Frauengesundheit on Tour im Landkreis Kelheim

Fortsetzung der Vortragsreihe mit Schwerpunkt Wechseljahre – Start 10.09.2025

Die Wechseljahre betreffen alle Frauen im Laufe ihres Lebens und markieren einen natürlichen Lebensabschnitt, der mit körperlichen und seelischen Veränderungen einhergeht. Dennoch sind sie nach wie vor ein Thema, das oft mit Unsicherheiten, Informationslücken oder gesellschaftlichen Tabus belegt ist. Mit der Fortsetzung der Vortragsreihe „Frauengesundheit on Tour im Landkreis Kelheim“ greift die Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim dieses wichtige Thema auf und knüpft zugleich an den vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (StMGP) ausgerufenen Präventionsschwerpunkt Frauengesundheit an.

 

Vielfältige Themen

In Zusammenarbeit mit verschiedenen regionalen Partnern werden insgesamt fünf informative Vorträge angeboten, die unterschiedliche Aspekte der Frauengesundheit in den Wechseljahren beleuchten. Ziel ist es, ein stärkeres Bewusstsein für frauenspezifische Gesundheitsfragen zu schaffen – fundiert, verständlich und alltagsnah. Von Beschwerden in den Wechseljahren und möglichen Behandlungsmethoden über eine ausgewogene Ernährung in dieser sensiblen Lebensphase bis hin zu Knochen- und Beckenbodengesundheit: Die Themenvielfalt spiegelt die unterschiedlichen Herausforderungen wider, mit denen Frauen in dieser Zeit konfrontiert sind. Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Standorten im Landkreis statt und richten sich an alle interessierten Bürgerinnen.

 

Termine:

  • 10.09.2025, 18:00 Uhr: Wechseljahresbeschwerden und Hormonersatztherapie (Pfarrheim, Hintere Marktstraße 3, 84085 Langquaid)
  • 09.10.2025, 18:00 Uhr: Mit Genuss durch die Wechseljahre – wie Ernährung Körper und Seele stärkt (Haus des Gastes, Marktplatz 1, 93339 Riedenburg)
  • 23.10.2025, 18:00 Uhr: Gesunder Beckenboden – fit und sicher im Alltag mit dem Tanzberger-Konzept (Aventinum, Osterriedergasse 6, 93326 Abensberg)
  • 04.11.2025, 18:00 Uhr: Knochengesund durchs Leben: Was Frauen über Osteoporose wissen sollten – und wie Bewegung hilft (Kurhaus, Kaiser-Karl-V.-Allee 5, 93077 Bad Abbach)
  • 10.12.2025, 18:00 Uhr: Mit Genuss durch die Wechseljahre – wie Ernährung Körper und Seele stärkt (Gemeindehaus, Mitterweg 23, 84048 Mainburg)

• Teilnahme kostenlos
• keine Anmeldung erforderlich

Weitere Infos: www.gesundheitsregionplus-kelheim.de

Foto: Landkreis Kelheim, online

 

Hopfenpflanzerverband gibt Ernteschätzung 2025 ab

Die Hopfenbestände in Deutschland haben in 2025 ein regelrechtes Auf und Ab durchlebt. Wetterextreme und Krankheiten machte dem Hopfen zu schaffen. Insgesamt wird aber in Deutschland eine nur leicht unterdurchschnittliche Hopfenernte 2025 erwartet.

