Neubau Grundschule Sandelzhausen läuft an

Mit einer zweitägigen Kick-off-Veranstaltung am 18. und 19.02.2026 ist der Neubau der Grundschule Sandelzhausen nun in eine entscheidende Phase eingetreten. Das Bauamt und die Kämmerei sowie die beauftragten Fachplaner und Ingenieurbüros arbeiteten dabei intensiv an der Umsetzungsplanung und legen den zeitlichen Ablauf des Gesamtprojekts fest. Im Mittelpunkt stand die Abstimmung der Bauphasen, die zeitliche Einordnung der einzelnen Gewerke sowie die Festlegung, welche Arbeiten in welchem Zeitraum erfolgen sollen. Die Bauzeit ist auf 3-4 Jahre angelegt. Nach Abschluss der jetzigen Planungs- und Koordinierungsphase ist der Beginn der Erdarbeiten nach aktuellem Stand für den Frühling 2027 vorgesehen.

Bereits vor einigen Wochen wurden die Gespräche mit den beauftragten Architekten aufgenommen. Das Kick-off markiert nun den Übergang von der konzeptionellen Planung zur präzisen technischen und organisatorischen Vorbereitung. Dabei geht es um technische Schnittstellen, Bauabläufe und Zuständigkeiten – also um die Grundlagen für einen strukturierten und optimal terminierten Bauprozess. Die Fachplaner wurden zuvor im Rahmen eines VGV-Verfahrens ermittelt, einem formal geregelten Vergabeverfahren, das Transparenz, Wettbewerb und eine faire Auswahl sicherstellt. In einem solchen Verfahren werden Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben, Angebote anhand definierter Kriterien bewertet und Zuschläge nachvollziehbar vergeben.

Dass der Neubau nun sichtbar Fahrt aufnimmt, ist keineswegs selbstverständlich. Die ursprünglichen Planungen sahen ein integratives Konzept gemeinsam mit der Förderschule Mainburg und der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg als Träger vor. Architektonische Entwürfe und schulische Konzepte waren bereits weit fortgeschritten. Das Vorhaben scheiterte jedoch an förderrechtlichen Fragestellungen. Grund- und Förderschulen unterliegen unterschiedlichen Förderschlüsseln, und auf Seiten der Regierung bestand die Sorge, einzelne Bestandteile des Neubaus könnten doppelt gefördert werden. „Leider haben uns die vielen gemeinsamen Gespräche und die intensive Überzeugungsarbeit sehr viel Zeit gekostet“, bedauert Bürgermeister Fichtner. Mit Blick auf die Zukunft unserer Kinder haben wir im November 2024 als Stadt die Initiative als alleiniger Bauträger ergriffen.

Der Stadtrat fasste am 29. November 2024, den Beschluss, den Schulhausneubau trotz des Ausstiegs aus dem gemeinsam geplanten KJF-Projekt weiter zu verfolgen und am Sportgelände des TSV Sandelzhausen zu realisieren. Daraufhin votierten die Ratsmitglieder mit deutlicher Mehrheit für dieses Projekt und die geschätzten Kosten von rund 13 Millionen Euro. Bürgermeister Helmut Fichtner erklärt dazu: „Wir haben sehr bedauert, dass ein integratives Konzept mit der KJF nicht zu verwirklichen war. Doch es blieb keine Zeit, alten Plänen nachzutrauern – so gut und modern sie auch gewesen wären. Gemeinsam mit der Kämmerei haben wir die erforderlichen Mittel im Haushalt gesichert und den Neubau der Grundschule klar priorisiert. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass es losgeht.“

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für den Neubau bereits seit Langem. Bauamt und Kämmerei arbeiteten eng verzahnt an Kostenrahmen, Ablaufstrukturen und Verfahrensschritten. Die Bauphase wird nun konkret angelegt. Realistisch wird von einer Dauer von etwa drei bis vier Jahren ausgegangen. Bürgermeister Fichtner betont dabei bewusst eine sachliche Linie: „Wir versprechen keine Utopien. Mir ist wichtig, dass in Mainburg realistische Szenarien verfolgt werden. Projekte werden erst dann kommuniziert, wenn sie fachlich sauber vorbereitet sind und ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern konkrete und verlässliche Auskünfte geben kann.“

Ein wesentlicher Baustein der neuen Schule wird das moderne Raum- und Lernkonzept sein. Schulleiterin Claudia Artinger, die seit Anfang an in die Planungen ihrer neuen Schule eingebunden ist, setzt weiterhin auf ein modulares Gruppenkonzept nach dem sogenannten Münchner Modell. Dieses pädagogisch-architektonische Prinzip löst sich von starren Klassenzimmerstrukturen und schafft flexible Lernlandschaften. Charakteristisch ist die Wabenarchitektur, bei der mehrere Lernbereiche um gemeinsame Zonen gruppiert sind. Diese ermöglichen differenzierte Unterrichtsformen, individuelles Arbeiten und kooperative Lernphasen gleichermaßen.

