Unternehmen kann Netzausbau unter derzeitigen Rahmenbedingungen nicht umsetzen
Deutsche Glasfaser zieht sich aus dem Glasfaserprojekt in Mainburg zurück. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Borken nun Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier mit. Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen habe Deutsche Glasfaser die Umsetzung des Glasfaserausbaus in Mainburg vertiefend geprüft, erklärt das Unternehmen in einem Schreiben. Die erneute Analyse habe ergeben, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unter den aktuellen Voraussetzungen nicht darstellbar ist. Die zu erwartenden Kosten überstiegen die ursprüngliche Kalkulationsgrundlage deutlich.
Interessenten, die einen Auftrag bei Deutsche Glasfaser eingereicht haben, erhalten demnächst eine Information über den Rückzug aus dem Projekt. Den Kunden entstehen keinerlei Verpflichtungen gegenüber Deutsche Glasfaser. Die bisher eingegangenen Kundenaufträge sind hinfällig. Die Stadt ist bereits in Gesprächen mit alternativen Anbietern.
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