 

Im Bild (v.l.n.r.): Dr. Erich Lehmair, Geschäftsführer Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V.; Adi Schapfl, Präsident Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V.; Karl Pichlmeyer, Stellvertretender Vorsitzender Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V. / Foto: Hopfenpflanzerverband

 

Jahresrückblick 2025

Im zweiten Jahr in Folge nahm die deutsche Hopfenfläche in 2025 ab. Nach einem moderaten Rückgang um 1,6 % im Vorjahr verlor der deutsche Hopfenanbau in 2025 sogar 6,5 % seiner Fläche. 1.326 Hektar wurden gerodet und 44 Hopfenbaubetriebe haben ihre Hopfenproduktion eingestellt. Die verbliebenen 18.961 Hektar deutscher Hopfen werden 2025 von 965 Betrieben in sechs Bundesländern bewirtschaftet. Damit ist Deutschland der größte Hopfenproduzent weltweit und repräsentiert etwa 35% der weltweiten Hopfenfläche. Der deutliche Rückgang der deutschen Hopfenproduktion und ebenfalls der in anderen wichtigen Ländern ist eine Reaktion auf die in wichtigen Marktsegmenten vorherrschende Überproduktion. Angesichts einer stagnierenden oder gar rückläufigen Bierproduktion in wichtigen globalen Biermärkten kommt der Export von deutschen Hopfen ebenso wie die Inlandsnachfrage ins Stocken, so dass die Produktion reduziert werden muss.

Die Witterungsbedingungen waren 2025 für den deutschen Hopfen nicht optimal, weil es bis Mitte Juli zu wenig geregnet hatte und deshalb die Entwicklung der Hopfen unterdurchschnittlich war. Der Regen setzte dann Ende Juli in den meisten Hopfenanbaugebieten ein und konnte vor allem bei später reifenden Hopfensorten noch Entwicklungsdefizite zum Teil wettmachen. Trotzdem wird in den deutschen Anbaugebieten derzeit von einer leicht unterdurchschnittlichen Hopfenernte 2025 ausgegangen.

Der Krankheits- und Schädlingsdruck führte in einigen Betrieben und ganzen Regionen zu großen Problemen. Peronospora Primärinfektionen, hohe Blattlauspopulationen und ebenso Spinnmilbenbefall erforderten hohe Anstrengungen beim Pflanzenschutz. Mit gemeinsamen Anstrengungen von Hopfenpflanzern, Hopfenberatung, Hopfenpflanzerverband und Behörden konnte die hohe Qualität deutscher Hopfen auch in 2025 überwiegend abgesichert werden, auch wenn einzelne Hopfenpartien und deren erreichte Qualität unter den widrigen Umständen gelitten haben.

 

Ernteschätzung 2025

Der Gehalt an Alphasäure im Hopfen, die für die Bierbittere verantwortlich sind, kann aktuell noch nicht eingeschätzt werden.

Die offizielle Hopfenernteschätzung im Anbaugebiet Hallertau fand am 20. und 21. August 2025 statt. Auf einer Gesamtanbaufläche von 15.680 ha wurde ein Ertrag von 35.500 t (710.000 Ztr.) geschätzt. In den übrigen Anbaugebieten wurden ebenfalls in den vergangenen Tagen die Schätzungen vorgenommen. In Tettnang werden 2.598 t (51.950 Ztr.), in Elbe-Saale 2.498 t (49.958 Ztr.) sowie in Spalt 598 t. (11.960 Ztr.) erwartet. Im Anbaugebiet Bitburg beläuft sich die geschätzte Erntemenge für 2025 auf 42 t (836 Ztr).

Dies ergibt eine Gesamtmenge von 41.235 t. (824.704 Ztr.) für das Bundesgebiet und liegt damit etwa 11 % Prozent unter der Erntemenge 2024.

Verglichen mit den durchschnittlichen Erträgen der letzten 10 Jahre hätte man in 2025 für Deutschland etwa 42.580 t erwarten können. Das bedeutet für 2025 wird eine Erntemenge um 3,2 % unter einer Durchschnittsernte erwartet.

