Regionales Schlachthaus in der Hallertau

LEADER-Förderprojekt für mehr Klimaschutz und Tierwohl: Regionales Schlachthaus in der Hallertau steht kurz vor der Eröffnung

Produkte aus der Region, bei denen einfach nachvollziehbar ist, woher sie stammen. Kurze Transportwege von der Weide zum Schlachtbetrieb und damit die Vermeidung von Stressphasen. Ökologische Standards beim Heranwachsen der Tiere auf der Weide – all dies ist keine Theorie, sondern ist in Kürze Praxis auf dem Limmerhof in der Gemeinde Aiglsbach. Damit erhält der Landkreis Kelheim einen neuen wichtigen Baustein in der Wertschöpfungskette bio-regionaler Produkte. Denn eine steigende Nachfrage nach regional und tierfreundlich produzierten Bioprodukten ist nur zu erfüllen, wenn die entsprechenden Strukturen sowohl in der Produktion als auch in der Verwertung und Vermarktung vorhanden sind. Das über LEADER geförderte Schlachthaus Limmerhof in der Hallertau ist daher ein echter Zugewinn für die Ökomodellregion Landkreis Kelheim.

Ursprünglich als Bio-Rinderhof mit Schlachtung gedacht, wurde im Zuge der Umsetzung klar, dass eine betriebliche Erweiterung um Schweine aus regionalem Ankauf sowie Schafe und Ziegen wirtschaftlich sinnvoll ist. Betriebsinhaber Erwin Stuiber, der in Aiglsbach einen Betrieb bestehend aus ca. 80 Hochlandrindern besitzt, erweitert und optimiert mit der Investition nun seinen Betrieb.

An vorderster Stelle steht laut Stuiber das Tierwohl: „Kürzere Transportwege bedeutet geringeren Stress für die Tiere, was sich vor allem auch positiv auf die Fleischqualität auswirkt“, erläutert Stuiber. Auch die CO2-Bilanz verbessert sich durch die kurzen Wege, so dass der Betrieb nicht nur tier-, sondern auch klimafreundlicher agiert. „Nach der Freigabe der Regierung von Niederbayern wurden bereits Probeschlachtungen durchgeführt. In den kommenden Tagen kann mit regulären Schlachtungen begonnen werden“, so Stuiber.

Auch Landrat Neumeyer als Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe Landkreis Kelheim steht hinter der Initiative und freut sich über das positive Ergebnis. „Eine bäuerlichen Schlacht- und Zerlegeeinrichtung ist ein entscheidender Faktor, um regionale Vermarktungsstrukturen für Bio-Fleisch aufbauen zu können und damit regionale Produkt- und Wirtschaftskreisläufe wieder zu ermöglichen. Ohne Schlachtstrukturen ist eine funktionsfähige und stabile regionalisierte Fleischvermarktung einfach nicht möglich. Dieser entscheidende Baustein in der Wertschöpfungskette ermöglicht nun den Aufbau eines Dienstleistungsnetzwerks mit Viehhaltern aus der Region. Es ist ein wirklich praxisnaher Beitrag für bäuerliche Landwirtschaftsstrukturen in der Hallertau und stärkt damit auch den Landkreis Kelheim als Ökomodellregion“.

Bürgermeister Leonhard Berger lobt: „Mit seinen Schottischen Hochlandrinder prägt der Biobetrieb Stuiber unser weitläufiges Niedermoorgebiet Forstmoos und ist damit bereits ein wichtiger Natur- und Klimaschützer. Deshalb freut es mich umso mehr, dass diese bioregionalen Spezialitäten nun Vorort, ohne lange Transportwege geschlachtet, verarbeitet und vermarktet werden können. Dies ist natürlich eine Bereicherung für unsere Gemeinde und die gesamte Region.“

