Ziegel-Recycling-Anlage in Puttenhausen

Vorreiterrolle in Deutschland – Leipfinger-Bader betreibt weltweit einzigartige Ziegel-Recycling-Anlage

Die Bau- und Abbruchabfälle sind in Deutschland mengenmäßig der größte Abfallstrom. So groß, dass ihn die Deponien bisweilen nicht mehr annehmen können. Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader mit Stammsitz in Vatersdorf (Landkreis Landshut) begegnen diesem Problem jetzt mit einer weltweit einzigartigen Anlage: Am Unternehmensstandort in Puttenhausen bei Mainburg werden seit dem Frühjahr 2020 bei Neubauten anfallender Ziegel-Bruch sowie Reste von verfüllten und unverfüllten Ziegel aufbereitet. In Zukunft soll auch Material aus Abbrüchen für das Recycling angenommen werden. Die wertvollen Rohstoffe werden wiederverwendet. „Das ist umwelttechnisch ein Durchbruch“, so Firmenchef Thomas Bader.

„Ab kommenden Samstag, 13. Juli, muss die Bauschutt-Annahmestelle des Landkreises für die Anlieferung neuen Materials vorübergehend geschlossen bleiben. Der Anlieferstopp wird voraussichtlich bis Ende September dauern … “ Meldungen wie die des Landratsamtes Landshut aus dem Jahr 2019 sind keine Seltenheit mehr in Deutschland. Im ganzen Land haben Bauherren und Bauunternehmen immer wieder mit dem gleichen Problem zu kämpfen: Deponien stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen und stoppen deshalb die Annahme. Die Folge: Das Material wird auf Lastwagen zum Teil weite Strecken durchs Land transportiert oder sogar außer Landes gebracht, um es zu entsorgen. Die Kosten für die Beseitigung, die Bauunternehmen und Bauherren zu tragen haben, steigen dadurch immer weiter an. Umweltfreundlich ist das zudem nicht. Bisher wird so enormes Recyclingpotenzial der Baustoffe im wahrsten Sinne des Wortes achtlos weggekippt. Rund 58,5 Millionen Tonnen Bauschutt macht das laut einer bundesweiten Statistik pro Jahr mittlerweile aus.

Anlage ermöglicht geschlossenen Rohstoffkreislauf

„Eine gigantische Verschwendung von Ressourcen“, sagt Thomas Bader. Vor einigen Jahren stieß er deshalb in seinem Unternehmen die Entwicklung einer Recyclinganlage am Werkstandort in Puttenhausen an. Sie soll einen geschlossenen Rohstoffkreislauf bei den Produkten des Unternehmens ermöglichen. Nach einem einjährigen Testbetrieb bekam die in ihrer Art weltweit einzigartige Anlage im Frühjahr 2020 die Genehmigung des Landratsamtes.

In Zukunft wird auch der Gebäudeabriss recyclingfähig

Ziegelbruch sowie die Reste aus verfüllten Ziegel, die bei Neubauten anfallen, werden von Leipfinger-Bader jetzt wieder zurückgenommen und zur Recyclinganlage nach Puttenhausen gebracht. Dort entsteht daraus dann Material, das zum Beispiel für Dachbegrünungen oder im Straßenbau Verwendung findet. Die Dämmstoffe aus verfüllten Ziegel werden ebenfalls vollständig recycelt und wieder der Produktion zugeführt. In Zukunft soll in Puttenhausen auch Material aus Gebäudeabrissen recycelt werden. Firmen-Chef Thomas Bader: „Wir sehen den Mauerziegel auch über seine erste Lebensphase hinaus als wertvolle Materialressource an. Mit der Entwicklung unserer speziellen Recyclinganlage bieten wir als erstes Ziegelwerk in Deutschland einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf an.“

Foto: Leipfinger-Bader

 

Gedenkveranstaltung „75 Jahre europäischer Frieden“

Im Beisein von Staatsminister Bernd Sibler gedenkt die Stadt Mainburg vor dem Rathaus einem dreiviertel Jahrhundert Frieden – der längsten Friedenszeit auf dem europäischen Kontinent.

