Pflege mit Perspektive in Mainburg

Die generalistische Pflegeausbildung am Krankenhaus Mainburg

Einen sinnstiftenden Beruf erlernen, nahe am Menschen arbeiten und dabei bestens angeleitet werden: Die generalistische Pflegeausbildung in der Region bietet jungen Menschen nicht nur vielfältige Karrierechancen, sondern auch ein starkes Ausbildungsumfeld. In Kooperation mit der Pflegefachschule des Instituts für Aus-, Fort- und Weiterbildung (IAFW) bietet das Krankenhaus Mainburg eine moderne und praxisnahe Ausbildung in einem systemrelevanten Beruf – direkt vor Ort und mit persönlicher Betreuung.

Seit der bundesweiten Reform der Pflegeausbildung im Jahr 2020 ist das Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ generalistisch ausgerichtet. Das bedeutet: Die dreijährige Ausbildung vereint die Bereiche Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege. Sie schließt mit einer staatlichen Prüfung ab und ist EU-weit anerkannt – ein echtes Sprungbrett für eine berufliche Zukunft mit vielfältigen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft erfolgt im Blockmodell – Während das Krankenhaus Mainburg als Träger der praktischen Ausbildung fungiert, kümmert sich die Berufsfachschule des IAFW um die Vermittlung des theoretischen Wissens. Die Schule umfasst ein breites Einzugsgebiet: Von der Rehaklinik Passauer Wolf in Bad Gögging über die Kreisklinik Wörth an der Donau bis zum Altenheim in Wolnzach. Besonderen Wert legt das IAFW dabei auf eine enge Vernetzung mit seinen Partnereinrichtungen: Regelmäßige Konferenzen, persönliche Besuche in den Praxisstätten sowie enge Absprachen sichern die Qualität der Ausbildung. Ein großer Vorteil des Standortes Mainburg: Die Pflegeschule befindet sich unmittelbar neben dem Krankenhaus, was kurze Wege und eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis erleichtert.

Inhaltlich orientiert sich die schulische Ausbildung am Rahmenlehrplan des Freistaates Bayern. In enger Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin der Universität Bremen wurde ein schulinternes Curriculum erarbeitet und konkret auf die Bedürfnisse der Ausbildungspartner in der Region angepasst. Sowohl technisch als auch fachlich ermöglicht die Pflegeschule in Mainburg eine Ausbildung auf höchstem Niveau.

Ein Highlight ist beispielsweise das moderne Skills Lab – ein technisch hochentwickelter Übungsraum, der unter praxisnahen Bedingungen das Trainieren alltäglicher Pflegesituationen ermöglicht. Die Handlungen der Schülerinnen und Schüler werden dabei gefilmt und ausgewertet. Durch Live-Übertragung auf Bildschirme in den Unterrichtsräumen können Lernsituationen so im Unterricht analysiert und reflektiert werden. Diese Form des digitalen Lernens gehört in Mainburg zum Alltag – ist in Bayern jedoch ein nahezu einzigartiges Konzept.

 

 

Für Auszubildende, die nicht aus der direkten Umgebung kommen, besteht die Möglichkeit, im nahegelegenen Wohnheim des Landkreises Kelheim unterzukommen – ein komfortables und günstiges Zuhause auf Zeit, das kurze Wege zur Schule und Klinik garantiert. Auch für internationale Schülerinnen und Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache engagiert sich das IAFW: In Zusammenarbeit mit der VHS Mainburg wurde eigens ein Deutschkurs konzipiert, der speziell auf die Inhalte der Pflegeausbildung abgestimmt ist und die Auszubildenden durch ihre Lehrzeit begleitet. Der Kurs ist kostenfrei und wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert – ein weiterer Beitrag zur erfolgreichen Integration in den Pflegeberuf.

