Wärmewende in Mainburg

Fahrplan für klimaneutrale Versorgung bis 2045

Mainburg hat den Abschlussbericht zur kommunalen Wärmeplanung vorgestellt. Grundlage ist das im Jahr 2024 in Kraft getretene Wärmeplanungsgesetz des Bundes. Es verpflichtet Kommunen, sich intensiv mit ihrer künftigen Wärmeversorgung auseinanderzusetzen und konkrete Szenarien für eine klimaneutrale Wärme bereit zu stellen. Für Städte wie Mainburg mit weniger als 100.000 Einwohnern gilt: Bis spätestens Mitte 2028 muss ein Wärmeplan vorliegen. Zudem hat sich der Freistaat Bayern zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu sein.

Die gesetzlichen Vorgaben machen klar: Es reicht nicht, auf die derzeitige Versorgung mit Öl und Gas zu setzen. Kommunen müssen untersuchen, wie sich der Wärmebedarf in den kommenden Jahren entwickelt, welche erneuerbaren Quellen nutzbar sind und welche Infrastrukturen dafür geschaffen werden müssen.

Die Bestandsanalyse für Mainburg zeigt, dass rund 80 % des aktuellen Bedarfs durch fossile Quellen wie Erdgas und Öl gedeckt werden. Der jährliche Bedarf im Gemeindegebiet liegt bei rund 184 Gigawattstunden. Erneuerbare Energien spielen bislang nur eine Nebenrolle. Um das zu ändern, wurde durch die kommunale Wärmeplanung ein Fahrplan entwickelt. Nach den Planungen soll der Anteil erneuerbarer Wärmequellen bis 2030 auf etwa ein Drittel steigen, 2035 auf über 50 %, 2040 auf knapp 80 % – bis 2045 soll die Wärmewende vollständig abgeschlossen sein und die Versorgung vollständig klimaneutral erfolgen.

Mit der kommunalen Wärmeplanung erfüllt die Stadt ihre Pflicht und macht einen ersten Schritt für die zukünftige Ausrichtung. Mainburg setzt auf mehrere Handlungsfelder. Geplant sind verstärkte Informationen und Beratungsangebote für Hauseigentümer, Sanierungen kommunaler Gebäude sowie Anreize für energetische Modernisierungen. Parallel untersucht werden, ob Flusswasserwärme als Quelle für ein potentielles Wärmenetz umsetzbar ist. Auch industrielle Abwärme könnte in Zukunft genutzt werden.

Außerdem wurden mögliche Gebiete für ein Wärmenetz vorgeschlagen. Als Ergebnis für die sogenannten Eignungsgebiete wurden das Gebiet „Mainburg Zentrum“ ermittelt. Dort gibt es größere Wärmeabnehmer, sogenannte Ankerkunden, wodurch sich die Einrichtung von Wärmenetzen wirtschaftlich lohnen könnte. Zudem kommen als Prüfgebiete „Wambach“ und das Gewerbegebiet im Süden ins Gespräch. Ob und wie solche Netze realisiert werden, müssen weitere Machbarkeitsstudien zeigen.

 

 

Neuen Auszubildenden und Praktikanten bei der Stadt Mainburg

In einer freundlichen Begrüßungsrunde hieß Bürgermeister Helmut Fichtner am 09.09.2025 die neuen Auszubildenden und Praktikanten der Stadt Mainburg im Rathaus willkommen. Dabei lobte er die Entscheidung der jungen Fachkräfte, den Weg in Ihren Fachrichtungen einzuschlagen und betonte die Bereicherung durch ihre Arbeit in den Kitas und in der Stadtverwaltung.

