Auch in der Saison 2025/2026 lädt die Stadt Mainburg zur beliebten Veranstaltungsreihe „Theater-Donnerstag“ in den LSK-Saal ein. Ab dem 25.09.2025 dürfen sich Kulturbegeisterte wieder auf sechs unterhaltsame Abende mit Kabarett, Comedy und Satire freuen – pointiert, abwechslungsreich und nah am Puls der Zeit. Wer sicher Dabeisein möchte, sollte sich frühzeitig um ein Abonnement bemühen – die Plätze sind begehrt.

Details:

• Termine: 6 Termine,1x im Monat, Do. 20.00 Uhr
• Ort:LSK-Theater, Am Sportplatz 3, Mainburg
• Preise: Saison-Abo 96 Euro / Einzelkarte 18 Euro / Abendkasse 20 Euro
• Veranstalter: Stadt Mainburg, Tel. 08751 704104

Weitere Informationen zum Programm:
www.mainburg.de/theaterdonnerstag

 

Programm 2025/2026

25.09.2025 – Brustmann – Schäfer – Horn: Isara Rapidus:

Zum Auftakt der neuen Reihe begegnen sich drei musikalische Lebenswege auf einer Bühne: Der Sänger und Texter Sebastian Horn („Dreiviertelblut“, „Bananafishbones“) kehrt zu seinen Wurzeln zurück – zu den alten bayrischen Volksliedern, mit denen er aufgewachsen ist. Josef Brustmann, langjähriges Mitglied des Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinns, brilliert als Kabarettist zwischen Klassik, Volksmusik und messerscharfer Wortkunst. Der virtuose Jazzbassist Benni Schäfer verbindet die beiden – und sich selbst – zu einem Trio, das bewusst nicht als Männerdreigesang auftritt, sondern als Drei-Männer-Gesang: kraftvoll, zart, abgründig schön.

Mit Zither, Bass und Gitarre bringen sie neue eigene Lieder und altes Liedgut auf die Bühne – leidenschaftlich, geheimnisvoll, manchmal wild, nie kitschig. Eine „ganz eine uneitle Partie“, die das bayrische Erbgut leuchten lässt – und dabei auch dunkle, erotische und magische Töne nicht scheut. Ein außergewöhnlicher Abend mit Tiefgang, Groove und echtem musikalischen Herzblut.

23.10.2025 – Kathi Wolf: Klapsenbeste:

Kathi Wolf ist Psychologin – und selbst ihre beste Kundin. In ihrem aktuellen Programm „Klapsenbeste“ verbindet sie Stand Up Comedy mit politischem Kabarett und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ob Therapieplatzmangel, gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen oder die absurde Selbstoptimierung im Netz – Wolf zeigt auf unterhaltsame, kluge und scharfzüngige Weise, wie verrückt die „Normalität“ manchmal ist. Mit Wortgewandtheit und einem feinen Gespür für gesellschaftliche Schieflagen stellt sie unbequeme Fragen.

Die selbsternannte Klapsenbeste erzählt mit Mut und Humor von ihren und gesellschaftlichen „Special Effects“, steigt gern auch mal mit dem Patriarchat in den Ring und bringt psychologisches Fachwissen pointiert auf die Bühne. Ein rasanter Abend mit Tiefgang, Lachen und einem klaren Fazit: Humor ist eine Therapieform.

27.11.2025 – Stefan Kröll: Schee wuid:

Wild wird’s – und schön noch dazu: In seinem neuen Kabarettprogramm „Schee wuid“ nimmt Stefan Kröll das Publikum mit auf eine rasante Reise durch schräge Gedankenwelten, überraschende Querverbindungen und thematische Brüche. Es ist bereits das siebte Programm des unermüdlichen Optimisten aus dem Rosenheimer Land und es sprüht vor kreativen Einfällen, schrägem Humor und handgemachter Musik.

Mit liebevoll absurden Bildern, feinem Gespür für Sprache und einem Augenzwinkern hält Kröll den Schwarzsehern in „Mecker-Deutschland“ den Spiegel vor. Doch statt zu polarisieren, schafft er es, mit Charme und Leichtigkeit die Freude am Leben aufblitzen zu lassen. Wie schon in seinem Erfolgsprogramm Aufbruch! gelingt ihm der Spagat zwischen Gesellschaftskritik und positiver Energie. Am Ende geht man mit neuen Lachfalten und einem Lächeln nach Hause. Ein Abend voller Lebensfreude und überraschender Perspektiven.

29.01.2026 – Reisegruppe Ehrenfeld: Das Ziel ist auch nicht die Lösung:

Maja Lührsen und Theo Vagedes sind nicht nur ein Kabarett-Duo, sondern auch passionierte Tourenradler. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine ebenso humorvolle wie poetische Reise quer durch Südamerika. Ihr Programm vereint Kabarett, Comedy, Musik und Projektion – eine multimediale Tour von Lima bis ans Ende der Welt. Zwischen Falthocker und Schlafsack, Choreografie und Diskussion werden große Themen verhandelt: Energie, Wasserrechte, Fahrradflicken und die Frage, ob Nescafé mit Kaffeeweißer schon als Flat White zählt. Mit viel Selbstironie und ganz ohne Panflöte entlarven die beiden den Alltagswahnsinn auf globaler Bühne.

Begleitet von großformatigen Bildern und schrägem Witz ist „Das Ziel ist auch nicht die Lösung“ ein kabarettistischer Fernblick mit Tiefgang und Tempo und ganz sicher eine der ungewöhnlichsten Reisen, die je auf der Bühne stattfand: Ein Abend zwischen Fernweh, Beziehungswitz oder Radlerromantik – und ein völlig neues Genre, was auf spektakuläre Weise über den heimischen Tellerrand blicken lässt.

26.02.2026 – HG. Butzko: Der will nicht nur spielen:

Schwarz oder Weiß, Jung gegen Alt, Stadt gegen Land – die Welt scheint gespalten wie nie. Doch mittendrin steht HG. Butzko, der Erfinder des Kumpelkabaretts, bekannt aus allen großen Satiresendungen und Träger sämtlicher renommierten Kleinkunstpreise. Butzko analysiert, hinterfragt und kommentiert die gesellschaftlichen Abgründe mit bissigem Humor und messerscharfer Logik.

Mit nichts als einem Stehtisch, klarem Verstand, ohne Gedöns, stellt sich Butzko dem Irrsinn unserer Zeit. Denn in einer durchpolarisierten Welt, in der sich zwei Seiten permanent gegenseitig anpöbeln, kennt der Gelsenkirchener Hirnschrittmacher keine Verwandten und keine Gnade, schont weder die eine, noch die andere Seite, und schon gar nicht sich selbst. Als Lohn dafür wird er von beiden Seiten angepöbelt. Oder mit anderen Worten: Wer mal am eigenen Leib erfahren will, wie sich ein Leberkäse zwischen zwei Brötchenhälften fühlt – Herzlich willkommen im neuen Kabarett von HG. Butzko, denn: Der will nicht nur spielen.

19.03.2026 – Christl Sittenauer: Komplizin:

Christl Sittenauer tourt auch ohne ihr Ensemble der Lach- und Schießgesellschaft durch den deutschsprachigen Raum. Sie erzählt in ihren Programmen, warum Handtaschen gefährlich sind, warum Frauen keine Stabilisierungsstange beim Fahrrad brauchen und warum rote Lippen ihr geholfen haben, sich nach dem Abitur für ein Mathestudium zu entscheiden. Schnell, spitzfindig und zum Teil auch noch live improvisiert, zeigt Sie was in ihr steckt.