Kindergarten beim LSK Theater

Einen Blick hinter die Kulissen des LSK Theater Mainburg werfen durften Ende November 2018 die Marienkäfer- und Bienengruppe des Kindergartens Am Gabis.

LSK-Vorsitzende Heidi Mirlach begrüßte die Kinder und führte sie anschließend durch die Räume. Angefangen von ganz oben, wo die drei- bis sechsjährigen Kinder aus dem Technikraum über die Bühne blicken konnten, bis zum hell erleuchteten Schminkraum, der zusammen mit den Requisiten große Begeisterung auslöste. Zum Abschluss durften die Kinder noch einen Blick auf das Bühnenbild des kommenden Theaterstückes „Urmel aus dem Eis“ werfen und ein paar Tricks der Theaterleute, die aber ein Geheimnis bleiben müssen, mit nach Hause nehmen.

Auf der Erkundungstour durch Mainburg war es ein weiterer Halt für die Kinder im Rahmen des Jahresthemas „Das gibt es alles in Mainburg“.

Silvesterkonzert mit „Irish and Scottish Folk“

Lust auf Folk? Nach 20 Jahren auf Bayerischen Bühnen sind die Musiker von „A Pint o’Music“ ihre Schwäche für Irish und Scottish Folk immer noch nicht los. Deshalb gibt’s nicht nur für eingefleischte Folk-Fans beim Silvesterkonzert in der Evangelischen Erlöserkirche in Mainburg ein Programm mit den schönsten Songs von der grünen Insel. Es musizieren Udo Dentler (Gitarre, Gesang) und Cynthia Wechselberger (Gesang, Djembe, Cajon).  Im Anschluss an das Konzert sind die Zuhörer noch auf ein Glas Guiness Bier eingeladen.

Details:

• Mo. 31.12.2018, 21:00 Uhr
• Ort: Evang. Erlöserkirche, Mitterweg 23, Mainburg
• Eintritt: 10 €, bis 18 Jahre Eintritt frei

Foto: Dentler / Wechselberger

KLJ Attenhofen spielt Theater

Auch dieses Jahr spielt die KLJ Attenhofen wieder Theater. Dieses Mal wird das Stück „Drei Henna und a nasser Gockl“ auf die Bühne gebracht. Gespielt wird wieder beim Huber Wirt in Oberwangenbach.

Termine:

• Fr. 14.12.2018, 19:00 Uhr
• Sa. 15.12.2018, 19:00 Uhr
• Sa. 22.12.2018, 19:00 Uhr
• So. 23.12.2018, 14:30 Uhr
• Karten: Bäckerei Selmeier Attenhofen + Abendkasse

Zum Stück

Die junge Bäuerin Josefa lebt zusammen mit ihrer Mutter Philomena und den beiden etwas einfältigen Mägden Urschl und Annamirl auf dem Hopfenhof. Die Altbäuerin hat in ihrem Leben nur schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht und möchte deshalb ihre Tochter vor der Schlechtigkeit der Männerwelt bewahren. Sie hat darum ein Männerverbot auf dem Hof verhängt. Tatkräftig unterstützt wird sie dabei von ihren beiden Freundinnen Kreszentia und Ursula, die ebenfalls schwören, kein Mannsbild mehr über ihre Türschwelle treten zu lassen. Josefa ist wegen der Verbohrtheit ihrer Mutter am Verzweifeln, hat sie doch längst den Mann ihres Lebens getroffen. Aber sie traut sich ja nicht mal, ihrer Mutter zu erzählen, dass sie den jungen Gendarmen Michl liebt. Nur ihrer Freundin Cilli vertraut sie sich an und so beschließen die beiden, dass Philomena von ihrem Männerhass kuriert werden muss. Doch wie? Die anderen Frauen können sie nicht miteinbeziehen, denn die sind entweder selbst Männer-Hasserinnen oder zu dumm dazu, wie die beiden Mägde am Hof. So bleibt bloß ein Ausweg: Ein Mann als Frau verkleidet auf dem Hof einschmuggeln. Da kommt der Vagabund Balduin gerade recht, er soll ab sofort die neue Haushälterin „Genoveva“ am Hof spielen. „Genoveva“ heizt den drei Freundinnen in der Folge zwar kräftig ein, kurieren kann „sie“ sie nicht. Im Gegenteil, „sie“ muss sich selbst gegen Philomena und ihre Anfeindungen aufs Heftigste zur Wehr setzen. Letztendlich schafft man es aber doch noch, Philomena zu kurieren und sie in einer gruseligen Geisterstunde so in Angst und Schrecken zu versetzen, dass sie sehr schnell allem zustimmt, vor allem aber der Hochzeit zwischen Josefa und Michl. Doch, ob sie ihr Versprechen auch hält oder ob man ihr nochmal kräftig auf den Zahn fühlen muss?

