Ehrung für Mainburgs ÖDP-Ortsvorsitzenden Bernd Wimmer

Beim Bundesparteitags der ÖDP am vergangenen Wochenende 05./06.05.2018 in Aschaffenburg wurde Bernd Wimmer ausgezeichnet. Seine Aktivitäten als Ortsvorsitzender der ÖDP Mainburg und insbesondere, dass Wimmer in 2017 bundesweit am drittmeisten neue ÖDP-Mitglieder geworben hat, wurde von den Delegierten mit viel Applaus honoriert.

Bezirksrat und Bundesvorstandsmitglied Urban Mangold und die stellvertretende Bundesvorsitzende Agnes Becker bedankten sich für seinen Einsatz und betonten, dass die ÖDP Mainburg großen Anteil daran hat, dass kürzlich das 4.000 Mitglied der ÖDP Bayern aus dem oberbayerischen Erding begrüßt werden konnte.

Mehr Infos unter:

www.oedp-mainburg.de
www.facebook.com/oedp.mainburg

Von den fast 200 Delegierten wurde Christoph Raabs aus Neustadt bei Coburg zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Weiterhin beschlossen die Delegierten mit überwältigender Mehrheit eine Parteitagsresolution, welche die in verschiedensten Bundesländern getätigten Versuche von CDU und CSU rügt, die Befugnisse der Polizei in den jeweiligen Bundesländern massiv auszudehnen. Die ÖDP lehnt die derzeit diskutierte Verschärfung von Polizeigesetzen ab. Die Folge derartiger Verschärfungen wäre z.B. die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger bis zu mehreren Monaten auf Grund unbegründeter Verdächtigungen in Haft zu nehmen. Außerdem unterstützten die Delegierten den Leitantrag „Kampf dem konstruierten Schrott!“ des bisherigen Bundesvorstands, eine ÖDP-Aktion für eine längere gesetzliche Mängelhaftung für Haushaltsgeräte, Informations- und Unterhaltungselektronik sowie technisch-mechanische Geräte anzustoßen. Das politische Ziel ist, die gesetzliche Mängelhaftung für Haushaltsgeräte, Informations- und Unterhaltungselektronik sowie technisch-mechanische Geräte europaweit von 2 auf 5 Jahre zu verlängern. Dabei will die ÖDP die Beweislastumkehr auf mindestens 2 Jahre ausdehnen. Die Reparierbarkeit von Geräten (Beispiel: verklebte Batterien) soll verbessert werden.

Foto von links nach rechts: ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold, ÖDP-Ortsvorsitzenden Bernd Wimmer und die stellvertretende ÖDP-Bundesvorsitzende Agnes Becker.

Zwei Familien-Musikfeste im Städtischen Kindergarten

Gleich zwei Familien-Musikfeste fanden am 13.04.2018 im Städtischen Kindergarten am Gabis statt. Zuerst haben die Fische- und Bienengruppe zu einer musikalischen Weltreise eingeladen. Ein junger Moderator führte durchs Programm, das mit Bauchtanz, einer musikalischen Geschichte und Gesang für Unterhaltung sorgte. Die Gäste erfreuten sich Liedern und Tanz und wurden sogar in einen musikalischen Dschungel entführt.

Zum Konzert der Tiere hießen die Marienkäfer- und Schmetterlingsgruppe ihre Familien willkommen. Einige Schulanfänger übernahmen die Begrüßung und führten durchs Programm. Bunte Fische und tanzende Schlangen machten den Anfang. Nach der Vogelhochzeit fragten die Affen: wer hat die Kokosnuss geklaut? Auch bei diesem Fest bildete der Dschungel mit den Löwen den Abschluss.

Vom singen, tanzen ,spielen und zuschauen waren alle hungrig geworden. Zum Glück hatten an beiden Abenden die Eltern ein Buffet reich bestückt, teilweise mit Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern. Mit einem Abendlied endeten die Feste, die allen viel Spaß bereitet haben.

