Ochs am Spieß bei REWE

Während in München das Oktoberfest steigt, wartet REWE Haberkorn mit einer besonderen Aktion auf: am Do. 02.10.2014 gibt es ab 10 Uhr frisch zubereiteten Ochs am Spieß und Bierausschank im Außenbereich. Mahlzeit!

Details auf einen Blick:
• Do. 02.10.2014, ab 10:00 Uhr
• Ort: REWE Haberkorn, Straßäcker 3, Mainburg

Preise:
• große Portion Ochsenbraten mit Semmel: 7,50 Euro
• Gallimarkt-Bier vom Fass, 0,5l: 1,50 Euro
• alkoholfreie Getränke: 1,00 Euro

Gutes aus der Region

Am Sa. 04.10.2014 7-14 Uhr organisiert der Mainburger Ortsverband der Ökopartei den bereits vierten Markttag am Griesplatz, um das vielfältige Angebot der Hallertauer Landwirte in die Stadt zu bringen. Ziel ist dabei, das Bewusstsein für den regionalen Einkauf zu stärken und die bäuerliche Landwirtschaft vor Ort zu unterstützen.

Mehr zum Details Event:
www.oedp-mainburg.de
www.facebook.com/Regionaler.Bauernmarkt.Mainburg

Africa goes Mainburg

Im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ präsentieren  der Rotary Club Mainburg und die evangelische Kirchengemeinde „Dolus Mutombo“ – einen afrikanischen Musiker aus Leipzig. Dolus Mutombo – das ist Gute-Laune-Musik und Gänsehautfeeling zugleich. Seine unverwechselbare Stimme und die eingängigen Arrangements der selbst geschriebenen Songs tragen „Weltmusik à la Mutombo“ seit nunmehr 15 Jahren in die Herzen der Zuhörer.

Reinhören unter:
www.dolusmutombo.com

Details zum Auftritt:
Fr. 03.10.2014, 19.30 Uhr, Evangelische Erlöserkirche
Eintritt frei! Spenden erwünscht.



Alana Amram

Alana hat eine gewaltige Bühnenpräsenz und eine Stimme die zugleich fein und rau, alt und jung ist, sich dennoch ständig neu erfindet. Die Wurzeln im Country und Americana verankert, vereint Alana Tradition mit modernen Klängen. Sie schreibt Songs, die auch nach dem zwanzigsten Mal anhören nicht langweilig werden.

Lust darauf bekommen? Reinhören?
Dann schreibt uns eine E-Mail an info@franns.de, Betreff: „Alana Amram sounds great“. Wir verlosen zwei Alben!

Mehr:
http://alanaamram.bandcamp.com

Reinhören:

Hopfazupfafest 2014

Anlässliche von 60 Jahren Stadterhebung Mainburg die wir 2014 feiern, findet beim Hopfengarten am Griesplatz ein Hopfazupfafest mit Ausmarsch vom Rathaus zur Stadthalle, Oldtimerbulldog mit Bruckwagen, Hopfazupfa, Hopfastangler, Jugend- und Stadtkapelle und leckerem Hopfenmahl statt. Typische Hopfenprodukte werden ebenfalls angeboten.

Details:
• Sa. 27.09.2014, 10-15 Uhr, Griesplatz Mainburg
Event auf Facebook – teilnehmen >

Großevent geplant

Mehr als 100 Mainburger Firmen und Institutionen sollen an einem gemeinsamen Tag – Eisenmarkt-Sonntag 03.05.2015 – einen Einblick in ihre  Arbeit gewähren. Die  Mainburger Werbegemeinschaft möchte mit dieser Aktion auf die Größe, Vielfalt und Stärke des Mainburger Gewerbes aufmerksam machen.

Am Mi. 24.09.2014, 19 Uhr findet dazu im Seidlbräu Mainburg eine Infoveranstaltung für alle Gewerbetreibenden statt.

Weitere Infos:
• Infoveranstaltung, Mi. 24.09.2014, 19 Uhr, Seidlbräu
www.facebook.com/Werbegemeinschaft.Mainburg
www.werbegemeinschaft-mainburg.de

Integration leben

Integration muss mehr sein als ein Wort. Es ist ein aktiver Prozess an dessen Anfang das Verständnis für das „Andere“ steht. Dieses Verständnis fördert die deutschlandweite Interkulturelle Woche.

Details:
• 28.09.-10.10.2014
• mit Kulturabend, Vorträge, Konzerte, Tag der offenen Moschee, Stadtführung uvm
• komplettes Programm zum Download:
http://franns.de/Interkultwoche-2014.pdf

Mehr zur deutschlandweiten Aktion:
www.interkulturellewoche.de

Gesunder Schulstart

Zum Schulstart erhalten bundesweit wieder zehntausende ABC-Schützen die bekannte Bio-Brotbox mit einem gesunden Frühstück. In Mainburg und Volkenschwand findet die Übergabe am 26.09.2014 statt und wird wieder durch Manuela Wittmann (Holledauer Märchenfee) betreut.