Als im Mai sich das Kriegsende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal jährte, machten die Auflagen der Corona-Pandemie eine würdige Gedenkveranstaltung unmöglich. Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober lädt die Stadt aber nunmehr die Bevölkerung zum Gedenken vor dem Rathaus ein. Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler wird neben Bürgermeister Helmut Fichtner Rückschau auf diese 75 Jahre halten und auch den Blick auf die Zukunft werfen.

Details:

• Sa. 03.10.2020, 10.30 Uhr
• Ort: Marktplatz am Rathaus (bei schönem Wetter), in der Stadthalle am Griesplatz (bei schlechtem Wetter)

 

Am 8./9. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Entfesselt vom Deutschen Reich, hatte er binnen sechs Jahren weltweit rund 60 Millionen Menschenleben gefordert – das europäische Judentum hatten die Deutschen nahezu ausgelöscht. Seit 75 Jahren dürfen wir in Frieden leben. In Zeiten von aufkommenden Grenzen und Populismus soll auf diese 75 Jahre zurückgeblickt werden und an das Kriegsende und den europäischen Frieden gedacht werden.

 

Startschuss für die regionale Onlineplattform

„vollregional.de“ für den Landkreis Kelheim geht online

Landrat und Wirtschaftsförderung gaben am 16.09.2020 den offiziellen Startschuss für die neue regionale Onlineplattform für den Landkreis Kelheim: vollregional.de. Ziel der landkreisweiten Plattform ist es, die regionalen Anbieter im Landkreis zu stärken und den Fokus auf die heimischen Angebote zu lenken.

Vollregional.de ist bewusst für alle Branchen offen, um jedem Anbieter zu ermöglichen, sich zu registrieren und seine Angebote zu präsentieren. Macht als Anbieter auf euch aufmerksam oder stöbern einfach so durch die vielfältigen Angebote im Heimatlandkreis. Suchen euch euren Lieblingsanbieter und unterstützen unsere Region: aus dem Landkreis, für den Landkreis und die Region. Gemeinsam erreichen wir mehr.

www.vollregional.de
voll regional. voll gut.

Foto: Landkreis Kelheim

 

MdL Högl zu Arbeitsgespräch Bürgermeister Fichtner

Digitalisierung der Schulen und Krankenhaus waren Thema – MdL Petra Högl im Arbeitsgespräch mit Mainburgs Bürgermeister Helmut Fichtner

Viele Themen die Stadt Mainburg betreffend standen auf der Agenda des Arbeitsgesprächs Anfang September 2020 zwischen Kelheims Landtagsabgeordneter Petra Högl und Bürgermeister Helmut Fichtner im Mainburger Rathaus. Wie Högl eingangs betonte, sei sie aktuell wieder viel in den Rathäusern des Landkreises unterwegs, um zu erfahren, wo die Kommunen gerade in Zeiten von Corona Unterstützung benötigen, aber auch was gut laufe. „Diese Anregungen nehme ich mit nach München und platziere diese an den entscheidenden Stellen“, führte Högl aus.

Digitalisierung der Schulen

So ging es im Gespräch auch um die technische Ausstattung der Schulen. Petra Högl betonte, dass die Corona-Pandemie für die Digitalisierung von Schulen und Unterricht, vor allem auch bei den Grund- und Mittelschulen, neuen Schwung gebracht habe. Hier biete sich ihrer Ansicht nach jetzt die Chance, gemeinsam mit den Sachaufwandsträgern sowie den Schulverantwortlichen die Digitalisierung voran zu bringen. „Der Freistaat stellt gemeinsam mit dem Bund über 2 Milliarden Euro bereit, um die Beschaffung von Soft- und Hardware sowie auch die Fortbildung der Lehrkräfte zu ermöglichen“, führte Högl aus.