Mit FRANNS ins neue Jahr 2019

Mit unserer alljährlichen FRANNS-Doppelausgabe Dezember/Januar begleiten wir euch durch die Weihnachtszeit und starten zusammen mit euch ins neue Jahr 2019!

Auf dem Cover feiern mit uns die Prinzenpaare 2018/2019 der Narrhalla Mainburg: Tobias I. und Ines I. (Erwachsenengarde) und Florian I. und Stefanie I. (Kinder- und Jugendgarde).

Und es gibt viele weitere gute Gründe, wieso ihr euch schnell eure neue FRANNS-Ausgabe holen solltet. In der aktuellen Ausgabe des Mainburger Stadtmagazins findet ihr: 

• Veranstaltungskalender
• Mainburger Jägerball 2019
• Theater Steinbach mit „Da Leftutti“
• Live Metal Night 2019 im Rockcafé Sowieso
• Silvester-Veranstaltungen
• Kino im Ziegler Bräu: „Feierabendbier“
• Auftrittstermine Narrhalla Mainburg
• Neues aus dem Rathaus
• viele Veranstaltungsfotos
• GEWINNSPIELE
• euer Horoskop

… und Vieles mehr! Holt euch eure FRANNS – kostenlos an vielen Auslagestellen in Mainburg und Umland.

 

Vorlesestunde für Krabbelkinder in der Stadtbibliothek

Am Mittwoch 12.12.2018 veranstaltete die Stadtbibliothek Mainburg wieder eine der beliebten Vorlesestunden für Krabbelkinder.

34 Kinder, Mamas, Papas, Omas und Opas verfolgten gespannt die von Renate Fuchs vorgestellte Geschichte „Die kleine Weihnachtsmaus“ von Carla Häfner. Die Kinder wurden vom Wuff begrüßt, der sich dieses Mal als Weihnachtsmann verkleidet hatte. Er hatte Besuch von der kleinen Weihnachtsmaus. Zusammen mit den Kindern entdeckten sie den Zauber rund um Weihnachten: den glänzenden Weihnachtsbaum, die bunten Geschenke und die leckeren Plätzchen. Nach einem Fingerspiel und dem Singen eines Weihnachtsliedes wurde als Abschluss noch eine Weihnachtsmaus gebastelt.

Nächste Vorlesestunde:

• 23.01.2019, 10:00 Uhr
• für Kinder von 1-3 Jahre
• Stadtbibliothek, Abensberger Str. 15, Mainburg

Hopfen-Seminar für Stadtführer in Mainburg

„Für uns ist es selbstverständlich, auch die Stadtführerinnen und Stadtführer aus Mainburg (www.mai-tour.de) mit den neuesten Informationen rund um den Hopfen zu versorgen,“ so Annika Redl von der Barth-Haas Group. Bei den Stadtführungen gerade in einem Hopfenanbaugebiet gehe es natürlich immer wieder um den Hopfen „und da geben wir unser Wissen gerne weiter. Es blieb aber nicht bei „trockenem“ Wissen über Botanik, Geschichte, Anbaufläche oder Hopfensorten. Im Bemusterungsraum von Joh. Barth & Sohn in Mainburg konnten die Stadtführer selbst Hopfen bonitieren, d. h. den Hopfen in den Händen zerreiben und die unterschiedlichen Aromen riechen. „Es ist schon unglaublich, welche Vielfalt der Hopfen bietet“, so einer der Stadtführer.

Die Stadtführer waren von der Bonitierung so fasziniert, dass sie demnächst bei ihren Führungen auch Muster von Hopfendolden zeigen wollen. „Diesem Wunsch kommen wir natürlich gerne nach und daher wird es nach jeder Ernte frische Dolden für die Stadtführungen geben.“ (Redl) Damit die Stadtführer das erworbene Wissen weiter vertiefen können, erhielt jeder einen „Hopfen-Koffer“ mit umfassenden Informationsmaterialien rund um den Hopfen, von Postern zu den Aromakategorien über Aromaräder und den Hopfenatlas bis hin zu einer VR-Brille, um den Film zur Hopfenernte auch dreidimensional sehen zu können.