Das Münchener Model verbindet moderne Pädagogik mit zeitgemäßer Architektur. Offene Lernbereiche, Rückzugszonen und multifunktionale Flächen fördern selbstständiges Lernen, Teamarbeit und eine stärkere Individualisierung des Unterrichts. „Moderne Schulgebäude prägen das Lernen der Kinder von Anfang an“, so Frau Artinger. „Flexible Räume eröffnen neue didaktische Möglichkeiten und unterstützen unterschiedliche Lernbedürfnisse. Architektur und Pädagogik greifen hier unmittelbar ineinander. Ich bin zuversichtlich, dass die neuen Konzepte bald mit den Kindern in unserer neuen Schule noch besser umsetzen können“
Vorerst wird der Neubau ohne eine neue Turnhalle umgesetzt. Bürgermeister Helmut Fichtner begründet dies pragmatisch: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Der Platz für eine Turnhalle ist vorgesehen, und wir werden dieses auch angehen. Doch zunächst wollen wir den Schulneubau verlässlich starten.“ Zugleich verweist die Stadt auf weitere Investitionen: Der Neubau des neuen Kindergartens beginnt, die Turnhalle und der Campus der Mittelschule wird momentan modernisiert, und auch die gebundene Ganztagesbetreuung an der Grundschule Mainburg wird mit neuem Anbau umgesetzt.

Mit dem Neubau der Grundschule Sandelzhausen investiert die Stadt Mainburg in ihre Jugend und Zukunft – für eine langfristige, solide und realistische Entwicklung. Sorgfältige Planung, transparente Verfahren und ein belastbarer Zeitrahmen stehen dabei im Vordergrund.

Foto: Stadt Mainburg

 

THD eröffnet Forschungscampus in Mainburg

Nachhaltige Gebäudetechnik im Fokus

Helle Räumlichkeiten, modernste Arbeitsbedingungen und die enge räumliche und thematische Zusammenarbeit mit WOLF sowie weiteren regionalen Partner und der Stadt Mainburg machen das Technologietransferzentrum (TTZ) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Mainburg aus. Offiziell eröffnet wurde der Forschungscampus am 29. Januar, gemeinsam mit dem ebenfalls neu etablierten WOLF CAMPUS im selben Gebäude.

Dr. Florian Herrmann, MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Prof. Waldemar Berg, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf, Philip Krossa, Vorsitzender der WOLF Geschäftsführung, Paolo Merloni, Executive Chairman der Ariston Group, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule und der WOLF GmbH sowie Akteure aus der lokalen und regionalen Politik waren bei dem feierlichen Beginn dieser einzigartigen Kooperation aus Forschung und Wirtschaft dabei. Staatsminister Dr. Florian Herrmann hob hervor: „Das TTZ Mainburg der TH Deggendorf zeigt, was Bayern stark macht: angewandte Forschung trifft auf einen hochinnovativen Mittelstand. Gemeinsam mit dem WOLF Campus entsteht ein Zentrum des Technologietransfers – praxisnah, regional verwurzelt und mit Strahlkraft weit über Mainburg hinaus. Der Freistaat unterstützt das TTZ aus seiner Initiative ‚Hightech Transfer Bayern‘ mit einer Anschubfinanzierung von über 7,1 Millionen Euro. Ich danke allen Beteiligten und wünsche einen erfolgreichen Start sowie viele Impulse für die Region.“