Klaus Amann, Geschäftsführer Landschaftspflegeverband Kelheim VöF, ergänzt: „Wir wissen heute, dass die extensive Beweidung viele positive Faktoren mit sich bringt. Großflächige Wiesen- und Weidelandschaften mit extensiver Bewirtschaftung geben seltener Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Der Verbiss regt das Wurzelwachstum an, damit wird CO2 im Boden gebunden. Wenn dann auch noch die Schlachtung und Vermarktung in unmittelbare Nähe stattfindet, ergibt sich ein Ökobilanz, die besser nicht sein könnte. Ein Paradebeispiel, dass die LEADER-Förderung wirklich verdient und hoffentlich Nachahmer findet.“

 

Weitere Informationen:

https://oekomodellregionen.bayern

www.voef.de

www.ganz-meine-natur.bayern.de

 

Im Bild: Erwin Stuiber in seinem neuen Schlachthaus (Foto: Anne-Katharina Mahle)

 

Mainburger Eiszauber 2025

Vom 31.01. – 23.02.2025 wieder Mainburger Eiszauber am TSV Basketballplatz gegenüber der Grundschule

Endlich ist es wieder so weit: Der Mainburger Eiszauber lädt zum Schlittschuhlaufen ein! Im Februar können sich Groß und Klein drei Wochen lang am Mainburger Eiszauber auf einer 350 m² großen synthetischen Eisfläche erfreuen.

Mit eigenen Schlittschuhen oder bequemen Leihschuhen kann jeder die Kufen schwingen. Speziell für die Kleinsten gibt es kostenlose Rutschhilfen, damit die ersten Schritte auf dem Eis ein Erfolg werden. Wichtig ist, dass die Kufen in Hohlschliff geschliffen sind, was vor Ort gegen eine kleine Gebühr erledigt werden kann.

Nach dem Eislaufen wartet die Bewirtung von der TSV-Gaststätte der Familie Juric direkt neben der Eisbahn. Hier gibt es eine Auswahl an warmen und kalten Getränken sowie köstliche Speisen, die den Winterspaß perfekt abrunden.

Ab 19.00 Uhr kann die Bahn nach Anmeldung zum Eisstockschießen genutzt werden. Reservierungen können direkt vor Ort beim Personal oder bequem per E-Mail stadtmarketing@mainburg.de oder Tel. 08751 704405 vorgenommen werden.

Auch Schulen aus der Region sind herzlich eingeladen, die Eisbahn zu nutzen. Vormittags steht die Fläche exklusiv für Klassen zur Verfügung. Ein Ausflug, der garantiert für strahlende Gesichter sorgt! Wenige Termine sind noch frei. Weitere Informationen zur Buchung per E-Mail stadtmarketing@mainburg.de

 

Details:

• Ort: Basketballplatz neben der TSV Sporthalle, Am Gabis 1, Mainburg
• Bewirtungshütten mit warmen und kalten Getränken und allerlei leckeren Speisen
www.mainburg.de/eiszauber

Preise: Eintritt und Verleih

• Eintritt zur Eisbahn: 2 Euro / Person
• Leihgebühr Schlittschuhe: 3 Euro je Paar (zzgl. 5 € Pfand)
• Laufhilfen für Kinder: kostenlos (solange vorrätig)
• Verfügbare Schlittschuhgrößen 29 bis 47
• Nutzung eigener Schlittschuhe möglich

Öffnungszeiten

• Mo – Fr 14.00 – 19.00 Uhr
• Sa + So 10.00 – 19.00 Uhr
• Eisstockschießen ab 19.00 Uhr nach Vereinbarung

Angebot für Schulen

Umliegende Schulen können die Eisfläche in der Woche vor und nach den Ferien für ihre Klassen buchen. Anfragen per E-Mail an: stadtmarketing@mainburg.de

 

 

Lions Mainburg spenden 15.000 Euro

Der Lions Club Mainburg-Hallertau unterstützt das im September 2023 neu erbaute Kinderhospiz „Haus Anna“ in Eichendorf, Niederbayern mit 15.000 Euro. Die Summe stammt aus dem Erlös des Lions Kulturbräu 2024. Hans Schaubeck, Sabine Eberl und Susanne Gantner von den Mainburger Lions übergaben Alexandra Santl vom Kinderhospiz (2.v.l.) den symbolischen Spendenscheck.

