Mainburg begrüßt Shenzen

„Mit großer Ehre darf ich unsere Gäste begrüßen“, begann Erster Bürgermeister Josef Reiser seine Vorstellung über die Hopfenstadt Mainburg gegenüber der Delegation aus Shenzen. Die Stadt im Südosten Chinas mit ihren derzeit rund 12 Mio. Einwohnern gilt als eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt und ist zudem Sitz einiger der erfolgreichsten chinesischen Elektronikfirmen. Sechs Mitarbeiter der Bezirksverwaltung des Stadtteils Luohu (1,3 Mio. Einwohner) machten bei ihrem Deutschlandbesuch am 18.09.2017 für eine knappe Stunde einen Kurzbesuch im Mainburger Rathaus.

Mit besonderem Interesse und begleitet von mehreren Nachfragen, verfolgten die Gäste die Ausführungen zu den deutschen Vorgaben in der Raumplanung, dem Verwaltungsaufbau, der Abwasserbehandlung und der deutschen Krankenversicherung. Alles Themenfelder, bei denen Deutschland in China ein hohes Maß an Effizienz und Vorbildcharakter nachgesagt wird. Natürlich kam auch das Thema „Bier und Hopfen“ nicht zu kurz, auch wenn für eine Bierverkostung die Zeit fehlte.

Standing Deputy Director Shourui Wang dankte zum Abschluss für die Erläuterungen und betonte die besondere Rolle Deutschlands für die Weltwirtschaft: „Mit Deutschlands Leitidee einer „Industrie 4.0“ und Chinas „Made in China 2025“ sind beide Länder Motor für Europa bzw. Asien. Beide Länder sollten weitaus mehr zusammenarbeiten“. Einem Appell, dem sich Bürgermeister Reiser gerne anschloss.

Im Bild:

Bürgermeister Josef Reiser (4. v. l.), Standing Deputy Director Shourui Wang (5. v. l.) und Geschäftsleiter Karl Raster (6. v. l.) inmitten der chinesischen Delegation, mit dem geschenkten Bannerspruch „Viele Flüsse fließen ins Meer“, welcher die Offenheit Chinas zum Ausdruck bringen soll.

Das neue Buch „Die Hopfengeschichte“

Steht ein kühles Bier vor einem auf dem Tisch, denkt jeder zuerst an den Brauprozess. Weniger bekannt ist der enorme Aufwand beim Anbau der wohl wichtigsten Zutat – dem Hopfen. Was es im Verlauf des Jahres  alles zu tun gibt, ist in diesem Buch zu sehen. Mit herrlichen Bildern und kurzen Texten. Einfach erklärt und ideal als Geschenk.

Infos zum Buch:

• 80 Seiten
• 210×210 mm
• hochwertiger Hardcover-Einband
• großformatige Bilder
• Impressionen aus dem Hopfengarten in der Hallertau
• Schritt für Schritt verständlich erklärt

Hier könnt ihr‘s kaufen (Preis: 19,95 €):

• Hopfakranzlstubn, Wolnzacherstr. 8, Unterempfenbach
• Weinmayer Mainburg, Bahnhofstr. 4, Mainburg
• FRANNS, Freisinger Str. 2, Mainburg

Die Hopfengeschichte online:

www.facebook.com/Hopfengeschichte

Hautnah dabei dank großformatige Bilder

Schritt für Schritt verständlich erklärt

hochwertiger Hardcover-Einband

Auf geht’s zum Mainburger Gallimarkt 2017

Auf dem FRANNS September-Cover 2017 begrüßt uns Prominenz: Die neue Hallertauer Hopfenkönigin​ 2017/2018 Theresa Zieglmeier.