Mit der Förderung setzt der Freistaat ein klares Signal für die Bedeutung des Technologietransfers in der Region. Die bereitgestellten Mittel aus der Initiative Hightech Transfer Bayern schaffen die finanzielle Grundlage, um den Aufbau und die ersten Projektphasen des TTZ nachhaltig voranzubringen. Damit wird nicht nur die Entwicklung innovativer Technologien unterstützt, sondern auch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter gestärkt. Der neue Campus Mainburg mit dem Schwerpunkt nachhaltige Gebäudetechnik forscht auf rund 1.000 Quadratmetern. „Gemeinsam wollen wir ein Fundament für die Zukunft des Bauens, des Wohnens und des Lebens in einer nachhaltigen Umgebung legen“, erklärte Prof. Waldemar Berg, Präsident der TH Deggendorf. So wird an vier zentralen Themengebieten geforscht: dem nachhaltigen Bauen und Betreiben von Gebäuden, der Digitalisierung in der Gebäudetechnik, dem Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz sowie der Wärmeerzeugung, Lüftungs- und Strömungstechnik. Oberstes Ziel des neuen THD-Campus ist es, praxisnahe Lösungen für die Gebäudetechnik von morgen zu entwickeln.

Zwischen Stadt und THD hat sich in den vergangenen Monaten eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt. Beide Seiten betonen, wie wichtig dieser neue Standort für die Region ist – und wie viel gemeinsames Engagement in seiner Realisierung steckt. So stellt die operative Leiterin des THD Campus, Doris Zellner, fest: „Mit der Eröffnung des Campus schaffen wir einen Ort, an dem Forschung, Praxis und Talententwicklung unmittelbar zusammenfinden. Unser Team hat in den vergangenen Monaten mit enormem Engagement daran gearbeitet, diesen Standort aufzubauen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Stadt, unseren Partnern und unseren Beschäftigten eine lebendige, inspirierende Campus-Kultur zu gestalten.“ Auch Bürgermeister Helmut Fichtner ist stolz auf den Campus: „Die Ansiedlung dieses Campus ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Stadt. Wir haben diese Entwicklung mit voller Überzeugung unterstützt – organisatorisch und auch finanziell. Der neue Standort wird Innovation, Arbeitsplätze und Perspektiven schaffen. Ich bin stolz darauf, dass wir diesen Weg gemeinsam gegangen sind und heute den Grundstein für ein neues Kapitel legen.“

Foto Titel: Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, drückt den Startknopf der Wärmepumpe zum Start des THD Campus. Vlnr: Doris Zellner, Dr. Florian Herrmann, Prof. Waldemar Berg, Helmut Richtner, Alfred Gaffal

 

Bild (v.l.n.r.): Paolo Merloni, Rainer Haslbeck, Doris Zellner, Guido Krass, Christian Amann, Simon Westermair, Philipp Krossa, Prof. Waldemar Berg, Dr. Florian Herrmann, MdL, Helmut Fichtner, Petra Högl, Birgit Augustin, Prof. Dr. Wolfgang Dorner, Christian Schopf, Prof. Dr. Veronika Fester, Martin Neumeyer

 

Über die THD:

Die Technische Hochschule Deggendorf (THD) wurde 1994 gegründet und hat den Anspruch, zu den innovativen Vorreitern in der bayerischen Hochschullandschaft zu zählen. Explizit das THD-Konzept der Technologietransferzentren und die damit einhergehende Regionalisierung von Forschung besitzt Vorbildcharakter. So hat die TH Deggendorf derzeit 17 Technologie Campi und gilt deshalb als eine der forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Bayern. Bei der Gestaltung des Transfers von Wissen und Technologie in die Gesellschaft sind Wirtschaft und Kommunen enge Partner der Hochschule. Das wissenschaftliche Profil der THD wird durch vier interdisziplinäre Forschungsschwerpunkte geprägt: „Digital Technologies“, „Sustainable Production & Energy Technologies“, „Smart Materials“ sowie „Quality of Life & Healthcare“.

Neben der Forschungsstärke sind Internationalisierung und Wachstum weitere Profilthemen der THD. Die Strategie 10.000+ hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 eben diese Zahl an Studierenden an der THD zu haben. Derzeit sind etwa 9.000 junge Menschen an den drei Studienstandorten Deggendorf, Pfarrkirchen und Cham immatrikuliert. Etwa 45 Prozent davon sind internationale Studierende.

Die acht Fakultäten und das Zentrum für Akademische Weiterbildung bieten rund 100 verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik, angewandte Naturwissenschaften sowie Gesundheitswissenschaften an. An der Fakultät European Campus Rottal-Inn (ECRI), werden international ausgerichtete Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Tourismus und Technik angeboten. Letzteres Thema gilt auch für den dritten Studienstandort der THD in Cham, wo es einen Bachelor und drei Masterstudiengänge gibt.

