Erziehungsführerschein 2020

„Erziehungsführerschein“ der Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) fand im Oktober 2020 statt

In kleiner Runde und unter Einhaltung der zurzeit notwendigen Hygieneregeln fand am Samstag, den 24.10.2020, im Landratsamt Kelheim das jährlich stattfindende Seminar „Schritt für Schritt“ statt, der so genannte „Erziehungsführerschein“. Die Veranstaltung wurde von der KoKi-Stelle (Frühe Kindheit) veranstaltet.

In diesem Seminar konnten die Teilnehmerinnen Ausführungen zu den Phasen der kindlichen Entwicklung hören sowie Erklärungen zu den jeweiligen Erziehungsgrundlagen bis zum Kindergartenalter. Die theoretischen Erläuterungen wurden mit manchmal auch humorvollen Beispielen aus der Praxis veranschaulicht. Hierfür stellte sich die erfahrene Kindergartenleiterin und Referentin Anne Rottengruber zur Verfügung. Obwohl dieses Jahr wegen des Corona-Virus leider Einschränkungen nötig waren, verlief der Tag sehr kurzweilig. Er vermittelte den Teilnehmerinnen die Grundlagen des Positiven Erziehens und gab ihnen dafür vielfältige Anregungen.

Fotoquelle: Beate Wittmann, Landratsamt Kelheim

 

Freie Wähler Frauenorganisation gegründet

Die FREIEN WÄHLER haben am 31.10.2020 in Fulda ihre bundesweite Frauenorganisation gegründet. Vorsitzende des Gründungsvorstands ist Kerstin Haimerl-Kunze aus Mainburg.

Weiterhin gehören dem Vorstand an Andrea Menke (Sachsen-Anhalt), Julia Glagau (Schleswig-Holstein), Marianne Altgeld (Rheinland-Pfalz) und Kira Hauser (Hessen). „Im Vorstand arbeiten jetzt Frauen aus dem Norden, Süden, Osten und Westen Deutschlands zusammen. Damit haben wir unser Ziel erreicht, uns deutschlandweit möglichst breit aufzustellen“, freut sich die neu gewählte Vorsitzende Kerstin Haimerl- Kunze.

Die Gründung des Frauenverbandes streben die FREIEN WÄHLER seit fast vier Jahren an. Nun ist der Plan endlich umgesetzt worden. Die Gründung wurde vom Bundesvorstand begleitet und gefördert. „Schließlich wollen wir als FREIE WÄHLER insgesamt weiblicher, jünger und vielfältiger werden – als bürgerliche Kraft der Mitte“, betont Andrea Menke, Mitglied des Bundesvorstands der FREIEN WÄHLER und nun auch Stellvertreterin bei den FREIEN WÄHLERN Frauen.

Ziel und Zweck der FREIEN WÄHLER Frauen ist es, Frauen die Möglichkeit zu bieten sich politisch zu engagieren, weiterzubilden und letztendlich frauenspezifisch politisch tätig zu werden. „Thematisch wollen wir uns nicht zu sehr eingrenzen. Letztendlich dreht sich alles darum, Frauen darin zu unterstützen, sich selbstbestimmt ein Lebensmodell wählen und gleichberechtigt in allen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben zu können“, so Haimerl-Kunze.

Bundesweit sind Frauen aus allen 16 Landesvereinigungen der FREIEN WÄHLER Mitglieder im neu gegründeten Frauenverband. Ziel ist es, in den nächsten zwei Jahren ein flächendeckendes Netz an Untergliederungen aufzubauen, um so auch direkt vor Ort die aktiven Frauen einbinden zu können.

Im Bild: Der neue Vorstand

 

Umweltpreisverleihung 2020 der Stadt Mainburg

Stadt Mainburg verleiht erneut Umweltpreis: Bienen, Schwalben und Mauersegler im Fokus – Firma WOLF für Firmenbienen und Eheleute Wengermeier für ihr Naturschutzengagement Umweltpreisträger 2020.