Aber auch im neuen FRANNS-Magazin geht’s wieder hoch her. Verpasst nichts und holt euch schnell die brandneue Ausgabe. Mit dabei:

Mainburger Gallimarkt 2017
Die Hopfengeschichte – das neue Buch
• Gewölbeausstellung Untereinöd
• Ü30-Party im Herzen von Mainburg
• Vortrag „Vitale Innenstädte
• CityBeats Holledau 2017 – das Electro-Festival
• viele Eventfotos
• Interkulturelle Woche 2017, alle Termine
• Veranstaltungskalender
• neue Programm VHS Mainburg

… und noch vieles mehr! Besorgt euch gleich das neue Stadtmagazin und bleibt auf dem Laufenden.

Auf unserem Cover: die neue Hallertauer Hopfenkönigin​ 2017/2018 Theresa Zieglmeier.

Hallenbad-Saison 2017/2018 startet

Die Mainburger Schwimmhalle (Ebrantshauser Str. 70, 84048 Mainburg) öffnet ab 04.10.2017 seine Pforten für die neue Saison 2017/2018.

Öffnungszeiten:

• Mo 16.00 – 19.00 Uhr
• Di 17.00 – 21.00 Uhr
• Mi 17.00 – 18.30 Uhr
• Do geschlossen
• Fr 16.00 – 21.00 Uhr
• Sa 13.00 – 17.00 Uhr
• So + Feiertag 10.00 – 16.00 Uhr

Das Becken ist 30 Minuten vor Ende des Badebetriebes zu verlassen.

5000 Besucher beim 12. Hallertauer Hopfakranzlfest

Ein großer Erfolg war das 12. Hallertauer Hopfakranzlfest, welches zusammen mit dem Hopfensiegelfest am 10. September auf dem Hauptplatz vor dem Pfaffenhofener Rathaus gefeiert wurde. Trotz anfänglich leichtem Regen war das Interesse sehr groß. Bis zu 5000 Besucher spazierten über den Markt und verbrachten informative und unterhaltsame Stunden in Pfaffenhofen. Den ganzen Tag über herrschte reges Markttreiben auf dem Hauptplatz. An über 30 liebevoll mit Hopfen dekorierten Ständen gab es traditionell gebundene Hopfenkränze, aber auch außergewöhnliche Produkte wie Hopfen-Secco, Hopfen-Wodka und Hopfen-Schmuck zu bestaunen.

Offiziell eröffnet wurde das Hopfakranzlfest am Mittag von Schirmherrn Josef Schrag, Ehrenpräsident des Verbands Deutscher Hopfenpflanzer e.V., Pfaffenhofens zweitem Bürgermeister Albert Gürtner, Landrat Martin Neumeyer aus Kelheim in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender des Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. sowie Anton Westner, Stellvertreter des Pfaffenhofener Landrats. Zuvor startete das Hopfensiegelfest mit dem Bieranstich durch die Bürgermeister der Siegelgemeinden. Bürgermeister Albert Gürtner stellte dabei fest: „In Pfaffenhofen ist immer etwas geboten – zuerst drei Monate Gartenschau und jetzt das Hopfakranzlfest mit dem Hopfensiegelfest.“ Der Bezug der Stadt zum Hopfen sei schon dadurch gegeben, dass in früheren Zeiten der Hopfen direkt im Rathaus angeliefert und gewogen wurde, erläuterte er weiter.

Moderator Alexander Nadler führte durch das abwechslungsreiche Programm: Kinder zupften beim Hopfazupfawettbewerb um die Wette. Bei einer Bierverkostung mit Biersommeliere Hildegard Heindl testeten Damen und Herren aus dem Publikum, wie gut sie verschiedene Biersorten kennen. Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier und Vizekönigin Katharina Schinagl plauderten mit dem Moderator über ihre ersten Amtserfahrungen und die Hopfenbotschafterinnen Erna Stanglmayr und Johanna Fuß erklärten wie eine Hopfen-Erlebnisführung auf ihren Höfen abläuft.