 

Über den Campus Mainburg der THD:

Der Campus Mainburg der Technischen Hochschule Deggendorf ist ein innovativer Forschungsstandort mit Fokus auf nachhaltige Gebäudetechnik. Schwerpunkte sind nachhaltiges Bauen und Betreiben, Digitalisierung sowie der Einsatz von Big Data und Kl zur Optimierung von Energieeffizienz und Betrieb. Zudem werden moderne Konzepte zur Wärmeerzeugung, Lüftungs- und Strömungstechnik erforscht. Der Campus verbindet praxisnahe Forschung mit industrieller Anwendung und trägt aktiv zur Entwicklung zukunftsfähiger Gebäudelösungen bei.

Erfahren Sie mehr über uns: www.th-deg.de/campus-mainburg

Fotos: THD

 

Feierliche Eröffnung des neuen WOLF CAMPUS in Mainburg

Mit dem CAMPUS am Stammsitz in Mainburg schafft WOLF ein modernes Trainings- und Wissenszentrum, das Schulung, Praxis und Austausch für die SHK-Branche vereint. Auf rund 4.500 Quadratmetern werden Fachkräfte für die Wärmewende und die Gebäudetechnik von morgen qualifiziert. Der CAMPUS ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets von WOLF und der Ariston Group sowie ein klares Bekenntnis zur Wärmewende und zum Industriestandort Bayern. Er unterstreicht die zentrale Rolle der Region und signalisiert Vertrauen in das mittel- bis langfristige Wachstum des Marktes.

 

Mitten in Mainburg ist am Stammsitz der WOLF GmbH ein neuer CAMPUS entstanden, der Schulung, Praxis und Austausch unter einem Dach vereint. Das hochmoderne Weiterbildungszentrum für die SHK-Branche wurde am 29. Januar 2026 feierlich eröffnet. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Philip Krossa, Vorsitzender der WOLF Geschäftsführung, Paolo Merloni, Executive Chairman der Ariston Group, Prof. Waldemar Berg, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf, sowie Dr. Florian Herrmann, MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, teil.

 

Raum für Praxis, Training und Forschung

Auf rund 4.500 Quadratmetern und drei Etagen bietet der WOLF CAMPUS moderne Schulungsräume sowie großzügige Praxisflächen und Ausstellungsbereiche. Vom Keller bis zum Dach zeigt der Experte für gesundes Raumklima sein komplettes Produktportfolio – einschließlich Luft/Wasser- und Sole/Wasser-Wärmepumpen, modernste Wohnraumlüftungs- und RLT-Systeme sowie intelligente Regelungstechnik. Die Außengeräte sind fester Bestandteil der Schulungsumgebung und können direkt in die Trainings eingebunden werden. Ergänzt wird die Gebäudeausstattung durch Büros, ein Media Lab sowie eine Kantine als lebendiger Treffpunkt für die WOLF Beschäftigten.

 

„Der Wandel hin zu nachhaltigen Heiz- und Lüftungslösungen gelingt nur, wenn wir in Wissen und Schulung investieren und unseren Fachpartnern kontinuierliche Unterstützung bieten“, betont Philip Krossa, Vorsitzender der Geschäftsführung der WOLF GmbH. „Unser Ziel ist es, Wissen so zu vermitteln, dass Innovation greifbar wird – und in die Breite getragen werden kann.“

Unter dem Leitmotiv „Wärme. Wissen. Wandel.“ werden Fachhandwerker, Planer sowie der Großhandel im neuen CAMPUS gezielt an nachhaltigen Heiz- und Lüftungslösungen geschult – mit realen Anlagen, digitalen Formaten und viel Raum für Dialog.

 

Das Schulungsangebot verbindet Grundlagenwissen mit praktischer Anwendung und richtet sich an Einsteiger ebenso wie an erfahrene Fachkräfte. Es umfasst Zertifizierungsseminare für Wärmepumpen, Produktschulungen zu WOLF Geräten, Servicetrainings sowie Seminare zu Normung, Förderbedingungen, Lüftungstechnik und hybriden Lösungen – immer mit Fokus auf spürbare Mehrwerte im Arbeitsalltag.

 

Im zweiten Obergeschoss des WOLF CAMPUS ist ein Technologietransferzentrum für nachhaltige Gebäudetechnik der Technischen Hochschule Deggendorf untergebracht. Dort wird zu vier zentralen Themenfeldern geforscht: dem nachhaltigen Bauen und Betreiben von Gebäuden, der Digitalisierung in der Gebäudetechnik, dem Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz sowie der Wärmeerzeugung, Lüftungs- und Strömungstechnik. Ziel ist es, gemeinsam praxisnahe Lösungen für die Gebäudetechnik von morgen zu entwickeln.