Als Kooperationspartner fungiert das Krankenhaus Mainburg als Träger der praktischen Ausbildung und bietet mit einer eigenen Ausbildungsstation ideale Bedingungen zum Lernen. Die erst kürzlich vergrößerte Ausbildungsstation dient dabei als Ort, an dem die Auszubildenden Patientinnen und Patienten unter fachkundiger Aufsicht versorgen und betreuen. Von der Aufnahme über die Administration und Behandlungspflege bis hin zur Entlassung dürfen die Schülerinnen und Schüler hier selbst Hand anlegen. Betreut werden sie dabei von sogenannten Praxisanleitern. Diese speziell ausgebildeten Fachkräfte verfügen sowohl über fachliche als auch pädagogische Kompetenzen und setzen die Lernziele aus dem Lehrplan gezielt in der Praxis um.

Die überschaubare Größe der Ilmtalklinik in Mainburg empfindet Instituts- und Schulleitung, Frau Pia Eibl – entgegen der üblichen Annahme – als Vorteil: „Größer ist nicht immer besser – im Krankenhaus Mainburg lernen die Auszubildenden eine ganz hervorragende Basis-Krankenpflege. Durch kleinere Bereiche und den ganzheitlichen Ansatz ergeben sich viel detailliertere Lernsituationen, die Wege sind kurz, der Austausch persönlich.“ Auch die Ausbildungsleitung des Hauses, Frau Annette Burzin, stimmt dem zu: „Unsere Schülerinnen und Schüler begleiten die Patienten von A bis Z und werden dabei intensiv von unseren Praxisanleitern betreut. Im ständigen Austausch mit der Pflegeschule schaffen wir es, Theorie und Praxis nahtlos zu verbinden.“

Sowohl die Schule als auch die Klinik legen bewusst Wert auf die Persönlichkeit der Auszubildenden: Regelmäßige Gespräche und ein enger Austausch zwischen den Einrichtungen ermöglichen die individuelle Förderung eines jeden Schülers.
Diese Vorgehensweise zeigt Wirkung: Immer wieder werden Auszubildende aus Mainburg ausgezeichnet – Zuletzt erhielt eine Absolventin der Klinik den Bayerischen Staatspreis für herausragende Leistungen.

Mit dem Examen in der Tasche eröffnen sich den Pflegefachkräften vielfältige Möglichkeiten – ob in der stationären oder ambulanten Pflege, im Reha-Bereich oder auf Intensivstation. Die Ausbildung erlaubt es, unterschiedliche Versorgungsformen kennenzulernen und am Ende selbst zu entscheiden, welcher Bereich am besten zur eigenen Persönlichkeit passt.

Die Pflegeausbildung ist nicht nur ein Beruf mit Sinn – sie ist auch finanziell attraktiv: Bereits im ersten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden rund 1.341 Euro brutto, womit die Ausbildung zur Pflegefachkraft deutschlandweit mit zu den bestbezahltesten Ausbildungsberufen zählt.

Auch nach dem Abschluss ist der Pflegeberuf reich an Möglichkeiten – Institutsleiterin Pia Eibl erwartet darüber hinaus noch mehr Initiative von Bund und Ländern: „Unsere Absolventen bringen eine breite, fundierte Ausbildung mit. Gerade für junge, engagierte Pflegefachkräfte würden wir uns mehr gezielte Weiterbildungsangebote wünschen.“ Solche konkreten Qualifizierungswege würden den Einstieg in spezialisierte Bereiche erleichtern und den Pflegeberuf noch attraktiver machen, betont sie.

Dass die Ausbildung in Mainburg überzeugt, zeigt auch der Blick auf das kommende Jahr: Für das Schuljahr 25/26 hat das Krankenhaus bereits alle Ausbildungsplätze vergeben: 12 Pflegefachschüler starten im September in die dreijährige Ausbildung, weitere 6 in die einjährige Pflegfachhelferausbildung.
Auch langfristig bietet die Ilmtalklinik Perspektive. Viele der Absolventinnen und Absolventen entscheiden sich im Anschluss an ihre Ausbildung für eine Übernahme – ein Zeichen für das gute Miteinander und die Entwicklungschancen direkt vor Ort.

