Bayerischer Rundfunk zu Gast im Landkreis

„Schmidt Max tappt im Dunkeln“ – Bayerischer Rundfunk zu Gast im Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“

Was hört man, wenn man nachts im Naturschutzgebiet Weltenburger Enge wandert? Was spürt man an Winterabenden im Bayerischen Wald? Und was sieht man, wenn man Denkmäler gezielt mal im Dunkeln besucht? Die Wintermonate sind ideal für Nachtwanderungen. Denn schon am Nachmittag tappt man im Dunkeln. Der Schmidt Max ist diesmal in Bayern unterwegs. Mit einer Uhu-Kennerin, die in der kalten Balzzeit Eulenrufe zählt. Mit einer Wanderführerin und Jägerin, die alles über finstere Rauhnacht-Gestalten weiß. Und mit einem Licht-Experten, der ausgetüftelt hat, wie man das berühmte Schloss Neuschwanstein im Allgäu standesgemäß „schlafen legt“.

Sendetermine

Ausstrahlung: 
So. 10.01.2021, 18.45 Uhr, BR Fernsehen

Wiederholungen:
• Mo. 11.01.2021, 02:45 Uhr, BR Fernsehen
• Mo. 11.01.2021, 06:00 Uhr, BR Fernsehen
• Mi. 14.01.2021, 12:45 Uhr, 3sat

Weitere Informationen unter: www.br.de

 

 

Fotos: BR / Franziska Jäger

 

„Christkindlmarkt dahoam“ Gewinner

„Christkindlmarkt dahoam“ aufgrund von Corona verzögert

Gezogen sind sie schon, die Gewinner – siehe Bild – der „Christkindlmarkt dahoam“-Aktion 2020, die der Mainburger Musikant Ritsch Ermeier im Rahmen von „Kultur vor dem Fenster“ (www.kultur-vor-dem-fenster.de) zusammen mit Mainburger Firmen organisiert hat. Und eigentlich hätten sie ihre Gewinnpakete samt Adventskonzert von Ritsch Ermeier am 4. Adventswochenende entgegennehmen sollen.

„Tolle Aktion! Eine schöne Werbung für die hiesige Geschäfte und ein Spaß für uns“ oder „Super Sache, cooles Gewinnspiel“ waren die durchwegs positiven Reaktionen auf die Gewinnspielaktion, bei der die Teilnehmer Fotos vor den weihnachtlich geschmückten Fenstern der teilnehmenden Geschäfte schießen sollten. Aber wie bei vielen Aktionen machte Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung. Aus dem vierten Adventswochenende wird aufgrund von Quarantänebestimmungen leider nichts. Wenn aber alles gut läuft, könnte Ritsch Ermeier die Gewinner jedoch am 24. Dezember mit dem „Christkindlmarkt dahoam“ Packerl überraschen.

 

Die 6 „Christkindlmarkt dahoam“ Pakete bestehen jeweils aus:

• 1x Glühwein + 1x Kinderpunsch von Lutzenburger Liqueur & Genussmanufaktur
• Platzerl und Lebkuchen von Bäckerei Bugl
• romantische Weihnachtsdekoration von Haimerl Bett&Heim
• Adventsgesteck mit Kerze von der Blumenfrau
• 1x Lichterkette von Euronics Bachner
• 1x Paar warme Socken von HAIX
• 1x Advents-Hörbuch „Besinnlicher Teil“ von Ritsch Ermeier

 

Projekt für mehr Artenvielfalt

Projekt für mehr Artenvielfalt: neue Beerntungsmaschine beim VöF im Einsatz

Beim Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. ist seit diesem Jahr im Rahmen eines Pilotprojektes ein Samenerntegerät mit einer speziellen Bürsttechnik im Einsatz. Damit kann Samenmaterial von artenreichen Wiesen, sogenannten Spenderwiesen, gewonnen werden. Im Anschluss wird das Erntegut dann auf geeigneten, weniger artenreichen Flächen, ausgebracht. Im Rahmen des NATÜRLICH BAYERN Projektes „Bunte Bauernwiesen – Bunte Bauernäcker“ wurden bereits erste Wiesen mit diesem Material aufgewertet. Zukünftig werden damit auch verstärkt kommunale Eh-da-Projektflächen im Landkreis angelegt.