„Vor einiger Zeit haben wir mit den Hopfenbotschafterinnen eine ähnliche Veranstaltung gemacht. Die Veranstaltung mit den Stadtführern hat uns erneut bewiesen, dass dieser Weg, Multiplikatoren in die Geheimnisse des Hopfens einzuweihen, genau richtig ist.“ (Redl)

Hilfe statt Pralinen

„Hilfe statt Pralinen“ – unter diesem Motto hat der Pflegedienst PFLEGE aktiv! Mainburg GmbH vor Kurzem einen Scheck über 500 Euro an den Hospizverein im Landkreis Kelheim e.V. übergeben und somit wie bereits im letzten Jahr auf Weihnachtsgeschenke an seine Geschäftspartner verzichtet.

Die PFLEGE aktiv! Mainburg GmbH steht Pflegebedürftigen mit Hilfeleistungen bei, auch in der letzten Lebensphase. Einen ergänzenden Beitrag – über die Pflege hinaus – kann der Hospizverein im Landkreis Kelheim e.V. leisten. Er bietet schwerkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Familienangehörigen, Freunden und Bekannten Begleitung und Unterstützung in dieser Phase und in der Zeit der Trauer an. Die zur Verfügung gestellten Hilfen sind für Betroffene kostenlos, die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht und es werden Menschen jeder Religion, Weltanschauung und Nationalität unterstützt. Gerne vermitteln wir den Kontakt, weiterführende Informationen auch unter https://www.hospizverein-landkreis-kelheim.de/unsere-hilfen

Im Bild (v.l.n.r.): Andrea Schmid (PFLEGE aktiv! Mainburg GmbH), Susi Häußler (Hospizbegleiterin), Bernhard Fischer (1. Vorsitzender des Hospizvereins Kelheim e.V) und Christa Huber (Hospizbegleiterin)

Weihnachts- und Neujahrsgruß des Landrats 2018/2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den letzten Tagen des Jahres sollen Dankbarkeit und Zuversicht unsere Gedanken bestimmen. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr – geprägt von Kreativität, neuen Wegen, Modernisierung und Nachhaltigkeit.

Ein zentrales Thema waren in diesem Jahr unsere beiden Kliniken. Hierzu fand zum Jahresanfang eine mehrstündige Klausur- und Sondersitzung des Kreistages statt. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass die Goldberg-Klinik Kelheim und die Ilmtalklinik- Krankenhaus Mainburg eine wohnortnahe, leistungsstarke Akut- und Notfallversorgung rund um die Uhr bieten. Der Landkreis steht geschlossen hinter beiden Krankenhäusern und wird alle Möglichkeiten zum Erhalt und zur Weiterentwicklung ausschöpfen, zum Wohle der Gesundheit unserer Landkreisbürgerinnen und -bürger.

Die Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften und Hilfsorganisationen hat leider in letzter Zeit deutlich zugenommen. Mit der Veranstaltung „Hände weg! Wir retten Euch“ am 5. Mai 2018 hat die Politik aus Stadt, Landkreis, dem Freistaat und dem Bund ein deutliches Zeichen für mehr Unterstützung und Solidarität für unsere Hilfsorganisationen gesetzt. Ich möchte mich an dieser Stelle für die große Präsenz von Einsatzkräften und Hilfsorganisationen bedanken. Wenn wir weiterhin wollen, dass sich Menschen für den Schutz und das Wohl unserer Gesellschaft einsetzen liegt es an jedem Einzelnen, dass die Retter respekt- und würdevoll behandelt werden. Wie dringend wir auf deren Engagement und Kompetenz angewiesen sind, haben uns u.a. die Großeinsätze beim Brand in der Kelheim Fibres GmbH oder bei vielen Unwettereinsätzen gezeigt.

Zur Zukunftskonferenz „Landkreis Kelheim 2030 – Zukunftsfähiger Lebens- und Wirtschaftsstandort“ lud das Landratsamt im Juni im Rahmen des Regionalmanagements ein. Ziel der Teilnehmer war es, gemeinsam ein Bild unseres Landkreises für das Jahr 2030 zu erarbeiten und wichtige Impulse für die Standort- und Kreisentwicklung zu geben. Das Landratsamt nimmt die vielen Anregungen auf und lässt diese in die Kreisentwicklung kommender Jahre einfließen.