Zusammen mit zahlreichen Eltern verpackt sie die Bio-Brotboxen, deren Inhalt von verschiedenen Unternehmen gesponsert wird. Ziel der Aktion: nahrhaftes Frühstück aus besten Zutaten.

Infos:
http://biobrotbox-mainburg.franns.de
www.facebook.com/Biobrotbox

Frische Kunst in Mainburg

„Schicke Deinen Lieblingswitz!“ so der Appell an eine Reihe zeitgenössischer Künstler. Zurück kamen rund hundert handgeschriebene, meist selbst gestaltete Karten mit den Favoriten der Künstler. Im Hatje Cantz Verlag erscheint im Januar 2015 ein Buch zum Projekt von Franziska und Johannes Sperling. Dazu gibt es eine Ausstellung in Mainburg.

Details:
• Ort: Landshuter Str. 49, Mainburg
• Besuchstage: 27.,28.09. / 03.,11.,12.10. / 01.,02.,22.,23.11.2014, 14-18 Uhr
• Termin vereinbaren: mail@a-man-walks-into-a-bar.com
www.a-man-walks-into-a-bar.com

www.facebook.com/amwiab

Kunst in Mainburg

How(e) to be a Hallertauer / Teil 3

Wie ist es, als „Zugeroasta“ in der Hallertau zu leben, wie erlebt man die Einheimischen als Brite? Englischtrainer Tim Howe berichtet.

Lust auf Englischtraining mit Tim? Mehr unter:
www.knowhowe.de

Les dich schlau mit wöchentlichen Tipps:
www.facebook.com/Knowhoweface

In Deutsch:
Wie lernt man die Einheimischen als Zugroaster am besten kennen? In Großbritannien ist es klar – da gehst Du einfach in den nächsten Pub rein. Aber in Bayern, um sich völlig zu integrieren, muss man sich einem Verein anschließen. Das Schöne an diesen Vereinen – ob Kegelklub, Eisstockverein oder Feuerwehrverein – man muss weder kegeln, noch auf Eis herumrutschen. Geschweige denn Feuer bekämpfen können. Hauptsache man hat eine starke Blase, auf gut Deutsch gesagt. In der Hallertau muss man sich zumindest keinen großen Kopf drüber machen – man schließt sich entweder einer Blaskapelle oder einem Fußballverein an.

Für viele Hallertauer dreht sich das ganze Leben um den Verein. Wenn zum Beispiel die Dorffußballmannschaft ein Heimspiel hat, schwitzen selbstverständlich alle Frauen das ganze Wochenende am Herd, um Kuchen zu backen, und ihre Männer nach dem Spiel zu bewirten. Da das Cooking und Catering nicht unbedingt meins sind, der Fußball sogar noch weniger, bleibt mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als dem “Blasmusikverein” beizutreten.

Das wäre alles so einfach, wenn es nicht an den Grundvoraussetzungen hapern würde. Das einzige Instrument, das ich jemals zu lernen versuchte – die Blockflöte – war eine Katastrophe. Ich konnte nicht gleichzeitig blasen und die Finger über die Löcher halten. Meine arme Musiklehrerin war offensichtlich mit ihrem Latein am Ende, als sie mir ins Zeugnis schrieb “Bei Tim fehlt sämtliche Motorik“.

Um es noch einmal zu versuchen, hole ich mit Hilfe von Stephan Ebn (www.stephan-ebn.de), Ex-Drummer von Gianna Nannini. Heutzutage spielt Stephan auf Oldie-Festen bei der Band Middle of the Road Ohrwürmer wie “Chirpy Chirpy Cheek Cheek”. Dieses Lied läuft ja ständig auf Bayern Eins und ich erwische mich dabei, es vor mir hin zu summen, wie ich bei ihm an seinem Abensberger Studio klingle.

Als Ausländer hat man das Klischeebild von dem Bayer in Lederhosen, der zur  Blaskapellenmusik marschiert. Stephan weist aber schnell darauf hin, dass die Bayern keineswegs die beste Blasmusik auf der Welt spielen. “Das liegt an unserem Bierkonsum”, erzählt er mir. “Wir schließen uns einem Musikverein an, nicht um Musik zu machen, sondern um zu trinken“.