Sehr zufrieden mit der Situation an den Mainburger Schulen zeigte sich Bürgermeister Fichtner. Die Schulen seien nach seinen Worten ans Glasfasernetz angeschlossen und auch Leihlaptops wurden für die Schüler besorgt. Diese stünden für ein mögliches Homeschooling zur Verfügung. „Wir haben unsere Klassenzimmer digital ausgestattet oder sind gerade dabei. Da sind wir jetzt auf dem neuesten Stand“, so Mainburgs Rathauschef. Wichtig sei es für ihn, dass auch künftig Mittel seitens des Freistaats für die Erneuerung von Soft- und Hardware eingeplant werden. Auch solle die Staatsregierung der Schulfamilie Systemadministratoren zur Verfügung stellen, welche sich um die Betreuung der IT-Landschaft an den Schulen kümmern. Högl und Fichtner waren sich einig, dass die Betreuung der Soft- und Hardware nicht Aufgabe der Lehrkräfte sein dürfe, sondern dies von externen Dienstleistern bzw. Systemadministratoren erbracht werden müsse. Petra Högl ergänzte hierzu, dass dieses Thema aktuell auf der Agenda der Staatsregierung stehe. „Es sollen rund 600 zusätzliche Stellen für Systemadministratoren für die bayerischen Schulen geschaffen werden“, führte Högl aus. Es gebe aktuell Gespräche zwischen der Staatsregierung und den kommunalen Spitzenverbänden. Für zusätzliche digitale Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrer seien 100 weitere Stellen eingeplant, wie die Abgeordnete Mainburgs Bürgermeister berichtete.

Ortsnahe Krankenhäuser wichtig

Auch mit dem Mainburger Krankenhaus beschäftigten sich beide Politiker intensiv. Für Fichtner sei es ein wichtiger Schritt gewesen, dass Dr. Thomas Pausch die chefärztliche Verantwortung der Unfallchirurgie/Orthopädie seit August 2020 ausschließlich in Mainburg übernehme. „Das ist umso wichtiger, als dass das Mainburger Krankenhaus ein Gesicht braucht. Die Bürger müssen mit dem Krankenhaus jemanden verbinden und wissen, welche Fachbehandlungen neben der Basisversorgung durchgeführt werden“, freute sich Fichtner über die personellen Entwicklungen am Mainburger Krankenhaus. Für Högl habe die Corona-Pandemie die wichtige Bedeutung von auch kleineren Krankenhäusern für eine ortsnahe Versorgung der Patienten nochmals deutlich gemacht. Daher waren sich beide einig, dass man sich weiterhin mit allen Kräften für den Mainburger Krankenhausstandort einsetzen werde. Der Kelheimer Kreistag habe die Weichen hierfür bereits gestellt.

Weitere Themen des Arbeitsgesprächs zwischen Högl und Fichtner waren auch noch die Situation an den Kinderbetreuungseinrichtungen, der Breitbandausbau sowie die notärztliche Versorgung. Hier gebe es demnächst einen gemeinsamen Termin mit Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Fichtner und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

Foto: Stefan Scheuerer

 

Neues Führungsduo bei Mainburger Handballern

Neues Führungsduo bei den Mainburger Handballern – Marius May und Fabian Kuhns übernehmen 2020 die Ämter von Markus Ernstberger und Martin Möser

Unter langanhaltendem Applaus bei der Mitgliederversammlung endete die Ära von Markus Ernstberger und Martin Möser als Abteilungsleiter der Mainburger Handballer. Unter den knapp 80 anwesenden Mitgliedern in der TSV Gaststätte fanden sich unter anderem die Ehrenmitglieder Peter Fischer und Thomas Brunner, Handball-Urgestein Hans Seidl und auch die Vorstandschaft des TSV, Ulrike Simon und Alexander Hauf, ein, um die „Vollblut Handballer“ würdig aus ihrem Amt zu verabschieden. Die frisch gewählten Nachfolger Marius May und Fabian Kuhns haben mit den Handballern große Ziele.

Im Bild (von links): Fabian Kuhns, Markus Ernstberger, Jasmin Schmid, Martin Möser, Marius May und  Nico von Horst

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Aber alles der Reihe nach.