Der Hopfenmarkt ist seit mindestens zwei Jahren bereits geprägt von einer strukturellen Überversorgung bei wichtigen Hopfensorten. Vor allem in den weltweit größten Hopfenbaunationen Deutschland und USA hat das zu Flächenreduzierungen geführt. Mit dem Flächenrückgang reagieren die Hopfenpflanzer auf schlechte Preise und geringe Vermarktungschancen. Die kurzfristigen Aussichten sind dabei nicht rosig: Angesichts eines rückläufigen Bierkonsums ist mit einer weiteren Abnahme beim Hopfenbedarf zu rechnen. Die Folge sind weiterhin Preise unter Druck und eine weitere Reduktion der Hopfenfläche bis Angebot und Nachfrage wieder in Einklang stehen.

 

Grafik: Verband Deutscher Hopfenpflanzer e.V.

 

Audiotouren für die Hallertau

Kick-Off im Deutschen Hopfenmuseum bringt Projektpartner aus vier Landkreisen zusammen

Mit einem gemeinsamen Auftakttermin am 24.07.2025 im Deutschen Hopfenmuseum ist das LEADER-geförderte Projekt „Das digitale Hallertau Erlebnis“ offiziell gestartet. Ziel des Projekts ist es, die Kultur, Geschichte und Hopfenkompetenz der Region Hallertau auf moderne Weise hörbar zu machen – über digitale Audiotouren, die ab dem kommenden Jahr in mehreren Gemeinden verfügbar sein sollen.

Beim Kick-Off-Treffen kamen Projektpartner aus den vier beteiligten Landkreisen Pfaffenhofen, Freising, Kelheim und Landshut sowie Vertreterinnen und Vertreter der Lokalen Aktionsgruppen zusammen. Für den Projektträger Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. begrüßte Projektleiterin Carolin Meinhold die Teilnehmenden und stellte den Projektverlauf vor.

„Mit dem digitalen Hallertau Erlebnis schaffen wir einen neuen Zugang zur Geschichte und Kultur unserer Region – verständlich, emotional und direkt vor Ort erlebbar“, so Meinhold.

Geplant sind vier Audiotouren – zwei als Stadtrundgänge in Wolnzach und Mainburg, zwei als Radrundtouren durch mehrere Gemeinden der Region. Eine Tour führt von Rudelzhausen über Au i. d. Hallertau und Nandlstadt bis nach Freising, die zweite verläuft durch das Gebiet der ILE Holledauer Tor von Furth über Hohenthann, Pfeffenhausen, Weihmichl, Obersüßbach und Bruckberg bis nach Rottenburg a.d. Laaber.

Über eine App sollen Nutzer:innen künftig beim Spazieren oder Radeln Geschichten aus der Region hören: über Hopfenanbau, Braukultur, lokale Persönlichkeiten und kulturelle Besonderheiten, erzählt durch professionelle Sprecher:innen und ergänzt mit O-Tönen und Musik.

Das Projekt ist ein Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit. Die Umsetzung wird durch Mittel aus dem europäischen Förderprogramm LEADER sowie durch Beiträge der beteiligten Gemeinden ermöglicht.

In den kommenden Monaten erfolgt die inhaltliche Ausarbeitung. Erste Ergebnisse sind für Sommer 2026 geplant.

 

Im Bild: Die Projektbeteiligten aus vier Landkreisen sowie Vertreterinnen der beteiligten Lokalen Aktionsgruppen trafen sich zum offiziellen Projektstart im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach. / Foto: Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

 

BarthHaas-Bericht 2025 – Hopfenwirtschaft kämpft mit Überschüssen

Der strukturelle Wandel in der Hopfenbranche mit sinkenden Anbauflächen und zugleich einer Überversorgung des Marktes hat sich auch 2024 fortgesetzt: Die weltweite Hopfenanbaufläche ging das dritte Jahr in Folge zurück – von 2023 auf 2024 allein um 7,7 Prozent auf 55.715 Hektar. Das geht aus dem BarthHaas-Bericht 2024/2025 hervor, den der weltweit führende Hopfenspezialist im Rahmen einer Online- Pressekonferenz am 22. Juli vorstellte.