„Für den Ehrgeiz der Firma WOLF, das Projekt Firmenbienen so vielfältig und mit so viel Elan umzusetzen verdienen sie den Umweltpreis der Stadt Mainburg.“, begründete Bürgermeister Fichtner die diesjährige Entscheidung der Jury zum Mainburger Umweltpreis. Das Engagement für das Projekt „Bienen bei WOLF“ ist in der Tat umfangreich: 60.000 Bienen werden durch einen Imker unmittelbar am Firmengelände betreut. Einblick in diese Arbeit erhalten nicht nur die Mitarbeiter der Firma, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch örtliche Schulklassen. Dabei werden Tipps zur eigenen Bienenhaltung und Vorschläge zur insektenfreundlichen Gestaltung des eigenen Gartens gegeben. Betriebswirtschaftlichen Ertrag bringen die Bienen indes nicht, sieht man vom Verkauf des Honigs einmal ab, dessen Ertrag aber gleich wieder gespendet wird. Das anteilig zur Hälfte von der Raiffeisenbank Hallertau eG gestiftete Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll dieses Engagement würdigen und für künftigen Investitionen in diesem Bereich dienen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Thomas Kneip, dankte für die Verleihung an die Firma WOLF und sieht das Projekt fernab von betriebswirtschaftlichen Kategorien: „Das Bienenprojekt ist nur ein sichtbares Projekt des Naturschutzengagements der Firma. Es zeigt uns jeden Tag, dass die Produkte der Firma einen unmittelbaren Zusammenhang mit der Natur haben.“, führte er angesichts der Klimaerwärmung aus.

Sonderpreis des Naturschutzreferenten der Stadt Mainburg

Neben dem Umweltpreis wird durch den Naturschutzreferenten und dem Dritten Bürgermeister Konrad Pöppel ein Sonderpreis gestiftet. Der kam in diesem Jahr Alois und Marga Wengermeier zugute. Auf ihrem Hof in Aufhausen haben sie einen naturschonenden Landwirtschaftsbetrieb und zu einer bestandsfördernden Haltung von Mauerseglern und Schwalben beigetragen. „Über die Hinterlassenschaften und der Schreie der Vögel hinwegzusehen können nicht viele“, meinte Laudator Pöppel und führte weiter aus, dass dies jedoch nicht der einzig gewürdigte Einsatz für den Sonderpreis war: „Es treiben sich die Spatzen im Hof herum und mit dem Abend huschen die Fledermäuse über Euere Hofstelle. Für Wildbienen sorgt ihr Euch mit einem reichen Blütenangebot und einer Tränke. Daneben eine nachhaltige Landwirtschaft“.

Text: Stadt Mainburg

 

Erstes Treffen des ISEK-Steuerkreises

Am Donnerstag, 29.10.2020 fand das erste Treffen des ISEK-Steuerkreises in der Stadthalle Mainburg statt. Der Steuerkreis setzt sich aus 20 Personen zusammen, die das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) mitgestalten, das die Stadt zusammen mit dem Planungsbüro Dragomir aus München erarbeitet und das als Grundlage für die Städtebauförderung dient. Das Konzept liefert der Stadt Ziele und Handlungsbedarfe für die Zukunft. Dabei werden unter anderem die Bereiche Entwicklung der Innenstadt oder Sanierung ortsbildprägender Bereiche beleuchtet.

Mitglieder des Steuerkreises

Im Steuerkreis sind neben Bürgermeister Helmut Fichtner sowie Elke Weihard (Stadtmanagerin) und Ulrich Dempf (Stadtbaumeister) sieben Mitglieder aus dem Stadtrat vertreten. Zusätzlich konnten Hans Zirngibl, Jörg Rudloff und Markus Stanglmair als sogenannte „lokale Akteure“ für die Mitarbeit gewonnen worden. Besonders groß war die Anzahl der Bewerbungen der Bürgerinnen und Bürger für den Steuerkreis im Vorfeld. Nicht weniger als 50 Personen meldeten ihr Interesse an. Daraus konnten sieben Personen ausgewählt werden. „Keine einfache Aufgabe“, gab Bürgermeister Fichtner zu. Viele Faktoren sollten dabei berücksichtigt werden. „Wir haben versucht, einen möglichst breiten Querschnitt der Bevölkerung abzubilden.“ Ausgewählt wurden Sarah Beck-Trojer, Heidi Mirlach, Katja Thieme, Max Scholz, Hans Wühr, Deniz Yavas und Martin Habel.