 

Auszubildende bei der Anleitung auf Station

Gruppenbild v.l.: Stellv. Schulleiter Hans Dietmar Günther, Instituts- und Schulleitung Pia Eibl, Ausbildungsleitung der Ilmtalklinik Annette Burzin, Praxisanleiterin Tanja Hölzl, Geschäftsführer Christian Degen

Fotos: Ilmtalklinik

 

Stadträte besuchen das Wasserstoffzentrum in Pfeffenhausen

Am 11.04.2025 besuchte eine kleine Delegation aus dem Mainburger Stadtrat die Hy2B Wasserstoff GmbH, die den Elektrolyseur am Standort Pfeffenhausen betreibt. Dieser produziert Wasserstoff mit Strom der nahe gelegenen 12-MW-Photovoltaik-Anlage.

Bürgermeister Florian Hölzl aus Pfeffenhausen begrüßte die Gäste aus Mainburg. Danach erklärte Dr. Tobias Brunner, Leiter der Anlage, die genaue Funktionsweise, den Nutzen und die Vorteile, die die Produktion dieses „grünen Wasserstoffs“ mit sich bringt.

Dieser 5-MW-Elektrolyseur produziert täglich vor allem aus überschüssigem und günstigem „Grünstrom“ ca. 1.200 Kilogramm Wasserstoff und spart somit jährlich etwa 4.500 Tonnen CO2 ein. Der produzierte Wasserstoff wird dann per Trailer zuerst an Wasserstoff-Tankstellen geliefert, mit denen aktuell Regionalbusse des MVV in den Landkreisen Ebersberg und München betankt werden. Dabei ermöglicht eine Trailer-Ladung bis zu 60 Busbetankungen, was einer emissionsfreien Beförderungsstrecke von 16.000 Kilometern entspricht. Weitere Wasserstoffmengen sollen zukünftig an Industriekunden und später für die saisonale Energiespeicherung verwendet werden.

Auch Bürgermeister Fichtner zeigte sich begeistert von dieser Anlage und ist der Meinung, dass „Wasserstoff ein wichtiger Bestandteil des Energie-Mixes und der Energiewende sein wird, besonders wenn er so nachhaltig erzeugt wird“.

Foto: Hy2B Wasserstoff GmbH

 

Maschinistenlehrgang in Siegenburg

Vom 06.05. bis 17.05.2025 führte die Kreisbrandinspektion unter der Leitung von Kreisbrandmeister Christian Knott den ersten Maschinistenlehrgang im Jahr 2025 durch. Dieser fand bei der Feuerwehr in Siegenburg statt. 25 Feuerwehrmänner aus den Freiwilligen Feuerwehren Abensberg, Attenhofen, Appersdorf, Elsendorf, Helchenbach, Kelheimwinzer, Mainburg, Marching, Meihern, Peising, Puttenhausen, Siegenburg, Volkenschwand und Walkertshofen nahmen daran teil.

An vier Abenden wochentags und zwei Samstagen wurden das notwendige Fachwissen für Maschinisten vermittelt und die Handhabung der Feuerlöschkreispumpen geschult. Der Lehrgangsleiter wurde dabei durch Kreisbrandmeister Andreas Groß sowie die Kreisausbilder Martin Streit, Philipp Reil, Tobias Raith und Sven Peters unterstützt.

Inhaltlich sind beispielsweise die Inbetriebnahme und der Umgang mit Feuerlöschkreiselpumpen und anderen kraftbetriebenen Geräten wie Stromerzeugern und Tauchpumpen zu nennen. Am zweiten Samstag errichteten die Teilnehmenden zudem eine Wasserförderleitung über lange Schlauchstrecken im Gemeindebereich Bad Abbach.

Den Lehrgangsabschluss bildete eine theoretische Prüfung, bei der das erlernte Wissen unter Beweis gestellt werden musste. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen und ihr Lehrgangszeugnis aus den Händen von Kreisbrandinspektor Andreas Schöll und Lehrgangsleiter Christian Knott entgegengenommen.