Dabei stieg Deutschland wieder an die Spitze der Hopfenanbauländer auf, da sich der Flächenrückgang in Deutschland aufgrund bestehender Vorverträge verzögerte. 2024 wurden in Deutschland lediglich 1,6 Prozent der Flächen aufgegeben. In 2025 wird nur noch auf 18.962 Hektar Hopfen angebaut, was einem Rückgang von 7 Prozent entspricht. Stilllegungen in gravierendem Umfang trafen indessen die USA, wo die Anbauflächen um fast 18 Prozent auf 18.513 Hektar im Jahr 2024 sanken. Mit großem Abstand auf Platz 3 positioniert sich weiterhin Tschechien mit 4.845 Hektar.

 

Erntemenge schrumpft weltweit

In geringerem Ausmaß – mit -3,9 Prozent auf 113.528 Tonnen – war auch die globale Erntemenge 2024 rückläufig. Dennoch stieg der Gehalt an Alphasäure im Hopfen leicht an – um 1,0 Prozent auf 11.912 Tonnen. Im weltweiten Durchschnitt lag er bei der Ernte des vergangenen Jahres bei 10,5 Prozent, nach 10,0 Prozent im Vorjahr. Wie 2023 verschob sich bei Ernte- und Alpha-Ertrag auch 2024 das Verhältnis von Aromahopfen zu Bitterhopfen zu Gunsten des Bitterhopfens.

Die Alphasäure ist der für das Bierbrauen wichtigste Bestandteil des Hopfens und für die Bittere des Biers verantwortlich. Hopfenpflanzer verkaufen ihre Hopfen zum Teil auf Basis der gelieferten Alphamenge, und in den Verträgen mit den Brauereien ist die Alphasäure ebenfalls häufig ein Preisfaktor.)

 

Zahl der Hopfenbauern geht zurück

Im Zuge des Strukturwandels setzte sich auch 2024 die Branchenkonzentration weiter fort: In Deutschland stellten weitere 31 Hopfenpflanzer die Produktion ein. Die durchschnittliche bewirtschaftete Anbaufläche der verbliebenen 1.009 Betriebe stieg 2024 um 0,3 Hektar auf auf 20,1 Hektar.

Damit kommt der Wandel aber noch nicht zu seinem Ende: „Der Markt bleibt weiterhin strukturell überversorgt und die Hopfenwirtschaft kämpft mit Überschüssen, die zwar weitestgehend vorvertraglich verkauft, aber nicht verbraucht sind“, erläutert Heinrich Meier, der Verfasser des BarthHaas-Berichts. „Weitere Flächenreduzierungen sind daher unumgänglich, um den Markt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“

 

Biere mit weniger Hopfen bevorzugt

Der sinkende Bedarf an Hopfen erklärt sich durch einen weltweit veränderten Biermarkt: „Der Trend zu Mainstream-Bieren sowie alkoholfreien und -armen Varianten setzte sich 2024 fort und gewann sogar noch an Dynamik“, erklärt Thomas Raiser, Geschäftsführer von BarthHaas. „Diesen Bierstilen wird im Allgemeinen weniger Hopfen zugesetzt.“

Auch im Craftbier-Segment ist eine sinkende Hopfendosierung zu beobachten, zum einen aufgrund der vermehrten Verwendung effizienter Hopfenprodukte, zum anderen durch den Wandel hin zu untergärigen, klassischen Bierstilen mit moderaterem Hopfeneinsatz.

Neben den veränderten Trends spielen, insbesondere in den traditionellen Bierländern der westlichen Industrienationen, weitere Faktoren eine Rolle für die rückläufige Hopfennachfrage: eine alternde Bevölkerung, der Wettbewerb durch eine deutlich gewachsene Getränkevielfalt und nicht zuletzt eine sinkende Kaufkraft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

 

Verlässlicher Unterstützer in schwierigen Zeiten

Das Marktumfeld bleibt also herausfordernd: Eine schwächelnde und zunehmend kostenbewusste Nachfrage seitens der Brauindustrie, die auf günstige Marktpreise hofft, trifft auf steigende Produktionskosten, bedingt durch Inflation bei Energie, Betriebsmitteln und Löhnen.

