fest findet ab 10 Uhr auf dem Schlossplatz neben dem Wasserschloss in Train statt.

Im Bild (v.l.): Hallertauer Hopfenkönigin Katharina Maier, Brauerei Horneck: Braumeister und Angela Stempfhuber, Bürgermeister Train: Gerhard Zeitler, Vizehopfenkönigin Maria Kirzinger, Siegenburger Hopfenkönigin: Maria Leitner, Initiatorin Hildegard Heindl aus Au/Hallertau, Brauerei Horneck: Josef Stepfhuber, Vorsitzender der Hopfensiegelgemeinden: Bürgermeister Josef Reiser aus Mainburg und Organisatorin Gemeinde Train: Tanja Dirscherl

FFF-AktivistInnen für Klimaschutz

FFF-AktivistInnen für Klimaschutz fordern sofortiges Handeln der Politik weil die letzten 40 Jahre zu wenig passiert ist und die Bundesrepublik ihr Klimaziel für 2020 einhalten soll.

Die Fridays For Future (FFF) AktivistInnen wollen weltweit jeden Freitag solange weitermachen bis etwas passiert, also sich grundlegend etwas ändert. Auch in Mainburg ging am 15.03.2019 dafür vor dem Rathaus auf die Straße. Es muss jetzt schnell gehandelt werden, sonst gibt es keine Zukunft. Mehr als 12 000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen in einer gemeinsamen Stellungnahme die Klimabewegung „Fridays For Future“ (FFF). In weltweit mehr als der Hälfte der Staaten ist die FFF-Bewegung schon aktiv – sie wird täglich stärker. Auch Erwachsene sind herzlich eingeladen sich dem Protest anzuschließen.

Mehr als 12 000 Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen in einer gemeinsamen Stellungnahme die Klimabewegung „Fridays For Future“ (FFF). In weltweit mehr als der Hälfte der Staaten ist die FFF-Bewegung schon aktiv – sie wird täglich stärker. Auch Erwachsene sind herzlich eingeladen sich dem Protest anzuschließen.

Was muss gemacht werden?

• Sofort aus Kohle raus – Fossile Brennstoffe auf Minimum herunterfahren
• CO2 vermeiden – Erderwärmung auf unter 2° C beschränken
• CO2 stufenweise versteuern – um Klimawandel-Stopp zu finanzieren
• Flugreisen und Kreuzschiffarten maximal besteuern um auf Minimum zu beschränken

Wenn CO2 Erzeugung das kosten würde, was es an Kosten verursacht – würden wir ganz schnell aus der Kohle ausgestiegen sein. Höhere Steuereinnahmen können schnelleren Umstieg auf Regenerative Energien finanzieren.

Was soll Mainburg machen?

• Klima-/Umweltreferat mit Vollzeitstelle(n) ausstatten
• Haushaltsplan ändern – max. Geld für Klimaschutz
• Monatlicher Klima-Rechenschafts-Bericht über Zeitung an Bürger

Des Weiteren:

• Öffentliche Beschaffung nach ökologischen Richtlinien
• E-Auto-Ladesäule
• keine neuen fossilen Heizungen in öffentlichen Gebäuden
• Sanierung aller öffentlichen Gebäuden nach EnEV
• Umstellen auf Heizen mit regenerativen Energie fördern
• Verbesserung der Ortsdurchgrünung, u.a. Ein Park für Mainburg (Abenstalstr.)
• Neubauten oder Neuerschließungen nach Klimaschutzkriterien (Minimierung von Erdbewegungen/-transporten; Verdichtete Bebauung; Starke Durchgrünung; Dachbegrünung)
• Förderung der Regionalität (neben Lebensmitteln auch alle anderen Waren – minimiert Transporte)
• Förderung des ökologischen Landbaus (u.a. ist Kunstdünger bei der Herstellung sehr klimaschädlich)
• Kommunales Windrad (bei Abschaffung der 10H Regelung)
• Ausbau eines Fernwärme Netzes > Photovoltaik auf alle (öffentlichen und privaten) Dächer
• Ausbau des Naherholungsangebots „Freizeit am Ort verbringen“ (statt klimaschädlich rumjetten)
• ÖPNV-Förderung
• Fahrradstreckennetz ausbauen
• Unterstützung der Heimarbeit • usw.

Legitimation !

• 70 % der Bevölkerung begrüßen die FFF-Bewegung
• 9 von 10 Befragten würden sogar finanzielle Einbußen hinnehmen
• Die Kinder und Erwachsenen erteilen somit den Auftrag Wir haben bereits 1,2°C Erderwärmung erreicht.

Wir haben noch max. 5-10 Jahre Zeit etwas zu ändern. Die jungen FFF-AktivistInnen sind nun die letzte Generation die noch etwas ändern können, deshalb werden sie auch nicht eher aufhören bis es wieder Hoffnung gibt.

Text: Gerd Kern, Mainburg

Schräglagentraining für Biker 2019

Die Verkehrswacht Mainburg bietet an folgenden Samstagen wieder Fahrsicherheits-Trainings inklusive Schräglagentraining für Motorradfahrer an:

• Sa. 27.04.2019
• Sa. 11.05.2019
• Sa. 18.05.2019
• Sa. 01.06.2019
• Sa. 29.06.2019

Dafür werden Vormittags- und Nachmittagskurse angeboten:

• Vormittags-Training: 09.00 – 12.30 Uhr
• Nachmittags-Training: 13.00 – 16.30 Uhr

Das Training findet auf dem Betriebsgelände der Firma Braas in Unterempfenbach statt.

Interesse? Meldet euch bei Geschäftsführer Peter Zehentmeier:
• Tel. 0160 99182710
• E-Mail: verkehrswacht-mainburg@gmx.de