 

Über das Kinderhospiz Haus Anna

Im Kinderhospiz Haus Anna werden Familien betreut, bei denen das Kind  – Neugeboren, Säugling, Kleinkind, Kind, Jugendliche oder jungen Erwachsenen – schwerst- oder lebensverkürzend erkrankt ist.

Ein Kinderhospiz ist dabei nicht mit einem Erwachsenenhospiz vergleichbar. Das Kinderhospiz bietet eine Entlastung im Alltag und ermöglicht durch teilstationäre Angebot etwa den Wiedereinstieg der Elternteile ins Berufsleben oder den eigenen „Akku“ wieder aufzuladen. Durch Entlastung entsteht wichtiger Freiraum für die Familie im Alltag, was auch eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf gewährleistet.

Im Haus Anna besteht die Möglichkeit im teilstationären Bereich acht Kinder tagsüber und acht Kinder nachts zu betreuen. Wenn es die Familiensituation erforderlich macht, können die Kinder stationär über ein verlängertes Wochenende oder  in den Ferien betreut werden.

Zusätzlich gibt es zwei Familienappartements, in das Familien einziehen können, wenn das Zuhause nach dem Unfall eines Kindes umgebaut werden muss. Neben der Wohnmöglichkeit wird den Eltern in dieser Zeit gezeigt, welche Pflege ihr Kind benötigt und wie sie umgesetzt werden kann.

Für den Fall, dass ein Kind im Sterben liegt, ist das Haus Anna eine Alternative zwischen Zuhause und Krankenhaus. Im Abschiedsraum besteht die Möglichkeit, dass sich Familie, Freunde und Schulkameraden verabschieden können.

Foto: Lions

 

Teilnahmeaufruf zum „Tag der Offenen Gartentür“ 2025

Aufruf zur Teilnahme am „Tag der Offenen Gartentür“ 2025 – Anmeldung bis 31.03.2025 möglich

Seit 2000 findet die Aktion „Tag der offenen Gartentür“ bayernweit statt. Auch im Landkreis Kelheim öffnen am 29.06.2025 Privatpersonen ihre Gärten, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, über den Zaun zu schauen.

Ihr habt einen schönen Garten? Macht mit und zeigt ihn beim  „Tag der offenen Gartentür“.

 

Jetzt für 2025 anmelden

Als Teilnehmer öffnet ihr am So. 29.06.2025, 10.00 – 17.00 Uhr euren Garten für Besucher und steht für Fragen zur Verfügung. Bei der Organisation, z.B. dem Anbringen von Wegweisern zu den Gärten und Führungen durch die Gärten werdet ihr gerne von den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen unterstützt.

Anmeldung bis 31.03.2025:
Anmeldeformular herunterladen (PDF) >
• Klaus Petersik (Kreisfachberater), Tel. 09441 2071241
• E-Mail: klaus.petersik@landkreis-kelheim.de

 

Hintergrund

Seit dem Jahr 2000 findet die Aktion „Tag der offenen Gartentür“ bayernweit statt. Der feste Termin am letzten Sonntag im Juni hat bei allen Freizeitgärtnern inzwischen seinen festen Platz im Jahresablauf eingenommen. Die hohen Besucherzahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Freude und die Lust der Menschen am Garten ungebrochen ist.

Neben vielen Anregungen für den eignen Garten bietet der „Tag der offenen Gartentür“ auch die Gelegenheit zum Gedankenaustausch unter Fachleuten.

Die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege an den Landratsämtern organisieren zusammen mit den Obst- und Gartenbauvereinen diese Veranstaltung. Sie lebt von der Bereitschaft der Gartenbesitzer, die gerne ihre Gartentür weit öffnen, um Einblicke in ihr privates Pflanzenreich zu gewähren. Ein Privatgarten kann so zum Ort der Begegnung für viele gartenbegeisterte Menschen werden.