Inhalt des ersten Treffens

In der ersten Sitzung stellte das Planungsbüro zuerst ihre Bestandsaufnahme und anschließend die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger vom mobilen Infostand, der im September stattfand, nach Themen geordnet vor. Viele Ideen wurden dort vorgebracht zu den Bereichen „Mobilität/ Verkehr“, „Landschaft/ Natur/ Städtebau“ oder „Kultur/ Soziale/ Freizeit“. Danach war die Arbeit der Mitglieder des Steuerkreises bei der „Bearbeitung der querschnittsbezogenen Analyse“ gefragt. Auf einer Stadtkarte Mainburgs sollten sowohl Bereiche markiert und kurz erörtert werden, die als positiv wahrgenommen werden, als auch Bereiche, in denen es Entwicklungspotentiale gibt. Diese wurden dann dem Gremium vorgestellt.

Bei der nächsten Sitzung Anfang 2021 werden alle bis dahin eingebrachten Anregungen zusammen mit dem Steuerkreis zu Handlungsfeldern und Ziele für die zukünftige Stadtentwicklung ausgearbeitet.

Macht mit, macht Vorschläge!

Vorschläge und Anregungen können und sollen weiterhin jederzeit von der gesamten Bevölkerung eingebracht werden – es ist ein gemeinsamer Prozess. Im Bürgerbüro gibt es passende Postkarten und auf der Homepage der Stadt Mainburg finden sich weitere Informationen. Anregungen können auch einfach per E-Mail mainburg@dragomir.de an das Planungsbüro übermittelt werden. Über die E-Mail besteht auch die Möglichkeit sich für den Newsletter anzumelden, damit ihr regelmäßig über weitere Planungsschritte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert zu werdet.

 

Serienproduktion von WOLF Luftreinigern gestartet

Hygienische Raumluft für Schulen, Büros und Arztpraxen

Trotz verschärfter Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen Kindergärten und Schulen in Deutschland offenbleiben. Klassenräume, die über die Fenster nur unzureichend zu belüften sind, werden daher dank Förderprogrammen in verschiedenen Bundesländern sukzessive mit Luftreinigern versehen, um mehr Schutz vor Ansteckungen zu bieten. Die WOLF GmbH hat dafür am Standort Mainburg jetzt die Produktion großer Stückzahlen gestartet, um zeitnah möglichst viele Schulen sowie weitere Einrichtungen ausstatten zu können.

Am Unternehmenssitz produziert der Marktführer für Raumlufttechnische (RLT) Anlagen mit dem AirPurifier einen Luftreiniger, der speziell für Klassenzimmer entwickelt wurde, aber auch in anderen Räumen eingesetzt werden kann. Das professionelle Umluftgerät ist mit dem vom Umweltbundesamt empfohlenen HEPA Hochleistungsfilter H14 ausgestattet und ermöglicht eine effektive Abscheidung von bis zu 99,995 Prozent aller Bioaerosole, wozu auch Viren und Bakterien gehören. Das Gerät ist zudem das leiseste Gerät seiner Klasse und somit ideal für Klassenzimmer, Besprechungsräume oder Wartezimmer geeignet – Leistungswerte ermittelt vom TÜV Süd*. Für die Produktion des AirPurifiers wurde eigens eine neue Produktionslinie eingerichtet. Die Auslieferung der ersten Geräte ist für Anfang November geplant.

