Mit der GEMA in die Pleite

Grundsätzlich gilt: Überall wo in der Öffentlichkeit Musik gespielt wird, egal ob von einer Liveband oder durch das Radio im Hintergrund, werden für den Veranstalter bzw. Betreiber GEMA-Abgaben fällig. Damit werden die Urheber, also Komponisten etc., am Erfolg ihrer Werke beteiligt.

Die Gebühren sind seit Jahrzehnten in einem breitgefächerten Tarifsystem geregelt, die eine möglichst faire und gerechte Abrechnung für beide Seiten ermöglichen. Für besondere Veranstaltungen gab es bisher 11 Tarifgruppen, so konnte je nach Veranstaltungstyp ein relativ fairer Satz ermittelt werden.

Doch zum 1. Januar 2013 will die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) dieses seit Jahrzehnten bewährte System auf den Kopf stellen und die Tarife im Veranstaltungsbereich auf nunmehr 2 Tarifgruppen vereinfachen. Damit werden die Kosten für Seniorennachmittage mit den gleichen Sätzen wie Zirkuszelte belegt, kleine Diskotheken hier in Mainburg mit den gleichen wie Großraumdiskos in München und Berlin!

Stephan Büttner (Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V.) nennt die Tarifänderungen „existenzbedrohende Erhöhungen der GEMA-Gebühren“ für viele Veranstalter. Auch an dem Eventleben hier in Mainburg dürfte die Tarifänderung nicht spurlos vorüberziehen.

Die Hopfengeschichte – Teil 12

FRANNS & die „Hopfakranzl Stub‘n“ Unterempfenbach präsentieren: Die Hopfengeschichte. Mit freundlicher Unterstützung von Ziegler Bräu Mainburg.

Und jetzt ist es endlich soweit: Nach dem Läutern wird in der Würz- oder Sudpfanne der HOPFEN zugegeben. Mit der Hopfenmenge wird maßgeblich der Geschmack und die Haltbarkeit gesteuert. Herberer Biere sind z.B. haltbarer.

Der heiße Sud wird von Restbestandteilen (Hopfen, ausgefallenes Eisweiß) gesäubert und anschließend im Würzekühler heruntergekühlt.

Jetzt landet die Mischung im Gärtank, wo bei Temperaturen zwischen 5-20 °C Hefe zugegeben wird, die den Zucker in der Würze in Alkohol umwandelt. Entstehender CO2 wird abgesaugt und dem fertigen Bier später wieder zugesetzt.

Nach der Gärung fließt das Jungbier in die Lagertanks, um dort weiterzugären. CO2  entweicht jetzt nicht mehr, sondern wird als Kohlensäure gebunden. Je nach Biersorte dauert die Lagerung zwischen zwei Wochen und drei Monaten.

Zu guter letzt wird das Bier nocheinmal gefiltert und erlangt so seine finale Klarheit.

Vor dem Biergenuss folgt jetzt nur noch die Abfüllung in Flaschen oder Fässer. Diese werden vorher aufwendig gereinigt und auf Bruchstellen untersucht.

Das FINALE der FRANNS-Reihe „Die Hopfengeschichte“ folgt!

FRANNS auf Reisen – London – Teil 6

Regina Puls nimmt uns mit auf die Insel – ein Jahr als Au Pair.

Steckbrief
Wer: Regina Puls aus Mainburg
Stadt: Twickenham/London
Land: Großbritannien
Tätigkeit: Au Pair
Tripdauer: Juni 2011 – Juni 2012

Teil 6

Cyfarchion o Gaerdydd
Das ist walisisch und heißt Grüße aus – na woher wohl? Genau – Wales! Die letzten beiden Wochenenden waren zwei Freundinnen und ich auf Backpacking Tour. Auf dem Ersten hat es uns in das beschauliche Cardiff in Wales verschlagen. Dort haben wir drei tolle Tage verbracht, Ritter gespielt im Castle und die Stadt erkundet. Ein bisschen Bummeln war auch dabei, da Cardiff eine unglaubliche Fußgängerzone in der Altstadt hat, rund um die St. Mary Street, der zentralen Partymeile. Das Nachtleben dort, ist schrill und bunt, bevölkert von Stag Dos und Hen Partys. Getanzt wird drinnen und draußen, meistens zu live Musik und Fasching ist nichts dagegen, wenn man eine Banane die Straße hinunterlaufen sieht, verfolgt von 20 Affen.