 

  • Für den Kindergarten Sonnenschein beginnt Aijla Emini ihr sozialpädagogisches Einführungsjahr (SEJ) – das erste von vier Jahren in der Ausbildung zur Erzieherin. Ebenso starten dort Njomza Asllanaj und Michael Wittmann Ihre Ausbildung als Kinderpflegepraktikant*in.
  • Der Kindergarten Sandelzhausen bietet erstmals die neue Ausbildung zur Kinderpflegerin mit erhöhtem Praxisanteil (KiPrax) und darf hierzu Elmedina Haxha willkommen heißen.
  • Ebenfalls eine KiPrax-Praktikantin begrüßt die Kinderkrippe Spatzennest: Emily Stelljes. Zudem leistet dort Johanna Stieglbauer-Jung für ein Jahr ihren Bundesfreiwilligendienst.
  • Im Kindergarten Schneckenheim starten Erzieherpraktikantin Lisa Fankhauser sowie die beiden Erzieherpraktikant*innen Agnieszka Rypala-Cieslik und Patrick Görlich.
  • In der Stadtverwaltung beginnt mit Melisa Yurduseven erstmal eine Kauffrau für Büromanagement ihre Ausbildung.

 

Bürgermeister Fichtner bedankte sich bei allen Ausbildungsleitern und ermutigte die Auszubildenden, sich auf die vielfältigen Aufgaben zu freuen und mit Freude an die Arbeit zu gehen.

Im Bild / Hinten: Simone Ketterl (Leiterin Kindergarten Sonnenschein), Claudia Hausler (Ausbildungsleiterin Stadt Mainburg), Annika Meyer (Sachgebiet Soziales Stadt Mainburg), Julia Lechner (Leiterin Kinderkrippe Spatzennest), Antje Klein (Leiterin Kindergarten Sandelzhausen), Bürgermeister Helmut Fichtner / Vorne: Aijla Emini, Melisa Yurduseven, Johanna Stieglbauer-Jung, Emily Stelljes und Elmedina Haxha

Foto: Christoph Kempf, Stadt Mainburg

 

Leo Club Hallertau spendet an VKKK-Stiftung Regensburg

Leo Club Hallertau spendet 1.500 Euro an die VKKK-Stiftung Regensburg

Am 04.09.2025 hat der Leo Club Hallertau der VKKK-Stiftung in Regensburg eine Spende in Höhe von 1.500 Euro überreicht. Die Summe stammt aus verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen – Weihnachtsbaumabhol-Aktion, italienischer Abend des ehemaligen Ramasuri, KulturBräu-Party – die die jungen Mitglieder des Clubs im vergangenen und aktuellen Jahr organisiert und durchgeführt haben.

„Mit unserer Spende möchten wir die wertvolle Arbeit der VKKK-Stiftung für krebskranke und chronisch kranke Kinder sowie deren Familien fördern.“ Die Stiftung setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Lebensbedingungen von betroffenen Kindern und deren Angehörigen zu verbessern.

 

Mainburger 24-Stunden-Schwimmen 2025 trotzt Wind und Wetter

Über 3,3 Millionen Meter geschwommen

Am ersten Augustwochenende 02. und 03.08.2025 fand im Mainburger Freibad bereits zum 21. mal das 24-Stunden-Schwimmen statt. Trotz anhaltend schlechter Wetterprognosen und phasenweise strömendem Regen ließen sich 283 Teilnehmende nicht abschrecken und sorgten für ein Schwimmwochenende mit dem ganz eigenen Mainburger 24-Stunden Feeling. Insgesamt wurden 3.312.450 Meter geschwommen.

 

Ergebnisse und Platzierungen im Detail: PDF herunterladen >

 

Bürgermeister Fichtner bei Start und Siegerehrung

Bürgermeister Helmut Fichtner begleitete die Veranstaltung auch in diesem Jahr als Schirmherr. Er war sowohl beim Startschuss am Samstagvormittag als auch bei der Siegerehrung am Sonntag mit dabei und zeigte sich überaus angetan von der Ausdauer und Begeisterung der Teilnehmer.

