Welche Heimat wollen wir erhalten und gestalten?

Am vergangenen Samstagvormittag 09.09.2017 sammelten Aktive des ÖDP-Ortsverbandes Mainburg, darunter Stadt- und Kreisrat Konrad Pöppel, wieder viele Unterschriften gegen die bekanntlich im „vordringlichen Bedarf“ in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Ortsumfahrung um den Westen Mainburgs. Mittlerweile liegen der ÖDP Mainburg deutlich über 600 Unterschriften gegen dieses unverhältnismäßige Straßenneubauprojekt vor.

Bundestagsdirektkandidat Stefan Zellner machte klar: „Die Sorgen der Bürger was übermäßigen Flächenverbrauch, Steuergeldverschwendung und immer neue Belastungen für Mensch und Natur betrifft, nehme ich sehr ernst. Ich unterstütze nachdrücklich die Mainburger ÖDP-Stadtratsfraktion, die sich geschlossen für den Erhalt der Hallertauer Heimat ausspricht.“ Der Sprecher der BI Rudelzhausen, Georg Brunner, informierte über die ebenfalls dort geplante Umfahrung. Am 24. September findet bekanntlich in Rudelzhausen zusammen mit der Bundestagswahl ein Bürgerentscheid über die Ortsumgehung statt.

Erfreulicherweise besuchten auch Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Samstagvormittag den Infostand der ÖDP Mainburg. Die KAB um Diözesanvorsitzende Gerlinde Bayer, Kreisvorsitzenden Walter Schmid und Mainburgs Ortsvorsitzenden Willi Gößl stellte unter anderem das sogenannte Cappuccino-Rentenmodell vor, ein Drei-Schichten-Konzept bestehend aus Sockelrente, Erwerbstätigenversicherung, sowie betrieblicher und privater Altersvorsorge. Dieses sinnvolle und durchdachte Rentenmodell der KAB ist eine Kernforderung im Wahlprogramm der ÖDP.

ÖDP-Ortsvorsitzender Bernd Wimmer bedankte sich bei den Besuchern des Infostandes und fragte: „Welche Heimat wollen wir erhalten und gestalten? Heimat ist kein inhaltsleerer und abstrakter Begriff, sondern bedeutet konkret, dass unsere Natur vor Zersiedelung und Überbauung geschützt und erhalten wird. Grundlage einer lebenswerten Heimat ist auch ein auskömmliches Leben für Rentner.“

Comments are closed.