„Auf diese Zusammenarbeit, auf dieses Miteinander freuen wir uns sehr“, erklärte Prof. Waldemar Berg, Präsident der Technischen Hochschule Deggendorf. „Gemeinsam wollen wir ein Fundament für die Zukunft des Bauens, des Wohnens und des Lebens in einer nachhaltigen Umgebung legen.“

 

„Das TTZ Mainburg der TH Deggendorf zeigt, was Bayern stark macht: Angewandte Forschung trifft auf einen hochinnovativen Mittelstand. Gemeinsam mit dem WOLF CAMPUS entsteht ein Zentrum des Technologietransfers – praxisnah, regional verwurzelt und mit Strahlkraft weit über Mainburg hinaus“, betonte Dr. Florian Herrmann, MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien. „Der Freistaat unterstützt das TTZ aus seiner Initiative ‚Hightech Transfer Bayern‘ mit einer Anschubfinanzierung von über 7,1 Millionen Euro. Ich danke allen Beteiligten und wünsche einen erfolgreichen Start sowie viele Impulse für die Region.“

 

Langfristiges Engagement in Deutschland und Bayern

Der CAMPUS ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Stärkung des WOLF Stammsitzes in Mainburg. Es unterstreicht die Rolle Bayerns als bedeutender Industriestandort und setzt ein deutliches Zeichen für Vertrauen in das mittel- bis langfristige Wachstum des deutschen Marktes – trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre.

 

Bereits 2024 wurde das WOLF Innovationszentrum erweitert und die Versuchskapazitäten verdoppelt. Parallel dazu entstand in Siegenburg auf 25.000 m² ein neues Logistikzentrum, welches fortschrittlichste Lagersysteme und IT nutzt, um Effizienz und Skalierbarkeit weiter zu erhöhen. Zudem verfügt WOLF über eine neue, hochmoderne Produktionslinie für Wärmepumpen mit dem natürlichen Kältemittel R290, welche nach den Prinzipien des World Class Manufacturing errichtet wurde.

 

„Mit dem Zusammenschluss der Ariston Group und WOLF im Jahr 2023 – der größten M&A-Transaktion unserer Unternehmensgeschichte – ist Deutschland zu unserem größten und wichtigsten Markt geworden“, erklärt Paolo Merloni, Executive Chairman der Ariston Group. „Deutschland ist bereits heute einer unserer zentralen Produktions- und Entwicklungsstandorte, an dem rund 2.000 unserer Beschäftigten tätig sind. Mit dem WOLF CAMPUS bekräftigen wir erneut, Deutschland und Bayern langfristig ins Zentrum der Wachstumsstrategie der Ariston Group zu stellen.“

Der authentische Geschmack Thailands

… entsteht vor den Toren von Mainburg

Auf dem aktuellen FRANNS-Cover begrüßen uns Chonticha und Alexander, die mit ihrer Firma „Yak Thai“ in Obergolzaberg bei Volkenschwand thailändische Würzpasten und Saucen herstellen.

Alexander war bereits länger – auch beruflich – im Ausland unterwegs, als er Chonticha 2003 in Thailand kennenlernte. In ihrem Heimatland betrieb sie seit über fünfzehn Jahren eine eigene Konditorei. 2017 beschlossen sie mit ihrem Sohn Nat in Alexanders Heimat Bayern zu ziehen.

Seit Chonticha denken kann, liebt sie den Umgang mit Lebensmitteln. Frische und nachhaltig produzierte Lebensmittel sind ihre Leidenschaft. Fern der Heimat lag für sie schließlich nichts näher als ein Stück ihrer Heimat mit all der Vielfalt an Gewürzen auch in Bayern Realität werden zu lassen. Aus diesem Wunsch entstand 2021 „Yak Thai – echt Thai“ … auch weil sie bei allen in Deutschland erhältlichen Produkten den authentisch, thailändischen Geschmack nicht fand.

Nach dem Start in Wolnzach, wurde bald der Platz knapp und man fand in der ehemaligen Metzgerei in Obergolzaberg eine neue Produktionsstätte. Dort stellen sie nach dem Motto „Thailand trifft Bayern“ ihre thailändischen Spezialitäten her – mit qualitativ hochwertigen, frischen Zutaten und natürllich den thailändischen Original-Rezepten. Dabei helfen alle mit, auch ihr Sohn Nat.