„Wir haben bereits zahlreiche Vorbestellungen und fahren die Produktion jetzt sukzessive nach oben, um der stetig steigenden Nachfrage gerecht werden zu können. Dafür haben wir einen Teil unserer Produktionskapazitäten frühzeitig auf den AirPurifier umgestellt, um möglichst schnell viele Schulen, Büros oder auch Arztpraxen ausstatten zu können“, erklärt Dr. Thomas Kneip, Vorsitzender der Geschäftsführung der WOLF GmbH.

In den vergangenen zwölf Monaten hat die WOLF GmbH allein im Bildungssektor bundesweit rund 300 Einrichtungen mit hochwertigen Raumlufttechnischen Anlagen ausgerüstet. Mit dem neuen Luftreiniger „AirPurifier“ ergänzt seit kurzem eine professionelle und kostengünstige Lösung die Produktserie.

*Mehr Informationen zu den AirPurifier Leistungswerten ermittelt vom TÜV Süd, aber auch zu staatlichen Förderungen und den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in Schulen, in Gastronomie, in Konferenzzentren, in Arztpraxen oder im Einzelhandel: www.wolf.eu/luftreiniger

 

Neuer Elternbeirat im städtischen Kindergarten

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres 2020/2021 wurde der neue Elternbeirat des städtischen Kindergartens Schneckenheim, der sich mit einer Gruppe im Altenheim St. Michael befindet, vorgestellt. Das Gremium wurde mit drei engagierten Eltern besetzt.

Den Vorsitz übernimmt Mattias Steinberger, als Beisitzer fungieren Lisa Dittrich und Ivan Jagnjic. Das Gremium traf sich bereits zur ersten Sitzung, die alle aktuellen Belange und Aktivitäten zum Inhalt hatte. Die Kindergartenleitung Rosalinde Lindner und ihr Team gratulierten und freuen sich sehr über die Zusammenarbeit und wünschten Ihnen viel Freude für Ihr Ehrenamt.

Im Bild (v.l.n.r.): Vorsitzender Matthias Steinberger, Lisa Dittrich, Ivan Jagnjic

Bildquelle: Rosalinde Lindner

 

VHS Mainburg im November geöffnet

Volkshochschule Mainburg bleibt im November 2020 geöffnet

Die Angebote der Volkshochschule Mainburg (vhs) können im November 2020 weitgehend planmäßig stattfinden. Voraussetzung ist, dass auch im Unterricht Maske getragen wird. Lediglich die „bewegten Angebote“ im Programmbereich Gesundheit müssen, analog zum Vereinssport, pausieren. Ebenso finden keine Koch- und Stylingkurse statt. Alle Teilnehmer, die von einer Unterbrechung betroffen sind, erhalten Nachricht von der vhs.

Die achte Infektionsschutzmaßnahmeverordnung erlaubt mit Auflagen so genannte „außerschulische Bildungsangebote“, unter die auch das Bildungsangebot der vhs fällt. Damit ist klar, dass eine generelle Schließung, wie im Frühjahr des Jahres, nicht ansteht. Die Verantwortlichen arbeiten an der Aktualisierung des Hygienekonzepts. Verbindlich beinhalten wird dieses eine generelle Maskenpflicht für alle Kursangebote.

Pausieren müssen die laufenden Bewegungskurse des Programmbereichs Gesundheit. Für November geplante Neustarts finden nicht statt. Gründe sind die allgemeine Maskenpflicht sowie die Untersagung des Breitensports. Gesundheitsvorträge können, aufgrund des Vortragscharakters, stattfinden. Ebenso abgesagt sind aus dem Programmbereich Kultur die Koch- und Stylingangebote. Diese sind unter den aktuell geltenden Hygienebestimmungen nicht sicher durchführbar.

Noch in Klärung befinden sich die Angebote für Kinder. Unter bestimmten Hygieneauflagen können Angebote wie Kinder-Uni oder AbenteuerKinderWelt nach den Ferien stattfinden. Die vhs nutzt die Ferienwoche, um hier Klarheit über das Erlaubte zu bekommen. In jedem Fall werden Teilnehmer ausfallender Kurse von der vhs benachrichtigt.