BarthHaas ist in dieser Situation als exzellenter Kenner der Entwicklungen im Bier- und Getränkesektor mehr denn je ein verlässlicher Unterstützer seiner Lieferanten und Kunden. „Wir zeigen Brauereien und anderen Getränkeherstellern, wie sie aktuelle Trends für sich nutzen können“, so Thomas Raiser. „Hopfen ist eine ganz besondere Zutat – er kann der Schlüssel für Vielfalt, Clean-Label-Produkte und geschmacksentscheidend für wachstumsstarke No & Low-Kategorien sein.“

 

BarthHaas-Bericht 2025 – Internationaler Biermarkt 2024 nahezu stabil

Deutschland steigt im Ranking der Biernationen ab

Trotz eines insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat sich die Braubranche im vergangenen Jahr international besser entwickelt als erwartet: Die weltweite Bierproduktion verzeichnete gegenüber 2023 lediglich ein minimales Minus von 0,3 Prozent auf 1,875 Milliarden Hektoliter. Das geht aus dem BarthHaas-Bericht 2024/2025 hervor, den der weltweit führende Hopfenspezialist im Rahmen einer Online- Pressekonferenz am 22. Juli vorstellte.

Das nahezu stabile Ergebnis ist allerdings kein Grund zur Entwarnung. „Wie praktisch alle Sektoren durchlebt auch die Bierbranche eine Zeit tiefgreifender Veränderungen“, betont Thomas Raiser, Geschäftsführer von BarthHaas. „Die globalen Krisen mit volatilen Märkten, die Handelskriege und nicht zuletzt ein verändertes Konsumverhalten stellen auch die Brauereien vor große Herausforderungen.“ Zudem täuscht der internationale Durchschnitt darüber hinweg, dass viele einzelne Märkte deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.

 

Russland verdrängt Deutschland von Platz 5

Etwas schlechter als der Weltmarkt insgesamt entwickelte sich die deutsche Brauwirtschaft: Hierzulande ging der Ausstoß um gut ein Prozent auf 83,93 Millionen Hektoliter zurück. „Im internationalen Ranking rutschte Deutschland im letzten Jahr vom fünften auf den sechsten Platz ab“, erläutert Heinrich Meier, der Verfasser des BarthHaas-Berichts. „Grund dafür ist, dass Russland in der Bierproduktion um rund neun Prozent zulegte und so Deutschland überholte.“ Beide Länder lagen in den letzten Jahren beim Bierausstoß dicht beieinander. Die Plätze 1 bis 4 belegen unverändert China, die USA, Brasilien und Mexiko.

Ein kleines Plus konnte 2024 der Biermarkt in Europa verzeichnen: Insgesamt stieg die Bierproduktion um 1,1 Prozent auf 514,2 Millionen Hektoliter. Dabei entwickelte sich der Ausstoß in der Europäischen Union mit -1,0 Prozent auf 339,8 Millionen Hektoliter deutlich schlechter als der im restlichen Europa, der um 5,6 Prozent auf 174,4 Millionen Hektoliter wuchs. Neben dem Anstieg in Russland ist der Zuwachs vor allem auf eine sehr positive Entwicklung in Großbritannien (+5,6 % auf 36,1 Mio. hl) zurückzuführen.

 

USA schließt mit deutlichem Minus ab

Auf dem amerikanischen Kontinent hingegen wurde 2024 weniger Bier hergestellt als im Vorjahr. Über alle Länder hinweg sank der Ausstoß um 1,3 Prozent auf 617,0 Millionen Hektoliter. Besonders deutlich fiel der Rückgang in den USA aus: Dort sank die Produktion um 4,8 Prozent auf 184,5 Millionen Hektoliter. Leichte Verluste hatte Brasilien (-1 % auf 147,4 Mio. hl), ein kleines Plus legte Mexiko hin (+1,8 % auf 145,0 Mio. hl).