Nach zwei anstrengenden Tagen verbrachten wir den Sonntag dann ganz gemütlich bei einem Kaffee inklusive Privatkonzert, bevor es wieder zurück ging.Aber schon nach ein paar Tagen wurden die Rucksäcke zum zweiten Mal gepackt. Ziel diesmal: Edinburgh im hohen Norden.

Nach neun ewig langen Busstunden war es endlich soweit und wir kamen in der Hauptstadt Schottlands an. Wir hatten davor von Freunden und Bekannten viel über Edinburgh gehört, darum waren wir sehr gespannt, was uns denn erwarten sollte. Was soll ich sagen, wir wurden nicht enttäuscht! Alle hatten geschwärmt von der Old Town, Edinburgh Castle und der wundervollen Aussicht von Canon Hill und ich kann mich nur anschließen. Außerdem muss was dran sein, wenn uns sogar Prinz Charles und Camilla nachgereist sind 😉 Die haben wir zwar leider nicht getroffen, dafür aber noch schnell einen Blick in ihr Wohnzimmer im Hollyrood Palace erhascht, bevor sie ankamen!

Einziges Problem auf unserer Reise war der schottische Akzent. Schottisch soll mal einer verstehen, echt gewöhnungsbedürftig.

Trotz dieser gelegentlichen Verständigungsschwierigkeiten („Pardon?“, „What did you say?“, „???“ – ist ja auch egal, einfach nett lächeln und nicken!) hatten wir zwei absolut geniale Wochenenden in Wales und Schottland und am liebsten würden wir am Freitag schon wieder unsere Rucksäcke packen!

Eure Regina

Und hier die Bilder dazu:

Mehr Details zu den Bildern findet ihr in der FRANNS-Mai-Ausgabe 2012.

Besser spät als nie – neues Spielhallengesetz tritt in Kraft

Wenn im Zusammenhang mit ‚Casinos‘, Spielotheken, Spielhallen und Spielhöllen immer wieder die Rede von ‚Wildwuchs‘ ist, so werden ganz klar die Tatsachen verdreht: es ist ja nicht so als ob sie ohne Baugenehmigung und Erlaubnis eröffnet worden wären.

Seit 2006 ist das Spielhallenrecht nämlich Sache der Länder, und diese wiederum haben die Verantwortung an die Kommunen abgegeben und diese wiederum haben diesen ‚Wildwuchs‘ zwar nicht unbedingt gefördert, aber zumindest geduldet.

Und seit 2006 hat sich die Zahl der Zockerbudenbetreiber um knapp 40% erhöht, die betriebenen Geräte sogar um über 60%! Die enormen städtebaulichen und sozialen Folgen für Städte und Menschen sind erschreckend. Spielhallen sehen nicht nur schrecklich aus, sie bergen auch ein gewaltiges Suchtpotenzial. In Deutschland gelten 250.000 Menschen als Spielsüchtig, weitere 500.000 als gefährdet! Statistisch gesehen sind also über 40 Mainburger spielsüchtig und weitere 80 gefährdet.

Glücklicherweise wurde die Gefahr vom Freistaat erkannt, so tritt am 1.Juli 2012 ein neues Spielhallengesetz in Kraft. Damit soll der Neubau erschwert werden. Es schreibt einen Mindestabstand von 500 m zwischen Spielstätten vor, außerdem wird darin die Außengestaltung und Werbung geregelt.

Besser spät als nie!

Nachtrag vom 01.06.2012
Und hier noch die neueste, absolut überflüssige Errungenschaft Mainburgs. Idealerweise wieder im Stadtinneren, wo auf diesem Weg weiter dafür gesorgt wird, dass das Innenstadtbild negativ beeinflusst wird:

Überflüssige Geschäfte in Mainburg

85 Jahre Mobilität im Wandel der Zeit

Was war eigentlich zuerst da: das Benzin oder die Tankstelle? Klare Sache: das Benzin. Denn als die ersten Verbrennungsmotoren aufkamen, gab es keinerlei Tankstellen. Sprit gab es erst nur in der Apotheke. Im ersten deutschen Tankstellenverzeichnis von 1909 werden Drogerien, Kolonialwarenhändler, Fahrradhandlungen, Hotels und Gaststätten als Verkaufsstellen gelistet.