Sowohl bei der Führung zur Pfaffenhofener Brauerei- und Biergeschichte als auch bei den  Kinder-Stadtführungen war das Interesse sehr groß. Kinderschminken, Kutschfahrten und Rundfahrten mit der Pfaffenhofener Bimmelbahn – dem Innenstadtexpress – rundeten das vielfältige Programm ab.

Am Stand des Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. fand auch in diesem Jahr wieder der beliebte Hopfensack-Schätz-Wettbewerb statt. Hierbei galt es, das Gewicht eines gefüllten Hopfensacks möglichst genau zu schätzen. Als Hauptpreis lockte ein Bierseminar für zehn Personen im Deutschen Hopfenmuseum.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Band Hearst-na-scho, die Pfahofara Buam, die Stadtkapelle Pfaffenhofen sowie Die lustigen Holledauer. Der Trachtenverein Ilmtaler begeisterte am frühen Abend die immer noch zahlreichen Gäste mit Tänzen wie dem „Mühlrad“ und einem Schuhplattler. Das Highlight des Abends war sicherlich „The Heimatdamisch“. Mit ihren neu arrangierten Liedern bewiesen sie, dass in jedem Rock- und Popsong auch eine bayrische Melodie steckt.

Die Besucher waren begeistert von dieser einzigartigen Veranstaltung in Pfaffenhofen. Ein Gast brachte es auf den Punkt: „Ein ganz besonderes Fest! Viele schöne Stände, tolle Musik, überall Dolden und es riecht so gut nach Hopfen!“

Weitere Infos:

www.hopfenland-hallertau.de
Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. auf Facebook

Welche Heimat wollen wir erhalten und gestalten?

Am vergangenen Samstagvormittag 09.09.2017 sammelten Aktive des ÖDP-Ortsverbandes Mainburg, darunter Stadt- und Kreisrat Konrad Pöppel, wieder viele Unterschriften gegen die bekanntlich im „vordringlichen Bedarf“ in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Ortsumfahrung um den Westen Mainburgs. Mittlerweile liegen der ÖDP Mainburg deutlich über 600 Unterschriften gegen dieses unverhältnismäßige Straßenneubauprojekt vor.

Bundestagsdirektkandidat Stefan Zellner machte klar: „Die Sorgen der Bürger was übermäßigen Flächenverbrauch, Steuergeldverschwendung und immer neue Belastungen für Mensch und Natur betrifft, nehme ich sehr ernst. Ich unterstütze nachdrücklich die Mainburger ÖDP-Stadtratsfraktion, die sich geschlossen für den Erhalt der Hallertauer Heimat ausspricht.“ Der Sprecher der BI Rudelzhausen, Georg Brunner, informierte über die ebenfalls dort geplante Umfahrung. Am 24. September findet bekanntlich in Rudelzhausen zusammen mit der Bundestagswahl ein Bürgerentscheid über die Ortsumgehung statt.

Erfreulicherweise besuchten auch Vertreter der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) am Samstagvormittag den Infostand der ÖDP Mainburg. Die KAB um Diözesanvorsitzende Gerlinde Bayer, Kreisvorsitzenden Walter Schmid und Mainburgs Ortsvorsitzenden Willi Gößl stellte unter anderem das sogenannte Cappuccino-Rentenmodell vor, ein Drei-Schichten-Konzept bestehend aus Sockelrente, Erwerbstätigenversicherung, sowie betrieblicher und privater Altersvorsorge. Dieses sinnvolle und durchdachte Rentenmodell der KAB ist eine Kernforderung im Wahlprogramm der ÖDP.

ÖDP-Ortsvorsitzender Bernd Wimmer bedankte sich bei den Besuchern des Infostandes und fragte: „Welche Heimat wollen wir erhalten und gestalten? Heimat ist kein inhaltsleerer und abstrakter Begriff, sondern bedeutet konkret, dass unsere Natur vor Zersiedelung und Überbauung geschützt und erhalten wird. Grundlage einer lebenswerten Heimat ist auch ein auskömmliches Leben für Rentner.“

Karate für Kinder in Mainburg

Vor kurzem haben über 10 sportbegeisterte Kinder beim 1. Karate Club e.V. in Mainburg den Ferienkaratekurs 2017 bei „njusan Karate für Kinder“ besucht.