Das schlechteste Ergebnis aller Kontinente hatte 2024 Asien, wo der Bierausstoß um 2,3 Prozent auf 565,4 Millionen Hektoliter sank. Ausschlaggebend dafür war der Verlauf in China, wo die Produktion um fünf Prozent auf 341 Millionen Hektoliter fiel. Die weltweite Biernation Nummer 1 deckt gut 60 Prozent der Produktion Asiens ab.

 

Bierkonsum in Afrika weiter im Steigen

Prozentual das höchste Wachstum weltweit verbuchte im Berichtsjahr der afrikanische Kontinent. Nach einer moderat positiven Entwicklung 2023 stieg der Bierausstoß 2024 um 6,7 Prozent deutlich auf insgesamt 160,5 Millionen Hektoliter. Stark ins Gewicht fällt dabei das Plus in Südafrika, das auf dem Kontinent stärkste Bierland. Dort stieg die Produktion um 5,4 Prozent auf 37 Millionen Hektoliter. Maßgeblich waren zudem die positiven Entwicklungen in Nigeria (+8,0 % auf 19,1 Mio. hl), Angola (+35 % auf 16,2 Mio. hl) und Äthiopien (+8,1 % auf 13,7 Mio. hl). Einen leichten Rückgang zeigte im letzten Jahr Australien/Ozeanien. Hier sank der Ausstoß um 1,6 Prozent, bewegt sich allerdings mit insgesamt 18,2 Millionen Hektolitern mengenmäßig auf einem sehr niedrigen Niveau. Eine Prognose für den Weltbiermarkt abzugeben, ist nicht einfach: Für 2025 erwartet BarthHaas zwar erneut einen stabilen Bierausstoß, die Braubranche wird sich dennoch weiter in schwerem Fahrwasser bewegen. „Über die bekannten schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hinaus ist zu befürchten, dass wachsende geopolitische Spannungen und von den USA ausgehende Handelskonflikte die Konsumstimmung weiter belasten und den internationalen Handel zunehmend erschweren“, sagt BarthHaas-Geschäftsführer Thomas Raiser.

Neues FRANNS Magazin August 2025

Auf dem FRANNS Magazin Cover August 2025 präsentieren wir euch die 10. Hallertauer Bierkönigin 2025/2026 Lisa Massier. Sie repräsentiert nun das in der Hallertau gebraute Bier für ein Jahr – in der Region und darüber hinaus.

Was es sonst noch im neuen FRANNS Magazin August 2025 zu entdecken gibt:

KulturBräu 2025
• SommerNachtsRauschen
• Lesesommer der Stadtbibliothek
• viele Eventfotos
• Bänder-Aktion 1200 Jahre Mainburg
• Veranstaltungskalender
• Theater-Donnerstag 2025/2026
… und viele mehr!

 

Holt euch die aktuelle Ausgabe des Mainburger Stadtmagazins an zahlreichen Auslagestellen in und um Mainburg – gratis! Danke an Brigitte Heindl und Thomas Exner für die Unterstützung bei der Verteilung.

 

Über das FRANNS Covermodel

Es ist wieder soweit – Mainburg hat eine neue Hoheit: Die Hallertauer Bierkönigin 2025/2026 heißt Lisa Massier und kommt aus Mainburg. Die gelernte Schreinerin arbeitet in einem Familienbetrieb in Aiglsbach. Ihr Herz schlägt zu 100% für die Feuerwehr Mainburg und das BRK Mainburg. Denn für sie gibt es nichts Wichtigeres, als Menschen in Not zu helfen. Ihre Leidenschaft zeigt sich auch in der Wahl der Location für ihr FRANNS-Coverfoto: Die Feuerwache Mainburg.