 

Treu bis in den Ruhestand: WOLF ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mit großer Freude und Wertschätzung hat die WOLF GmbH kürzlich wieder langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre bemerkenswerte Betriebszugehörigkeit geehrt und gleichzeitig geschätzte Kolleginnen und Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

 

Außergewöhnliche Dienstjubiläen

In einer feierlichen Veranstaltung mit Dr. Thomas Kneip, Vorsitzender der Geschäftsführung von WOLF, Betriebsrat Stefan Zierer und Bereichsleiterin HR Kathrin Stauss wurden insgesamt 92 Kolleginnen und Kollegen für ihre Betriebstreue gewürdigt. Besonders hervorzuheben sind dabei vier Wölfe, die seit beeindruckenden 45 Jahren eine feste Konstante des Unternehmens sind: Petra Bitterer, Hermann Eder, Inge Hager und Peter Prummer. Daneben wurden 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für stolze 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt. 25 Wölfe sind seit 35 Jahren, weitere elf seit 30 Jahren im Unternehmen beschäftigt und 15 Kolleginnen und Kollegen konnten ihr 25-jähriges, 24 ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.

 

Insgesamt kommen die Jubilare auf stolze 2.520 Jahre Betriebszugehörigkeit. „Das ist ein imposanter Beleg für die starke Bindung zwischen unserem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, freut sich Dr. Thomas Kneip. „Wir danken allen Jubilarinnen und Jubilaren herzlich für ihre Loyalität, ihr Fachwissen sowie ihren Einsatz und freuen uns darauf, gemeinsam weiterhin erfolgreich zu sein.“

 

Anerkennung zum Ruhestand

Neben den Ehrungen für Dienstjubiläen würdigte Kathrin Stauss, Bereichsleiterin HR, auch die zwölf Angestellten, die im 2. Halbjahr 2024 in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind. Die meisten konnten selbst schon mehrere Betriebsjubiläen bei WOLF feiern, wie Stauss in ihrer Rede betonte: „Sie haben über viele Jahre hinweg mit ihrem Engagement maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Wir blicken dankbar auf die vielen gemeinsamen Jahre zurück, in denen wir zusammen Herausforderungen gemeistert und Erfolge gefeiert haben.“

Foto/Text: Wolf

 

1. Rotary Jugendmusikpreis 2025

Die Förderung junger Menschen ist dem Rotary Club Mainburg-Hallertau besonders wichtig. Daher organisiert der Club seit Jahren internationale Austauschprogramme und unterstützt kulturelle sowie soziale Initiativen.

 

Jugendmusikpreis 2025 – Bereich „Klassik“

Mit einem neuen Projekt startet der Rotary Club Mainburg-Hallertau in das neue Jahr 2025. Ziel des erstmalig ausgeschriebenen Jugendmusikpreises ist es, junge ambitionierte Musikerinnen und Musikern im Bereich der klassischen Musik zu fördern und ihnen bei einem Abschlusskonzert eine große Bühne zu bieten. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Rotary Clubs Mainburg-Hallertau und externer Profimusiker wird die eingereichten Beiträge bewerten und drei Preise à 500 Euro vergeben.

Der Rotary Club Mainburg-Hallertau lädt alle interessierten jungen Talente ein, ihre Leidenschaft für die Musik zum Ausdruck zu bringen und sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die besten Leistungen werden nicht nur durch die Preisverleihung gewürdigt, sondern auch durch ein abschließendes Konzert, das den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, vor einem begeisterten Publikum aufzutreten. Dieses Event verspricht, ein Höhepunkt für die Musikwelt in der Region zu werden und fördert gleichzeitig den kulturellen Austausch und die Gemeinschaft unter den jungen Musikern. Seid dabei und nutzt diese Gelegenheit, um eure musikalischen Träume zu verwirklichen!