 

Beste Organisation trotz Dauerregen

Organisiert wurde das Event vom Stadtunternehmen Mainburg (SUM), der Schwimmabteilung des TSV Mainburg und mit großer Unterstützung des Freibadpersonals – allen voran Tanja Besner und Sepp Brücklmaier. Bereits ab Mittwoch liefen die Aufbauarbeiten, erfreulicherweise bei weitgehend trockenem Wetter. Am Veranstaltungswochenende selbst waren dann insgesamt 112 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die meisten aus der Schwimmabteilung – darunter aktive Mitglieder, Eltern, Ehemalige und Unterstützer.

Edmund Brücklmaier vom TSV fasste die Stimmung bei den Vorbereitungen prägnant zusammen: „Bis zur Wochenmitte dachten wir, es könnte wegen der schlechten Vorhersagen viele Absagen geben, doch je näher das Wochenende rückte, desto mehr meldeten sich an. Wir waren wirklich überrascht, dass trotz des Wetters so viele Schwimmerinnen und Schwimmer gekommen sind“.

Für die Sicherheit im Wasser sorgte während der gesamten Veranstaltung die Mainburger Wasserwacht. Die Verpflegung der Teilnehmer und Helfer war Sache des Teams um Robin Bauer und Johann Goldbrunner sowie des Freibadkiosks.

 

Freunde aus Nah und Fern

Besonders gefreut hat sich das Mainburger Organisationsteam über den Besuch befreundeter Schwimmvereine: Der ATSV Kelheim war, wie schon seit vielen Jahren, wieder mit dabei – diesmal sogar mit selbstgebackenem Kuchen im Gepäck. Auch der TuS Töging war erneut am Start. Der Bezirk Niederbayern des Bayerischen Schwimmverbands nutzte das Event als Saisonabschluss-Ausflug und kam zwar nicht mit den ursprünglich geplanten 23, aber immerhin mit 13 Schwimmerinnen und Schwimmern, die aktiv ins Geschehen eingriffen. Und auch für gute Stimmung war gesorgt: „Bezirks-Grillmeister“ Mirco war mit dabei und sorgte mit Grillzange und Humor für volle Mägen und gute Laune, auch bei Regen.

 

Viel Programm neben dem Schwimmen

Neben dem Schwimmen wurden auch ein Wettrutschen und ein Blitzschachturnier durchgeführt. Das letztere in Zusammenarbeit mit der Schachabteilung des TSV Mainburg. Besonders beim Wettrutschen lieferten sich Jung und Alt spannende Duelle auf Zeit.

 

Neuer Schulleiter der Mittelschule Mainburg

„Auf gute Zusammenarbeit“ – Neuer Schulleiter der Mittelschule Mainburg zu Besuch bei Bürgermeister Fichtner

Ein erster Besuch, ein fester Händedruck und gute Gespräche: Der neue Schulleiter der Hallertauer Mittelschule Mainburg Franz Hottner hat sich zusammen mit dem fachlichen Leiter des Schulamtes Kelheim Michael Kugler bei Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzendem Helmut Fichtner im Rathaus vorgestellt. Alle drei waren sich schnell einig: Die Zusammenarbeit zwischen Stadt bzw. Schulverband und Schule soll nicht nur funktionieren, sondern richtig gut werden.

„Unsere Schulen sind das Herzstück der Bildungsarbeit in Mainburg. Ich freue mich sehr, mit Ihnen gemeinsam Projekte anzustoßen und die Mittelschule weiter voranzubringen“, betonte Bürgermeister Fichtner. Der neue Schulleiter brachte ebenfalls seine Vorfreude auf die Zusammenarbeit zum Ausdruck: „Ich spüre hier in Mainburg sofort den besonderen Zusammenhalt. Gemeinsam mit Schulverband, Eltern, Lehrkräften und natürlich den Schülerinnen und Schülern möchte ich die Schule zu einem Ort machen, an dem sich jeder wohlfühlt und bestmöglich lernen kann.“

Nach seinem Studium an der Universität Regensburg startete Franz Hottner 1999 sein Referendariat an der damaligen Hauptschule Mainburg – und kehrt nun, viele Jahre später, als Schulleiter zurück. Seine Stationen führten ihn zunächst für drei Jahre an die Grund- und Hauptschule Tacherting in Oberbayern (2001–2004), dann zehn Jahre an die Mittelschule Rohr i. NB (2004–2014) und für zwei Jahre an die Anton-Balster-Mittelschule Neustadt (2014–2016). Ab 2016 war er Konrektor an der Grund- und Mittelschule Siegenburg sowie an der Grundschule Pürkwang. Von 2019 bis 2025 leitete er als Rektor die drei Schulen und brachte mit zahlreichen Projekten frischen Wind ins Schulleben.