Frühlingskonzert 2018 in der Städt. Sing und Musikschule Mainburg

Mit flotten Rhythmen, kühlen Drinks und fetziger Musik, präsentierte sich die Städt. Sing- und Musikschule Mainburg dem Publikum am Samstag 05.05.2018 im Konzertsaal. Unter dem Motto „50 Jahre Musikschule Mainburg“ wurde ein explosiver Mix aus Klassik, Rock, Pop, Filmmusik und Jazzstandards geboten.

Details:

• Am Sportplatz 2, 84048 Mainburg,
• Tel. 08751/4322
• Bürozeiten: Mo. 10 – 12 / Mi. 15 – 17 / Do. 17 – 19 Uhr
www.musikschulemainburg.de

Die pure Abwechslung von Liedern, für jeden Geschmack war was dabei. Im frühlingshaft hergerichteten Konzertsaal der MuSi brillierten die Schüler und Lehrer der Musikschule. Das Gitarrenquartett „fetzte“ gleich am Anfang mit dem Stück „He´s a Pirate“ von H. Zimmer los. Die Klaviervirtuosinnen Julia Kucic mit „6 Variationen op. 76, D-Dur von L. v. Beethoven“, Hannah Reitinger mit „Nocturnes op. 15 No. 1“ von F. Chopin, Bernadette Wimmer mit „Liebestraum As-Dur“ von Franz Liszt, Anastazja Gawron mit „Nocturnes op. 37 No. 2“ von F. Chopin, erstaunten das Publikum mit einer sehr virtuosen und doch melodiös gespielten Darbietung ihrer Stücke, was ihnen sehr viel Bewunderung und auch Applaus einbrachte.

Der Pianist Alexander Vasas verzauberte die Zuhörer mit der äußerst gelungenen Interpretation des Stückes „I Giorni“ von L. Einaudi. Die beiden Geigenensembles beeindruckten mit der gekonnten Wiedergabe der beiden Stücke „Czardasz von A. Monti“ und „Czardasz von A. Holzert-Rhomberg“. Hier bewunderten das Publikum vor allem die kleinen Geiger (die jüngsten 6 Jahre alt) mit der Begeisterung und absolut einwandfreien Intonierung und Souveränität beim Spielen der Stücke.

Das Querflötenensemble, das ihren „ersten Einsatz“ in dieser Formation hatten, wurden mit viel Beifall bedacht bei der sehr gelungenen Interpretation ihres Stückes „Allegro“ von G. Ph. Telemann. Ein besonderer Genuss war das Klarinettenspiel von Bernadette Wimmer mit den Stücken „Oblivion und Milonga Picarsque“ von A. Piazzolla und Amelie Weiherer mit „Ausencias“ von A. Piazzolla, sie glänzten mit enormer Interpretationsqualität und Ausdruck und dem schönen Zusammenspiel mit dem Klavierbegleiter Claus Koch, der gleichzeitig auch der Lehrer der beiden Klarinettistinnen ist.

Genauso musikalisch und virtuos spielten sie noch im Klarinettenensemble das Stück „Menuett und Allegro“ von W. A. Mozart. Das Blechbläserensemble, perfekt aufeinander abgestimmt, interpretierte das Stück „Highland Cathedral“ ein traditionelles Stück aus Schottland. Den Abschluss machte dann das Gitarrenensemble, die die Stücke „Mission impossible“ von K. Badelt und H. Zimmer und „Tears in Heaven“ von E. Clapton spielten. Die 8 Musiker waren super aufeinander ab- und eingestimmt und bescherten den Zuhörern ein fantastisches und wunderschönes Hör-Erlebnis und wurden dafür auch mit langem Beifall belohnt.

Das gesamte Publikum war hoch beeindruckt und begeistert. Das Frühlingskonzert lieferte ein unvergessenes, eindrucksvolles Programm für jeden Musikfan und war ein absolut musikalisches Highlight.

LSK-Theater zeigt neues Freilichtstück

Riesen? Ein Einhorn? Sieben auf einen Streich? Das hört sich stark nach Märchen an! Das LSK-Theater Mainburg zeigt ab 02. Juni 2018 „Das Tapfere Schneiderlein“ im Hof des Sandelzhausener Schlosses für kleine und große Theaterfans ab fünf Jahren.