Der Erfolg gibt ihnen recht. Ihre mehrfach ausgezeichneten Produkte erfreuen sich großer Beliebtheit und werden mittlerweile europaweit versendet. Neugierig geworden? Schaut direkt bei ihnen vorbei und verkostet vor Ort. Anruf oder WhatsApp genügt: Tel. +4915560993206

Infos und Online-Shop: www.yak-thai.de

 

 

 

Neues FRANNS Magazin Februar 2026

Wir starten mit der nötigen Würze ins neue Jahr 2026. Auf dem des FRANNS Magazin Februar 2026 begrüßen uns Chonticha und Alexander Schopf, die mit ihrer Firma „Yak Thai“ in Obergolzaberg bei Volkenschwand authentische thailändische Würzpasten und Saucen herstellen.

Auch sonst gibt es in der FRANNS Ausgabe Februar wieder einiges zu entdecken:

• Kommunalwahl 2026
LSK-Frühjahrstheater: „Extrawurst“
• Neue Sonderausstellung „Mein Morgenstern“
• Ramadama 2026
• Party Total 2026
• Eiszauber Mainburg 2026
• Veranstaltungstermine
• MAI Future 2026 Ausbildungsmesse
Musik im Museum
• Theater Großgundertshausen 2026
• viele Veranstaltungsfotos
• VHS-Kinder-Uni 2026
• News aus dem Rathaus
… und viele mehr!

 

Holt euch die aktuelle Ausgabe des Mainburger Stadtmagazins an zahlreichen Auslagestellen in und um Mainburg – gratis! Danke an Brigitte Heindl und Thomas Exner für die Unterstützung bei der Verteilung.

 

Zu unseren Covermodels

Der Authentische Geschmack Thailands entsteht vor den Toren von Mainburg. Erfahrt mehr dazu >

 

Cover-Shooting by

Milla Curtis / The Sour Cherry Fotostudio
www.millacurtis.com 
www.instagram.com/millacurtisphotography

 

 

 

Knackige Komödie im LSK-Theaterfrühling 2026

Das neue Frühjahrsstück im LSK-Theater Mainburg verspricht einen unterhaltsamen Theaterabend: ein stimmig komponiertes Ensemble, ein kreatives Regietrio – und einen wirklich zündenden Stoff. „Extrawurst“ von Moritz Netenjakob und Dietmar Jacobs ist eine pointierte Theaterkomödie mit knallharter Gesellschaftskritik, schmerzhaft komisch und erschreckend aktuell.

Ein Tennisclub in der deutschen Provinz: Eigentlich soll bei der Mitgliederversammlung nur noch kurz darüber abgestimmt werden, ob ein neuer Grill angeschafft wird. Doch plötzlich finden sich die Clubmitglieder mitten in der Diskussion, ob türkisches Suçuk neben deutschen Bratwürsten auf ein- und demselben Grill liegen kann. Die Diskussion eskaliert, Fronten verhärten sich, harmlose Wortmeldungen werden plötzlich zu Grundsatzreden. Und der Zuschauer fragt sich bald: Wo stehe ich eigentlich in dieser Mikrogesellschaft, die sich da gerade so herrlich zerlegt?

Andreas Hainzinger, Martin Rank und Stephanie Rank proben derzeit mit ihrem engagierten Ensemble. Florian Biber, Hans-Jürgen Hintermeier, Julian Niemetz, Jürgen Schuberthan und Stefanie Seehofer spielen in der neuen Inszenierung.

 

Details:

• Premiere Sa. 14.03.2026, 19:30 Uhr
• weitere Termine: 15.03. | 20.03. | 21.03. | 22.03. | 27.03. | 28.03. | 29.03. | 04.04. | 05.04.2026 , jeweils 19:30 Uhr
• Ort: LSK Theatersaal, Am Sportplatz 3, Mainburg
• VVK ab 21.02.2026: Schreibwaren Weinmayer, Tel. 08751 1411

Infos: www.lsk-theater-mainburg.de

 

 