Foto: Philipp Reil, FF Bad Abbach

 

„Hans Well & die Wellbappn“ in Mainburg

Politisch akutes, witziges Musikkabarett und beste bayrische Satire

Dem „Bündnis Bunte Hallertau“ ist es gelungen, einen großen Fisch nach Mainburg zu holen. Am Tag der Deutschen Einheit, am 03. Oktober gastiert „Hans Well mit seinen Wellbappn“ in der Mainburger Stadthalle. Für kleine Fluchten nach der Geburt eines 2. Kindes eignet sich nichts besser, als das Auto mit Instrumenten zu beladen und mit einem älteren Herrn auf einer Bühne zu stehen. Nachdem Jonas und Tabea berufsbedingt ausgestiegen sind, überredete Sarah Well, ältestes Tochter des Musikkabarettisten Hans Well – Biermöslblosn, Wellbappn – ihren Vater zu einem neuen Programm.

Details:

• Fr. 03.10.2025, Einlass 18.30 / Beginn 19.30 Uhr
• Ort: Stadthalle Mainburg, Griesplatz 1
• Vorverkauf: Weinmayer Mainburg, Tel. 08751 1411 und www.okticket.de
• Preis: VVK 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr / Abendkasse: 25 Euro
• freie Platzwahl

 

Mit dem genialen Hackbrettspieler und vielseitigen Musiker Komalé Akakpo wurde aus dem Duo kurz darauf ein Trio. Zusammen treten sie seit April 2024 auf. Motto: Jugendwahn und Altersstarrsinn. Sarah, 10 Jahre lang Bratschistin, Saxofonistin, Akkordeonistin und Sopranistin der Wellbappn vertont mit dem Hackbrett-Virtuosen, Bassisten und Spitzen-Musiker Komalé zukünftig die Entwürfe des Gitarristen und Alphorn Dilettantisten Hans Well beim „Betreuten Singen“. Die Wellbappn garantieren auch in der neuen Formation politisch akutes, witziges Musikkabarett und beste bayrische Satire. Gut geeignet zum Konsum mit Bier, Brotzeit und Wein. Warnung: Bei Öttinger, Paulaner und Warsteiner fragen Sie bitte vorher Ihren Arzt oder Apotheker“, so in der Ankündigung des Abends.

Und so freut sich das „Bündnis Bunte Hallertau“ schon jetzt auf einen kurzweiligen, bissigen Abend mit „Hans Well & Wellbappn“.

Im Bild: Hans Well & die Wellbappn – Musikkabarett vom Feinsten

 

„Faires Frühstück“ in Mainburgs Kindergärten

Fair + regional = genial – wie Kinder in Mainburg globale Verantwortung lernen

Mainburg zeigt erneut, dass globale Verantwortung bereits im Kleinen beginnt – zum Beispiel beim Frühstück: Als Fairtrade-Stadt beteiligt sich Mainburg an der bundesweiten Aktion „Faires Frühstück“, die vom 10. bis 25.05.2025 stattfindet. Alle Gruppen der fünf städtischen Kindertagesstätten erhielten in diesem Rahmen liebevoll zusammengestellte Frühstückspakete, gefüllt mit fair gehandelten und regionalen Produkten.

Das Ziel der Aktion ist klar: Bereits die Kleinsten und Familien sollen ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, fairen Handel und regionale Wertschöpfung entwickeln. Christin Grundmann-Fritz, in der Stadtverwaltung für die Fairtrade-Themen zuständig, organisiert das faire Frühstück. „Wir haben uns bei Fairtrade Deutschland erfolgreich für Frühstücksboxen beworben und konnten mit zusätzlicher Förderung in Mainburger Geschäften fair einkaufen – das war überraschend einfach, weil viele Geschäfte in Mainburg fair gehandelte Produkte im Sortiment haben. Es hat wirklich Spaß gemacht“, berichtet sie.

Im Fokus der diesjährigen Aktion standen besonders zwei Produkte, die in nahezu jeder Familie vorkommen: Bananen und Kakao. Konventionelle Bananen gelten als echte „Pestizid-Weltmeister“. Fairtrade-Bananen hingegen stammen aus Plantagen, auf denen Pestizide nur eingeschränkt und unter strengen Auflagen eingesetzt werden. Mit dem Kauf einer fairen Banane schützen Familien deshalb ihre eigene Gesundheit und die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbauern und Plantagenarbeiter.

