430 Unterschriften für die Artenvielfalt

Kürzlich unterstützten am Infostand des ÖDP-Ortsverbandes Mainburg weitere dutzende Mainburger mit Ihrer Unterschrift das bayerische Volksbegehren zum Erhalt der Artenvielfalt.

Hintergrund des Volksbegehrens

Mit diesem Volksbegehren soll das bayerische Naturschutzgesetz deutlich verbessert werden, um dem dramatischen Rückgang der Vogel-, Bienen- und Insektenpopulation hierzulande entgegenzuwirken. „Wenn es sehr viel weniger Insekten gibt, hat das auch Auswirkungen auf den Naturkreislauf insgesamt, weil viele Tiere keine Nahrungsgrundlage mehr haben. Zudem ist auch die Planzenwelt auf Bienen, Schmetterlinge und Insekten angewiesen. Davon abgesehen, hat der Mensch kein Recht in diesem Ausmaß in die Natur einzugreifen und ebenso kein Recht in großer Zahl das Aussterben von Pflanzen- und Tierarten zuzulassen,“ erläuterte Mainburgs ÖDP-Ortsvorsitzender Bernd Wimmer.

In Zahlen ausgedrückt: rund 80 Prozent aller Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt. Der Nutzwert der Bestäubungsleistung der Honigbienen und anderer bestäubender Insekten in Deutschland wird auf etwa 4 Milliarden Euro geschätzt.

430 Unterschriften erreicht

Aus den genannten Gründen sammelten viele Aktive der Mainburger ÖDP unter tatkräftiger Mithilfe der beiden Landtagskandidatinnen der ÖDP Mainburg, nämlich Anne Rottengruber und Annette Setzensack, in den letzten Wochen Unterschriften für das Volksbegehren „Rettet die Bienen! Stoppt das Artensterben!“.

430 Unterschriften, die in Mainburg und der VG Mainburg geleistet wurden, liegen dem ÖDP-Ortsverband inzwischen vor. 25.000 Unterzeichner bayernweit sind für die Zulassung dieses Volksbegehrens notwendig. Bernd Wimmer: „Wir gehen fest davon aus, dass wir diese Hürde schaffen. Ich bedanke mich bei allen Mainburgern, die bereits unterschrieben haben.

Weitere Unterschriften benötigt

Um aber ein starkes Signal an die derzeit politisch Verantwortlichen zu senden, rufe ich dazu auf weitere Unterschriften zu sammeln, damit endlich unbedingt notwendige umweltpolitische Maßnahmen wirksam werden.“ Unterschriftenlisten können von allen Bürgern per Mail an info@oedp-mainburg.de oder per Tel. 01577 3056094 angefordert werden.

Comments are closed.