Zwei Jahre nach der letzten großen Mitgliederversammlung mit Neuwahlen fanden sich die Handballer des TSV Mainburg erneut in der TSV Gaststätte ein. Jedoch standen dieses Jahr bei dem Führungsgespann bereits im Vorhinein die Zeichen auf Abschied und das nach über sechs erfolgreichen Jahren, in der sie die Handballabteilung zum Nr. 1 Sport der Stadt Mainburg geführt haben. „Mit regelmäßig über 300 Zuschauern bei Spielen der Herrenmannschaft in der Landesliga, dem Aufstieg der Damen von der Bezirksklasse in die Bezirksoberliga und mit einer jährlich ansteigenden Zahl an Jugendmannschaften können wir auf eine Gesamtsituation blicken, die es in der Form in Mainburg nicht gegeben hat“, resümierte Martin Möser in seiner Abschiedsrede. Markus Ernstberger fügte noch an, dass es jedoch im besten Interesse der Abteilung sei, dass nach dieser längeren Amtszeit ein neuer, frischer Wind herrsche. Im weiteren Verlauf wurde dann noch Horst Menschig, ebenfalls Zeit seines Lebens Teil der Mainburger Handballfamilie, als Trainer der Damenmannschaft verabschiedet. Menschig war über viele Jahre für die zweite Damenmannschaft und ebenfalls als Co-Trainer für das BOL- Team von Bertram Pfaller verantwortlich.

Emotionaler Abschied des Duos Möser/Ernstberger

Direkt im Anschluss fanden die Neuwahlen statt. Mit einstimmigen Ergebnissen wurden die neuen Abteilungsleiter Marius May und Fabian Kuhns gewählt. Die beiden aktuellen Kapitäne der ersten und zweiten Herrenmannschaft nahmen die Wahl an und wollten es sich nicht nehmen lassen, sich noch vor der eigentlichen Einstiegsrede bei ihren Vorgängern zu bedanken und diese in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Mit einigen sehr emotionalen Worten ließen die Beiden die Amtszeit von Martin Möser und Markus Ernstberger noch einmal Revue passieren und vor allem bei Martin Möser, dem man die Liebe zum Mainburger Handball wie kaum einem zweiten ansehen kann, war das ein oder andere Tränchen in den Augen nicht zu verbergen.

Viele große Ziele und eine breitere Aufstellung der Abteilungsverantwortlichen

Die neuen Abteilungsleiter zeigten gleich in ihrer Einstiegsrede, dass sie, zumindest was die Abteilungsführung angeht, neue Wege gehen wollen: Daher wird es in der Handballabteilung des TSV künftig keinen ersten und zweiten Vorstand mehr geben. Vielmehr sehen sich die zwei langjährigen Freunde aus E-Jugend Zeiten als gemeinsames Duo auf Augenhöhe. „Da wir beide noch aktiv Handball spielen und, auch während wir auf dem Feld stehen, trotzdem jederzeit für unsere Mitglieder und Sponsoren als Entscheidungsträger verfügbar sein wollen, haben wir uns gedacht, dass wir das am besten dadurch erreichen, wenn wir beide absolut gleichgestellt sind. Außerdem wollen wir damit auch nach außen kommunizieren, dass wir unsere Entscheidungen immer gemeinsam und auf Augenhöhe treffen.“, erklärt Neu-Vorstand Fabian Kuhns die neue Führungskonstellation. Sich wahrlich glücklich schätzen kann sich das Gespann May/Kuhns über den Verbleib von Jasmin Schmid in der Abteilungsleitung – die langjährige „Finanzministerin“ der Handballabteilung ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Handballsport auch finanziell zu jederzeit so gut funktioniert. Des Weiteren plant die neue Vorstandschaft, Spieler der Damen- und Herrenmannschaften, sowie die Trainer noch mehr in das Vereinsleben mit einzubeziehen: „Wir wollen das Gemeinschaftsgefühl, das den Handball in Mainburg so einzigartig macht, nutzen, um aktive Spieler in das Vereinsleben zu integrieren. Daher werden wir zukünftig wichtige Aufgaben wie Beispielsweise Jugendarbeit, Eventorganisation, Spielleitung oder auch die Finanzen auf deutlich mehr Personen im Verein verteilen. Viele Mitglieder kamen ganz von selbst auf uns zu und haben gefragt, wie sie uns zukünftig unterstützen können – das ist für uns natürlich großartig und so können wir bereits jetzt sagen, dass wir für fast alle Aufgaben einen eigenen Verantwortlichen gefunden haben.“, freut sich Neu-Abteilungsleiter Marius May über die großartige Unterstützung innerhalb seiner Mannschaft.