 

Alle Informationen und Anmeldeformulare unter:
https://rc-mainburg-hallertau.de 

 

 

Teilnahme

Beiträge können bis zum 15.03.2025 eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren (Stichtag 01.01.2025), die eine der allgemeinbildenden Schulen oder eine der öffentlichen Musikschulen der Region besuchen:

• Hallertauer Mittelschule Mainburg
• Staatl. Realschule Mainburg
• Gabelsberger Gymnasium Mainburg
• Mittelschule Rottenburg-Hohenthann
• Staatl. Realschule Rottenburg
• Mittelschule Oberroning
• Realschule Oberroning
• Grund- und Mittelschule Pfeffenhausen
• Johannes Nepomuk Gymnasium Rohr
• Sing- und Musikschule der Stadt Mainburg
• Städt. Musikschule Rottenburg mit den Außenstellen Train und Pfeffenhausen

 

Zugelassene Instrumente:

• Tasteninstrumente: Klavier
• Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass
• Holzblasinstrumente: Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon, Fagott
• Blechblasinstrumente: Trompete, Horn, Posaune, Tuba
• Zupfinstrumente: Gitarre, Konzertharfe
• Gesang, Kunstlied (kein Pop, Musical etc.)

 

Alle Informationen und Anmeldeformulare unter:
https://rc-mainburg-hallertau.de 

 

 

Informationen zur Bundestagswahl 2025

Empfehlungen zur Briefwahl in Mainburg

Die Vorbereitungen für die kommende Bundestagswahl laufen auf Hochtouren, und das Wahlamt der Stadt Mainburg möchten Sie über einige Besonderheiten informieren.

 

Beantragung der Briefwahlunterlagen

Die Briefwahlunterlagen können voraussichtlich erst Anfang Februar 2025 ausgegeben oder versandt werden, da die Stimmzettel erst zu diesem Zeitpunkt vorliegen. Daher bitten wir alle Wahlberechtigten um Geduld, falls sie frühzeitig einen Wahlschein beantragen. Die Briefwahlunterlagen können vom 13.01. – 16.02.2025 online über das Rathaus Service-Portal beantragt werden. ABER: Aufgrund der diesmal sehr knapp bemessenen Zeit, empfiehlt das Bürgerbüro, die Briefwahlunterlagen in den zwei Wochen vor der Wahl persönlich im Bürgerbüro zu beantragen und abzuholen.

• Online-Beantragung im Rathaus Service-Portal: 13.01. – 16.02.2025 (Versand Anfang Februar): www.mainburg.de/online-service

DRINGENDE EMPFEHLUNG: Persönliche Beantragung und Abholung im Bürgerbüro in den zwei Wochen vor der Wahl.

 

Abgabe der Briefwahlunterlagen

Wegen der kurzen Zeitspanne bis zur Wahl und der hohen Anzahl an Wahlbriefen kann es bei der Zustellung durch die Deutsche Post zu Verzögerungen kommen. EMPFEHLUNG: Um sicherzustellen, dass Ihre Stimme rechtzeitig eingeht, empfehlen wir folgende direkte Wege:

• Persönliche Abgabe im Bürgerbüro der Stadt Mainburg.

• Direkter Einwurf in einen der Briefkästen am Rathaus.

 

Sollten Sie den Wahlbrief dennoch per Post verschicken, achten Sie darauf, dass der Versand spätestens drei Werktage vor dem Wahlsonntag erfolgt.

Für Rückfragen steht euch das Wahlamt (Tel. 08751 704150) und das Bürgerbüro (Tel. 08751 704411) der Stadt Mainburg zur Verfügung.

 

Kommunale Wärmeplanung in Mainburg gestartet

Die Wärmeversorgung macht in Deutschland mehr als 50% des gesamten Energieverbrauchs aus. Dadurch wird ein Großteil des CO2-Ausstoßes verursacht. Aktuell wird der Bedarf zu rund 80% durch Öl und Gas (fossile Brennstoffe) gedeckt. Da diese aus Nicht-EU Staaten stammen, besteht sowohl in Hinsicht Verfügbarkeit als auch Preis eine gewisse Abhängigkeit. Um dieser Abhängigkeit vorzubeugen und um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, sieht das Wärmeplanungsgesetz bis 2045 eine ausschließliche Nutzung von erneuerbaren Energien und unvermeidlicher industrieller Abwärme zur Wärmeversorgung vor. Kleine Kommunen bis 100.000 Einwohner sollen dazu bis Ende Juni 2028 eine Wärmeplanung erstellt haben. Hierfür wurden von der Stadt Mainburg zwei Fachbüros, die Frequentum GmbH und die Plan4Better GmbH beauftragt, die den Prozess bereits im Juli 2024 gestartet haben.