Ich befürchte Stephan rechnet bereits mit meiner mangelnden Koordination, als er vorschlägt, dass ich mit der Trommel anfange: “Jeder, der in einer Band nicht gut spielen kann, wird Trommler”, erzählt er. Stephan setzt sich zu einer gigantischen Basstrommel – 30mal größer als eine reguläre Pizza – und führt mir den grundlegenden Marschtakt vor. Als ich die Stöcke selbst in die Hand nehme, fällt es mir leichter als erwartet. Bald habe ich den Rhythmus raus und stampfe fröhlich mit den Füßen zum Boom, Boom, Boom. Als Nächstes setzt sich Stephan hinter dem Schlagzeug und zeigt mir die „Locke”, den Drum Roll mit dem man den Marsch beginnt. Das ist viel schwieriger und Stephan sieht geduldig zu, wie ich wiederholt versuche, das Becken und die Trommel zu schlagen und gleichzeitig aufs Pedal zu treten.

Der Unterricht ist leider viel zu schnell zu Ende. Bei einem feierlichen High Five ermutigt mich Stephan, mich rechtzeitig vorm Gallimarkt bei der Mainburger Blaskapelle zu bewerben. „Bloß eine Sache”, sagt er. Auf einmal bin ich nervös. Wird er auf meine Defizite in Sachen Motorik eingehen? Aber er zeigt einfach auf meine Bermudashorts  und sagt grinsend: “Vergiss bloß nicht, deine Lederhosen zu tragen, ok?”

Das war’s also, ich werde mich tatsächlich bei unserer lokalen Blaskapelle als Trommler bewerben. Fortsetzung folgt…

English:

What’s the best way to get to know the locals when you move into a new area? In Britain it’s simple – just head for the local pub. But in Bavaria, to fully integrate, you must join what’s known as a “Verein”. The nicest thing about these associations – whether they involve playing skittles, skating on ice or fighting fires – you don’t actually have to do any of these activities. You simply need a strong bladder – but more on that later.

In the Hallertau it’s a straightforward choice: You either join a football club or sign up with a marching band. Every single town, often the teenyweeniest village, has its own “Blaskapelle” – or “blowing band”, if you want a literal translation.

Frankly, neither option really fires me with enthusiasm. The only instrument I ever tried to learn to play – the humble recorder – was a disaster. I simply couldn’t blow and keep my fingers over the holes at the same time, and my poor music teacher was obviously at her wits end when she wrote on my school report “Tim is totally devoid of all motor skills”. So that just leaves football. Hmm…

I’ve noticed Bavarians take their football clubs extremely seriously. When they talk about “Vereinsleben” – life as part of an association –  they mean it, literally. For many it is their life. When the village football team plays, for example, it’s quite common for every housewife in the neighbourhood to spend all weekend cooking up a storm to serve their menfolk after the game. Since I’ve never been too keen on football and my Hausfrau credentials would hardly pass muster I guess I’ve no choice but to try for the “Blasverein”.

For a second opinion on my musical talent – if you can call it that – I consult local musician  Stephan Ibn (http://www.stephan-ebn.de/). Ex-drummer with Italian pop diva Gianna Nannini, Stephan regularly tours with Middle of the Road, the band who inflicted earworms like “Chirpy Chirpy Cheek Cheek” on the civilised world back in the Seventies. They still play the song on Bayern Eins, and I catch myself humming it as I ring the bell of his studio down the road in Abensberg.

Foreigners often have this stereotype image of Bavarians dressed in lederhosen marching  to brass band music, but Stephan quickly points out that Bavarians don’t actually play the  best “Blasmusik” in the world. “That’s because of our beer consumption”, he tells me. “We  join a “Verein” not to play music but to drink”.

I suspect Stephan has pre-guessed my poor coordination skills when he suggests I try  my hand first at drums: “Anyone who can’t play well in a band gets the drums”, he tells me.  Standing astride a ginormous bass drum – 30 times the size of a regular pizza – Stephan  demonstrates the basic marching beat, and offers me the sticks to practise. It’s easier than I expect and, my feet pounding up and down to the Boom, Boom, Boom, I’ve soon got the  hang of it. Next up, Stephan shows me the drum roll, used to herald the start of a  march. This is much harder, and Stephan patiently watches as I try, and retry to multi-task  on cymbals and drums, whilst pumping the foot pedal.

The lesson is over far too quickly. Celebrating with a high five, Stephan encourages me to audition with our local brass band in time for next month’s Gallimarkt, a five-day beer bonanza, second only to the Oktoberfest. There’s just one thing though, he says. All of a sudden I’m nervous. Will he criticise my deficient motor skills? But no, he’s pointing to my Bermuda shorts and smiling: “Don’t forget to wear Lederhosen, okay?”

So that’s it. I really am going to apply to my local Blaskapelle. Follow me next month to  find out if I survive the audition!