Mehr „Personal“ für die Jugendarbeit

In seiner Abschiedsrede beteuerte bereits Martin Möser nochmals, wie wichtig die Jugendmannschaften für den Verein sind und dass diese die Basis für ein hochklassiges sportliches Niveau im Erwachsenenbereich sind – und auch die neue Abteilungsführung hält an diesem Grundsatz fest. Bereits seit längerer Zeit leistet das Jugendleiter-Trio Höfter, Exner und Von Horst hervorragende Arbeit und die steigende Zahl der aktiven Spieler in den Junioren- Teams in den letzten Jahren bestätigt dies. „Wir wollen zukünftig noch aktiver auf handballinteressierte Kinder zugehen und die Zusammenarbeit mit den Schulen, zum Beispiel an Handball-Aktionstagen, noch weiter ausbauen.“, so Jugendleiter Nico von Horst über die gemeinsamen Ziele. Des Weiteren soll das Konzept „Erwachsene im Jugendtraining“ weiter ausgebaut werden, so sollen regelmäßig Spieler aus dem Landesligakader der Herren und dem BOL-Kader der Damen bei den Jugendmannschaften im Training anwesend sein und dem Nachwuchs wertvolle Tipps für ihr individuelles Positionsspiel geben. Um all die Visionen und Projekte umsetzen zu können, hat sich das Trio mit Ludwig Kallmünzer noch einen vierten Mann ins Boot geholt. Der junge Kreisläufer befindet sich aktuell auf dem Sprung von der „Zweiten“, in die erste Herrenmannschaft und soll mit seiner Begeisterung für den Handballsport in Mainburg seinen Teil zur „Nachwuchssuche“ beitragen.

Großes Lob von Peter Fischer und kleine Anekdoten zum Schluss

Zu guter Letzt lobte der ehemalige Abteilungsleiter Peter Fischer das scheidende Abteilungsleitergespann Ernstberger/Möser für ihre herausragende Arbeit in den vergangenen Jahren und vor allem für die Art und Weise, wie sie den Mainburger Handball vorleben. Dem neuen Abteilungsleiter Duo wünschte er viel Erfolg und gutes Gelingen in ihrer neuen Tätigkeit. Hanns Seidl rundete den Abend mit einer netten Handballanekdote aus dem Jahr 2002 ab. In dem Spielbericht des damaligen E-Jugend Trainers, waren die ersten Handballminuten seiner damaligen Schützlinge Marius May und Fabian Kuhns notiert worden. Nun, 18 Jahre später, bilden sie gemeinsam die Führung der Abteilung und sind voller Tatendrang die Zukunft des Mainburger Handballs erfolgreich zu gestalten.

 

Mainburgerin Landesvorsitzende der Freien Wähler Frauen

Kerstin Haimerl-Kunze aus Mainburg neue Landesvorsitzende der FREIEN WÄHLER Frauen Bayern

Am Sonntag, 20.09.2020 traf sich die Landesarbeitsgemeinschaft FREIE WÄHLER Frauen Bayern in Neuburg an der Donau zur Jahreshauptversammlung samt Neuwahlen. Prominente Gäste wie MdL und Staatssekretär Roland Weigert für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie MdL und Generalsekretärin Susan Enders waren zugegen und sprachen ein Grußwort. MdL Eva Gottstein, vormalige erste Vorsitzende der FW Frauen Bayern gab einen Rückblick der letzten zwei Jahre und führte durchs Programm.