 

Hauptphasen einer kommunalen Wärmeplanung

Die Stadt hat bei der Wärmeplanung bereits die Phase der Bestandsanalyse abgeschlossen. Hierzu wurden vorliegende Daten genutzt und notwendige Daten beschafft bzw. abgefragt. So wurde in Zusammenarbeit mit der IHK Regensburg eine Umfrage für Gewerbebetriebe erstellt, die derzeit schon ausgewertet wird.

Am Ende der Bestandsanalyse werden die gesammelten Daten zusammengeführt, um den Wärmebedarf, die Beheizungsstruktur, die Altersklassen jeweiliger Gebäude sowie deren Sanierungszustand untersuchen zu können.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen folgt die Potenzialanalyse. Diese eruiert mögliche Wärmequellen und soll bereits erste Eignungsgebiete identifizieren. Zu möglichen Wärmequellen zählen unvermeidbare industrielle Abwärme, Solarthermie, Goethermie, Biomasse, Großwärmespeicher und auch das Abwasser.

Die darauffolgende Phase umfasst die Entwicklung von Zielszenarien in Fünfjahresschritten bis 2045. Letztlich spiegeln diese Planungen die Zusammenfassung der Ergebnisse der vorhergehenden Phasen sowie deren Lösungsmöglichkeiten wider.

Die anschließende Phase beschäftigt sich mit der konkreten Umsetzung – welche Maßnahmen also der Umsetzung eines zuvor definierten Szenarios dienen können.

Letztlich werden die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung in einem Fachgutachten dokumentiert. Die Wärmeplanung soll Mitte 2025 abgeschlossen sein.

 

Beteiligung der Öffentlichkeit

Eine Beteiligung der Öffentlichkeit wurde im Bereich der Unternehmen und Gewerbetreibenden bereits gestartet. Hierzu wurden hiesige Gewerbetreibende, teils durch direkte Gespräche, aber auch in Form einer Umfrage bereits in die Bestandsanalyse eingebunden. Zudem haben sich mehrere Firmen im Mainburger Süden zusammengeschlossen, um eine Machbarkeitsstudie durchführen zu lassen, die durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. Untersucht wird hier, ob sich diese Firmengebäude durch ein Wärmenetz verbinden lassen.

Ein weiterer Schritt ist die Beteiligung der privaten Bürger bzw. Gebäudeeigentümer. Dies betrifft alle Gebäude, die im vorgenannten Bereich der Unternehmen nicht berücksichtigt wurden – vom Einfamilienhaus bis hin zu größeren Wohngebäuden aber auch solche mit gemischter Nutzung. Hierzu wird in der Mainburger Stadthalle am Mi. 19.02.2025 ein Infoabend stattfinden. Eine gesonderte Ankündigung dazu folgt.

Weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen: www.mainburg.de/wärmeplanung

 

Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

Quelle: Stadt Mainburg

 

Zukunftstechnologie im Gewerbegebiet Mitterleite

Ansiedelung eines Rechenzentrums bringt weitere Innovation nach Mainburg

Die Stadt Mainburg steht vor einer zukunftsweisenden Entwicklung: Im Gewerbegebiet Mitterleite, nord-westlich des bestehenden Gewerbegebiets Wambach, werden sich ein Rechenzentrum und moderne Technologien ansiedeln. Bürgermeister Fichtner blickt mit Freude in die Zukunft: „Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für den wirtschaftlichen und technologischen Ausbau Mainburgs.“

 

Von der Vision zur Innovation

Das neue Gewerbegebiet Mitterleite, eine Erweiterung des Gewerbegebiets Wambach, wurde zunächst als kleinteiliges Areal mit Mischgebietsanteil geplant, um einheimischen Firmen Raum für Wachstum zu bieten. Anfangs war das heimische Interesse groß, nahm jedoch im Verlauf des Planungsverfahrens ab.