Mit dem Antrittsbesuch im Rathaus ist nun der Grundstein für eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit in Mainburg gelegt – und die Freude auf gemeinsame Vorhaben ist auf beiden Seiten groß.

Im Bild: Der neue Schulleiter der Hallertauer Mittelschule Mainburg Franz Hottner besuchte Bürgermeister Fichtner am 08.08.2025 im Rathaus, und der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Schulverband und Schule wurde gelegt. Fotografin: Renate Kemmetter für die Stadt Mainburg. Foto: Stadt Mainburg

 

25 Lehramtsanwärter vereidigt

Für 25 Nachwuchslehrkräfte hat das Berufsleben im Landkreis Kelheim schon einen Tag vor offiziellem Schulstart begonnen. Am 15.09.2025 hat Landrat Martin Neumeyer die Lehramtsanwärterinnen und -anwärter vereidigt. 

Schulamtsdirektor Michael Kugler und Schulrätin Brigitte Schönhofer-Bohrer stimmten die jungen Frauen und Männer auf die beiden anspruchsvollen Jahre im Referendariat ein. Insgesamt nehmen eine angehende Fachlehrerin, zwei Förderlehrer sowie acht Mittelschul- und 14 Grundschullehrerinnen und -lehrer zum neuen Schuljahr ihren Dienst auf.

Zum Start in ihren neuen Lebensabschnitt erhielten die 25 Frauen und Männer als Ersatz für die Schultüte jeweils ein kleines Geschenk: Eine „Wir sind Landkreis Kelheim“-Tasse mit Bleistift.

Im Bild: Im Schuljahr 2025/26 beginnen 25 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter ihren Dienst an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis Kelheim.

Foto: Lukas Sendtner, Landratsamt Kelheim

Herbst-Programm der Vereins- und Ehrenamtsakademie

Anmeldung zu fünf Terminen ab sofort möglich

Die „Vereins- und Ehrenamtsakademie im Landkreis Kelheim“ ist ein Angebot der Ehrenamtsstelle Landkreis Kelheim und der Regionalen KEB im Landkreis Kelheim. Für den Herbst haben die Veranstalter mit ihren Kooperationspartnern und kompetenten Referentinnen und Referenten wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Anmeldungen sind schon möglich.

 

Aufsichtspflicht, Jugendschutz und Haftung – rechtliches Basiswissen für die Jugendarbeit

• 16.10.2025 / 24.11.2025 (inhaltlich identische Termine)
• jeweils 18:30 – 21.00 Uhr
• Online-Seminar

Im ehrenamtlichen Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit kommen viele Fragen auf. Das Online-Seminar liefert Antworten und gibt einen praxisnahen und verständlichen Überblick über die Rahmenbedingungen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Aufsichtspflicht: Wer trägt wann die Verantwortung? Was bedeutet Aufsichtspflicht konkret im Alltag? Welche Qualifikationen müssen Betreuungspersonen mitbringen und wie viele Betreuungspersonen braucht es? Dabei werden auch die wichtigsten Aspekte aus dem Jugendschutz und dem Strafrecht besprochen. Außerdem kommen typische Fragen aus der Praxis zur Sprache, wie etwa: Darf ich mit einer Gruppe ins Schwimmbad gehen? Ist ein Erste-Hilfe-Kurs Pflicht? Wie gehe ich richtig mit Medikamenten um? Ziel ist es, mehr Sicherheit für das eigene Engagement zu gewinnen.