www.freie-waehler-frauen-bayern.de
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Kerstin Haimerl-Kunze betonte in ihrer Vorstellungsrede, dass sie mehr Frauen für die Politik sensibilisieren und fördern möchte und sagte: „Dass Frauen da sind und das können steht für uns Freie Wählerinnen außer Frage. Aber Frauen wollen gefragt und auch unterstützt werden. Wir Freie Wähler Frauen haben eine Gemeinschaft der gegenseitigen Wertschätzung und Unterstützung gegründet, die die Bedürfnisse und Interessen der Frauen vertritt. Wie soll Frauenpolitik gemacht werden, ohne Identifizierung mit unseren Erfahrungen und unserer Sichtweise.“

Neu gewählt wurde für die bayernweite Arbeitsgemeinschaft nun Kerstin Haimerl-Kunze. Ihre Stellvertreterinnen sind Mary Fischer (Rosenheim) und Angelika Lippert (Augsburg). Des Weiteren wählten die Frauen Pauline Miller (Hohenbrunn) zu ihrer Pressesprecherin und Heike Fuchs (Hof) zur Schriftführerin.

Im Bild: Kerstin Haimerl-Kunze, alle Rechte erteilt Von links: Susan Enders (FW MdL, Generalsekretärin), Angelika Lippert (FW Augsburg), Kerstin Haimerl-Kunze (1. Vorsitzende der FW Frauen Bayern), Pauline Miller (FW Hohenbrunn).

 

Gerätetausch auf Spielplätzen

Nach einer Kontrolle mussten im Stadtgebiet an mehreren Spielplätzen – etwa in Steinbach und in Mainburg in der Zieglerstraße – Spielgeräte abgebaut werden. Ursache hierfür waren geänderte Sicherheitsvorschriften, wodurch Unfälle bei einem Verbleib der Geräte nicht ausgeschlossen hätten werden können.

Die notwendigen Ersatzanschaffungen in Höhe eines sechsstelligen Betrages werden jedoch Abhilfe schaffen. Zum Start der neuen Saison sollen dann auch die neuen Spielgeräte wieder vor Ort angebracht sein.

 

Zeugnis- und Förderpreisübergabe bei WOLF

Abschlussjahrgang 2020: Aus Auszubildenden werden Fachkräfte – fast alle Nachwuchskräfte bleiben im Unternehmen

Große Freude bei WOLF in Mainburg. Es ist geschafft: Trotz erschwerter Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie haben 13 Auszubildende des Abschlussjahrgangs Sommer 2020 vor kurzem ihre Ausbildungsprüfungen vor den zuständigen Industrie- und Handelskammern bestanden und konnten jetzt ihre Zeugnisse in Empfang nehmen.

Gute Leistung wird belohnt

Erneut gab es Lob und Anerkennung für die sehr guten Leistungen der WOLF Auslerner. Im Rahmen der Zeugnisübergabe erhielten die besten vier Auszubildenden aus Winter und Sommer 2020 zusätzlich den seit 2005 existierenden WOLF-Förderpreis. Fremdsprachen-Industriekaufmann Raphael Künkler, Fertigungsmechaniker Julian Loibl, Technische Produktdesignerin Milena Köglmeier sowie Fremdsprachen Industriekauffrau Franziska Schart dürfen sich als Lohn für ihre guten Zeugnisse auf eine Fahrt im Heißluftballon sowie einen Gutschein für die Therme Erding freuen.

Ausbildungsbetrieb wird zum Arbeitgeber

Grund zur Freude hatten aber auch alle anderen Auslerner. Auch in diesem Jahr wurden fast alle der frischgebackenen Nachwuchskräfte übernommen und verbleiben im Unternehmen. „In der aktuellen Situation ist die Übernahme der Auszubildenden sicher nicht überall selbstverständlich. Wir sind froh, dass wir unseren Nachwuchskräften diese Möglichkeit geben können“, sagt Geschäftsführer Christian Amann. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein zukunftssicherer Arbeitsplatz ist. Dies wird auch in den nächsten Jahren wieder mehr an Bedeutung gewinnen“, so Christian Amann.