Um auch in der Zukunft in unserer Heimatregion auf gut ausgebildetes Fachpersonal zurückgreifen zu können, hat die Stabsstelle Wirtschaftsförderung den „Tag der Ausbildung Landkreis Kelheim (TALK)“ organisiert. Die angehenden Absolventinnen und Absolventen unserer weiterführenden Schulen konnten entdecken und erfahren, welche Innovationskraft und erstklassigen Berufschancen unsere Betriebe im Landkreis anbieten. Den teilnehmenden Unternehmen möchte ich an dieser Stelle für ihre Kooperationsbereitschaft danken.

Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs haben wir uns mit der Stabsstelle neu aufgestellt. „Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen“. Der ÖPNV von morgen muss sich geänderten Herausforderungen stellen und sich den bedarfsorientierten und individuellen Bedürfnissen seiner Fahrgäste anpassen. Innovative, flexible Systeme sowie Vernetzung und Digitalisierung bilden wichtige zukunftsorientierte Bausteine für eine moderne Mobilität.

Zum Tag des offenen Denkmals 2018 fand am 8. September 2018 am Fluggelände des Flugsportvereines Kelheim e.V. in Hienheim die bayernweit beachtete und gut besuchte Veranstaltung des Landkreises Kelheim „Limes im Licht“ statt. Das bedeutende Kulturdenkmal wurde bei einsetzender Dunkelheit mit Hilfe und Unterstützung der örtlichen Feuerwehren, des THW und des BRK ins „Licht“ gesetzt und beleuchtet.

Die Reihe „Dialog im Donaupark“ wurde auch in diesem Jahr mit hochkarätigen Referenten erfolgreich weitergeführt. Die Bürgerinnen und Bürger informierten sich und diskutierten zu verschiedenen Themenbereichen. Auch dem Jubiläum zu 100 Jahre Freistaat Bayern und 200 Jahre Verfassungsstaat wurde ein Dialog gewidmet. Die Reihe wird 2019 fortgesetzt.

Erstmalig fand die Verleihung des Integrationspreises durch den Landkreis an das BÜNDNIS FÜR MENSCHENWÜRDE KELHEIM und das Aktionsbündnis KULTIGER Abensberg für ihre herausragenden Leistungen bei der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund statt. Ebenso konnte der 1. Inklusionspreis des Landkreises an das Cabrini-Zentrum Offenstetten verliehen werden. Die Vergabe beider Preise, die von der Kreissparkasse bzw. der Raiffeisenbank Kreis Kelheim dotiert werden, soll künftig abwechselnd im zweijährigen Turnus erfolgen.

Mein abschließender Dank gilt allen Ehrenamtlichen, den Rettungs- und Hilfsorganisationen, den Vertretern im kirchlichen, kulturellen und sozialen Bereich für die gute Zusammenarbeit und das Engagement. Ebenso danke ich allen Kreistagsmitgliedern, Bürgermeistern, Stadt- und Gemeinderatsmitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes, der Krankenhäuser, des Kreisbauhofes, aller Landkreiseinrichtungen, Gemeindeverwaltungen und Behörden für ihren Einsatz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Kelheim.

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2019

Ihr Martin Neumeyer
Landrat

vhs Mainburg und Markt Rohr vereinbaren Kooperation

Die Volkshochschule (vhs) Rohr wird Nebenstelle der Volkshochschule Mainburg. Dies haben Vertreter des Marktes Rohr, der vhs Mainburg sowie des Volksbildungswerks Rohr offiziell besiegelt. Bereits seit Winter 2017 laufen die Gespräche. Ein erstes Programmangebot ist seit Schulbeginn veröffentlicht. Nun formalisieren die Vertragspartner auch personelle Ausstattung und Zuständigkeiten.

Der amtierende Vorstand des Volksbildungswerks Rohr, eines der ältesten in Bayern, trug sich bereits seit längerem mit dem Gedanken, das Bildungsangebot vor Ort in andere Hände zu geben. Nun hat sich mit der vhs Mainburg, der zweitgrößten Einrichtung in Niederbayern, ein verlässlicher Partner gefunden. Auch der Marktgemeinderat hat bereits sein einstimmiges Plazet gegeben. Dies ist wichtig, da die Verwaltung künftig Personal und Arbeitsräume für die Bildungsarbeit vor Ort zur Verfügung stellt. Der vhs Mainburg obliegen Planung, Durchführung und Kursausstattung der neuen Volkshochschule Rohr.