 

www.vhs-mainburg.de
www.facebook.com/vhs.mainburg

 

Witterungsbedingter Unterrichtsausfall

Koordinierungsgruppe für Unterrichtsausfall bei ungünstigen Witterungsbedingungen im Landkreis Kelheim

Schlechte Witterungsbedingungen, vor allem in den Wintermonaten, ziehen in vielen Fällen Verkehrsbeeinträchtigungen nach sich. In Einzelfällen ist sogar ein Befahren der Straßen nicht möglich. Gravierende Auswirkungen haben derartige Extremsituationen auf den Berufs- und Schülerverkehr in den Morgenstunden. Im ländlichen Raum sind Schülerinnen und Schüler bereits sehr früh am Morgen mit Bussen unterwegs.

Bei ungünstigen Witterungsbedingungen muss daher kurzfristig und sehr früh (ca. zwischen 5.00 Uhr und 5.20 Uhr) eine Entscheidung über einen möglichen Unterrichtsausfall getroffen werden, um die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Schulen sowie die Verkehrsunternehmen entsprechend unterrichten zu können.

Seit Herbst 2010 besteht im Landkreis Kelheim eine Koordinierungsgruppe, die sich derzeit aus folgenden Personen zusammensetzt und im Bedarfsfall über einen möglichen Unterrichtsausfall zu entscheiden hat: Hans Rödl (Leiter des Kreisbauhofes), Nicola Moritz-Holzapfel (Schulamtsdirektorin), Vertreter der Pressestelle sowie Stefan Grüttner (Stabsstellenleiter ÖPNV).

Verlauf bis zur Feststellung eines witterungsbedingten Unterrichtsausfalls

Von mehreren Standorten aus geben Straßenwärter des Landkreises einen Zustandsbericht über die bestehenden Witterungsverhältnisse an Hans Rödl. Auf Grundlage dieser Meldungen der Straßenwärter erfolgt eine Kontaktaufnahme von Hans Rödl mit Nicola Moritz-Holzapfel. Zu diesem frühen Zeitpunkt werden die vorliegenden Straßenverhältnisse berücksichtigt, gleichzeitig muss eine Abschätzung vorgenommen werden, ob sich der Straßenzustand verschlechtern oder verbessern wird. Da die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler oberste Priorität hat, wird im Zweifelsfall ein Unterrichtsausfall festgestellt, entweder für einen Teil oder für den gesamten Landkreis.

Hierzu noch ein wichtiger Hinweis: da die weiterführenden Schulen im Regelfall einen größeren Einzugsbereich als Grund oder Mittelschulen haben, ist es durchaus möglich, dass die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall für den gesamten Landkreis getroffen wird, obwohl in einem Teil des Landkreises die Wetterverhältnisse nicht so dramatisch sind. Ebenso kann der Fall eintreten, dass sich die Witterungsverhältnisse relativ schnell entspannen. Nachdem die Entscheidung aber spätestens gegen 5.20 Uhr fallen muss und auch eine Abschätzung über die voraussichtliche Wetterentwicklung beinhaltet, kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Befahren der Straßen später zu einem großen Teil wieder möglich ist.

Nach Entscheidung des Unterrichtsausfalls (für alle Schulen im Landkreis verbindlich) durch Frau Moritz-Holzapfel wird die Meldung in eine vom Kultusministerium zur Verfügung gestellte Datenbank eingegeben, zu der nur bestimmte Teilnehmer, vor allem Radiosender, Zugriff haben, damit eine unverzügliche Meldung per Radio und Internet erfolgen kann.

Gleichzeitig ergeht an alle Schulen im Landkreis Kelheim per E-Mail die entsprechende Meldung. Die Pressestelle des Landratsamtes verständigt per E-Mail die einschlägigen Pressemedien und stellt die Meldung auch auf die Internetseite und Facebook-Seite des Landratsamtes Kelheim. Sofern eine Verschlechterung der Wetterlage erst zu einem späteren Zeitpunkt eintreten sollte, wird keine Meldung mehr erfolgen, da die Busse bereits unterwegs sind.