Klaus Amann, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands (www.voef.de) sowie Landrat und VöF-Vorsitzender Martin Neumeyer schauten sich vergangene Woche die Qualität des Erntematerials am Biohof Gruber in Schöfthal an um eine erste Bilanz des Pilotprojektes zu ziehen. „Wir haben uns für den Einsatz eines Samenerntegeräts entschieden, um bei Neuansaaten und Aufwertungsmaßnahmen auf artenreiches Samenmaterial aus dem Landkreis Kelheim zurückgreifen zu können. Damit erhalten und verbreiten wir die regionale Artenvielfalt und das genetische Spektrum der Pflanzen auf den Projektflächen des VöF“, so Klaus Amann. In diesem Jahr wurden circa 110 Kilogramm samenreiches Erntegut von VöF-Pflegeflächen gewonnen, darunter Feuchtwiesen, trockene Ranken und Flachland-Mähwiesen. Die Samen werden zur Aufwertung und Neuanlage von Projektflächen des Landschaftspflegeverbands verwendet. Landrat Martin Neumeyer zeigte sich sichtlich erfreut über diese zusätzliche Maßnahme zum Erhalt der regionalen Artenvielfalt im Landkreis Kelheim: „Wenn wir unsere Naturvielfalt im Landkreis Kelheim langfristig erhalten wollen, dürfen wir uns nicht auf unseren bisherigen Leistungen ausruhen. Die Sammlung von artenreichem Samenmaterial mit diesem Gerät macht es uns möglich, weitere Flächen mit hohem naturschutzfachlichen Wert anzulegen“.

Das Samenerntegerät sieht mit den dünnen Reifen aus wie ein Fahrradanhänger, der allerdings wie ein Rasenmäher über die Wiesen geschoben wird. Beim Überfahren des Pflanzenbestands werden die reifen Samenstände der Pflanzen durch eine rotierende Bürste mit vielen dicken Borsten abgekehrt und in einem Sammelbehälter aufgefangen. Durch die Rotationsbewegung der Bürste entsteht zusätzlich ein Windstrom, der unterstützend wirkt. Nach der Beerntung steht die Wiese immer noch da wie vorher, nur eben ohne einen Großteil der Samen. Dadurch kann die Wiese ganz normal gemäht und zur Heuwerbung genutzt werden – ein Vorteil gegenüber anderen Begrünungsmethoden wie zum Beispiel der Mahdgutübertragung, bei der das Mahdgut komplett auf die neue Fläche gebracht wird und dadurch nicht mehr genutzt werden kann. Auf Grund der guten Erfahrungen wird nächstes Jahr die Beerntung weiter ausgebaut, die zwischen Juni und September auf VöF-Projektflächen stattfindet. Das Pilotprojekt wird im Rahmen der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien gefördert, in Zusammenarbeit mit der unteren und der Höheren Naturschutzbehörde.

Im Bild: Ziehen Bilanz zum Einsatz des neuen Spezialgeräts: von rechts Lucia Gruber (Biohof Gruber Schöfthal), Veronika Stiglmaier (Projektmanagerin „Natürlich Bayern“), Landrat Martin Neumeyer und Klaus Amann (Geschäftsführer VöF).

Foto: Benjamin Schweizer

 

Nikolaus im Kindergarten Abenteuerland

Mit großen Augen machten am 04.12.2020 die Kinder vom Kindergarten Abenteuerland wieder Bekanntschaft mit dem Nikolaus.

Mit Geschenken und voller Lob traf er die Kinder unter Beachtung der zurzeit geltende Corona-Regeln. Die Kinder sangen die schönsten Lieder und lauschten gespannt der Geschichte vom Nikolaus. Jedes Kind bekam noch eine kleine Überraschung, die sie mit nach Hause nehmen durften. Das Team vom städtischen Kindergarten Abenteuerland wünscht allen Familien eine besinnliche und friedvolle Adventszeit. Trotz Distanzierung füreinander da zu sein und sich in der schweren Zeit gegenseitig zu unterstützen ist jetzt besonders wichtig.

Fotos: Frau Renate Schwaiger

 

Armstulpen „Made in Mainburg“

Kalte Hände ade! Die wunderbaren Armstulpen von TWEI Design aus Mainburg sind nicht nur ein modisches Accessoire. Sie wärmen die empfindliche Pulsregion am Handgelenk, so dass sich der ganze Körper wohliger anfühlt – egal ob beim Spazierengehen im Freien oder beim Arbeiten am Computer. Mit besonders viel Liebe und Kreativität gestrickt oder gehäkelt ist jedes Paar ein kleines Schmuckstück.