Die Online-Seminare werden in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Kelheim, dem Kreisjugendring Kelheim und der Katholischen Jugendstelle Kelheim angeboten.

 

Die Kunst des (freien) Redens – Rhetorikseminar fürs Ehrenamt

• 29.102.2025, Pfarrsaal St. Pius, Elsterstr. 2, Kelheim
• 01.12.2025, Pfarrheim Mainburg, Am Gabis 7, Mainburg
• jeweils 17:30 – 20:30 Uhr

So mancher behauptet von sich: „Reden kann ich nicht. Das liegt mir nicht und ich bin auch vollkommen unbegabt dazu.“ Und damit hat er bereits eine kleine Rede darüber gehalten, dass er nicht reden kann. Wie paradox! Wer sprechen kann, kann auch das Reden lernen: er muss nur die Grundlagen kennen und das Reden üben. In diesem Workshop lernen Sie die Skills der „antiken“ Rhetorik, also das Sprechen face-to-face mit oder auch ohne Manuskript. Aber auch die Digitalisierung bietet für das Ehrenamt große Chancen, genauso wie Herausforderungen. Deshalb schnuppern Sie auch in die Welt der mediengestützten Rhetorik hinein: Sie üben das Sprechen mit Mikrofon, gegenüber Medienvertretern oder vor der Kamera.

Die inhaltlich identischen Veranstaltungen werden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus gefördert.

 

Buchhaltung für Vereine

• 22.11.2025, 10.00 – 13.00 Uhr
• Online-Kompaktseminar

Buchhaltung wirkt für viele wie ein Buch mit sieben Siegeln – doch wer die Anforderungen, Regeln und mögliche Fallstricke kennt, bekommt diese Aufgabe gut in den Griff. Die Fortbildung bietet eine Einführung in die Grundlagen der Buchführungspflichten in nichtbilanzierenden gemeinnützigen Vereinen intern und vor allem gegenüber dem Finanzamt.

 

Anmeldung zu den Veranstaltungen

• Anmeldung erforderlich
• Verein/Organisation angeben, bei dem ihr engagiert seid
• Anmeldung per Tel. 09443 9282380 / E-Mail: anmeldung@keb-kelheim.de
• KEB-Online-Anmeldung: www.keb-kelheim.de/keb-katholische-erwachsenenbildung

Inhaltlichen Fragen und Anregungen? Tel. 09441 207-1045 / E-Mail: ehrenamtsstelle@landkreis-kelheim.de

 

Interkulturelle Woche 2025

Deutschlandweite Interkulturelle Woche – abwechslungsreiches Programm in Mainburg

Die Interkulturellen Wochen stehen in Deutschland seit 50 Jahren für Begegnung, Dialog und respektvolles Miteinander von Menschen aller Kulturen. Im Zeitraum vom 21. September bis bis 12. Oktober finden auch 2025 wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. In Mainburg hat Gamze Çağlar vom „Bündnis Bunte Hallertauer“ mit lokalen Partnern ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Neben mehrsprachigen Stadtführungen finden die Fotoausstellung „Gesichter der bunten Hallertau“ mit Fotos von Seda Barsan und ein Kinoabend statt.

 

Stadtführungen in drei Sprachen

Die Sonderführung „1200 Jahre Mainburg – rund um den Hofberg“ wird auf verschiedene Sprachen übersetzt. Ritsch Ermeier wird die Gäste bei dem Spaziergang mit Ausblicken auf 1200 Jahre Geschichte führen, simultan übersetzt jeweils von einer Dolmetscherin. Weist gern auch Nachbarn, Freunde und Bekannte, die noch nicht Deutsch sprechen, auf diese Führungen hin.