Veranstaltet wurde die Schnupperstunde im Rahmen des Ferienprogramms.  Karatelehrer, Kevin Lau (Bild), zeigte den Kids mit deren Eltern, wie viel Spaß die Sportart Karate machen kann. Kevin Lau versuchte den Kids, einen Einblick in Werte der asiatischen Sportart zu geben. Respekt, Ordnung, Höflichkeit sind nur einige Merkmale, die einen guten Karatekämpfer auszeichnen, so Lau.  Viele Kinder konnten so einige wichtige Alltagsregeln mit nach Hause nehmen.

Gleich nach den Ferien besteht bei einem kostenlosen Anfängerkurs für alle Kinder ab drei Jahren die Möglichkeit, einen weiteren Schritt in die Welt des Karatesports zu unternehmen. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0871/4307474 erhältlich oder unter www.njusan.de/mainburg.html

Freibad Schließung 2017

Am Sonntag 17.09. ist die letzte Möglichkeit in der Saison 2017 das Freibad zu besuchen.

Wegen der Wetteraussichten, insbesondere der damit verbundenen kalten Nächte, wird das Freibad am So. 17.09.2017, 19:30 Uhr die Pforten schließen.

Etwas mehr Besucher 2017

Der besucherstärkste Tag  war dieses Jahr am Do. 22.06.2017 mit insgesamt 1.656  Badgästen (2016: 1845). Mit 21.116 Besuchern zählte der Juni auch die  meisten Besucher. 2016 war es der August mit 18.718 Badegästen.  Mit bisher 66.263 Besuchern gab es ein leichtes Plus zum Vorjahr mit insgesamt  64.029 Besuchern.

Vortrag über Alois Senefelder und die Lithographie

Wieso sollte man mit STEIN drucken? Wie Alois Senefelder, der Erfinder des Steindrucks, darauf kam, erzählt Horst Pinsker (Druckerei Pinsker Mainburg).

DETAILS:

• So. 17.09.2017, 15:00 Uhr
• Ort: Stadtmuseum Mainburg, Abensberger Str. 15
• Eintritt frei

HINTERGRUND DES VORTRAGS

Wie bei vielen großen Erfindungen half der Zufall: Alois Senefelder entdeckte bei einem Spaziergang an einem Regentag, wie sich ein Blatt auf einem Kalkstein abgebildet hatte. Und diese Beobachtung ließ ihn nicht mehr los. Das war vor mehr als 200 Jahren und ursprünglich wollte er nur Musiknoten verfielfältigen.

Senefelder gilt als Erfinder des Steindruckverfahrens und seine Entdeckung hatte weitreichende Folgen für die moderne Welt. Lange Zeit war Steindruck die einzige Möglichkeit, größere Auflagen auch farbig zu drucken.
Derzeit ist im Mainburger Stadtmuseum die Ausstellung „Heimat auf Stein“ zu sehen, darunter auch die „Uraufnahme“ von Mainburg, die mit eben diesem Steindruck verfielfältigt wurde.

Das brachte Horst Pinsker auf die Idee, seine Recherchen zu Senefelder zu einem Vortrag zusammenzufassen. Horst Pinsker hatte schon vor Jahren einen Steindruckkurs besucht, privat und nur zum Spaß um einmal die komplexe Technik zu lernen. „Mehrere dutzend Arbeitsschritte sind erforderlich“ so sein Fazit. Er brachte auch die derzeitige Ausstellung nach Mainburg.

Pinskers Vortrag gliedert sich in drei Aufzüge. Im ersten Teil zeigt er einen Film über Steindruck, danach geht er auf das nicht immer einfache Leben von Senefelder ein. Im dritten Teil stellt er die Wirkung der Erfindung dar.