VdK Mainburg informiert: „Betrüger lauern überall“

Der VdK Ortsverband Mainburg lud im November 2026 zur hochaktuellen Informationsveranstaltung „Betrüger lauern überall“ ins Seidlbräu ein.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung, um sich über moderne Betrugsformen und wirksame Schutzmaßnahmen zu informieren. Referent Markus Wargitsch von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Straubing zeigte eindrücklich, wie raffiniert Betrüger heute vorgehen, ob als falsche Polizeibeamte, über gefälschte E-Mails, am Geldautomaten oder im Internet. Mit anschaulichen Beispielen und Originalfällen machte er deutlich, dass Kriminalität oft dort entsteht, wo Täter auf leicht zugängliche Gelegenheiten stoßen. Besonders eindrücklich erklärte er, warum der Enkeltrick nach wie vor so erfolgreich ist. Die Täter setzen ihre Opfer extrem perfide unter Zeitdruck, bauen emotionale Notlagen auf und verhindern bewusst jedes Nachdenken. „Wer unter massivem Stress steht, entscheidet nicht mehr rational, genau darauf zielen die Betrüger ab“, so Wargitsch. Ein weiterer wichtiger Hinweis des Abends: Seit drei Jahren nutzt die Polizei neue Dienstausweise. Betrüger zeigen jedoch häufig bewusst die alten Ausweise vor, in der Hoffnung, dass Bürgerinnen und Bürger die Änderungen nicht kennen. VdK-Vorsitzende Kerstin Haimerl-Kunze zeigte sich beeindruckt vom großen Interesse und unterstrich die Bedeutung solcher Abende. „Der VdK Mainburg hat einmal mehr das richtige Thema gesetzt. Als Sozialverband sehen wir die Sorgen der Menschen und wir reagieren darauf. Prävention ist immer auch soziale Verantwortung.“ Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden zahlreiche Informationsbroschüren der Kriminalpolizei mit wichtigen Verhaltenstipps.

Foto: Nancy Boxhammer

 

Zuschüsse für Jugendarbeit

Die Stadt Mainburg vergibt auch dieses Jahr wieder für alle Vereine und Institutionen, die Jugendarbeit betreiben, Zuschüsse in Höhe von 5,00 Euro pro Mitglied bis zum 18. Lebensjahr. Die Vereine und Institutionen haben bis 20.03.2026 die Möglichkeit sich schriftlich bei der Stadt Mainburg zu melden. Per E-Mail an Eva Schmirler: eva.schmirler@mainburg.de

Droht das Ende einer Traditionsveranstaltung?

Seit dem Jahr 1959 gehört der Schwarz-Weiß-Ball – Gesellenkranz’l der Kolpingsfamilie Mainburg – untrennbar zum Fasching in Mainburg. Generationen von Besucherinnen und Besuchern haben hier getanzt, gelacht, gefeiert und unvergessliche Abende erlebt. Jahr für Jahr fand diese besondere Veranstaltung statt – nur der Golfkrieg 1991 und die Corona-Pandemie zwangen zu einer Unterbrechung. Ansonsten war der Schwarz-Weiß-Ball stets ein verlässlicher Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Stadt.

 

Über Jahrzehnte ein Publikumsmagnet

Von Anfang an stand der Ball für Stil, Eleganz und Qualität. Hochklassige Musikbands, ein feierlicher Rahmen und als Höhepunkt die geheimnisvolle Ballkönigin, deren Identität bis zum Ballabend streng gehütet wurde, machten den Reiz dieser Veranstaltung aus. In den vergangenen Jahren – seit der ersten weiblichen Vorsitzenden – gab es auch Ballkönige. Ein kleines, aber schönes Zeichen dafür, dass Tradition lebt und sich weiterentwickelt.

Der Schwarz-Weiß-Ball war über Jahrzehnte hinweg ein Publikumsmagnet. Die Eintrittskarten waren heiß begehrt, viele warteten sehnsüchtig auf den Vorverkaufsstart. Umso schwerer wiegt die aktuelle Situation: Seit der Corona-Pause bleiben die Besucherzahlen deutlich hinter früheren Jahren zurück.

Besonders schmerzlich ist dabei, dass Mainburg mit dem Verkauf des Christlsaals im Jahr 2020 seine letzte große, bewirtete Versammlungsstätte verloren hat. Seither muss der Ball in Unterpindhart stattfinden was für manche Gäste offenbar ein Grund darstellt, dem Ball fernzubleiben.

 

Schleppender Kartenvorverkauf

Der diesjährige Kartenvorverkauf verläuft äußerst schleppend. Schon jetzt ist absehbar, dass die Kosten erneut nicht gedeckt werden können. Nach zwei Jahren mit derselben ernüchternden Erfahrung steht die Vorstandschaft nun vor einer schweren Entscheidung: Soll das Gesellenkranz’l womöglich zum letzten Mal stattfinden oder für unbestimmte Zeit pausieren?