Lust auf eine Ausbildung bei WOLF? Nachwuchsfachkräfte für 2021 gesucht

Das Bewerberauswahlverfahren für das kommende Jahr ist bereits gestartet. Für September 2021 sucht die WOLF GmbH erneut über 30 Auszubildende. Wer sich für eine Ausbildung bei WOLF interessiert, kann sich auf der Website unter www.wolf.eu/karriere/schueler über die Einstiegsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler im Unternehmen informieren.

 

Freibad-Saison 2020 – Verlängerung und Ende

Spätsommer beschert nochmalige Verlängerung der Saison – letzter Öffnungstag am 27.09.2020

Zuerst durfte das Freibad Mainburg wegen der Corona-Beschränkungen nicht geöffnet werden, dann spielte das Wetter bei der Öffnung nicht mit. Zumindest der Herbst zeigt sich aber von seiner besten Seite, so dass das Stadtunternehmen Mainburg die Öffnung des Freibads nochmals um eine Woche bis Sonntag, 27.09.2020 verlängert hat.

„Wir möchten uns damit auch bei unseren treuen Badegästen bedanken, die allen Auflagen zum Trotz unser Bad in dieser Saison besucht haben“, so Vorstand Christian Winklmaier vom Stadtunternehmen Mainburg. Schwimmmeister Sepp Brücklmaier und seine Mitarbeiterin Tanja Besner blicken auf eine ungewöhnliche, am Ende aber doch gelungene Saison zurück. Ihrem Eindruck zufolge wurden die für diese Saison geltenden Regelungen zum Hygieneschutz von den Besuchern gut beherzigt, ohne dass vor allem für die Kinder der Spaßfaktor auf der Strecke geblieben ist. Nicht wenige Besucher würden sich sogar wünschen, die Regeln im Schwimmerbecken mit den eingezogenen Leinen auch zukünftig beizubehalten.

Für die nächste Saison 2021 erhoffen sich alle Beteiligten wieder den unbeschwerten Badebetrieb vergangener Jahre – dann auch mit der eigentlich für diese Saison geplanten Wasserkletterwand, die aufgrund mehrmaliger Lieferverzögerung nun zum Ende des Jahres geliefert werden soll.

Rückgabe personalisierter Chipkarten

Das Stadtunternehmen Mainburg weist nochmals darauf hin, dass die personalisierten Chipkarten bis zur nächsten Saison nicht zurückgegeben werden sollten. Falls entgegen der Hoffnung aller Beteiligten immer noch eine persönliche Registrierung der Badegäste erforderlich sein sollte, können diese unkompliziert weiter genutzt werden und müssen nicht zeitaufwändig neu bearbeitet werden. Wenn die Pflicht zur Registrierung der Badegäste entfällt, können die Karten in der nächsten Saison zurückgegeben und der Pfand ausbezahlt werden.

Restguthaben auf Chipkarten gilt im nächsten Jahr weiter bzw. wird beim Kauf einer Saisonkarte abgezogen.

 

Letztes Bikertraining 2020

Am Samstag, 12.09.2020 fand das letzte Bikertraining der Verkehrswacht Mainburg in dieser Saison statt.

Geschäftsführer Peter Zehentmeier und die Fahrsicherheitstrainer Emil Schönhuber und Matthias Ettlinger konnten insgesamt 14 Biker begrüßen. Unter dem Motto „Sich in die Kurve trauen, die Kurve lernen und die Kurve genießen“ konnten die Teilnehmer unter Anleitung der erfahrenen Instruktoren mit dem verkehrswachteigenen Motorrad ein effektives Kurventraining absolvieren.

Auch die 2. Bürgermeisterin der Stadt Mainburg, Hannelore Langwieser richtete ein Grußwort an die Teilnehmer und zeigte großes Interesse an der beliebten Veranstaltung. Das Fahrsicherheitstraining wurde von der Firmen Metallbau Dasch und Braas unterstützt.

Auch in 2021 werden wieder 10 Trainingseinheiten angeboten. Die Termine werden rechtzeitig – auch hier bei FRANNS – bekanntgegeben.

www.verkehrswacht-mainburg.de
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