Details:

• Stück: Das Tapfere Schneiderlein
• Termine: 02., 03., 09., 10., 16. und 17.06.2018
• Uhrzeit: jeweils 16:00 Uhr
• Ort: Schloss in Sandelzhausen (bei schlechtem Wetter im Saal)
• Kartenvorverkauf ab 12.05.2018: Weinmayer Mainburg (Tel. 08751 1411)

www.facebook.com/LSKMainburg
www.lsk-theater-mainburg.de

Unter der Regie von Franzi Schart und Max Stoll probt das junge Ensemble des Laienspielkreises momentan noch auf der LSK-Bühne, doch bald geht’s ab nach draußen. Die sechs Darsteller erzählen eine abenteuerliche Geschichte, die bestimmt schon viele Kinder einmal gehört haben. Von allen als „Schneider Meck-meck-meck“ verspottet, kommt ein Schneider auf eine Idee: Warum nicht einmal ein bisschen angeben und so tun, als wäre man ein großer Held? „Sieben auf einen Streich“ klingt nach einem ziemlich mutigen Kerl – da muss ja niemand wissen, dass es nur sieben Fliegen waren, die mit einem Schlag besiegt wurden. Der König von Grünlingen hört von dem tollkühnen Mann und holt ihn zu sich an den Hof. Der Prinzessin gefällt der „Siebentöter“ gut, dem hinterlistigen Hofmarschall nicht so sehr. Der hätte Prinzessin Sonja nämlich gerne für sich. Da kommt es dem Hofmarschall gerade recht, dass in Grünlingen einige Fabelwesen ihr Unwesen treiben. Der König verspricht dem Siebentöter seine Tochter zur Frau, sollte es ihm gelingen, das Reich von den Plagen zu befreien. Tapfer zieht der Schneider los, um sein Glück zu versuchen…

Ärgernis Hundekot

Leider landet Hundekot oft auf Straßen, Straßenbegleitgrün, Bürgersteige und Grünanlagen. Immer wieder werden deshalb beim Ordnungsamt der Stadt Mainburg Beschwerden aus der Bevölkerung über die durch Hunde verursachten Verschmutzungen vorgetragen. Eine landwirtschaftliche Nutzfläche ist übrigens auch kein Hundeklo! Denn gerade bei Wiesen versteht es sich von selbst, dass Hundekot im Heu nicht gerade positive Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Nutztiere hat.

Letztendlich ist es nicht nur „eine große Sauerei“ wer die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht beseitigt, derjenige begeht auch eine Ordnungswidrigkeit. Alle Hundehalter sind zur Entfernung von Hundekot verpflichtet. Hundehaufen müssen in Plastiktüten verpackt, entweder in der eigenen Restmülltonne oder in öffentlich aufgestellten Abfallbehältern entsorgt werden.

Kostenlose Hundekottüten

Die Stadt Mainburg hat an vielen Orten Hundetütenspender mit kostenlosen Hundekottüten aufgestellt. Außerdem sind die Beutel im Bürgerbüro, sowie im Wertstoffhof kostenlos erhältlich.

Um in dieser Angelegenheit Ordnungswidrigkeiten verfolgen zu können, wird die Bevölkerung vom Ordnungsamt der Stadt Mainburg um Mitwirkung gebeten. Unter Tel. 08751-704 24 oder  E-Mail ordnungsamt@mainburg.de

LSK Theater tritt in Abensberg auf

Ministerpräsident Markus Söder kürte sie erst vor wenigen Tagen mit dem Bayerischen Dialektpreis 2018, am 11.05.2018 spielen Schauspieler des LSK Theaters im Brauereigasthof Kuchlbauer am Abensberger Stadtplatz. Zu Gunsten der Kinder-Uniklinik Ostbayern KUNO führen sie das Stück „Bier mit Schuss“ als erstes Spargel- und Krimidinner auf.