18 Jahre später eröffnete Kreszenz Ziegler 1927 die erste Tankstelle (mit Landmaschinenhandel) im Ortskern von Siegenburg mit einer einzelnen Zapfsäule.

Die Mobilisierung der Bevölkerung nahm über die Jahre stetig zu. Endlich konnte man in kurzer Zeit ein ganz individuelles Ziel ansteuern, ohne z.B. auf einen Zug warten zu müssen.

Dieser Entwicklung trug die zweite Generation mit Maria und Johann Ziegler Rechnung und eröffnete 1953 den Zweigbetrieb an der B301 – damals noch eine Schotterstraße – als Shell Station. Das nebenher betriebene Autogeschäft wurde in den 90er Jahren aufgegeben und man konzentrierte sich fortan mit Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen ausschließlich auf Tankstelle und Waschanlage.

Heute ist die „Alfred Ziegler Tankstellenbetriebs GmbH“ eine der wenigen und ältesten Inhabergeführten Tankstationen in Deutschland. Wie sich der Service zur Mobilität der Menschen weiter wandelt, werden Zeit und Entwicklungen neuer Fortbewegungsmittel zeigen.

Shell-Station Siegenburg
– direkt an der B301
– Freds Shell bei Facebook >
– Tel. (09444) 981570

Die Geschichte in Bildern:

Erstes Foto ca. 1927.

Der erste Reisebus ca. 1945.

Schick illuminierte Tankstelle in den 1950er Jahren.

Die Station Mitte der 1950er Jahre. Die B301 ist zu diesem Zeitpunkt noch eine Schotterstraße.

1980: die A93 war noch im Bau.

Im Jahr 2012: die vierte Generation: Alfred Ziegler jun.

Kevin Uhrig als Praktikant im Mainburger Rathaus

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen späteren Traumjob zu finden. Besonders zu empfehlen ist aber das Praktikum. Das weiß auch Kevin Uhrig (19 Jahre, aus Mainburg). Er besucht den Wirtschaftszweig der FOS Landshut und absolviert im Moment ein Praktikum im Rathaus Mainburg.

Neben einem Praktikum bei der Wolf GmbH, sind die Einblicke in die Vorgänge des Verwaltungsapparates ein wichtiger Grund gewesen, sich für das Rathaus zu entscheiden. In den über das Schuljahr verteilten Praktikumsblöcken durchläuft Kevin mehrere Stationen. So arbeitete er etwa in der Kämmerei, wo er einiges über die Zwangsvollstreckung lernte. Im Bürgerbüro konnte er sich dann einen Eindruck über zahlreiche rechtliche Grundlagen verschaffen und erhielt einen Einblick in die dortigen Arbeitsabläufe.

„Hinter den internen Abläufen steckt mehr als ich erwartete“ stellte Kevin fest. Wenn die Arbeit auch sehr interessant ist und viel Spaß macht, sieht er sich eher nicht als Beamter, sondern strebt einen Job in der Betriebswirtschaft an.

Und genau das ist auch der Kern eines jeden Praktikums: Herauszufinden, welche Tätigkeiten man auch nach 3 Wochen noch gerne macht, ohne das Langeweile aufkommt. Nur so kommt man dem wahren Traumjob aktiv auf die Schliche.

Pimped up / Car-Tuning in Mainburg

Heute stellen wir den  VW Golf 2.9l VR6 Syncro von Andreas Resch vor.

Der 3er Golf von Andreas (von Beruf Bäcker) hat einen weiten Weg hinter sich. Ursprünglich in Frankreich zugelassen, fand er seinen Weg über Neuulm in seine Hände.

Die dezente weiße Lackierung und das maßvolle optische Tuning bewahren Stilschweigen über die inneren Werte des VR6. Ein beherzter Tritt aufs Gaspedal zeigt jedoch sehr schnell, welche Kräfte bei Bedarf entfesselt werden können und macht Andreas zu einem der schnellsten Bäcker im Landkreis.