Individuelle Aufträge in euren Wunschfarben sind jederzeit willkommen. Anfrage per E-Mail an Waltraud Thoma: waltraud.thoma@googlemail.com

 

 

Nikolausüberraschung für Lebenshilfe Wohnheim

Am 05.12.2020 besuchten die Mitglieder des Rotaract Clubs Hallertau das Wohnheim in Mainburg der Haus der Lebenshilfe GmbH und verteilten unter Einhaltung der Abstandsregeln Nikolaus-Päckchen mit vielen Leckereien an die Bewohner und MitarbeiterInnen.

Die Einrichtung mit 20 Wohnplätzen befindet sich aufgrund der Pandemie seit Monaten in einer schwierigen Situation. Durch ein Betretungsverbot in Werkstätten für Menschen mit Behinderung am 19. März wurde eine ganztätige Betreuung in dem Wohnheim erforderlich. Die Bewohner litten unter Besuchsverboten, Testungen und den zahlreichen Auflagen wie das Masketragen in den Gemeinschaftsbereichen. Außer Spaziergängen und  Aufenthalten im Garten gab es wenige Möglichkeiten für Außenaktivitäten. Die jährliche Urlaubsreise der Einrichtung ist entfallen. Nach einer Phase der Lockerungen über die Sommermonate gelten nun wieder strengere Regelungen.

„Uns ist es ein Anliegen, in diesen schwierigen Zeiten der Pandemie etwas Freude zu verbreiten und die Vorweihnachtszeit für die Bewohner des Lebenshilfe Wohnheims zu versüßen“, so Vizepräsident Stefan Schöll. Ebenso hebt Schöll die Leistung der MitarbeiterInnen der Einrichtung mit 20 Plätzen vor: „Ihr Engagement wird nicht nur unter den außergewöhnlichen Umständen wahrgenommen und wir bedanken uns als Rotaract Club herzlich dafür.“ Ein besonderer Dank gilt Hans-Peter Lutzenburger von der Genussmanufaktur Lutzenburger für die Spende der handgeschöpften Schokoladennikoläuse.

Im Bild: Die Mitglieder des Rotaract Clubs Hallertau beider der Übergabe der Nikolausüberraschung: Martin Schöll, Katharina Schweigend, Stefan Schöll, Eva Muck und Christina Lutzenburger (von links).

 

Rotary Club spendet an Mainburger Armenhilfe

Mainburger Armenhilfe erhält tausend Euro Spende von den Rotariern

Die Armenhilfe hilft Bedürftigen. Spenden helfen der Armenhilfe. Und weil soziales Engagement auch quasi direkt vor der Haustür ein Kernanliegen aller Rotarier ist, hat der Rotary Club Mainburg der Armenhilfe einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro überreicht.

Es gibt Institutionen, die weitgehend abseits der öffentlichen Wahrnehmung Gutes tun und denen umso mehr ein ganz besonderer Dank gilt. Die Mainburger Armenhilfe zum Beispiel. Getragen vom katholischen Pfarrgemeinderat, kümmert sie sich um bedürftige Ortsansässige. Doch ohne Spenden kann auch sie nicht helfen. Daher hat Klaus Köhler, Präsident der Mainburger Rotarier, einen Scheck über 1.000 Euro an Stadtpfarrer Josef Paulus sowie an  Dr. Frank Thiel vom Arbeitskreis der Mainburger Armenhilfe übergeben. „Die Armenhilfe ist auch in einer eigentlich wohlhabenden Region unverzichtbar, weil sie schnell und unbürokratisch zur Stelle ist, wenn man sie braucht. Das gilt in Zeiten der Corona-Krise mit all ihren Verwerfungen umso mehr“, sagt Köhler. „Und genau das wollen wir auch: Ohne Umschweife helfen.“

Das Geld wird dringend gebraucht: Vermehrt melden sich bei der Armenhilfe junge Familien und alleinstehende Frauen aus dem Niedriglohnsektor – oft aus derzeit besonders betroffenen Branchen wie etwa der Gastronomie –die unverschuldet arbeitslos wurden und nicht mehr in der Lage sind, Fixkosten wie Miete und Strom zu bezahlen. Ein Schwerpunkt der Hilfe gilt auch den Kindern von einkommensschwachen Familien, die mit Kleidung, Schulmaterial oder mit Nachhilfe unterstützt werden.