Details:

• Fr. 11.05.2018
• Einlass 18:30 Uhr / Beginn 19:00 Uhr
• Ort: Brauereigasthof Kuchlbauer
• Eintritt 59,00 €
• inkl. Begrüßungsaperitif, Häppchen und 3-Gänge-Spargelmenü

Die Gäste dürfen sich auf einen Abend voller Spannung und Hochgenuss freuen. Die Handlung spielt ebenfalls auf einer Preisverleihung, nämlich auf der des Hallertauer Innovationspreises HOPSI, auf der es zum Eklat kommt. Eine bekannte Persönlichkeit wird Opfer eines Kapitalverbrechens. Die Kriminaler stehen vor einem Rätsel. War es der sympathische junge Konkurrent oder gar jemand aus der Familie? Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und sind am Ende überraschend. Während die Besucher fleißig raten, wer der Mörder ist, serviert in den Pausen das Team um Kuchlbauer-Wirt Harald Hagl ein feines Drei-Gänge-Spargelmenü.

Die Veranstaltung ist Teil der neuen Veranstaltungsreihe Spargellust Abensberg. Karten gibt es in der Touristinfo Abensberg unter 09443 9103 59 und unter www.spargellust.de.

Freizeitbusse im Landkreis Kelheim 2018

Der Landkreis Kelheim lädt mit seiner reizvollen Landschaft und seinen einzigartigen Sehenswürdigkeiten nicht nur Besucher, sondern auch alle Bürger des Landkreises zu erlebnisreichen Ausflügen und Besichtigungstouren ein. Der Freizeitbus mit Fahrradanhänger ist dabei ein idealer Begleiter, da er Sie schnell und bequem an den Ausgangspunkt Ihrer Tour bringt, von dem aus Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Region erkunden können – ob alleine, mit der Familie oder mit Freunden.

Zur Saisoneröffnung am 01.05.2018:

• Freifahrten auf allen drei Freizeitbuslinien den ganzen Tag
• kleine Willkommensgeschenke in allen Freizeitbussen
• Auftaktveranstaltung mit Freizeitbus und kostenlosem Radlcheck sowie diversen Attraktionen in Abensberg, Gillamooswiese von 10 bis 16 Uhr

Infos:

www.freizeitbusse.de
• Tel. 09441/207 3525

Da die Freizeitbusse entlang malerischer Rad- und Wanderwege fahren, können Sie eine Etappe Ihrer Tour ganz entspannt radeln oder wandern und die andere mühelos mit dem Bus zurücklegen. Auch ist ein Umstieg zwischen den Freizeitbussen sowie auf Bahn oder Schiff möglich.

Optimierte Routen

Für die Saison 2018 hat die Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim (VLK) die Fahrpläne der Freizeitbusse optimiert und ausgebaut: Von 1. Mai bis 3. Oktober drehen drei Freizeitbusse (Linie Nord, Mitte und Süd) – alle mit Fahrradanhänger ausgestattet – an den Wochenenden und Feiertagen bis in die Abendstunden ihre Runden durch das Donau- und Altmühltal und entlang der Abens bis ins Hopfenland Hallertau.

Die drei Linien im Überblick:

Linie Nord Donau-Altmühltour: Regensburg – Kelheim – Essing – Riedenburg

Die Route zwischen Regensburg und Riedenburg führt durch das reizvolle Donau- und Altmühltal vorbei an steil aufragenden Felshängen und idyllisch gelegenen Orten. Bad Abbach mit Kaiser-Therme und Kurpark, Saal a. d. Donau und die alte Herzogstadt Kelheim mit der hoch auf dem Michelsberg thronenden Befreiungshalle liegen ebenso auf der Strecke wie Essing mit der Burgruine Randeck, Prunn mit der gleichnamigen Ritterburg und Riedenburg, „Die Perle des Altmühltals“.