Ein süßes Symbol für faire Regionalität ist der MAI-Honig, der in jeder Frühstücksbox enthalten ist – gesammelt von fleißigen Bienen auf dem Bauhofgelände der Stadt. Bürgermeister Helmut Fichtner überbrachte die Frühstücksboxen persönlich an die Kinder im Kindergarten Schneckenheim am 07.05. und erklärte: „Wenn ich regionalen Honig kaufe, ist er automatisch auch fair – ohne Kinderarbeit, mit fairem Lohn und unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt. Bei Produkten wie Bananen, Kakao oder Kaffee ist das in vielen Herkunftsländern nicht selbstverständlich. Deshalb ist es wichtig, dass wir diese Exoten bewusst und fair genießen.“
Am 14. Mai nahm Bürgermeister Fichtner zudem am fairen Frühstück in der Fröschegruppe und der Vorschulkinder im Kindergarten Abenteuerland teil. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der Fairtrade-Steuerungsgruppe Elisabeth Krojer und Kindergartenleiterin Mirjam Gschlößl kam er mit Kindern und Pädagoginnen ins Gespräch. Krojer hob die Wirkung von Fairtrade hervor: „Ein fairer Kakao bedeutet, dass kein Kind dafür schuften musste – Fairtrade sichert Mindestpreise und fördert Projekte zur Stärkung der Kinderrechte. Wenn Kinder nicht auf Plantagen arbeiten dürfen, können sie zur Schule gehen und haben die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.“

Auch im Alltag haben faire Produkte längst ihren Platz in den Mainburger Kitas gefunden. Mirjam Gschlößl berichtet im weiteren Gespräch, dass der faire Gedanke in den Kindergärten Sonnenschein und Abenteuerland, sowie in der Krippe Spatzennest einen festen Platz hat: „Zu Ostern und Weihnachten werden wir von Mitgliedern der Steuerungsgruppe mit Osterhasen und Nikoläusen aus fairer Schokolade beliefert. Und wir setzen gerne faire Produkte bei Elterngesprächen oder unserem Elternfrühstück ein. So sensibilisieren wir auch die Eltern regelmäßig für faire Themen“, sagte sie.

Neben dem fairen Frühstück profitieren die Mainburger Kindergärten ganzjährig vom Bayerischen Schulprogramm, das sie wöchentlich mit kostenlosem Obst, Gemüse und Milchprodukten von regionalen Bauern beliefert. Eine gelungene Kombination, findet auch Bürgermeister Fichtner: „Das faire Frühstück verbindet Bildung, Genuss und Nachhaltigkeit auf vorbildliche Weise. Fair + regional – das ist für mich einfach genial!“

Schneckenheim (oben / v.l.): Die Kinder und Betreuer der Kita Schneckenheim Susanne Häusler, Anna-Maria Gerlsbeck, Lena Roßbauer, Kertin Ewerling (Leiterin Schneckenheim) und Katharina Maday nehmen am 07.05. die erste faire Frühstücksbox stellvertretend für alle städtischen Kitas von Bürgermeister Fichtner entgegen.

 

 

Abenteuerland (v.l.): Elena Oprescu, Miriam Gschlößl (Leiterin Abenteuerland), Elisabeth Krojer (Fairtrade Steuerungsgruppe Mainburg), Angelika Beis, und Bürgermeister Helmut Fichtner genießen das faire Frühstücksbuffet im Kindergarten Abenteuerland, was die Betreuer mit den Kindern am Morgen aufgebaut haben.

Foto: Christin Grundmann-Fritz, Stadt Mainburg

 

Neues Leitungsteam für die BRK-Bereitschaft Mainburg

Nach den turnusgemäßen Neuwahlen bei der BRK-Bereitschaft Mainburg stehen Sebastian Soost und Sebastian Altmann künftig an der Spitze der ehrenamtlichen Organisation. Gemeinsam übernehmen sie für die kommenden vier Jahre Verantwortung für das Einsatzgeschehen und die Weiterentwicklung der Bereitschaft.

Im Rahmen der Wahlveranstaltung wurde Sebastian Soost zum neuen Bereitschaftsleiter gewählt, unterstützt von Sebastian Altmann als seinem Stellvertreter. Die offizielle Bestellung in ihre Ämter erfolgte durch Bernhard Steffel, Kreisbereitschaftsleiter des BRK-Kreisverbands Kelheim.