Di. 23.09. Türkisch / Mi. 24.09. Albanisch / Do. 25.09. Griechisch 
• Treffpunkt jeweils 18.00 Uhr, Infoturm am Griesplatz an der Stadthalle
• Dauer ca. 1,5 h
• Teilname kostenlos

 

 

Fotoausstellung „Gesichter der bunten Hallertau“

Die sehenswerte Ausstellung „Gesichter der bunten Hallertau“ macht sichtbar, was im Alltag oft übersehen wird: die Vielfalt der Menschen, die bei uns in der Hallertau leben. Die berührenden Porträts stammen von der Fotografin Seda Barsan. Die Ausstellung porträtiert Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten – einige hier geboren, andere zugezogen, manche mit bayrischem Dialekt, andere mit hörbarem Akzent. Sie alle leben in der Hallertau und gehören zu unserer Gesellschaft. Ziel des Projekts ist es, der gesellschaftlichen Vielfalt in der Region ein Gesicht zu geben – und zu zeigen, dass Heimat nicht nur Herkunft bedeutet, sondern auch Zukunft.

Eröffnung: Fr. 26.09.2025, 18.30 Uhr
• Öffnungszeiten: 26.09. – 03.10.2025, jeweils 16.00 – 18.30 Uhr
• Ort: Stadthalle Mainburg, Griesplatz 1
• Eintritt frei

 

 

Kinoabend

Am Kinoabend wird mit ​“Almanya – Willkommen in Deutschland“ ein Film über eine türkische Gastarbeiterfamilie gezeigt. Die Komödie von den Machern von „Wer früher stirbt ist länger Tod“ beschreibt, wie es ist zwischen zwei Welten zu stehen und was Heimat bedeutet.

Fr. 26.09. 20.15 Uhr (nach Eröffnung der Fotoausstellung)
• Ort: Stadthalle Mainburg, Griesplatz 1
• Eintritt frei

 

 

Männerchorensemble „SignifiCantus“ in Lindkirchen

Das Männerchorensemble „SignifiCantus“ gibt am Fr. 26.09.2025, 19.00 Uhr ein Konzert in der Pfarrkirche „Mariä Lichtmess“ Lindkirchen unter dem Motto „Gott und die Welt“. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Das Vokalensemble um den „Neulindkirchner“ Konstantinos Sarropoulos ist ein junges und dynamisches Männerchorensemble, das sich aus ehemaligen Regensburger Domspatzen zusammensetzt. Das Ensemble gründete sich 2024, als viele der Mitglieder ihr Abitur bei den Domspatzen ablegten. Man wollte weiter miteinander musizieren und vor allem Menschen mit dem Gesang berühren und ihnen Freude schenken.

Es ist ein buntes Konzerterlebnis zu erwarten mit Werken aus den verschiedensten Epochen der Musikgeschichte, unter anderem von Bruckner, Mendelssohn, Tallis und Silcher.

Gedanklich dreht sich das Konzertprogramm um „Gott und die Welt“. Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen überall auf der Welt Kriege und Leid gegenwärtig sind, möchten die Sänger zur Solidarität animieren. Sie sind überzeugt davon, dass da, wo mit Solidarität, Liebe und Güte gehandelt wird, Gott ist und die Macht der Liebe erfahrbar wird. Unter anderem im Stück „Ubi caritas“ – „wo die Liebe ist“ – wird das verdeutlicht.

„SignifiCantus“ möchte dem Zuhörer für einige Momente ermöglichen, die Sorgen und Probleme des Alltagsstresses auf die Seite zu legen und beim Lauschen der weltlichen Gesänge mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu entspannen.

 

Foto: SignifiCantus

 

17 neue Auszubildende starten mit HAIX ins Berufsleben

Ausbildungsvielfalt mit Schuhfertigern, Industriekaufleuten und erstmals einer technischen Produktdesignerin

Investition in die Zukunft: 16 junge Menschen haben am 1. September 2025 in Mainburg ihre Ausbildung bei dem Spezialisten für Funktionsschuhe und -bekleidung HAIX begonnen. Ein weiterer Auszubildender startet am Standort Hengersberg mit HAIX ins Berufsleben. Insgesamt verstärken derzeit 43 Auszubildende und zwei duale Studenten die Firmenzentrale in Mainburg.