Linie Mitte Römer-Wellnesstour: Kelheim – Eining – Bad Gögging – Abensberg

Von Kelheim aus fährt der Freizeitbus über Weltenburg nahe dem imposanten Donaudurchbruch und der ältesten Klosterbrauerei der Welt weiter zum Römerkastell Abusina bei Eining. Von da aus geht es zur Limes-Therme, dem beliebten „Wellnesstempel“ in Bad Gögging, bis nach Neustadt a. d. Donau. Angekommen im mittelalterlich geprägten Abensberg mit dem nach den Plänen von Hundertwasser erbauten Kuchlbauer Turm macht sich der Freizeitbus wieder auf den Weg zurück nach Kelheim.

Linie Süd Hopfentour: Abensberg – Siegenburg – Ratzenhofen – Mainburg

Diese Tour führt durch eine herrliche Kulturlandschaft mit den landschaftsprägenden Hopfengärten der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfen-Anbaugebiet der Welt. Der Freizeitbus pendelt zwischen der Spargel- und Hopfenstadt Abensberg, Siegenburg, dem Schloss Ratzenhofen mit einem der schönsten Biergärten in der Hallertau und Mainburg, einer liebenswerten Stadt inmitten des Hopfenlandes.

Fotos und Bildmaterial: Verkehrsgemeinschaft Landkreis Kelheim

Internationales Kinderfest 2018

Dieses Jahr findet wieder das Internationale Kinderfest in und um die ehem. Brandhalle gegenüber der Festwiese statt. Neben Tanzstücken, Folklore und Gedichten, die von Kindern verschiedener Nationalitäten vortragen werden, wird es ein buntes Rahmenprogramm geben.

Details:

• Sa. 28.04.2018, 12:00 – 17:00 Uhr
• Ort: Brandhalle gegenüber Volksfestwiese
• Eintritt frei
• Veranstalter Türkischer Elternbeirat Mainburg e.V., www.teb-mainburg.org

Programm:

• Grundschulkinder mit türkischer Folklore
• Kindergruppe des Hallertauer Trachtenvereins
• Grundschulkinder Liederchor
• Bosnische Folklore-Gruppe
• Grundschulkinder Folkloretanz aus dem Kosovo
• Zauberclown Rudolpho
• Efeler Folklore aus München
• Riesenhüpfburg
• Torwand schießen
• Kinderschminken
• Maskotchen „Sincap“
• Seifenblasenshow

Kulinarisches Angebot:

• Adana Kebap (gegrillter Hackfleischspieß)
• Ofenkartoffeln gefüllt mit verschiedenen Salaten
• Pommes
• frische Chips
• Geflügelsandwich „Takoz“
• frischer bayerischer Leberkäs
• Schnittlauch-Schnitte
• Obatzter
• 12 verschiedene Süßspeisen, traditionell türkischer Art
• große Getränkeauswahl
• Zuckerwatte, Popcorn
• und vieles mehr

 

Hände weg! Wir retten Euch.

Auf Initiative von Landrat Martin Neumeyer findet zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwehren, des BRK, der DLRG, des THW und Vertretern der Polizei der Aktionstag „Hände weg! Wir retten Euch“ am 05.05.2018, 10.00 – 12.00 Uhr am Ludwigsplatz in Kelheim statt. Mehr Solidarität und Rücksichtnahme für Einsatzkräfte und Hilfskräfte sind das Motto der Veranstaltung.

Programm

• Beginn: 05.05.2018, 10.00 Uhr
• Intro: Stadtkapelle Kelheim
• Begrüßung / Einführung Landrat Martin Neumeyer
• Grußwort Bürgermeister Horst Hartmann
• Ansprache „Mehr Respekt – mehr Rücksicht!“ Manfred Gigler, Leitender Polizeidirektor Polizeipräsidium Niederbayern
• Ansprache „Hände weg! Wir retten Euch“ Kreisbrandrat Nikolaus Höfler
• Schlusswort
• „Bayernhymne“ Stadtkapelle Kelheim
• Unterzeichnung der Solidaritätserklärung

Respektlosigkeit nahm zu

Die Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften und Hilfsorganisationen hat in letzter Zeit leider deutlich zugenommen. Hierbei kommt es nicht nur zu Beschimpfungen oder Pöbeleien, sondern auch immer öfters zu gewalttätigen Angriffen. Gewalt gegen Rettungs- und Hilfskräfte stellt eine Gefahr dar – sowohl für die Retter als auch für die Menschen, die in Not sind. Dagegen gilt es ein Zeichen zu setzen und die Gesellschaft zu sensibilisieren.