Die neue Leitung betont die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit im Bevölkerungsschutz und will die erfolgreiche Arbeit der Bereitschaft gemeinsam mit allen Mitgliedern fortsetzen und weiter stärken.

Im Bild (v.l.): Kreisbereitschaftsleiter Bernhard Steffel, Bereitschaftsleiter Sebastian Soost und sein Stellvertreter Sebastian Altmann.

Foto: Ronner, BRK

 

Vergabe neuer Doppelhaushälften

Die Stadt Mainburg veräußert sechs Doppelhaushälften im Baugebiet „Meilenhofen Süd“ im Mainburger Modell (Los-Verfahren). Der reine Quadratmeterpreis beträgt 230 Euro.

 

Zu vergebende Grundstücke:

• Weidenstraße 4: 330 m² / 75.900 Euro / 594.841,00 Euro
• Weidenstraße 6: 333 m² / 76.590 Euro / 595.541,00 Euro
• Weidenstraße 8: 333 m² / 76.590 Euro / 595.541,00 Euro
• Weidenstraße 10: 327 m² / 75.210 Euro / 594.161,00 Euro
• Weidenstraße 13: 337 m² / 77.510 Euro / 596.461,00 Euro
• Weidenstraße 15: 337 m² / 77.510 Euro / 596.461,00 Euro
1. Preis Grundstück / 2. Preis inkl. Bebauung

 

Bewerbungen

Bewerbungen können nur schriftlich von 19.05.2025 bis 16.06.2025, 10.00 Uhr an folgende Adresse abgegeben werden: Stadt Mainburg, z.Hd. Markus Sigl, Marktplatz 1-4, 84048 Mainburg. Eine Besichtigung kann während des Bewerbungszeitraum nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Eine Besichtigung ohne vorheriger Terminvereinbarung kann nicht durchgeführt werden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass unvollständige, unleserliche oder unzureichende Bewerbungen von der Verlosung ausgeschlossen werden.

 

Benötige Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerberfragebogen der Stadt Mainburg
  • Formblatt der Stadt Mainburg zur Versicherung an Eides statt
  • ausreichende Finanzierungsbestätigung inkl. Deckung der Nebenkosten (Mindesthöhe: 635.000 Euro)
  • ggfs. Nachweise zum Wohneigentum mit unzureichender Wohnfläche (Kaufverträge, Wohnflächenberechnungen o. ä.) oder zur Pflegebedürftigkeit von Haushaltsangehörigen

 

Bewerbungsunterlagen und Informationsblatt:
www.baupilot.com/mainburg/meilenhofen-sued

 

Musikalisches Picknick im Pfarrgarten

Unterhaltsames Konzert-Programm für Jung und Alt – Picknick mit Livemusik und Gesang

Decken ausbreiten oder Klappstühle aufstellen, das mitgebrachte Picknick genießen und sich von verschiedenen singenden und musizierenden Ensembles musikalisch unterhalten lassen. Die evangelische Kirchengemeinde macht’s mit einem Picknick-Konzert möglich, getreu der biblischen wunderbaren Brotvermehrung, als Jesus dem Volk befahl, sich ins Gras zu lagern „und sie aßen alle und wurden satt“.

Details:

• So. 25.05.2025, 16.00 – 20.00 Uhr
• Ort: Pfarrgarten Erlöserkirche, Mitterweg 23, Mainburg
• Eintritt frei, Spenden erwünscht
• Mitwirkende: fünf Chöre, Geigen-Ensemble, Musikschulband, GGM-Big Band, Posaunenchor „MAI Blech“, Gitarrensolist

 