„Wir wollten das Geld unbedingt noch vor Weihnachten übergeben“, sagt Köhler. „Hoffentlich trägt es auch dazu bei, dass in dieser heuer sehr besonderen und schwierigen Zeit Kinderaugen leuchten.“

 

Fahrplanwechsel Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim

Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim: Fahrplanwechsel zum 13.12.2020

Die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim (VLK) teilt mit, dass es zum Fahrplanwechsel am 13.12.2020 auf folgenden Linien zu Änderungen kommen wird:

  • VLK 1 (RBO 6022): Saal a. d. Donau – Kelheim – Riedenburg – Dietfurt
  • VLK 16 (RVV 16): Oberndorf – Peising – Bad Abbach – Regensburg
  • VLK 32 (RVV 25): Langquaid – Schierling – Eggmühl– Regensburg
  • VLK 34 (RBO 6034): Schwaig – Neustadt – Kelheim
  • VLK 50 (MVV 602/603): Mainburg – Rudelzhausen – Au – Freising
  • VLK 51 (MVV 683): Mainburg – Rudelzhausen – Moosburg
  • VLK 71 (RBO 6001): Winden – Riedenburg

Des Weiteren gilt ab 13.12.2020 ein neuer Fahrplan für die Zugverbindung Regensburg – Ingolstadt.

 

Fahrgäste erhalten alle Fahrpläne unter www.vlk-kelheim.de. Für Fragen zu Fahrplänen und Tarifen ist das Team der VLK unter vlk@landkreis-kelheim.de oder Tel. 0800 9999800 (gebührenfrei) zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar.

 

Neue Info-App für Kitas

Ende der Zettelwirtschaft in den städtischen Kindertageseinrichtungen – Eltern erhalten Nachrichten und Termine ab sofort per Smartphone-App

Ab sofort informieren alle städtischen Kita-Leiterinnen und ihr Team die Eltern mit der Kita-Info-App (www.kita-info-app.de). Nachrichten und Termine erhalten die Eltern direkt auf ihr Smartphone. Die Kita-Leitung spart dadurch Papier, Druckerkosten und vor allem Zeit. Damit profitieren vor allem auch die Kinder, wenn weniger Bürokratie anfällt und so mehr Zeit für pädagogische Arbeit bleibt.

Die Teams der Einrichtungen freuen sich gemeinsam mit der Stadt Mainburg über diese deutlichen Arbeitserleichterungen. „Selbstverständlich ersetzt die App in keiner Weise das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Erzieher/-innen, das natürlich einen höheren Stellenwert hat“, so Leiterin Simone Ketterl.

Oft etablieren sich in Elternkreisen Facebook- oder WhatsApp-Gruppen, um sich zu organisieren und Informationen auszutauschen. Im Vergleich zu diesen Diensten ist die Kita-Info-App dagegen datenschutzrechtlich absolut sicher und DSGVO-konform. Und Eltern, die ausdrücklich keine App wünschen, können sich ohne Mehraufwand alle Informationen und Termine auch per Email zusenden lassen.

Foto: Ramona Eder, Kindergarten Am Gabis / Kita-Info-App

 

Weihnachtsfreude für Kinder in Not

Die Aktion „Geschenk mit Herz“ (www.geschenk-mit-herz.de) unterstützt von Sternstunden e.V. und Bayern 2 verbindet Kinder und deren Familien aus Deutschland mit bedürftigen Kindern aus der ganzen Welt – auch 2020 wieder. Diese Kinder leben in Armut und Krieg, ohne Perspektive und Schutz. Nur selten dürfen sie Kind sein. Ihnen zaubert ein Päckchen der Aktion ein Lächeln ins Gesicht.

Im Kindergarten Schneckenheim Mainburg wurde fleißig gesammelt und 87 Päckchen waren zum Abholen bereit. Voller Freude brachten die Schneckenkinder die Päckchen zum Laster. Nach einer Kontrolle in der humedica Hauptzentrale in Kaufbeuren werden die „Geschenke mit Herz“ in die Zielländer geliefert. Gerade in der Pandemiezeit ist eine warme Mütze, Handschuhe, Hygieneartikel und ein Spielzeug für die Kinder im Zielland ein kostbares und oft das erste Weihnachtsgeschenk, das sie in ihrem Leben bekommen haben. Wenn die Kinderaugen bei den Schneckenkindern am Weihnachtsabend leuchten, wissen sie, dass irgendwo ein Kind in Not mit dem Päckchen Weihnachtsfreude erleben darf und weiß, dass es nicht vergessen ist.