Sollten sich bereits am Vorabend gravierende Witterungsprobleme abzeichnen, wird eine Meldung am Abend erfolgen.

Darum: Schalten Sie Ihr Radio an. Sie hören nicht nur die neuesten Meldungen, sondern kommen beschwingt in den Morgen, vor allem die Schülerinnen und Schüler im Falle eines Unterrichtsausfalls.

 

Familienaktion 2020 von Abens-Donau Energie

Familienaktion 2020 „50 Euro für unsere Kinder“ der Abens-Donau Energie GmbH

Insgesamt 450 Euro spendete die Abens-Donau Energie GmbH 2020 für Kindergärten und Grundschulen in den Verwaltungsgemeinschaften Mainburg und Saal a.d. Donau. Mit der Familienaktion „50 Euro für unsere Kinder“ unterstützt der Energieversorger seit 2016 die Kommunen. In Aiglsbach, Saal a.d. Donau und Teugn wurden im Aktionszeitraum neue Ökostromverträge abgeschlossen. Für jeden dieser Neukunden kommen 50 Euro den dortigen Kindergärten und Grundschulen zu Gute. Die Bürgermeister Manfred Jackermeier (Teugn), Christian Nerb (Saal a.d. Donau) und Leonhard Berger (Aiglsbach) nahmen die Spendenschecks stellvertretend für Ihre Gemeinden entgegen.

„Mit dieser Aktion unterstützen wir die Zukunft unserer Region – unsere Kinder“, so Sabine Melbig, Geschäftsführerin der Abens-Donau Energie GmbH. Der kommunale Energieversorger hat sich die ökologische Versorgung des Landkreises mit umweltfreundlicher Energie zum Ziel gesetzt. Neben Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft bietet er auch energienahe Dienstleistungen und Ladelösungen für private E-Auto-Besitzer an.

 

Im Bild: Sabine Melbig und Edgar Stockmeier (Abens-Donau Energie GmbH) mit Leonhard Berger (1. Bürgermeister Gemeinde Aiglsbach, rechts)

Bildquelle: Abens-Donau Energie GmbH / R.Jellinek

 

Aquaponik-Farm in Mainburg

Erste kommerzielle Aquaponik-Farm in Bayern entsteht in Mainburg – Natürlicher Nährstoffkreislauf für mehr Nachhaltigkeit beim lokalen Gemüseanbau

Vor fünf Jahren stieß Mike Conley das erste Mal auf den Begriff „Aquaponik“. Wie er schnell herausfand, beschreibt Aquaponik das Prinzip Aquakulturen (Fischzucht) mit der Hydroponik – Gemüseanbau ohne Erde – zu einem natürlichen Nährstoffkreislauf zu verbinden, der der Natur nachempfunden ist. Dabei wird das Abwasser der Fischkultur für den Anbau von Gemüse genutzt. Nachdem das Wasser durch die Pflanzbecken gelaufen ist, kommt es gereinigt zurück in die Fischtanks.

Die daraus resultierende Wasserersparnis von rund 66% im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft begeisterte Mike so sehr, dass er eine erste Versuchsanlage aufbaute. Mit Erfolg.

Der nächste große Schritt folgte im Oktober 2020: Die leerstehende Gärtnerei Fröschl in Mainburg wurde gepachtet, um dort die erste Aquaponik-Farm Bayerns aufzubauen. „Durch den ganzjährigen Anbau im Gewächshaus erzielen wir einen höheren Ertrag“ so Conley, der seinem Projekt mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Startnext zusätzlichen Rückwind verschafft.

Bis im Januar 2021 die erste eigene Ernte Aquaponik-Ernte eingefahren wird, kann man bei ihm schon jetzt Produkte zahlreicher lokaler Zulieferer kaufen. Das Sortiment und weitere Informationen zur Aquaponik findet ihr unter: www.aquaponik-profis.de

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