 

Ausbildungsberufe mit Zukunft

Maximilian Fichtner, Felix Huber, Luis Klement, Amelie Lettenbichler, Oliver Meyer, Lena Prechtl, und Lilly Schmidt werden zu Industriekaufleuten ausgebildet. Sie kommen bei HAIX in vielen Abteilungen zum Einsatz: in der Logistik, Buchhaltung, im Versand, Marketing, Einkauf, Personalwesen, Controlling oder Verkauf. Maximilian Erler, Dominik Schwarz und Szilvia Zita Takacs lernen den Beruf Schuhfertiger. Sie werden in ihrer Ausbildung in jeden Schritt der Schuhproduktion eingebunden – vom Designentwurf bis zur Qualitätssicherung.

Eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner beginnt Eva Puscher, sie erstellt mit Hilfe moderner CAD-Programme präzise technische Zeichnungen und Modelle für neue Produkte. Dabei arbeitet sie eng mit der Entwicklungsabteilung zusammen und begleitet den Entstehungsprozess – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt.

Josefine Kuffer lernt den Beruf Kauffrau im E-Commerce. Während ihrer Ausbildung beschäftigt sie sich mit der Planung und Umsetzung von Online-Verkaufsprozessen. Sie analysiert Kundenbedürfnisse, pflegt Online-Shops und entwickelt Strategien zur digitalen Vermarktung der HAIX-Produkte.

Quirin Grünberger verstärkt die IT-Abteilung als angehender Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse. Leonhard Erlbeck beginnt seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration und trägt dazu bei, IT-Systeme zu analysieren, zu planen und in Betrieb zu nehmen. In der HAIX World Mainburg startet Selina Hobelsberger ihre Ausbildung zur Verkäuferin und lernt Kundinnen und Kunden zur gesamten Produktpalette von HAIX zu beraten.

Yaser Dursun hat seine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen. Während der dreijährigen Ausbildung wird er unter anderem im Warenein- und -ausgang, der Lagerorganisation sowie im Umgang mit modernen Lagerverwaltungssystemen geschult.

Am HAIX Wear Standort in Hengersberg beginnt Tino Liesener eine Ausbildung beim Spezialisten für Berufskleidung zum Industriekaufmann.

 

Vier Tage Abenteuer – Adventure Days by HAIX

Schon ein Jahr vor Beginn ihrer Ausbildung haben die Nachwuchskräfte das Unternehmen kennengelernt: Anders als andere Betriebe verzichtet HAIX bei Auszubildenden auf konventionelle Bewerbungsgespräche. Stattdessen lädt der Schuhspezialist die Kandidatinnen und Kandidaten zu den „HAIX Adventure Days“ ein. An vier Tagen stellen sich die jungen Menschen spannenden Herausforderungen, wie einer GPS-Wanderung oder einer Höhlenerkundung und lernen so, worauf es bei HAIX ankommt: Teamgeist, Zusammenhalt und die Entschlossenheit, Herausforderungen anzupacken.

Damit sich die Auszubildenden und das Unternehmen während des langen Jahres nach den Adventure Days nicht aus den Augen verlieren, begleitet HAIX die jungen Menschen das gesamte Jahr über. Für Sarah Mayer, HR Business Partner bei HAIX und verantwortlich für die Betreuung der Auszubildenden, ist diese Zeit besonders wichtig. Der Kontakt und das Kennenlernen vor Ausbildungsstart erleichtern den Einstieg am ersten Tag und binden die Nachwuchskräfte an das Unternehmen.

 

Im Bild (beginnend untere Reihe v.l.n.r.): Selina Hobelsberger, Lena Prechtl, Lilly Schmidt, Josefine Kuffer, Eva Puscher, Amelie Lettenbichler, Yaser Dursun, Felix Huber, Leonhard Erlbeck, Maximilian Erler, Szilvia Zita Takacs, Quirin Grünberger, Dominik Schwarz, Oliver Meyer, Maximilian Fichtner, Luis Klement.

Foto: Anna Summerer, HAIX