Die Stadt Mainburg reagierte flexibel und der östliche Bereich des Gebiets wurde für kleinere Parzellen belassen, während der größere westliche Teil an die Anforderungen eines Rechenzentrums angepasst wurde. Diese Neuausrichtung bietet nun die Möglichkeit, hochmoderne Gewerbeformen und neue innovative Technologien in Mainburg anzusiedeln.

 

Vorteile für Mainburg

Das geplante Rechenzentrum steht für modernste Technologie und bringt zahlreiche Vorteile für die Stadt:

  • Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum: Das Projekt schafft hunderte neue Arbeitsplätze für Fachkräfte und bietet zukunftssichere Perspektiven für die Region.
  • Nachhaltigkeit und Innovation: Der Investor plant, anfallendes Oberflächenwasser zur Kühlung der Anlagen zu nutzen. Zudem soll die Abwärme für ein Nahwärmenetz in der Umgebung genutzt werden. Zusätzlich ist eine Wasserstoffproduktion mit Wasserstofftankstelle vor Ort im Gespräch.
  • Gewerbesteuereinnahmen: Langfristig sichern die Ansiedlungen hohe Einnahmen, die Mainburg in weitere Infrastruktur und Lebensqualität investieren kann.
  • Umweltfreundlichkeit: Das Projekt zeichnet sich durch geringe Verkehrsbelastung, kaum Lärmemissionen und eine durchgrünte Bauweise aus.

 

Mainburg Wirtschaftsstandort mit Zukunft

Mit dem Technologie Campus im Süden und unseren heimischen Unternehmen mit Absatz im globalen Markt sowie der Ansiedlung des Innovationsgewerbes im Norden wird Mainburg zum Aushängeschild für Zukunftstechnologien. „Jeder, der ein Handy nutzt oder Apps bedient, erzeugt Datenflüsse, die über Rechenzentren laufen. Mit diesem Projekt und eines der größten Rechenzentren in Bayern investieren wir in die moderne Zukunft Mainburgs“, betont Bürgermeister Fichtner. „Ich bin hocherfreut, dass wir die Vorzüge unseres Standorts überzeugend darstellen und den Investor gewinnen konnten.“

Die Bauleitplanung soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die Erschließung und der Verkauf der Gewerbeflächen erfolgen über die Betriebs- und Entwicklungsgesellschaft Mainburg (BEM) sowie einen Privatinvestor.

BEM-Geschäftsführer Alfred Rammelmeier resümiert abschließend: „Mit dem Gewerbegebiet Mitterleite setzt die Stadt auf Innovation, Nachhaltigkeit und konjunkturunabhängige Wirtschaftsstärke – ein Gewinn für Mainburg und die gesamte Region“.

 

Im Bild: Durchgrüntes Bauvorhaben im Gewerbegebiet Mitterleite Mainburg, Visualisierung des Planungsbüro Donnermann & Partner GmbH. Quelle: Stadt Mainburg

 

Jodelworkshop

Der Jodelworkshop mit Veronika Lindner ist für alle, die gerne Singen oder sich gerne so richtig zu Singen trauen würden und ihre Stimmkraft und spielerische Freude in der Musik entdecken wollen. Notenkenntnisse sind dafür nicht notwendig.

Jodeln ist eine uralte Kulturtechnik, die es nicht nur in der Alpenregion, sondern auch in vielen anderen Kulturen der Welt gibt. Charakteristisch sind der hörbare Wechsel zwischen Brust und Kopfstimme, auch „Schnackler“ genannt und die Stimmkraft, die zu viel Freude beim Entdecken führt. Im Workshop lernt und singt ihr wunderschöne alte, neue und mehrstimmige Jodler, genießt die Klänge und freut euch am Zusammenspiel der Stimmen.

 

Details:

• Sa. 15.02.2025, 11.00 – 16.00 Uhr
• Kosten: 75 Euro
• Ort: Praxisraum Lebenskunst, Pfarrer-Straub-Str. 12, Mainburg
• Anmeldung: Tel: 08751 5859 / www.praxisraum-lebenskunst.de