Als eine Verbesserung für alle Seiten sieht der Rohrer Bürgermeister, Andreas Rumpel, die Kooperation: „Mit der vhs Mainburg haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der über ein herausragendes Engagement und Knowhow verfügt, das wir unseren Bürgerinnen und Bürgern als Angebot in der Erwachsenenbildung zur Verfügung stellen können.“ Für die vhs Mainburg war der Weg nach Rohr Ehrensache: „Das Verschwinden einer Einrichtung mit öffentlichem Bildungsauftrag wäre sehr bedauerlich gewesen. Daher wollen wir mit einer modernen Volkshochschule Rohr den Fortbestand der Erwachsenenbildung sicherstellen“, so vhs-Geschäftsführer Matthias Bendl zu den Beweggründen seiner Einrichtung.

Bereits im September ist ein kleines Programm unter dem Namen „vhs Rohr“ veröffentlicht worden. Nun sind auch die Formalitäten geklärt und der Weg für den Regelbetrieb geebnet. „In der Startphase seit 2017 lag der Arbeitsschwerpunkt klar in Mainburg“, so Bendl. Besonders seine Mitarbeiterin Alexandra von Horst habe sich in der Grundsatzplanung besondere Anerkennung erworben. Anfang 2019 werde die Teilzeitstelle in Rohr mit Personal besetzt und schrittweise die Aufgaben dorthin verlagert.

„Die vhs Rohr soll mit dortigem Personal unter Kenntnis der Verhältnisse und Bedarfe für die Bürger der Gemeinde gestaltet werden“, sind sich die Beteiligten einig. In den Jahren ab 2019 werde man das Programm schrittweise ausbauen. Dankbar ist die vhs allen, die bereits Kursvorschläge unterbreitet oder Kooperationsangebote gemacht haben. Auch das vhs-Programm sei gut gestartet.

„Wir freuen uns, dass unsere Bürgerinnen und Bürger aktiv Anteil an der neuen vhs nehmen und die Bildung vor Ort mitgestalten“, so Bürgermeister Rumpel. „Mit diesem Engagement und sehr gut geeigneten Räumlichkeiten, können wir ein qualitativ vorzeigbares Angebot ausbauen, das uns einen zusätzlichen wertvollen Baustein in unserem aktiven Prozess der stetigen Gemeindeentwicklung in der Innen- und Aussendarstellung bringt. Darauf freuen wir uns!“

Im Bild v.l.n.r: vorne sitzend: Hannelore Langwieser, Vorsitzende der vhs Mainburg Andreas Rumpel, 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Rohr i.NB Irmgard Weber, Vorsitzende des Volksbildungswerks Rohr i.NB. Hinten stehend: Matthias Bendl, Geschäftsführer der vhs Mainburg Alexandra von Horst, Projektbeauftragte für die vhs Rohr

Aktion „Toter Winkel“

Am 13.11.18 veranstaltete die Grundschule Aiglsbach in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Mainburg und dem Busunternehmen Stanglmeier die Aktion „Toter Winkel“.

Schulleiterin Frau Karina Lindner konnte hierbei Peter Zehentmeier von der Verkehrswacht Mainburg, als Moderator recht herzlich begrüßen und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit dieses Unterrichtes.

Zehentmeier absolvierte mit den Erstklässlern ein Bustraining, wobei er den Kindern u. a. das richtige Verhalten an der Bushaltestelle, im Schulbus und bei einem Verkehrsunfall erklärte.

Anschließend wurden mit der zweiten, dritten und vierten Klasse mit Hilfe eines Schulbusses die Gefahren des „TotenWinkels“ praxisnah erläutert. Die Kinder wurden hierbei insbesondere über die Gefahren eines nach rechts abbiegenden Busses oder Lkws sensibilisiert. Das Gelernte wurde am Schluss mit Rollenspielen gefestigt. Am Ende durfte sich jedes Kind einmal hinter das Steuer des Busses setzten um am eigenen Leib zu verspüren, wie wenig ein Busfahrer auf der rechte Seite des Busses sieht und das im „Toten Winkel“ auf der rechten Busseite eine ganze Schulklasse für ihn „unsichtbar“ wird.

Dank der Unterstützung von Busunternehmen Stanglmeier und Firma HAIX kann das bei den Kindern und Lehrern beliebte Projekt den Schulen nun schon im 8. Jahr kostenlos angeboten werden

Im Bild (v.r.n.l.): Moderator Peter Zehentmeier, Klassenlehrerin Julia Schmid mit der vierten Klasse.