Die 19-Jährige wollte Bierkönigin werden, da sie nicht nur das Hallertauer Bier liebt, sondern auch stolz auf ihre Heimat ist. Für sie gibt es nichts Schöneres, als Mainburg zu repräsentieren und zu zeigen, was Mainburg und die Hallertau zu bieten haben und was unser gutes Bier ausmacht. Sie freut sich auf viele spannende Tage in ihrem Amt und auf viele neue Bekanntschaften und den Heimatstolz in die Welt hinauszutragen. Wir wünschen Lisa ein unvergessliches Jahr als Bierkönigin!

 

Cover-Shooting by

Milla Curtis / The Sour Cherry Fotostudio
www.millacurtis.com 
www.instagram.com/millacurtisphotography

 

 

 

Theresa Eisenrieder ist neue Hallertauer Hopfenkönigin 2025/2026

Großer Andrang zum Wahlabend zur Hallertauer Hopfenkönigin

Auch in 2025 war die Anfrage nach Platzkarten zur Wahl der Hallertauer Hopfenkönigin auf dem Volksfest in Wolnzach wieder größer als im Vorjahr. Schon lange kann nicht mehr jeder Wunsch erfüllt werden, weil schlichtweg immer mehr Besucher kommen wollen als Plätze zur Verfügung stehen.

Im Bild (v.l.n.r.): Das neue Hallertauer Dreigestirn am Wahlabend in Wolnzach. Die Hopfenprinzessin Anna Kappelmeier, die Hallertauer Hopfenkönigin Theresa Eisenrieder, die Vize-Hopfenkönigin Franziska Mitterhuber. Foto: Pokorny Design

Am Montagabend, 11.08.2025 drängten sich etwa 2.500 Besucher in die Volksfesthalle in Wolnzach. Bereits Wochen davor wurde in der Tagespresse über die drei jungen Frauen berichtet, sie haben sich auf Veranstaltungen in der Hallertau persönlich vorgestellt und in Kurzfilmen in den sozialen Medien präsentiert. So konnten sich die stimmberechtigten Hopfenpflanzer und andere geladene Gäste bereits einen ersten Eindruck zu den Bewerberinnen verschaffen.

Am Wahlabend dann stieg die Aufregung bei den Kandidatinnen ebenso wie die Stimmung im Volksfestzelt und auch die Spannung, wer den Thron für die kommenden zwölf Monate besteigen würde. Durch den Abend führte Alexander Nadler, der amüsant und kurzweilig die Bewerberinnen befragte und ihnen die Bühne für ihre Vorstellung gab. Alle drei stellten sich, ihre Leidenschaft für den Hopfen und ihre Pläne als Repräsentantin für das „Grüne Gold“ der Hallertau vor und begeisterten durchweg das Publikum. Dieses hatte dann tatsächlich die sprichwörtliche Qual der Wahl und musste in zwei Wahlgängen über die Platzierungen entscheiden.

Das Ergebnis lautete schließlich: Hallertauer Hopfenkönigin 2025/2026:

  • Hallertauer Hopfenkönigin 2025/2026: Theresa Eisenrieder (25) / Oberpindhart, Siegelbezirk Mainburg
  • Hallertauer Vize-Hopfenkönigin 2025/2026: Franziska Mitterhuber (20) / Frickendorf, Siegelbezirk Pfaffenhofen
  • Hallertauer Hopfenprinzessin 2025/2026: Anna Kappelmeier (24) / Brunn, Siegelbezirk Geisenfeld

Unmittelbar nach der Wahl strömten zahlreiche Ehrengäste vom Bürgermeister Jens Machold über den Hallertauer Verbandsvorsitzenden Karl Pichlmeyer und Pflanzerpräsident Adi Schapfl bis hin zu den anderen Produktköniginnen zum Gratulieren auf die Bühne. Alle wünschten dem neuen Dreigestirn viel Spaß in ihrem Amt und freuten sich auf ein gutes Miteinander und viele spannende gemeinsame Termine.