Zur kurzweiligen Unterhaltung der Picknickgäste präsentieren die Kinder- und Jugendchöre von Andrea Gaffal-Frank ein Programm querbeet. Der Mäusechor und die SingMAIsen warten mit „Allerlei aus dem Tierreich“ auf, von Choralle und Chorisima gibt es interessante Quodlibets und Kanons zu hören und die MAIVoices haben PopSongs im musikalischen Gepäck. Dazwischen unterhält das Geigenensemble der Städtischen Sing- und Musikschule unter Leitung von Marius Szyper mit Filmmusik und die Musikschul-Band bringt Poppiges zu Gehör. Danach durchzieht dann der ökumenische Posaunenchor „MAI Blech“ unter Leitung von Dörte Rohlfing den Gemeindegarten mit seinen bekannt schmissigen Blechbläserklängen, ehe die Big Band des Gabelsberger Gymnasiums für einen beschwingten und wer will, tanzfreudigen Abschluss des Nachmittags sorgt. Abgerundet wird das vielfältige und unterhaltsame Programm, bei dem für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist, von Emil Ettle, einem Schüler des GGM, mit Gitarrensolis.

Bei Regen entfällt die Veranstaltung.

 

Im Bild: Für die Besucher gilt: „Alle Gaumenfreuden selber mitbringen, für den Ohrenschmaus sorgen die mitwirkenden Chöre und Ensembles, u.a. der Posaunenchor MAI Blech.“ Rechts auf dem Bild die beiden „Macherinnen“ des 1. Mainburger Picknick-Konzerts, Andrea Gaffal-Frank und Dörte Rohlfing.

Text/Foto: Georg Harrieder

 

E-Bike Training

Am 17.05.2025 veranstaltete die Verkehrswacht Mainburg ein kostenloses Training für Senioren mit E-Bikes. Die Moderatoren Thomas Stobbe, Günther Rottmaier, Heike Wassmann und Peter Zehentmeier (1. Vorsitzender) konnten 10 Teilnehmer begrüßen. Nach einer Powerpoint-Präsentation rund ums Elektrofahrrad wurden auf dem Übungsplatz u.a. Gefahrenbremsung, Slalom und verschiedene Geschicklichkeitsübungen absolviert. Auch Bürgermeister Helmut Fichtner interessierte sich für die Veranstaltung und wünschte den Teilnehmern weiterhin gute Fahrt mit ihren E-Bikes.

Die Veranstaltung wurde von Leipfinger-Bader und Straßen- und Tiefbau Stefan Schweiger unterstützt.

Foto: Monika Schmaderer, Text: Peter Zehentmeier

 

Mainburg feiert 1200 Jahre – mit allen, für alle

Mainburg steht vor einem besonderen Jubiläum: 1200 Jahre Stadtgeschichte werden 2025 mit einem prall gefüllten Festjahr gefeiert! Mit zahlreichen Jahresterminen, einer spannenden historischen Publikation, einer interessanten Festschrift und einer Festwoche voller Veranstaltungen wird die lange Geschichte der Stadt lebendig. Die Vorbereitungen laufen und zeigen: Mainburg feiert 2025 gemeinsam. Um dies sichtbar zu machen, wurde ein eigenes Logo entworfen. Dieses wird auf allen Publikationen, Plakaten und Veranstaltungen präsent sein und uns durch das Festjahr 2025 begleiten.

 

Ausgangspunkt: eine Urkunde aus dem neunten Jahrhundert

Der Auftakt zum Jubiläum „1200 Jahre Mainburg“ geht auf eine bedeutende historische Urkunde zurück, in der Schleißbach – eine der drei Ursprungssiedlungen Mainburgs – sowie der heutige Ortsteil Puttenhausen erstmals erwähnt werden. Das in lateinischer Schrift verfasste Dokument wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv aufbewahrt und liegt heute dank einer digitalisierten und übersetzten Fassung auch der Öffentlichkeit vor.

 

Historische Einblicke: eine Publikation zum Jubiläumsjahr

Auf dieser Urkunde aufbauend entstand eine 34-seitige Publikation, die nicht nur deren Inhalt näher beleuchtet, sondern auch das Leben im frühen Mittelalter greifbar macht. Historikerin Claudia Erdenreich ordnet das Dokument historisch ein und verknüpft es mit Geschichten, Karten, Bildern und Gesprächen mit Mainburgerinnen und Mainburgern, die sich beruflich oder privat mit der Vergangenheit ihrer Heimat beschäftigen.