Ein möglicher Abschied, der weh tut. Denn mit dem Schwarz-Weiß-Ball würde Mainburg nicht nur eine weitere Faschingsveranstaltung verlieren, sondern ein Stück gelebte Geschichte, ein Stück Gemeinschaft und Zusammenhalt. Der Ball ist kein Event für eine bestimmte Altersgruppe – er ist für alle da: für Junge, Junggebliebene und die ältere Generation, für Tanzbegeisterte ebenso wie für alle, die einfach einen schönen Abend in festlichem Rahmen verbringen möchten.

 

Aufruf: Tradition nicht verschwinden lassen

Darum richtet sich dieser Aufruf ganz bewusst an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Umgebung: Lassen Sie diese Tradition nicht still und leise verschwinden. Wenn Sie gerne auf einen Ball gehen, wenn Sie den Mainburger Fasching schätzen oder einfach einen besonderen Abend erleben möchten, dann geben Sie sich einen Ruck. Jede verkaufte Eintrittskarte ist ein Zeichen dafür, dass diese Veranstaltung noch gebraucht wird – und eine Investition in das kulturelle Leben unserer Stadt.

Der Schwarz-Weiß-Ball findet Sa. 07.02.2026 (Einlass 19 / Beginn 20 Uhr) im großen Festsaal des Landgasthofs Rockermeier in Unterpindhart statt. Für beste Stimmung sorgt die Band „Sun & Moon“. Die Narrhalla Mainburg präsentiert ihr komplettes Programm mit Standardteil, Ordensverleihung und der beliebten Mitternachtsshow. Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei Schreibwaren Weinmayer in Mainburg erhältlich. Für Kurzentschlossene gibt es selbstverständlich auch eine Abendkasse.

Hoffen wir gemeinsam, dass dieser Ball nicht als letzte Seite einer langen Geschichte in Erinnerung bleibt – sondern als der Abend, an dem Mainburg gezeigt hat, wie wichtig ihm seine Traditionen sind.

Text: Rainer Neubauer

Mitmachen beim „Tag der Offenen Gartentür“ 2026

Seid mit eurem Garten beim „Tag der Offenen Gartentür“ 2026 dabei – Anmeldung bis 31.03.2026 möglich

Seit 2000 findet die Aktion „Tag der offenen Gartentür“ bayernweit statt. Auch im Landkreis Kelheim öffnen am 14.06.2026 Privatpersonen ihre Gärten, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, über den Zaun zu schauen.

Ihr habt einen schönen Garten? Macht mit und zeigt ihn beim  „Tag der offenen Gartentür“.

 

Jetzt für 2026 anmelden

Als Teilnehmer öffnet ihr am So. 14.06.2026, 10.00 – 17.00 Uhr euren Garten für Besucher und steht für Fragen zur Verfügung. Bei der Organisation, z.B. dem Anbringen von Wegweisern zu den Gärten und Führungen durch die Gärten werdet ihr gerne von den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen unterstützt.

Anmeldung bis 31.03.2026:
Anmeldeformular herunterladen (PDF) >
• Klaus Petersik (Kreisfachberater), Tel. 09441 2071241
• E-Mail: klaus.petersik@landkreis-kelheim.de

 

Hintergrund

Seit dem Jahr 2000 findet die Aktion „Tag der offenen Gartentür“ bayernweit statt. Der feste Termin am letzten Sonntag im Juni hat bei allen Freizeitgärtnern inzwischen seinen festen Platz im Jahresablauf eingenommen. Die hohen Besucherzahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Freude und die Lust der Menschen am Garten ungebrochen ist.

Neben vielen Anregungen für den eignen Garten bietet der „Tag der offenen Gartentür“ auch die Gelegenheit zum Gedankenaustausch unter Fachleuten.

Die Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege an den Landratsämtern organisieren zusammen mit den Obst- und Gartenbauvereinen diese Veranstaltung. Sie lebt von der Bereitschaft der Gartenbesitzer, die gerne ihre Gartentür weit öffnen, um Einblicke in ihr privates Pflanzenreich zu gewähren. Ein Privatgarten kann so zum Ort der Begegnung für viele gartenbegeisterte Menschen werden.

Foto: Klaus Petersik, Landratsamt Kelheim