Bevölkerung des Landkreises eingeladen

Zur Solidaritätsveranstaltung „Hände weg! Wir retten Euch“ ist die gesamte Bevölkerung des Landkreises am Samstag, den 05.05.2018 von 10 bis 12 Uhr recht herzlich eingeladen. Zur Begrüßung sprechen Landrat Martin Neumeyer sowie der Bürgermeister der Stadt Kelheim, Horst Hartmann. Zum Thema „Mehr Respekt – mehr Rücksicht!“ spricht der Leitende Polizeidirektor des Polizeipräsidiums Niederbayern, Manfred Gigler, „Hände weg! Wir retten Euch“ so lautet die Ansprache von Kreisbrandrat Nikolaus Höfler. Abschließend unterzeichnen die Anwesenden die Solidaritätserklärung. Auch die Bevölkerung kann an diesem Vormittag ihre Solidarität zum Ausdruck bringen und sich in ausliegende Unterschriftslisten eintragen. „Setzen Sie mit uns ein Zeichen der Solidarität für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer “, so Landrat Martin Neumeyer und hofft auf eine große Resonanz aus der Bevölkerung. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Stadtkapelle Kelheim.

Mainburg und Umgebung wohin?

Rund ein Dutzend Interessierte waren der Einladung von Thomas Ehrmaier am Sonntag, den 15.04.2018 ins Seidlbräu gefolgt, um sich Gedanken zu einem Leitbild für Mainburg und die Hallertau zu machen. In was für einer Region wollen wir leben?

Termin nächstes Treffen:

• So. 06.05.2018, 19:00 Uhr,
• Ort: Seidlbräu, Nebenzimmer
• Wer: Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Schnell wurde deutlich, dass ein Leitbild nicht von einer Gruppe für andere Menschen erstellt werden kann und so wurde auch der Frage nachgegangen: Wann ist ein Mensch überhaupt bereit sich einzubringen?

Wenn ich weiß, ich bin tatsächlich gemeint und gefragt und ich kann etwas bewirken, dann entsteht Interesse und Engagement.

Man war sich einig, dass selbst eine „Wunschliste“, was man in Region noch gerne hätte, im Grunde noch zu kurz greift. Vielmehr geht es doch noch um viel tiefere Bedürfnisse, bis hinein ins Soziale.

In einer Gesellschaft, wo das Individuum sich immer mehr aus den traditionellen Zusammenhängen zurückzieht, weil diese vielleicht auch als zu eng erlebt werden, kann eine neue Verbindung unter den Menschen nur auf dem wahren Interesse am Mitmenschen, und der Achtung seiner Einzigartigkeit, bestehen. Dann kann man sich in Projekten verbinden und gemeinsam dem tiefen menschlichen Bedürfnis nachgehen etwas zu bewirken, etwas zu gestalten, dass unser Zusammenleben bereichert und uns innerlich erfüllt.

Welches Kind möchte nicht in einem lebendigen, kreativen und beziehungsfähigen Umfeld aufwachsen, wo jeder gefragt ist? Was ist Tradition und, welche Werte benötigt es, diese in eine moderne Gesellschaft zu transformieren? Die alten hierarchischen Strukturen scheinen dem offenbar nicht mehr gerecht zu werden.

So wurden auch spannende Vorschläge eingebracht, neue Wege zu gehen. „Wir dürfen uns, den Menschen in Mainburg und der Region, noch viel mehr zutrauen!“ so Juliane Cernohorsky-Lücke, die diesen Pressetext für die Gruppe entworfen hat.

Es sei noch angemerkt, dass es von allen Anwesenden als äußerst angenehm empfunden wurde, dass es sich um eine Veranstaltung, – jenseits von Partei- oder Geschäftsinteressen – handelte, bei der es wirklich um uns Menschen und die Gestaltung unseres Lebensumfelds ging.