Text: Hopfenpflanzerverband Hallertau e.V.

 

1. Mainburger Straßenmusikpreis verliehen

Mainburger Straßenmusikpreis „Die bunte Hopfasäule“ für A.L.L. Accoustic

Am 26.07.2025 spielten im Rahmen des Mainburger Altstadtfestes vier aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählte Musik-Acts um den 1. Mainburger Straßenmusikpreis – „Die bunte Hopfasäule“. Der mit 500 Euro dotierte Musikpreis wurde vom Bündnis Bunte Hallertau organisiert.

An vier festen Plätzen rund ums Altstadtfest traten der Liedermacher Erik Stenzel aus Nürnberg, das Duo „A.L.L. Acoustic“ aus Regenstauf, die beiden jungen Trompeter von „da Kapo al fine“ aus München und der Blues- und Jazzvirtuose Olaf Lenke, ebenfalls aus München, auf. Die Besucher des Altstadtfests konnte dann online für ihren Favoriten abstimmen und eine Jury vergab weitere Punkte. Am Ende konnte sich das Duo „A.L.L. Acoustic“ über den ersten Platz freuen. Neben dem Preisgeld winkt ihnen nun auch ein Auftritt beim Mainburger Altstadtfest 2026.

Die Besuchern zeigten sich begeistert vom 1. Straßenmusikpreis und wünschten sich eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Im Bild: Preisübergabe an das Duo „A.L.L. Acoustic“

 

Erfolgreiche Hundeführerscheinprüfung

Am 26.07.2025 nahmen vier Prüfungsteilnehmerinnen der Hundeschule Holledauer Pfoten Mainburg an der Hundeführerscheinprüfung des BHV teil.

Nach dem schriftlichen Prüfungsteil ging es für die Teilnehmerinnen zum Praxisteil, für den die Prüferin des BHV, Annika Böhme, aus Nürnberg angereist war. Alle Teilnehmerin absolvierten erfolgreich ihre Prüfungen. Ein besonderer Dank gilt hier auch den Helfern, die längere Wartezeiten im Regen aushalten mussten. Andrea Schönerwald, Trainerin der Hundeschule Holledauer Pfoten, freute sich, wieder einmal Hundebesitzer/innen durch die bestandene Hundeführerscheinprüfung mehr Sicherheit und Wissen im Umgang mit dem Hund an die Hand gegeben zu haben.

Foto: Christoph Weinberger

 

Sommerferien-Leseaktion 2025

Für die Sommerferien 2025 hat sich das Team der Stadtbibliothek Mainburg eine besondere Challenge ausgedacht: „Gemeinsam erlesen wir die Höhe der Alten Knabenschule!“ Kinder und Jugendliche lesen zusammen so viele Bücher, dass sie aufeinandergestapelt 19,3 Meter ergeben. Sei dabei und lies was geht!

Deine Teilnahme an der Aktion ist ganz einfach: Für jedes Bibliotheksbuch, das Du in den Sommerferien liest, füllst Du eine Bewertungskarte aus. Diese gibt es ab 01.08.2025 in der Stadtbibliothek oder zum Download unter www.stadtbibliothek-mainburg.de. Die Höhe der gelesenen Bücher wird dann bei der Rückgabe in der Stadtbibliothek gemessen und zum tagesaktuellen Stand hinzugerechnet.

Wer mindestens drei Bücher gelesen hat, nimmt außerdem an der Abschlussverlosung teil und kann brandneue Bücher und Gutscheine für Spielwaren, Kino oder Eis gewinnen. Beim großen Abschlussfest am 07.10.2025 besucht das Impro-Theater „Sterne und Staubsauger“ aus München die Bibliothek. Nimm teil an ihrer witzigen Show!

Also, nichts wie los: Ausleihen und Lesen was geht!