 

Der Startschuss: Presseauftakt

Anfang 07.052025 fällt mit einem Pressegespräch der offizielle Startschuss für die Feierlichkeiten. Es werden die historische Publikation und die Festschrift mit Jahresskalender vorgestellt. Auch das umfassende Programm der Festwoche sowie geplante Aktionen von Vereinen und Sponsoren werden präsentiert.

 

Alles auf einen Blick: Festschrift mit Jahreskalender

Die Festschrift wird das zentrale Medium des Jubiläums. Auf rund 50 Seiten bietet sie eine Übersicht über alle öffentlichen Veranstaltungen des Jahres, und beleuchtet spannende Ereignisse aus der Geschichte Mainburgs in einem Zeitstrahl und in einem Interview mit der Historikerin Claudia Erdenreich. Stimmen aus der Umfrage „Was liebst Du an Mainburg?“, überraschende Fakten und Ausblicke lassen die Leser unser Mainburg neu entdecken – und zeigen, was die Stadt im Herz der Hallertau so lebens- und liebenswert macht.

 

Mittelpunkt im Festjahr: 5 Tage lang Altstadtfest

Das Herzstück des Jubiläumsjahres ist die große Festwoche vom 23. bis 27. Juli 2025. Fünf Tage lang wird die Stadt mit einem abwechslungsreichen Programm zur Fußgängerzone und zum Treffpunkt für alle. Los geht es am Mittwoch mit dem „Zamkemma“ beim Afterwork, um sich in geselliger Atmosphäre mit chilliger Musik von DJ Sollklangstelle auf das große Fest einzustimmen. Am Donnerstag folgt der feierliche Festabend mit spannenden Gästen und der Moderation von Caro Matzko, bevor die Italo Pop Band „Il Dolci Signori“ die Bühne rockt. Und weil zu Mainburg auch ihre Partnerstädte gehören, sind aus Liancourt, Moriya und Zaros Delegationen geladen.

Das Festwochenende steht ganz im Zeichen des geselligen Beisammenseins: Beim Altstadtfest mit der beliebten Bierstraße, Austropop-Klängen und einem verlängerten After-Work-Shopping bis 20 Uhr gibt es schon Freitag zahlreiche Gelegenheiten, gemeinsam zu feiern. Der Samstag verspricht ein ganz besonderes Erlebnis: Neben Mittelaltergruppen, die historisches Flair verbreiten, steht erstmals der 1. Mainburger Straßenmusikerpreis auf dem Programm. Musiker aus der ganzen Region treten an verschiedenen Plätzen in der Altstadt auf, bevor am Abend die Preisverleihung stattfindet. Abgerundet wird der Tag mit einem Konzert der Bon Jovi Tribute Band: New Jersey.

Der Sonntag startet mit einem feierlichen Festgottesdienst. Familien dürfen sich auf ein großes Kinderprogramm mit Bastelzelt freuen, während eine Country-Band für musikalische Unterhaltung sorgt. Mainburgs Altstadt wird so 5 Tage lang zum pulsierenden Zentrum der Feierlichkeiten – für alle, mit allen!

 

Starke Partner: Mainburger Vereine

Schon früh wurden die Mainburger Vereine in die Planung eingebunden. In zwei Veranstaltungen im April und November 2024 wurden Ideen gesammelt und Kooperationen geschmiedet. Das Ergebnis: Über 100 Vereinsveranstaltungen haben ihren Platz im Jahreskalender gefunden und viele Gruppen bereichern das Altstadtfest mit eigenen Aktionen.

 

Immer aktuell informiert

Damit niemand eine Veranstaltung verpasst, werden alle öffentlichen Veranstaltungen auch im Veranstaltungskalender der Stadt eingetragen. Welcher über die Webseite oder Mainburg-App immer aktuell einzusehen ist. Zusätzlich wird eine eigene Webseite eingerichtet www.mainburg.de/1200Jahre , auf der alle Infos rund um das Jubiläum abrufbar sein werden.

 

Mainburg hat Grund zu feiern – und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Das Festjahr 2025 wird ein Jahr voller Geschichte, Kultur und gemeinsamer Momente!