Auch der Innenraum hat bald einiges zu bieten: gerade wird der Kofferaumausbau beim Sattler mit Leder (weiß/grau) bespannt und bietet dann Platz für Helix-Subwoofer, Alpina-Verstärker und LED-Beleuchtung.

Tuning-Daten:
– Golf 3 • 2,9 l • 190 PS • BJ 1996
– Supersport Gewindefahrwerk
– Modifizierte Front
– gelaserter Lufteinlass (VW)
– Hankook-Reifen 215/40 ZR17
– ASA 17“-Felgen
– Farbe Candyweiß
– Remus Sportauspuff
– LED-Rückleuchten
– Scheinwerfer Golf4 R32-Optik

Das Shooting wurde durch euren lokalen Tuning-Partner unterstützt:
www.autotechnik-decker.de

Alle Fotos von:
The Sour Cherry
www.the-sour-cherry.com

Einfach schön.

DFM Music Systems

Anfang 2012 formiert und schon auf diversen Shows in Mainburg und Umgebung vertreten.

Die 18–20 Jährigen Jungs von DFM Music Systems legen Elektro/House, aber auch gewünschte Musik auf Geburtstagen, Hochzeiten und Elektronik-Shows auf und sorgten auch auf der CLUB SESSION 6 mit SLS Sound System für Furore.

Ihren ersten Mix, die hörbaren Variationen in Rythmus, Klang und Stil, kann man sich auf Facebook unter facebook.com/DFMmusicsystems anhören. Weitere folgen in Kürze und werden mit Sicherheit für Stimmung sorgen.

Infos zum Booking
www.dfm-musicsystems.de
info@dfm-musicsystems.de

DFM Music Systems sind: Sebastian Bolling, Dominik Kleindienst, Matthias Bugl, Fabian Schmid (v.l.n.r.)

Alle Fotos:
The Sour Cherry
www.the-sour-cherry.com

Bald FRANNS-Eis im Eiscafé Veneto

Bei Sonneschein gibt es nichts besseres als ein leckeres Eis. Im Eiscafé Veneto gibt es bald das offizielle FRANNS-Eis!

Aber wie soll es schmecken? Jetzt seid IHR gefragt!

Nehmt an unserer Facebook-Umfrage teil oder schreibt uns und sagt uns, welchen Geschmack ihr so richtig lecker findet und gestaltet so das FRANNS-Eis mit! Die am häufigsten genannte Eissorte bildet den Basis-Geschmack. Daraus zaubert Salvatore dann mit vielen leckeren Specials eine ganz eigene Eissorte – das FRANNS-Eis!

E-Mail mit Eisvorschlag schreiben:
info@franns.de

An der FRANNS-Facebook-Umfrage teilnehmen:
http://www.facebook.com/FrannsMagazin

Wo gibt’s das FRANNS-Eis dann? Hier:
Eiscafé Veneto
Abensberger Str. 7, Mainburg

FRANNS Eis Mainburg Veneto

Das Rewe-Rezept des Monats: Spargel

Zur Spargelsaison gibt’s das FRANNS-Spargelrezept mit besten Zutaten vom REWE Haberkorn aus Mainburg.

Einkaufsliste
1 kg weisser Spargel
2 TL Zucker
75 g  Walnusshälften
6 EL Olivenöl
1 PR Schwarzer Pfeffer
75 g  Parmesan am Stück
50 g  Schalotten
1 Bund Petersilie
400 g Magerquark
100 g Sahne
1 kg Kartoffeln

Und so geht‘s:
Salzkartoffeln aufsetzen. Spargel waschen, schälen und mit Salz und Zucker 8-12 Min. auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Spargel herausnehmen und kalt abschrecken.  Inzwischen Schalotten fein würfeln, Petersilie abbrausen und fein hacken. Kräuter und Schalotten mit Quark und Sahne verrühren und kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken. Walnüsse hacken, kurz anrösten, herausnehmen und Spargel mit Olivenöl kurz anbraten. Mit Nüssen und Parmesan überstreut servieren. Dazu Kräuterquark und Kartoffeln reichen. Fertig!

Alle Zutaten gibt’s hier:
Rewe Haberkorn für euch in Mainburg:
Straßäcker 3, Mainburg
08751/872690 • Mo – Sa 6 bis 20 Uhr
www.rewe-mainburg.de